..haben eigentlich den Sinn, falls einmal unter einer Bedingung das Fahrwerk durchschlägt, das dann der Querlenker(vorne) oder die Schwinge (hinten) nicht über ein gesundes Maß hinaus federt und es dadurch zu übermäßigen Beschädigungen kommt. Ein Auto was generell auf den Bumpstops anliegt, hat kein eigentliches Federverhalten mehr und ist somit eigentlich unfahrbar.
Gerade ein Mini, der hinten auf den Bump Stops federt, kann ein unberechenbares Gefährt werden, wenn z.B. auf nasser Fahrbahn in einer schnell gefahrenen Kurve der Federweg begrenzt wird und die logische Konsequenz ein ausbrechendes Heck die Folge ist.
Also erstmal das Fahrzeug auf eine vernünftige Höhe bringen (=> Hi-los einstellen), dann Spur/Sturz ringsrum einstellen bzw. kontrollieren lassen (beim höher oder tieferlegen ändert sich nur auf der Vorderachse die Spur/Sturzeinstellung, hinten bleibt alles beim alten). Dann die Spax wie bereits beschrieben auf 3-4 vorne und 1-2 hinten einstellen.
Ich habe früher meine Minis immer nur soweit tiefergelegt, das man noch eine handbreit (hochkant) zwischen Reifen und Radausschnitt in der Karosserie unterbringen kann. Wieviel Platz man dann noch zu den Verbreiterungen hat, hängt vom Typ dieser ab und wie man sie befestigt hat (bei einer Aussenverschraubten gibt es da erstaunlich viele Möglichkeiten zwischen zu tief und zu hoch angesetzt
) Es sei denn es ist was dran, was die originalen Bohrungen benutzt, dann ist dieser Bereich eingeschränkt.
Ob man nun am HiRa hinten unbedingt Kunststoff-Lager fahren muß (also im Rennbetrieb gewiß, aber Straße??), ist m.E. a littlebit over the top, vorne sollte der Rahmen auf jeden Fall besser als Serie gelagert werden.
Zum Thema Rahmenfestlegung gibts aber reichlich Material in der Suchfunktion.
Und: ja, so ein Mini hoppelt schon gewaltig mehr wie manch anderes Auto, aber durch falsche Einstellung wird sogar ein Mini gefährlich und unfahrbar.
Gruß aus Köln