Zitat von HOTDas ist sogar sehr gut möglich. In dem Fall stützt sich die KW beim Kuppeln nicht an ihren Anlaufscheiben am mittleren Hauptlager ab, sondern an der äußeren Anlaufscheibe des Primärrades. Und dieses Ende des Primärrades läuft mehr oder weniger trocken.
Durch die stark erhöhte Reibung gibt´s den gleichen Effekt wie bei einer nicht richtig trennenden Kupplung.
Das solltest du schnellstens beheben, bevor Schaden entsteht bzw. bereits vorhandener Schaden größer wird.
Übrigens: Laut Haynes soll das Axial-Spiel des Primärrades 0,088 - 0,12? mm betragen.Gruß, Diddi
Jetzt bin ich aber überrascht!
In wiefern muß das Primärrad die Axialbewegung der Kurbelwelle beim Kuppeln ausgleichen?
Die Mitnehmemerscheibe (Kupplungsscheibe) läuft auf der Verzahnung des Primärrades und kann sich dort axial verschieben.
Der Automat bzw. das Schwungrad (je nach Kupplungstyp) sitz fest auf der Kurbelwelle, tritt man die Kupplung, wird die axiale Bewegung durch den Automat bzw. die Schwungscheibe auf die Kurbelwelle übertragen. Diese Kräfte müssen letztendlich die Anlaufscheiben der Kurbelwelle auffangen. Aber wie soll der Fall eintreten, daß die Anlaufscheibe des Priärrades die axial Bewegung begrenzt?
Bis später...