Beiträge von CrappyThumb

    Zitat

    auf was muss man da nun achtgeben damit das passt ??

    Die MNE101170 ist ein Steuergerät der späteren 63PS SPIs. D.h. diese Typen hatten schon eine Wegfahrsperre (extra Modul hinter dem Handschuhfach). Dieses Modul muss an ein "neues" Steuergerät mit einem Testbook angelernt werden.

    Dh. einfach kaufen, einbauen, losfahren is nicht.

    Zitat

    Wäre es möglich ein solches Display soweit auszurüsten dass dies die Uhrzeit anzeigt ?


    ..nicht nur die Uhrzeit ;)

    Du brauchst...

    - Multimeter, andere Testgeräte, Lötzubehör,
    - fundiertes Wissen und Erfahrung in Sachen Elektrotechnik,
    - Erfahrung/ Know How für Schaltungsdesign/ Platinenlayout,
    - Erfahrung in Mikrocontroller,
    - viele vieeeele Programmierkenntnisse,
    - Englisch musst Du können - praktisch alle Datenblätter zu elektronischen Bauteilen sind auf Englisch,
    - Zeit/ Geduld,
    - einiges an Resistenz gegen Nervenverschleiß :soupson:


    Oder genug Geld um solche Sachen fertig zu kaufen. ;)

    Unter den Suchbegriffen "Aschenbecher", "Uhr" wirst Du einiges zum Thema finden.

    Kabelfarbe ist braun/blauer Strich.

    Den Heizigel wirst Du ohne Ausbau der Einspritzeinheit/ Ansaugbrücke nicht getauscht bekommen, weil das Ganze im eingebauten Zustand schon derart eng ist, dass man da noch nicht mal richtig von unten an die Kabel kommt.

    Wenn Du allerdings mit etwas ruppigem Leerlauf/Gasannahme bei extrem Kalten Temperaturen leben kannst, dann würde ich mir nicht den Aufwand machen und den defekten Heizigel einfach drin lassen.

    Beim SPI sitzt der Spannungskonstanter im Gehäuse, wo auch Tank- und Temperaturanzeige sitzen. Und zwar ganz unscheinbar direkt unter der Tankanzeige - da ist eine kleine Metallzunge mit einem kleinen Schräubchen - diese Zunge geht Abhängig der Bordspannung immer auf und zu, sodass im Mittel eine geglättete Spannung entstehen soll...Taktfrequenz ist so 1-4Hz, wenn ich das richtig im Kopf habe - das ist also weit entfernt von "konstanter Spannung", aber den ultraträgen Instrumenten ist das Latte... ;)

    Zitat von Allbrit

    Zu gebrauchten Bremsscheiben und Klötzen brauche ich wohl nichts zu sagen.


    Doch...manchmal schon!


    Satz Bremsscheiben + Klötze + Kleinkram = ~40Euro ist billiger als alles einzeln zu holen.


    Dass die Scheibe und die Klötze unbrauchbar sind, sieht man an den Riefen und an den zwei Farben der Bremsfläche (= Klötze lagen für gewisse Zeit nicht richtig an und ein Bereich ist heißer geworden als der andere). Und außerdem...Du hattest ja gesagt, dass da wohl Funken geflogen sind und die Scheibe evtl. am Sattel geschrammt hat - dh. die Scheibe wird nicht nur Riefen haben, sondern evtl. auch Krumm sein.

    Wenn Du das Auto nicht zwingend brauchst, dann lass ihn stehen und spar erstmal das Geld zusammen!!

    Das ist sicherlich auch noch unklar: "Presspassung" heißt, dass die Lagerschale relativ aufwändig in den Achsköper reinzupressen ist. Dh. dieser äußere Ring des Rollenlagers muss schwer reingehen, dh. nur mit Hammerschlägen - und es dürfen im Achskörper keine Schrammen zu sehen sein, wo nachher die Lager sitzen!

    wegschmeißen?

    nee nee - das fände ich abschräkkend...

    tja...was soll ich denn machen...wenn hier nur mürrische Beiträge kommen und amüsante Angebote per PN?? :rolleyes:

    Draufzahlen beim Verkauf werd ich nich...und übrigens: die Mülltonnen-Marke ist auch schon bezahlt dieses Jahr...was es mir einfacher macht, das Ding wegzuschmeißen. :D


    So...letzte Senkung...35 Euro inkl. Versand (nach Deutschland).

    Und an den Bildern habe ich natürlich Interesse! :eek:


    Hier mal ein Bild im eingebauten Zustand..nicht sehr spektakulär, weil man quasi nix sieht. Die Breitbandsonde ist ganz normal im Krümmer verschraubt - gleiches Gewinde, nur der Sondenkopf ist etwas dicker, wodurch man leicht nachfräsen muss - das erübrigt sich aber, wenn man einen "Tuningkrümmer" hat.

    Das UMS-WB Kit wird später natürlich etwas eleganter aussehen. Im Moment ist der Adapter nur als ein Testaufbau zu sehen.

    Cool! :cool:

    Das muss es jetzt nur noch für den MPI geben und ich schlage zu!!! :D

    Ralfs Produkt ist nicht beschränkt auf den SPI...es funktioniert mit allen Motoren - deshalb hat er ja auch verschiedene Spritsorten als Jumperoption implementiert!

    Es gibt übrigens ein Breitbandsondenkit, das ein Breitbandsondensignal ausgibt und zusätzlich auf einem zweiten Ausgang das Sprungsondensignal emuliert. Damit kann man das ganze mit dem original Rover Steuergerät benutzen und zusätzlich EXAKT durch Ralfs Ultimate Wideband Lambda Display wissen, wie mager oder wie fett das Gemisch wirklich ist - das Gewinde ist übrigens schon vorhanden - man braucht kein neues schneiden - einzig das Material hinter dem Gewinde muss man etwas weiten (zumindest beim SPI - wie das beim MPI Krümmer ist, weiß ich nicht).

    Allerdings hat das dann in Deinem Fall leider nur "einseitigen Gewinn", weil man das Breitbandsignal nur mit UMS auswerten und in den Regelkreis rückführen kann...zur Zeit fahren meines Wissens übrigens zwei Leute mit Breitbandsonden-Minis rum...Ralf und ich.. :)

    Wenn Bedarf besteht, kann man mal ein paar Bilder zeigen...einfach Bescheid sagen...

    ..und lass die Finger von Bleifrei-Lot! Das ist der letzte Mist..und beim Lötzinn generell immer auf die Flussmittel-Seele achten und zur Schonung der Lötspitze immer einen Kupferanteil benutzen...zB 2% Kupfer.

    Weller/Ersa und so ist ok...ich selbst habe eine Lötstation von Voltcraft (bzw. gibts auch von anderen Herstellern):

    Funktioniert seit Jahren super und SMD Bauteile (bis 0805 oder TQFP IC Gehäuse) sind damit auch kein Problem - aber das hängt von der Übung ab.

    Die Theorie dahinter ist schon (einigermaßen) korrekt, aber ich halt's für fraglich dass die kleinen Abmessungen wirklich die 90A Pulse (auch wenn nur 100µs lang) wirklich stellen kann. Bei uns im Institut sind solche Geräte um den Faktor 50 größer ;)

    Das Problem bei solchen Geräten ist auch die Nachweisbarkeit des einzelnen, weil man selten zwei gleich gealterte Batterien zum Vergleichen hat..ich weiß gar nicht, ob es auch "vernünftige" Tests von irgend einer unabhängigen Einrichtung zu sowas gibt.


    Aber direkt noch eine Anekdote hinterher: Es gibt auch sogenannte Batterie-Heizer. Das sind relativ dünne, ca. Postkarten-große "Geräte", die Du an die Batterie von außen klebst und dann auch elektrisch anschließt. Diese Teile sollen besonders im Winter helfen, die Temperatur der Batterie zu erhöhen, damit sie "stromwilliger" ist :)
    In der Theorie ist das völlig korrekt...eine warme Batterie ist bis zu einem bestimten Grad leistungsbereiter. Problem bei dem o.g. Gerät ist nur, dass es ca. 4W Heizleistung hatte, die mit einem simplen Bipolar-Transistor gemacht wurden und mit einem sehr dünnen Alu-Blech versucht wurde, die Hitze auf die Postkarten-Größe zu verteilen. Ich weiß nicht, ob man hier schon die Ironie dabei sieht, aber die 4W wurden relativ punktuell "aufgebracht", dann reichen 4W bei kalten Temperaturen bei weitem nicht aus, das 5mm dicke Plastikgehäuse der Batterie zu durchdringen und einseitig aufgebracht bringt das nochmal eine Dekade weniger :rolleyes:

    Das ist sicherlich genauso wie mit den Elektro-Lüftern, die man sich in den Ansaugtrakt legen soll...theoretisch gut, weil die Leute denken..joa..mehr Luft is immer gut..aber praktisch total daneben, weil die Lüftergeschwindigkeit deutlich unter den Strömungsgeschwingigkeiten im Sauger-Trakt liegen...

    Naja..und Ralf hatte ja schon ein anderes Beispiel aus dieser Sparte gebracht.. ;)

    Also...die 19euro würde ich anders anlegen...zB in neue Massebänder...oder in Sandpapier und Polfett um mal die Kontakte der Masseband-Flächen zu reinigen..etc...sowas macht mehr Sinn in meinen Augen.


    Edit: Und aus aktuellem Anlass noch eine lustige Anekdote, die mir grad noch eingefallen ist...vor einer Woche habe ich eine Vorlesung über Permanentmagnetmaterialien gehört...da wurde zur Übersicht über die Weltproduktion eine Kuchendiagramm gezeigt..für die einzelnen Länder...eines der größten Magnetproduzenten ist China...danach auf der nächsten Vorlesungsfolie war die Magnettyp-Produktion aufgeschlüsselt...und ein deutlicher Prozentsatz (knapp an 10% herankommend) verwenden die Chinesen um diese tollen Benzinmolekül-Ausrichtungs-Magneten für die Spritleitung im Auto zu bauen!! Das war ein guter Lacher im Vorlesungssaal.. ;)

    Zitat

    mit wievielen schrauben ist die ecu halterung an der seitenwand befestigt ???
    konnte nur 2 schrauben befestigen !

    Dann hast Du alle Schrauben festgemacht - es sind nur 2 - der dritte Aufnahmepunkt ist hinter der Hupe zum "Reinklemmen".

    Nein...die Drehzahl geht schon ein bisschen höher (7000 glaube ich..müsst ich aber nachschauen) - theoretisch könnte man mit dem Coprozessor der UMS auch Drehzahlen bis 13.000 verwerten ;)

    ...die Abstände der Linien sind nicht zwangsläufig linear, bzw. gleich weit. Normal stuft man die häufig benutzten Drehzahlen und MAPwerte enger.

    Das Fenster, wo man die Achsen beliebig skalieren und abstufen kann sieht so aus:

    Ist hier halt das Zündkennfeld, aber für die Sprittabelle und Lambdatargets sieht das ähnlich aus.