Zurück vom Eifelrennen um den Jan Wellem Pokal und was soll ich sagen:
Priiiimaaaaaaaaaaaaaaaa!
Gruppe 1 mit 63 PS ist schon lustig. in der NGK Schikane brauchst nur einen "gewissenberuhigenden Kontakt" mit dem Bremspedal und die Ford-kurve ist ab sofort mein heimlicher Favorit. Nur nach der Dunlop, das Berg-auf Stück, tut sich das gute Autochen mit mir doch ein bischen schwer. Hab leider die 11Kg in den zwei Tagen nicht mehr runter bekommen. Der ein oder andere Fahrfehler beim Schwung-mitnehmen in den Kurven ist auch noch vorhanden, so hat es nur für Platz zwei gereicht. Das Dingelchen muß man aber auch ganz anders fahren als unsere Gruppe 2 Boliden. (....ja ja, Ausreden...ich weiß...)
Mal schauen was Timo sagt, vielleicht darf ich ja im Herbst bei der Westfahlen-Trophy nochmal ran.
Fasziniert war ich im Regen. Das erste mal auf solch einem Auto und dann auch noch Regen. Aber, ...es ging richtig gut. Nach einer halben Runde war klar, da geht was und dann ging es mit Jürgen Kohlhaas zusammen im Formationsflug über 10 Runden. Eine prima Wasserschlacht haben wir uns geliefert und nach Aussage der Zuschauer waren wir in der NGK-Schikane mit Abstand die schnellsten der ganzen "Kamp der Zwerge" Gruppe.
Die A-539 Yoko's sind echt genial. Am Ende war ich sogar eine gute halbe Sekunde schneller als Jürgen.
Die Gruppe 2 ließ es auch wieder richtig brennen. Hier geht es auch um die Meisterschaft. Zwei richtig spannende Wertungsläufe wurden gefahren und in der Addition der beiden Läufe hatte Stephan Keiselt trotz eines Drehers, bedingt durch eine Ölspur, die Nase vorn.
Marco Teuscher machte es nochmal spannend, riß doch trotz akribischer Vorbereitung sein Gaszug im zweiten Lauf. Thomas "Klingelmääään" Klingelhofer hatte mit nachlassender Kupplung zu kämpfen und wurde dann noch von Wolfgang Drixelius Ende Start/Ziel leicht torpediert. Doch Wolfgang ist es nicht wirklich übel zu nehmen, hatte er und seine Jungens im Team Nöker & Friends doch die ganze Nacht geschraubt um nach Pleuel-Abriß einen neuen Motor einzubauen. Klaus Binder bekam wieder mal das Lob für den spektakulärtsen Fahrstiel; Er braucht eigentlich die Hinterachse gar nicht.
Bei der Siegerehrung wurde jedenfalls viel gelacht und festzuhalten bleibt, das in der ganzen "Kampf der Zwerge Gruppe" eine prima Gemeinschaft herscht. Erster wurde ein NSU, zweiter ein Abarth und dritter ein BCT-ler.
Die FHR-Langstrecke, also das 3 Stunden Rennen gewann übrigens der Ford-Escort BDA von Rüddel-Racing. Das war aber auch klar, schließlich war sein eigentlicher Fahrerlagerplatz in der FHR-Renngemeinschaft komplett überbucht und so fand er einen Platz bei uns im BCT-Fahrerlager. Und mit dieser Unterstützung sind Siege vorprogrammiert;)
Ich fand's wieder mal gut und freu mich auf eure Berichte zum Jan Wellem Pokal.
Bis später...
Faxe