Beiträge von HOT

    Die Erklärung für das Klackern hätte ich. Letztlich bekommt das Ölsaugrohr nix mehr zum pumpen.

    Ja, aber nicht beim "starken Bremsen und anschließend direkt rückwärts fahren..." wie im ersten Beitrag steht...

    Und dann tickern keine Ventile sondern es klackern Pleuel und Kurbelwellenlager...

    Wenn z.B. im BKV schon die Flüssigkeit knapp unterhalb vom Vakuum-Anschluss steht, schwappt diese beim Bremsen und gleichzeitigen Lastwechsel (Nicken) nach vorne zum Anschluss. Gleichzeitig zieht das Vakuum vom Motor, da ja gerade etwas davon "verbraucht" wurde, wodurch Bremsflüssigkeit in den Ansaugtrakt gelangen kann.

    Und Bremsflüssigkeit senkt die Oktanzahl des angesaugten Gemisches dramatisch! Das vermeintliche "Ventil-Tickern" (hier gibt´s schließlich keine Hydrostößel) könnte durchaus Zündungs-Klingeln sein... :wink:

    Anfangs trat es zuerst nur bei "Bremsen und dann rückwärts" auf. Mittlerweile auch bei "Bremsen und dann Kurve"...

    Wenn mittlerweile mehr Flüssigkeit im BKV steht (repariert sich ja nicht von alleine), kann das dann auch in (Rechts)-Kurven auftreten, da der Vakuum-Anschluss nicht mittig, sondern nach rechts (in Fahrtrichtung) versetzt ist...

    Öl in den Brennraum nur wegen Bremsen und rückwärts oder Kurve kann ich auch nicht nachvollziehen...

    Einfacher Test: Vakuum-Leitung am BKV mit dem Fitting aus dem Gummi ziehen. Gummi "raus popeln" und mal mit dem Finger fühlen. Brühe drin? Ursache gefunden... :wink:

    Gruß, Diddi

    Wie oben schon geschrieben... Die Qualität der Kondensatoren und Unterbrecherkontakte hat dramatisch nachgelassen...

    Frei nach dem Motto: Es gibt immer jemanden, der etwas noch billiger und noch schlechter herstellen kann... :roll-eyes:

    Da wird der Kauf schnell zur Glücksache...

    Wenn eine Zündspule nicht mehr i.O. ist, liefert sie weniger oder auch gar keine Zündspannung mehr, aber definitiv nicht zu viel Zündspannung, aber...

    Wenn die falsche Zündspule verbaut ist, kann man durchaus zu viel Zündspannung haben!

    Der `78er 1100er hat eine "normale" Zündanlage, ohne Vor-Widerstand (keine Start-Anhebung oder engl. Ballast Ignition)

    Der braucht eine normale Zündspule mit einem Primär-Widerstand von etwa 3,0 - 3,4 Ohm (an der Spule zwischen Klemme 15(+) und Klemme 1(-) gemessen), da sie konstant mit 12V Bordspannung betrieben wird.

    Minis (1000er) ab etwa Ende `83 haben eine sogenannte Startanhebung / Ballast Ignition, bei der die Spule 2 unterschiedliche Versorgungskreise hat.

    Bei laufendem Motor über ein Widerstandskabel (rosa/weiß) aus dem Kabelbaum und beim Anlassen zusätzlich vom Magnetschalter (weiß/gelb) ohne Widerstand. Dadurch bekommt die Spule beim Anlassen volle Bordspannung, um einen stärkeren Zündfunken zu erzeugen.

    Baut man solch eine Spule (unwissentlich) in ein System ohne Vor-Widerstand ein, wird der Unterbrecherkontakt definitiv nicht lange halten und auch der Kondensator könnte Schaden nehmen...

    Eine solche Zündspule erkennt man am deutlich niedrigeren Primär-Widerstand von etwa 1,2 - 1,5 Ohm. Messt eure Spule einfach mal durch. Einfach zwischen 15(+) und 1(-) mit dem Ohmmeter (Die Kabel natürlich abgezogen)...:wink:

    Wenn die korrekte Spule verbaut ist, lag´s einfach am Kondensator...:wink:

    Weiterhin meine Empfehlung, irgendwann auf elektronisches Zündmodul umzubauen...:wink:

    Gruß, Diddi

    Dafür findet man in keinem Handbuch einen Wert... :roll-eyes:

    Selbst im "blauen" Haynes `69 - `88, in dem noch Getriebe und Diff enthalten ist, steht nichts... Nicht einmal für die Buchsen im Seitendeckel...:roll-eyes:

    Minispares gibt für die Buchsen im Seitendeckel eine Laufspiel von 8/100 mm an. Die Pot-Joints haben einen Durchmesser von 31,7 mm und Minispares empfiehlt die Buchsen auf 31,78 mm aufzureiben. Siehe Text... http://www.minispares.com/product/Classic/2A3538.aspx?ReturnUrl=/catalogues/classic/Classic~Mechanical~Parts~Manual/Gearbox~~Gear~Train/Differential.aspx?2~14~127|Back%20to%20catalogue

    Auf das gleiche Laufspiel würde ich die inneren Buchsen auch aufreiben bzw. ausdrehen... :wink:

    Man könnte ggf. auch auf 5/100 mm gehen, denn die Pot-Joint-Verzahnung hat ja auch noch etwas Toleranz...

    Gruß, Diddi

    Wie kann ich den überprüfen ob der Ventilator überhaupt geht eine Brücke bauen dann müsste er direkt mit an springen ? Am Sensor gemessen Strom kommt durch die Kabel auf jedenfall an.

    Den Stecker am Thermoschalter (unten/vorne am Kühler) abziehen und im Stecker eine Brücke aus Draht (Büroklammer etc.) zwischen die beiden Kontakte stecken. Zündung einschalten. Dann sollte er direkt los laufen...

    Gruß, Diddi

    Paul

    Der Schalter ersetzt nicht den Thermoschalter im Kühler, sondern bietet zusätzlich die Möglichkeit, den Lüfter auch manuell/früher/vorsorglich einzuschalten.

    Der Thermoschalter steuert weiterhin automatisch...

    Schalter und Thermoschalter schalten parallel die Masse für´s Relais :wink:

    Wenn aber der Thermoschalter nicht schaltet, weil er gerade kaputt gegangen ist, gibt´s weiterhin die Möglichkeit, den Lüfter anzusteuern.

    Ohne Schalter würde der Lüfter in der Situation nicht mehr funktionieren... Bergauf, über den St. Gotthard Pass auf dem Weg zum IMM... und keine Haltebucht in Sicht... :scream::wink:

    Dann bliebe noch die Notlösung, beim nächsten Halt den Stecker vom Thermoschalter abzuziehen und eine Brücke rein zu stecken... Oder den Schalter umlegen und einfach weiter fahren :wink:

    Gruß, Diddi

    Ist es ein neuer HS4?

    Mit Waxstat Düsenstock?

    Wenn ja, muss der Betätigungshebel mit der Kugel unter der Halterung am Düsenstock sitzen.

    Sitzt er mit der Kugel auf der Halterung. Geht der "Choke" nie ganz zurück...

    Leider sind beide Montagemöglichkeiten gegeben... :roll-eyes:

    Auf dem Foto ist der korrekte Einbau einigermaßen gut zu erkennen... http://www.minispares.com/product/Classic/Fuel/Carburetors/Single/FZX3013.aspx?130202&ReturnUrl=/search/classic/waxstat.aspx|Back%20to%20search

    Gruß, Diddi

    ...wie stellt man sicher, dass der manueller Schalter auch rechtzeitig aktiviert wird?

    Sobald man auf´s Instrument schaut und "Schweißperlen" auf der Stirn bekommt, weil da ein Stauende voraus ist... :tongue::redface:

    Oder man bereits im "Stop and go" schleicht und die Anzeige sich dem roten Bereich nähert und irgendwie der Lüfter "leise" bleibt... :wink:

    Hilft natürlich nichts, wenn der Lüfter selbst, oder das Relais kaputt ist... Kann man aber jederzeit testen... Zündung ein, schalten > heulblaslüft... > OK... ausschalten...

    Ist ja eigentlich nur ein "Bypass" für den Thermo-Schalter im Kühler... :wink:

    Gruß, Diddi

    Bist Du sicher? Sind es nicht 88 Grad?

    Jaein :biggrin:

    Onkel Haynes sagt...

    Bis `76

    Standard 82°C

    Hot Climates 74°C

    Cool Climates 88°C

    Ab `76

    Alle 88°C (SPis/MPis sowieso wegen ECU und sonst wegen "besserer Emissionswerte" und bleifrei...)

    Ölis´s `87er 1000er A+ ist ein hoch (10,3:1) verdichteter und läuft eher etwas warm, wobei das beim 1000er nur selten zu Problemen führt.

    Trotzdem kann´s an heißen Tagen schon mal etwas "hitzig" werden. Von daher schadet ein 82°C Thermostat eher nicht.

    Wenn der auch im kalten Winter ran muss, könnte man natürlich auch ein 88°C Thermostat nehmen. :wink:

    Gruß, Diddi

    Das mit dem Schalter, gibt es eine Anleitung dafür ?

    Das ist recht simpel.

    Am Relais-Sockel des Kühlerlüfter-Relais (an der Spritzwand, in der Nähe des Crash-Schalters) muss ein zusätzliches Kabel angeschlossen werden. Dieses Kabel geht dann zu einem Schalter im Innenraum. Vom Schalter ein weiteres Kabel an Masse (Karosserie).

    Schaltet man diesen Schalter ein, läuft der Kühlerlüfter los, vorausgesetzt die Zündung ist eingeschaltet...

    Im Relais-Sockel das hellgrün/weiße Kabel mit Steckkontakt aus dem Sockel lösen. Steckkontakt abschneiden. Das Kabelende zusammen mit einem entsprechend langen Kabel (idealerweise gleiche Farbe) zusammen in einen neuen Steckkontakt (6,3mm Flachstecker mit Rastnase) verpressen und wieder in den Stecksockel einsetzen. Relais wieder einstecken.

    Das Kabel in den Innenraum führen. Geeigneten Ort für den Schalter festlegen und einbauen. Kabel am Schalter anschließen.

    Schwarzes Kabel (Masse) am Schalter anschließen und an geeigneter Stelle mit Ring-Öse an der Karosserie verschrauben. Fertig... :wink:

    Gruß, Diddi

    Klasse Erklärung; bleibt dann - wie oben beschrieben - die „temporäre“ Schalterüberbrückung „permanent“? :roll-eyes:

    Kann man durchaus permanent machen, wenn einen der minimal erhöhte Spritverbrauch nicht stört... :wink:

    Problem ist halt, dass es den originalen Schalter nicht mehr gibt. Kaum Nachfrage, da viele ihn einfach permanent überbrückt haben und damit leben.

    Natürlich kann man auch nach Alternativen suchen und etwas basteln. Ist ein "Taster", der gedrückt öffnet bzw. federbelastet schließt. Die Feder darf natürlich nicht zu stark sein, sonst müsste die Rückholfeder entsprechend stärker sein, damit er nicht von alleine "Gas gibt"...

    Dazu ist der verfügbare Platz noch sehr limitiert... Natürlich kann man sicher auch etwas anderes "konstruieren"...

    Nach all diesen Überlegungen machen dann die meisten sicher einen "Rückzieher", da es ja so auch problemlos funktioniert...:wink:

    Den vielleicht um 1/4 Liter auf 100 Km höheren Verbrauch merkt eh kaum ein Mensch. Und wenn einer bei dem Gedanken daran schon fast einen Herzkasper bekommt, sollte er besser ein anderes Auto fahren... :tongue: :redface:

    Gruß, Diddi

    Wozu ist er da, der Gaspedalschalter - spätere Modelle haben ihn ja nicht mehr?

    Und.. was erreiche ich, wenn ich ihn "temporär überbrücke"?

    Er "sagt" der ECU, dass kein Gas gegeben wird. Mit dieser Information, in Verbindung mit Drehzahl und Ansaugunterdruck (MAP-Sensor) gibt´s eine Schub-Abschaltung...

    Der Schalter hat sich früh als "Problemkind" herausgestellt und wurde daher weg "rationalisiert", denn die gleiche Information kann die ECU schließlich auch vom Drosselklappen-Potentiometer bekommen, wenn man entsprechend programmiert... :wink:

    Hängt der Schalter, wird der ECU signalisiert, dass kein Gas gegeben wird. Ist die Drehzahl "niedrig" und auch der Ansaug-Unterdruck im entsprechenden Bereich, wird also nur auf Leerlauf-Drehzahl geregelt (begrenzt)... Gibt man jetzt Gas, bekommt er viel Luft, aber nicht den passenden Sprit dazu und schon spuckt/knallt er und nimmt kein Gas an...

    Wenn man den Schalter "temporär überbrückt", merkt die ECU nie, dass kein Gas gegeben wird, also auch keine Schub-Abschaltung mehr...

    Dafür macht er aber auch keine Probleme mehr. Nachteil = ein klein wenig mehr Sprit-Verbrauch, sonst nichts...:wink:

    Gruß, Diddi

    Verbogene Schwingen können durchaus mal vorkommen, aber in der Regel sind sie dann von seitlichem Bordstein-Kontakt nach innen verbogen und nicht nach außen... Zumindest hatte ich solch einen Fall noch nicht.

    Eine nach innen verbogene hatte ich selbst mal nach einem unfreiwilligen Dreher, der dann vom Bordstein gestoppt wurde...:roll-eyes:

    Meistens aber liegt das Problem daran, dass der Hinterachs-Rahmen nicht stimmt. Mehr bei Nachbauten, als bei originalen. Und irgendwie ist es immer die linke Seite, die dann deutlich zu viel Vorspur hat.

    Der Mini fährt dann auch immer mit dem Heck nach rechts versetzt (crabbing)...:roll-eyes:

    Korrigieren kann man das über ein Versetzen der inneren Bohrung für die Schwingen-Achse... Vor allem, wenn das Spur/Sturz Kit dafür nicht mehr ausreicht.

    Man kann auch den äußeren Haltewinkel der Schwingen-Achse mit Beilag-Scheiben weiter nach hinten positionieren. Dann reicht evtl. auch der Einstellbereich wieder... :wink:

    Gruß, Diddi

    Alle Minis mit 8,4" Scheibenbremse haben an der Hinterachse Radbremszylinder mit 3/4" (19mm) Durchmesser... http://www.minispares.com/product/Classic/Brakes/Front/GWC1102.aspx?0401&ReturnUrl=/product/Classic/Brakes/Drums/Drums/GWC1102MS.aspx|Back%20to

    Diese Diskussion gibt´s immer wieder mit TÜV-Prüfern, die den Mini nicht kennen...:roll-eyes:

    An der Hinterachse sollen/dürfen die Räder nie blockieren, denn blockierende Räder können keinen Führung des Autos mehr gewährleisten...

    Blockiert´s hinten, am besten noch in einer Kurve, geht´s fast unweigerlich in die Botanik, weil er sich dann dreht...

    Es könnte natürlich sein, dass das Bremsdruck-Begrenzungsventil nicht mehr in Ordnung ist und den Druck zur Hinterachse zu früh absperrt...

    Für dieses Ventil gibt´s keine Überhol-Sätze und wenn kaputt, muss ein neues her... http://www.minispares.com/product/Classic/Brakes/Hydraulics/FAM7821.aspx?0410&ReturnUrl=/shop/classic/Brakes/Hydraulics.aspx|Back%20to%20shop

    Gruß, Diddi

    Hi Peter,

    die Zahnstange ist nicht das Problem. Das "Input Pinnion" wird mit 2 Kugellagern gelagert. Die Vorspannung dieser Lager und damit auch das "Endfloat" des Pinnions wird über Shims eingestellt.

    Im Haynes Manual wird das sehr gut mit einer Schnittzeichnung inkl. dem Maß für die Vorspannung beschrieben...

    Siehe hier... Steering Rack overhaul.pdf

    Ich habe mal das komplette Steering Rack dismantling and reassembly hoch geladen. Auf Seite 3 findest du die Zeichnung und auch das "Preload Maß" :wink:

    Edit: Im Moment hast du keine Preload, sondern Spiel und dadurch kann sich das Input Pinnion axial bewegen

    Gruß, Diddi

    Im Prinzip kann man daraus alle flachen Dichtungen beim Mini herstellen. :wink:

    Perfekt sogar, wenn man einen Plotter hat und Originale als Vorlage verwenden kann :wink:

    Und wenn einen auf der Dichtung die Produkt-Info und das MHD stört :tongue: gibt´s das Zeug auch "roh, unbedruckt" auf der Rolle... https://www.team-direkt.de/milchtuetenpap…8caAoCpEALw_wcB

    Ich habe es als Schutzabdeckung für den Boden bei Renovierungs-Arbeiten kennen gelernt :cool: Tolles Zeug :thumbs_up:

    Gruß, Diddi