SChau dir mal bitte das Datenblatt an, ETCH Primer sind meist nicht mit EP überlackierbar.
Dann mal noch schnell etwas "fachsimpeln" 
Paul´s Bedenken als Lackierer kann ich verstehen, denn es gibt 2 Sorten Etch-Primer.
Die meisten (nicht alle) Etch-Primer, die bei der Auto-Lackierung verwendet werden, sind keine 2K-Etch-Primer und nicht vollkommen Lösemittel-beständig. Da kann es mit diversen 2K EP-Grundierungen schnell Probleme geben, wenn die sich nicht gut vertragen.
Delfleet F397 mit Reaktiv-Verdünner F368 wird nicht nur für Auto-Lackierung sondern auch für Flugzeuge verwendet. Nur ist er für Flugzeuge im entsprechenden Fachhandel und mit entsprechender Doku deutlich teurer 
Wenn er für´s Flugzeug geordert wird, kann er schließlich fliegen
...auch wenn er vermutlich aus dem selben Misch-Bottich kommt 
Der "Reaktiv-Verdünner" ist Härter und Verdünnung in einem. Dieser Etch-Primer härtet chemisch aus und ist anschließend (72 h) vollständig Lösemittel-beständig! Ist ein 2K-Etch-Primer.
Insider: matze: Der geht selbst mit MEK nicht weg...
...und mit MEK geht (eigentlich) alles weg 
Am Flieger wird der nach kurzer Trocknung direkt "naß in naß" mit Primer auf EP oder Polyurethan-Basis über lackiert. Nach mehr als 72 h +/- "Zwischentrocknung" muss er leicht angeschliffen werden, bevor der Primer/Füller drauf kommt...
Danach folgt dann der Decklack...
Jetzt aber genug hier. Weiter mit "Blech-Magie"

Gruß, Diddi