Kurzer Einwurf:
theRocker schreibt von nachträglicher Postverzollung.
Das ist natürlich umständlich und teuer.
DHL sowie Fedex (und sicher auch UPS & Co) bieten schon seit Jahren direkten Abzug der Einfuhrabgaben an. Bei DHL funktioniert das über DHL Express.
Ich bestelle seit mehreren Jahren Autoteile direkt in den USA bei einem Teilehändler.
(Übrigens ein auch deutschsprachiger Webshop)
Dort werden direkt im Webshop sämtliche Abgaben sowie Transportkosten berechnet.
Alles über z.B. Paypal bezahlt under fertig.
Voraussetzung ist natürlich, daß der Versender die Zolltarifnummern hinterlegt hat, wonach die Steuer berechnet werden kann.
Aktuell hatte ich Fahrzeugteile am 22.12. abends in den USA bestellt und am 28.12. waren diese morgens um 8 da. Gesamtwert ca. 200.-- Euro. Also nicht unterhalb der Bagatellgrenze.
Man muß keine Kohle bereit halten, man wird von keinem Zöllner abgeführt.
Alles so easy wie bei Amazon.
Wenn es also nicht funktioniert, liegt es in aller Regel nicht an den Paketdiensten oder deren horrenden Kosten, sondern an mangelhafter Vorbereitung des Versenders.
Ich denke, hier sind die Insulaner noch am Anfang ihrer Lernkurve. Das wird von ganz alleine... oder eben nicht.... we'll see.
Aus UK wird dann wohl der Versender den Nettobetrag ausweisen und die lokale Umsatzsteuer des Empfängerlandes separat ausweisen.
Alles kein Hexenwerk.