Beiträge von lüdder

    ist meines Wissens als Händler Pflicht !
    Wenn Du im ADAC bist .. gibt es eine kostenlose Rechtsberatung .. da könntest Du Dich mal aufschlauen lassen, was das betrifft... (und dann die sachkundige info hier weitergeben !)
    - deswegen gibt es wohl in letzter Zeit sehr oft "in Kundenauftrag" oder ? -

    Autoverkäufer ..ist aber noch schlimmer als versicherungsfutzi.. oder ?

    Zitat von Andreas Hohls


    Auch die von 'Lüdder' angeregten 'garantierten' PS klingen arg nach Vollkasko.
    Ab wieviel Prozent Unterschreitung begänne denn dann der Regressanspruch ? Und ab wieviel Prozent Mehrleistung hätte der Händler das Recht finanziell nachzukarten und mehr zu verlangen ?
    Denn was in die eine Richtung funktionierte ,müßte auch entgegengesetzt zulässig sein.
    Nichts ist eine Einbahnstraße, fairerweise.
    Andreas Hohls

    der Kunde will Mehrleistung.. wenn er bei einem Händler nachfragt und ihm z.B. ein modifizierter Kopf angeboten wird, so erscheint es mir legitim nachzufragen, was er denn "bringt". Schließlich sollten dafür einige hundert Euro auf den Tisch gelegt werden. Wenn dann X PS Mehrleistung angekündigt werden, so müssen diese auch eingehalten werden!
    Kauft man einen PKW mit XY PS, so hat der Kunde auch einen Rechtsanspruch darauf (innerhalb einer Toleranz), die Leistung wird garantiert. Auch muss ein Kunde nicht mehr Geld auf den Tisch des Autohauses legen, wenn der Wagen dann 2PS mehr hat!

    Das Problem sehe ich darin, dass die Aussage +X PS nicht machbar ist, da entsprechende Messprotokolle fehlen.

    Es gilt ...no risk .. no fun
    Dem Händler ist die Kaufsumme garantiert.. dem Kunden das Magenkribbeln was es denn bringt. Einfach wird es für den Händler eh, denn wer macht tatsächlich eine vorher / nachher Messung .. letztlich gilt dann ich "hab ja so viel ausgegeben.. der muss ja auch mehr Wums haben.. "und sind es nachher nur 67PS absolut .. so kann ja auch der Wagen vorher am unteren Ende der Skala gelegen haben..

    eine saubere Vorgehensweise wäre:
    Den Kopf stömen lassen (Luftdurchsatz messen) und mit Standardköpfen vergleichen. Anschließend vorher / nachher Leistungsmessung...
    Ok.. das geht in der Formel 1 .. aber nicht im Minibereich ..wer soll das zahlen ...

    ist das nächste Problem ....

    nachher messung ok.. man will ja wissen was man hat, aber wer ist schon bereit XX€ für die vorher messung zu berappen ....

    außer mir wohl keiner °FG° .. wenn .. würd ich es richtig machen mit quasi wissenschaftlichem Anspruch ;-), und vielleicht lassen sich ja die Händler auch auf garantierte X-MehrPS ein ;)

    Allerdings .. nen offenen K&N würd ich lautstärkemäßig eher nicht wollen :p

    Zitat von Andreas Hohls

    Interessante Beiträge.

    Warum allerdings wurden dann schon Mitte/Ende '80er bei den Mercedes-Benzinern die gekrümmten Rohre eingeführt !?
    Andreas Hohls

    da war ich noch im kindergarten ..oder so

    ich meine mich aber zu erinnern, dass es allgemein mal "schick" war den Auspuff auch bei benzinern quasi zu verstecken .. nach dem Motto... siehst Du mich nicht .. dann kann da ja auch nix böses bei rauskommen .....

    Wenn ich mir dagegen den 200er Kompressor im neuen SLK anschau... 2 fette Endrohre ... ich glaub .. man darf wieder "Stärke" zeigen ...

    Das muss heißen :

    Schaut her, da steht das Prachtstück !

    und dann kannst Du ja noch ausschmücken wie er noch prächtiger wird.. wenn der kleine Rostfleck hier behandelt wird .. oder die Delle da ....

    Viel Spaß mit dem Kleinen !

    zitiert aus BOSCH, Autoelektrik Autoelektronik am Ottomotor, VDI Verlag 1994,
    ... Zur Bestimmung der ausgestoßenen Schadstoffmassen wird einem genau festgelegten Geschwindigkeitsverlauf "nachgefahen". Während dieser Zeit wird das erzeugte Abgas gesammelt und nach Ende des Fahrprogrammes hinsichtlich der Schadstoffmassen analysiert....

    ...Das vom Prüffahrzeug ausgestoßene Abgas wird mit der Umgebungsluft in einem mittleren verhältnis von 1:10 verdünnt und über eine spezielle Pumpenanordnung so abgesaugt, dass der Volumenstrom aus Abgas und Verdünnungsluft konstant ist, d.h. die luftzumischung richtet sich nach dem momentanen Abgasausstoß. Dem verdünnten Abgasstrom wird während der gesamten testdauer eine konstante Teilmenge entnommen und in einem oder mehreren Beuteln gesammelt..... (CVS - Methode)

    zu deutsch: geschlossenes System...

    Zitat von Andreas Hohls


    Die gebogenen Auspuffrohre sorgen dabei dafür, daß dieses Zeugs zunächst nicht an die Stelle gelangt, wo beim Neuzulassungstest gemessen wird. Und was man nicht an dieser Stelle gemessen hat, das ist rechtlich gesehen nicht da.
    So einfach funktioniert das.
    Andreas Hohls

    richtig ist .. die gebogenen Abgasrohre sind dazu da, dass der Kunde nicht sieht was passiert, da die Abgase / der Ruß auf die Straße und nicht auf den Hintermann geblasen werden. Wäre es die Abgasnorm.. so würde man die gleichen Endrohre auch beim Benziner sehen.. Oder sind die Diesel-Ings einfach schlauer ?

    Für einen Abgastest wird in einen geschlossenen Beutel gefahren, der dann anschließend analysiert wird. Aber: Den Abgastest kann man sanft fahren, da man ein bestimmtes Geschwindigkeitsprofil abfahren muss.... und sanft gefahren rußt der Diesel auch nicht .. - auf den fahrer kommt es an - ..ob das was mit dem realen fahren zu tun hat ist eine andere Frage ..

    "Der Computer steht im Bedienerraum der SCHENK-Bremse, wird aber nicht wie bei Mercedes von Weißkitteln bedient, sondern vom Motorenmann, der zuvor gerade die Nockenwelle anders getimmt hatte oder andere Schmutzarbeit. "

    erstens .. ich trage nie weiße Kittel
    zweites .. meine "bremser" schrauben am motor schieben auch mal nockenwellen und bedienen den prüfstand
    und drittens .. es geht nichts über ein funktionierendes gesamtsystem.. inkl. nicht wackelnder kabel...
    und viertens.. Handmitschriebe (und die gibt es wirklich noch) sind manchmal ein guter Rettungsanker

    Danke Michael und Andreas für "Fakten"

    dieses ewige K&N und RC40 = deutlich mehr Leistung .. nervt.. aber Leistungsdiagramme und tatsächlich gemessene Daten .. da lacht das Ing.-Herz.

    Andreas, gibt es nen Leistungsdiagramm zu der Konfiguration:
    #BP6LFi Zylinderkopf mit 33/29 Ventilen (dazu untenstehend mehr)
    #CAHT446 1.5:1 Rollerdruckspitzenkipphebelwelle
    #570189 57i K&N Kit
    #CSTR811 RC40 1-Topf
    Mich interessiert weniger die Leistung bei Nenndrehzahl als im mittleren Drehzahlbereich... - oder doch die Getriebeübersetzung zu erst anfassen ? -

    Wie ihr seht ich bekomm lange Weile, nachdem der "kleine" (fast) fertig ist ...Jetzt kommt der MPI dran (Rahmenfestlegung ist fast schon fest eingeplant, aber .. bin Motorenmann ....)

    und wie ist der Kostenrahmen für obige Konfiguration (gerne auch per Fax..)
    TÜV-eintragsfähig dürfte die konfiguration sicher nicht sein ...

    springt halt ..deswegen auch Sprungsonde ....

    "Einfache" motorsteurungen verwenden Sprungsonden, die im Übergang von fett in mager (also bei lambda = 1) im Signal springen, die Werte klingen nicht unrealistisch...

    Eine sinnvolle lambda anzeige geht nur mit einer Breitbandsonde die eine kennlinie in abhängigkeit vom lambda hat. Die kennlinie ist aber nicht linear ....