Der Übergang Kotflügel Frontmaske sieht auf dem Bild sagen wir mal „interessant“ aus.
Erfahrungsgemäß sind andere Problemzonen dann nicht minder „interessant“.
Aber vielleicht täuscht das auf dem Bild mangels höherer Auflösung auch…
Der Übergang Kotflügel Frontmaske sieht auf dem Bild sagen wir mal „interessant“ aus.
Erfahrungsgemäß sind andere Problemzonen dann nicht minder „interessant“.
Aber vielleicht täuscht das auf dem Bild mangels höherer Auflösung auch…
Die Verschlüsse für die Front sind eigentlich Sitzbankschlösser aus dem Motorradbereich. Davon kommt jeweils eines links und rechts vorne an die Front. Man könnte sie mit Seilzug öffnen, bei dieser Front werden sie aber direkt mit einem kleinen Hebel geöffnet.![]()
Lange Zeit habe ich mit dem klobigen, hässlichen Schaltbock aus dem Spender Corsa B gehadert. Dann kam mir die Idee den Minischaltbock in den Innenraum zu verlegen. Allerdings reicht bei diesem der maximale Weg nicht aus um das Opel Getriebe vollumfänglich nutzen zu können. Eine simple Schaltwegverkürzung sollte hier Abhilfe schaffen. Also bestellt und eingebaut. Jetzt noch den Mini Schaltbock im Innenraum lagern und die Schaltstangen verschweißen.
Die Front kann ja nicht nur an den Schlössern hängen, also benötige ich noch weitere Fixierungspunkte. Also mit Pappe schnell eine Schablone gemacht und aus Blech gekantet. Natürlich reicht davon nicht ein Exemplar - am Ende sind es vier, wovon immer zwei gespiegelt sind.
Dietmar
Der IG echte Minifins würde ich mich sofort anschließen!
Dietmar
Da ich umräumen muss und der GTM gerade warten muss gibt es hier nach Jahren wieder ein paar Bilder.
An der Front fehlte noch eine Versteifung und das überlaminieren der Verschlussaufnahmen. Also schnell mit Depron einen Hohlraum geschaffen und danach überlaminiert.
Die weiter oben erwähnte Carbon-Airbox und Ansaugbrücke. Da muss noch eine Verlängerung ins Radhaus dran und dort kommt dann ein K&N Luftfilter zum Einsatz. Leider gibt es noch ein paar Kollissionen u.a. mit der einen Öse vom Motor, da muss wohl eine Sonderanfertigung her. Außerdem muss noch ein Wasserstutzen in die Ansaugbrücke eingearbeitet werden.
Der Durchgang ins Radhaus muss genug Platz für Motorbewegungen haben, also Loch reingesägt und die Kante umgelegt.
Verschluss links - das Blechhäuschen davon wird später fertiggestellt wenn der Motor draußen ist.
Und das selbe auf der rechten Seite.
Als nächstes sind dann die weiteren Teile des Verschlusssystems der Front dran.
dietmar
Du kannst ja die Werkzeuge kaufen und selber welche machen 👍 das wäre wohl der schnellste Weg 🤷♂️
Der Zug ist abgefahren.
Also Schwingen und Überholkits hätte ich noch so einige herumliegen, kann gerne mitverarbeitet werden...
...wenn mir hinterher auch zwei überholte Schwingen bleiben ;)
Wann soll die Party denn steigen? Dann such ich das Zeug schon mal zusammen.
dietmar
Notfalls zweiteilig drucken und dann verkleben. Allerdings muss man erstmal ein passendes Modell in CAD konstruieren, das ist bei dem Teil sicherlich in Summe aufwändiger, als die Form aus Styrodur zu schnitzen und anschließend zu laminieren.
Wenn der Übergang wie bei Puzzleteilen gemacht ist geht das gut - machen wir regelmäßig.
Aber ja, bei dem Teil bleibt quasi nur scannen und da braucht es für ein halbwegs ordentliches Ergebnis dann doch mehr als ein Smartphone. Bei der Form am Rechner nachkonstruieren dauert...
...wenn dann vermutlich am schnellsten noch sauber vermessen, dann mit einem CAD der Wahl ein grobes Modell mit den Außenkanten zeichnen und mit Rhino die Flächen generieren.
Wenn es dann schön und etwas stabiler sein soll als SLS Teil drucken (lassen).
Oder einfach schnell laminieren.
dietmar
Hi martux,
ach, das mit den Leisten ist nicht ganz in Stein gemeisselt. Wichtig sind die Positionen der Hochtöner und ein wenig die Ausrichtung.
Irgendgemand hatte sich mal meine Roh-Formen ausgeliehen, aber nie zurück gegeben. Wenn ich mich erinnere kam der aus dem Kreis Moers und arbeitete damals in einer Glaserei /Glashandel (Glas Jansen). Wenn jemand weiss wer das war... nachfragen!
Meine Formen liegen hier nur unnütz herum - falls die jemand erwerben will um selber zu laminieren, nur zu. Den Rest müsste derjenige dann mit Ralf auskaspern.
Für die Mitteltöner gibt es auch Formen für Gehäuse aus GfK, und einen Satz fertige Gehäuse von damals.
dietmar
Frag mal hier im Forum bei dodo_z nach. Der hatte diese Hochtönerleisten früher hergestellt.
...mache ich aber nach Differenzen zwischen Ralf und mir nicht mehr.
Aber vielleicht gibt es ja irgendwo noch Hochtönerleisten die nicht verbaut wurden? Einfach mal herumfragen und etwas abwarten - vielleicht meldet sich ja jemand, der helfen kann. Es gab glaube ich auch mal mehr oder weniger gute Klone von denen die ich hergestellt hatte, vielleicht meldet sich der jenige der die damals gemacht hatte ja bei dir.
Wenn es nicht eilt kann ich mal schauen ob die verbliebene Blech Motorhaube auf MK-I Optik umgebaut wurde oder nicht. Falls die noch Original ist, hätte ich eine rote anzubieten.
Wobei die nicht vom SPI sein müsste, alles zwischen englischem MK-II und MK VI (SPI) muss passen.
Kran nehmen? Geht ganz schnell - ok, das Abladen in BS dürfte schwieriger sein, die Spritkosten auf dem Weg dort hin auch geringfügig höher, aber was soll's... :D
Ich hätte auch noch einen Satz in klar abzugeben zum selben Preis - aber aufgrund der Heckscheibe kein Versand.
dietmar
Ich hätte einen sehr gut erhaltenen HIF44 aus einem Vergaser Cooper abzugeben.
Hey Dietmar,
sind die Achsteile schon da? Wie läufts mit der Karosserie? Gibt's schon Bilder?
Achsteile sind weitestgehend da, aber es fehlen noch wichtige Einzelteile. Ich hoffe ich komme die nächsten Wochen dazu endlich wieder daran weiter zu bauen - dann gibts auch wieder Bilder.
Bei der Karosserie klemmt es noch an den Pandemiebeschränkungen, ich hoffe dass ich irgendwann im Spätfrühjahr oder spätestens im Sommer die Formwerkzeuge für die Carbon-Karosserieteile ausleihen kann.
dietmar
Aktuell sind die Fortschritte eher kleiner und unspektakulär, aber hier nochmal ein Einblick in die derzeitigen Arbeiten. Außerdem muss ich gerade auf Fahrwerksteile warten und auf die Chance endlich die Formwerkzeuge für die Karosserieteile ausleihen zu können.
Für die Verschraubung der Fensterfühungen hatten die Erbauer des GTM es für eine gute Idee gehalten einen Blechstreifen in der Tür mit hineinzulaminieren. Ähnlich sah es auch im Bereich der Scharnierverschraubung aus, aber die Bleche hatte ich schon vor langer Zeit entfernt.
Hier sieht man auch wieso man nie und nimmer auf blankes Blech laminieren sollte, es rostet unter Garantie immer - es ist nur eine Frage der Zeit bis sich der Rost so viel Platz verschafft, dass man es außen am Laminat sieht, weil sich dieses aufwirft.
Das innere Laminat ist hier schon herausgetrennt.
Den rostigen Blechstreifen herausoperieren ist wegen der schlechten Zugänglichkeit nicht so einfach.
Hier liegen 200g unnötiges Blech und Rostpartikel.
Alle Rostspuren beseitigt und den Untergrund sauber angeschliffen.
Und wieder mit Glasfaser überlaminiert. Für die Verschraubungen gibt es zum späteren Zeitpunkt dann eine elegantere leichtere Lösung.
Außerdem habe ich den Türboden auf der Außenseite überlaminiert, hier waren die beiden Hälften der Tür verbunden worden, dabei wurden jede Menge unschöne Luftblasen mit "eingebaut". Diese hätte man zwar auch mit Spachtel füllen können, aber so ist es schöner und viel besser. Strukturell war diese Aktion nicht unbedingt nötig, aber wenn man eh schon mal dabei ist...
dietmar
Nach reiflicher Überlegung werde ich hinten auch Leichtmetallachsschenkel mit Scheibenbremsen verbauen, das wird noch eine wilde Aktion das alles unter zu bringen, aber auch das wird klappen.
Für die Karosserie habe ich das Angebot bekommen, mir voraussichtlich im späten Frühjahr das nagelneue COX-GTM Karosserie-Formwerkzeug ausleihen zu dürfen. Somit besteht die Chance sowohl an der Front und Karosserie nochmals kräftig Gewicht einzusparen. Trotzdem werde ich die vorhandene GfK Teile vollenden und ggf. die von mir bereits vollzogenen Formänderungen auch bei den Carbonteilen umzusetzen. Immerhin habe ich ja auch noch das Stahlblechchassis das mit neuen Schwellern ebenfalls wieder eine gute Figur machen wird.
dietmar
In der Zwischenzeit ist nicht so viel passiert, das aber auch daran, dass sowohl die Alltagsfahrzeuge als auch der ein oder andere Kunde etwas Aufmerksamkeit in Anspruch nahm.
Die Lagerböcke für das Lenkgetriebe waren bislang ja nur in Position fixiert, also alles wieder schön anschleifen...
...und anwinkeln. Jetzt ist eine gute Krafteinleitung gegeben und ich brauche keine Sorge haben, dass sich beim starken Lenkeinschlag das Lenkgetrieb verselbstständigt.
Die oberen Aufnahmen des vorderen Hilfsrahmens bedurften auch noch einer Anwinklung von der Unterseite her. Die Herangehensweise dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein...
Fertig laminiert.
So frisch verschliffen sieht der Bereich an der Spritzwand schon viel besser aus. Das Loch für die Lenksäule muss wieder freigelegt werden. Außerdem war der Übergang zur Innenseite des Tunnels noch auf der Aufgabenliste.
Wieder ein Punkt abgehakt.
Jetzt ist das Chassis erst einmal eingelagert und wartet darauf, dass die Achsteile vollständig vorhanden sind, dann geht es auch hier wieder weiter. Außerdem muss ich mich jetzt einmal um die Karosserieteile kümmern, denn der Übergang zu diesen ist einer der mittlerweile relativ wenigen verbleibenden Arbeitsbereiche am Chassis.
dietmar
Ja, so ab frühestens 150km/h hebt sich langsam die Front.
Wichtig wäre nur, daß der Kleine am Unterboden kein Luftpolster aufbaut.
In der Formula Student arbeiten sie ab ca. 60 km/h und ab 80km/h schon richtig gut in Sachen Aerodynamik - aber eben auch mit großem Flügelwerk etc.. Das widerspricht aber wie gesagt meiner Zielsetzung auch hinsichtlich des Erscheinungsbildes. Außerdem ist der "echte" Einsatzbereich bi ca. 140 km/h vorbei - sicher wird darüber auch noch was gehen, aber das ist eben nicht der Zielbereich. Also kurz und knapp anvisierter Geschwindigkeitsbereich liegt typisch zwischen 60 und 120 km/h - Landstraße im kurvigen Südwesten eben. Alpennutzung nicht ausgeschlossen. ;)
dietmar
Ok, die Cossilisel wird sehr Hecklastig sein. Da muss man halt mit dem Motor mehr lenken.
Der Ford/Cosworth (Duratec) Motor dürfte nicht so viel schwerer als die K-Serie sein. Der Rest des Antriebsstranges ist Elli MK-II Technik, mit dem ein oder anderen Upgrade...
Der statische Schwerpunkt ist damit exakt auf Höhe des Fahrersitzfleisches...
...mit dem nun etwas weniger giftig eingestellten Fahrwerk macht das auf Landstraße, Slalom und Short-Track schon Spaß.
Mir persönlich ist das Teil mit seinen knapp 800kg viel zu schwer ;)
dietmar
Wenn man sich also fragt, warum so viele Elisen bei leichtem Nieselregen abfliegen...
Das gleiche gilt auch für hohe Geschwindigkeiten. Je nachdem, was du mit dem GTM vor hast...
Eine gescheite Aerodynamik (Verkleideter Unterboden + Frontsplitter + Diffusor = Groundeffekt) hilft, die Fuhre am Boden zu halten.
Hier haben die 0815-Panzer mit ihren weit aussen liegenden Masseschwerpunkten deutliche Vorteile, weil sie insgesamt träger sind.
Die Technik, Schwachstellen und Tücken der Lisen sind mir gut bekannt - ich "darf" öfter mal Hand an einer Exige MK-I mit 2,3l Cosworth Motor Hand anlegen...
...ehrlich gesagt ist das öfter als mir lieb ist notwendig.
Zum Thema der leicht feuchten Straße und den Elisen: damit Leute wie ich immer wieder etwas zu tun haben... ![]()
...aber das können auch Fahrer von längs eingebauter Frontmotor/Heckantrieb Fahrzeugen mit ausreichend Leistung in Verbindung mit passender Reifendimension und Fahrwerksgeometrie sehr gut.
Ja, Aerodynamik spielt eine Rolle, aber in dem anvisierten Geschwindigkeitsbereich nicht so erheblich. Was man da trotzdem machen könnte sieht man schön bei den Formula Student Projekten. Aber das wird wenn dann sehr dezent und unauffällig passieren. Auch die geringe Spurweite meines GTM Projektes ist dem Anwendungsszenario und der klassischen Optik geschuldet.
Für pausbackig breit, richtig Leistung und Schnickschnack im Sinne der Restomod Projekte hab ich ein anderes Projekt in der Pipeline...
dietmar