Beiträge von Corris Mooper

    Andreas! Ist die Frage ernst gemeint? Unterdruck ist alles was weniger als 1013 mbar ist, das ist der Normaldruck der Wetter-Heinis. Weniger als das ist bei denen Tiefdruck (Unterdruck), also meistens schlechtes Wetter und mehr als das ist Hochdruck, für uns Sterbliche Überdruck.

    Ein "normaler" Verteiler hat zwei automatische Verstelleinrichtungen Richtung Zündung früh. Erstens die Fliehgewichtverstellung bezogen auf die Drehzahl und dann nocht die Lastabhängige Verstellung durch den Unterdruck im Saugrohr.

    Der originale 25D für den Cooper S hatte nur die Drehzahlverstellung. Beide müssen Richtung früh verstellen, weil der höchste Verbrennungsdruck im Zylinder kurz nach OT sein soll, so zwischen 5...10° nach OT. Bei hohen Drehzahlen wird kontinuierlich der Zündzeitpunkt nach vorne verschoben bis er bei 30...34° die maximale Fliehkraftverstellung hat. Auch bei Drücken auf den Pinsel beim Beschleunigen braucht es einen früheren Zündzeitpunkt (ZZP). Das wird der Unterdruck aus dem Saugrohr über einen Schlauch an die Unterdruckdose des Verteilers gelegt. Die Unterdruckdose ist sozusagen ein Verstärker, der dann an der Ankerplatte des Verteilers zieht um den ZZP nach vorne zu bringen.

    Ich weiß nicht wie Du fährst, aber wenn Du Deine Karre (als Kiste darf ich sie ja bei Dir nicht bezeichnen!) nur zwischen 3000...und 7000/min rumjubelst, braucht Du keine Unterdruckverstellung, dann reicht die Fliehkraftverstellung.

    ...jetzt muss ich aber ein wenig off-topic werden:

    Vielen Dank, Jürgen, dass Deine Meinung in mich so hoch angesetzt ist, aber ich muss doch widersprechen. Über die lange Zeit habe ich zwar viel gelernt, was beiweiten doch nur bedeutet, dass ich die Oberfläche des Wissen mal gerade angekratzt habe. Da gibt es viele Namen hier in unserer Republik, die das wirklich verdient haben. Nicht zuletzt der Andreas Hohls, der ein wandelndes Teile-Register ist. Da sind die Weins aus Mainz, wo der Senior schon ewig im Motorsport, und das auf höchstem Mini-Niveau, aktiv ist. Auch die N+F-Leute bringen wirklich Erstaunliches zuwege. Vor dem leider schon verstorbenen Auto-Kümpel mit seinem Magenta-Auto-Kümpel-Racing-Team nehm heute noch den Hut hoch, oder den Herbert Wittbrodt aus der Aachener Gegend, der immer einen schnellen Mini bauen konnte. Und das sind nur ein paar von den Kandidaten, denen ich nicht annähernd das Wasser reichen kann...Und Du mit MTS und Thomas G. mit den schnellen Minis gehören auch dazu!

    Aber ich freue mich, dass Du das gesagt hast.... :starry_eyed:

    ..ich habe die von Fletcher an meinem Racer eingebaut. Damit bringt man das Roll- bzw Wankzentrum der Radaufhängungsgeometrie etwas näher an den Schwerpunkt, der Hebelarm wird dadurch praktisch kürzer. Man geht davon aus, dass Zentripedalkräfte am Schwerpunkt angreifen. Die Geometrie der Querlenker bestimmen die jeweiligen Momentanzentren links/rechts. Das Momentanzentrum ist aber kein fester Punkt in der Radführungsebene, sondern ändert sich in jedem Moment der Bewegung der Querlenker, deshalb auch die Bezeichnung Momentanzentrum. Und es ändert sich ständig das Wankzentrum.

    Das ist alles etwas theoretisch, und eigentlich glaube ich, dass es der Racer nicht wirklich notwendig gehabt hat, denn beim Mini bewegt sich ja nicht wirklich viel gegüber richtigen Autos mit richtiger Feder.

    Aber der Racer ist für mich sowas wie ein großer Metallbaukasten von Märklin, an dem ich einfach immer mal ein paar Sachen ausprobiere.

    Deshalb mein Tipp: lass es bleiben.

    Ich habe hier meinen unendlichen Dateien ein Bild gefunden, das eindeutig auf die Gr5-Verbreiterungen hinweist. Betitelt ist das Foto mit "Rhodes Nürburgring 1970". Vom 6h TWEM-Lauf kann es nicht sein, denn da war ich leibhaftig vor Ort und habe keinen Rhodes oder Wooding-Mini gesehen. John Rhodes fuhr allerding spät im Jahr 1969 beim 500km-Rennen einen Wooding-Mini. Dann ist der Titel des Fotos falsch. Aber dann die Frage: hatten die 1969 schon die Gr5-Verbreiterungen drauf? Die BMC-Comps-Minis ja aber die fuhren ja auch nach Gr5, aber Wooding auch? Beim 500km waren definitiv nur Gr2 zugelassen und die Strecke auf dem Bild ist auch definitiv der Ring. Das Foto habe ich von Richard Newton bekommen, dem damaligen Rennleiter von Wooding, aber auch er kann sich nicht mehr an alle Einzelheiten erinnern.

    Auch der total demolierte Wooding-Mini von Harald Müller hatte 1970 Gr5-Verbreiterungen drauf:

    Naja, nach so langer Zeit lässt sich eben nicht mehr alles genau recherchieren, es sei denn jemand wüsste dazu mehr.

    Sind wirklich schwer zu erkennen, aber das dürften die Gruppe-5-Verbreiterungen sein. In England wurden die Tourenwagenrennen grundsätzlich nach FIA-Gruppe-5 oder nach ganz eigenen Reglements ausgefahren. Gruppe 2 nur, wenn sie auf den Kontinent kamen oder dem Tourenwagen EM-Lauf in Silverstone. Gut, das ist jetzt ein deutscher "Engländer" in Ösiland (ich schätze Flugplatzrennen Tulln-Langenlebarn), vielleicht nahmen es die TKs nicht so eng mit dem Homologationsblatt. Oder es war tatsächlich ein Gruppe-5-Rennen.

    Auch wenn es älter ist wie fixire ich die aufnahme um die kronen mutter an zu ziehen.

    ...entweder du lässt einen Freund deines geringsten Misstrauens feste auf die Bremse drücken oder, wenn du ein Alleinkämpfer bist, musst du dir so ein Werkzeug basteln wie ich es mir gemacht habe: das hindert das Drehen der Nabe.

    Klaus Derondeau ist klasse. Lasse viele Dinge dort bohren, wuchten etc.

    Aber Düsseldorf? Kestel (Mini-Kestel) ist dann doch viel näher, und soweit ich weiß verkauft der nicht nur Teile, sondern hat auch eine Werkstatt. Und nett ist er auch, wenn ich mich recht erinnere.

    Werkstatt: Tel.: 02131/ 271170

    Mo. bis Do.: 10:00– 13:00 / 13:45– 17:00

    Fr.: 10:00– 13:00

    So, ich habe meinen Klotz der Serie One und habe mal gedacht:

    PIMP MY HOLZKLOTZ

    Es stehen immer so viele angefangene Sprüh- und Lackdosen herum, da sollte ich mal eine davon nehmen. Die Dose mit Enzianblau ist leider ausgetrocknet aber eine Spraydose Marineblau war noch da. Dann war noch ein Rest Riffelblech von der Anhängerreparatur da.

    Das ist jetzt draus geworden:

    Ich habe noch nie gehört, dass Stahl mit Aluminium verschweißt wurde. Man kann es höchstens Löten, aber i.A. wird die Fügung durch Umformung oder Nieten (Stanznieten) durchgeführt. Weil Alu ein viel unedleres Metall als Stahl (Eisen) ist, entsteht bei Feuchtigkeit, und Feuchtigkeit gibt es immer (Luftfeuchtigkeit!), ein galvanisches (elektrisches) Element, .d.h. dass Alu zur Anode wird und sich langsam auflöst und die Atome zur Kathode wandern. Deshalb muss eine elektrisch isolierende Schicht zwischen den beiden Metallen sein, z.B. ein Kleber wie Karosseriekleber, dann gibt es kein galvanisches Element.

    Ich kenne Landrover nicht, aber dann hat man das nicht richtig umgesetzt. Bei Audi etc., wo Karosserien mit unterschiedlichen Materialien gefügt werden ist das sehr wohl bedacht worden.