Beiträge von HOT

    Kontakt an den Batteriepolen oder Massekabel an Karosserie prüfen.

    Das wäre zuerst zu überprüfen.

    Viel Glück !

    Borny

    Grundsätzlich nicht verkehrt, denn Oxydation an den Massepunkten ist ein häufiges Problem :wink:

    Wenn das Auto aber über 6 Wochen immer wieder mal gestartet wurde und nicht lange gelaufen ist, schafft es die Lima in der kurzen Zeit nicht, die Batterie wieder aufzuladen. Ein Startvorgang zieht deutlich mehr Strom aus der Batterie, als die Lima in kurzer Zeit bei Leerlauf wieder rein laden kann :wink:

    Ich denke, Starthilfe ist die "Erste Hilfe" und dann mal eine (längere) Runde fahren :wink:

    Gruß, Diddi

    Feine Sache :thumbs_up::cool:, aber den Relaiskasten musst du noch mal überarbeiten, da sich ein paar Fehler eingeschlichen haben.:wink:

    Bei der Steckerbelegung auf Seite 4 hast du Kabelfarben durcheinander gewirbelt :wink:

    Am rechten, großen Stecker:

    Oben rechts ist das schwarze Massekabel, welches du als braun gekennzeichnet hast.

    Mitte, Kabelfarben für Anlasser (braun/rot) und Benzinpumpe (braun/grau) sind vertauscht.

    Unten, 2 dicke braune Kabel links, und rechts ein dünnes braun/rosa Kabel. Das linke, dicke braune Kabel als braun/rosa gekennzeichnet. Dafür das dünne braun/rosa Kabel ganz rechts mit braun gekennzeichnet.

    Gruß, Diddi

    Noch eine kleine Anmerkung.

    Habe noch mal deinen ersten Beitrag mit dem derzeitig bekannten "Paket" gelesen.

    Du hast als Kerzen BP6ES aufgelistet.

    Die könnten für das "Motorpaket" zu warm sein. Ich denke etwas "kühlere" BP7ES wären besser geeignet :wink:

    Gruß, Diddi

    In den Innenraum/Fußraum läuft das Wasser natürlich mit Sicherheit durch das Loch im Innenschweller...

    Dort, wo die Schraubendreher drin stecken, sollte eigentlich kein offener Spalt sein. Die A-Säule hat dort auch offensichtlich Rostblasen auf dem Verstärkungsblech der A-Säule, woran auch die Tür-Scharniere verschraubt sind. Der offene Spalt liegt vermutlich daran, dass der untere Falz-Rand des Radhauses fehlt, um den das Dreiecksblech herum gebördelt ist. Dort könnte natürlich Wasser auch in den Schweller eindringen.

    Im Schweller ist deutlich mehr "Blätterteig" als man jetzt von außen sieht...:confused:

    Das meiste Wasser dringt aber vermutlich oben an der Abdichtung des Tür-Fangbandes ein... Die Dichtung dort verdient ihren Namen nicht. Alles, was dafür derzeit auf dem Markt ist, taugt nicht die Bohne. Die beste Abdichtung gab es Anfang der `90er bei den letzten Vergaser-Modellen. Die ging auch noch etwas um die Ecke der A-Säule und hat die Öffnung vollständig abgedeckt.

    Die neuen Moosgummi Dichtungen ála MPI etc. sind zu dünn. Die ovalen Gummi-Dichtungen ála MKIII/IV sind zu klein...

    Gruß, Diddi

    Um den ZZP zu prüfen:

    Der ZZP beim A+ 59D Verteiler wird bei 1500 rpm und mit abgeklemmter Unterdruckverstellung geprüft.

    Zuerst einmal den Motor auf Betriebstemperatur bringen.

    Die Unterdruck-Leitung an der Unterdruckdose des Verteilers abziehen und die Leitung zum Vergaser hin verschließen (Falschluft).

    Die Leerlauf-Drehzahl geht jetzt erst mal deutlich nach unten, da die Unterdruckverstellung deutlich in Richtung früh verstellt. Den Motor mit der Leerlauf-Einstellschraube wieder hoch drehen, damit er möglichst exakt auf 1500 rpm läuft.

    Jetzt kannst du an der Riemenscheibe der Kurbelwelle den ZZP abblitzen. In der Riemenscheibe ist eine kleine Kerbe. Ich würde empfehlen, diese Kerbe vorher mit einem kleinen Pinsel und weißer Farbe etc. besser sichtbar zu machen.

    Die Skala für den ZZP befindet sich beim A+ Motor am Steuerketten-Gehäuse...

    Zündzeitpunkt.pdf

    Der Standard-Wert bei den meisten A+ Motoren liegt zwischen 6-8° vOT

    Erst mal prüfen, wo er aktuell steht.

    Dann ggf bei 6° vOT anfangen, fahren, 7° vOT einstellen, fahren, 8° vOT einstellen, fahren... Viel höher würde ich aber nicht gehen, denn es besteht die Gefahr, dass er dann Zündungs-Klingeln unter Last entwickelt, was sehr schädlich für den Motor ist...

    Wenn man dieses "Hochgeschwindigkeits-Klingeln" unter Last nicht bemerkt, weil man es nicht kennt oder wegen dem lauten "Orchester" nicht hört, könnte das den Motor in kürzester Zeit zu Grunde richten...:scream::madgo::wink:

    Gruß, Diddi

    Findest Ihr das wirklich so schlimm? Ich mach ja gerade meinen Inno und hatte tatsächlich auch über so etwas ähnliches

    nachgedacht, eventuell aber aus dem 3D Drucker aus ABS oder ASA.

    Besser als die "Schaumstofflösung" die da verbaut war ist es ja allemal.

    lg, Chris

    Schlimm finde ich das nicht, bin aber auch kein "Originalitäts-Freak". Das ABS-Teil sieht sehr hochwertig gearbeitet aus und ist mit Sicherheit qualitativ um Welten besser als eine Schaumstoff-Lösung :thumbs_up::wink:

    Will man ein Auto möglichst authentisch / original aufbauen, wäre die ABS-Abdeckung definitiv fehl am Platz...

    Du machst aber das Auto für DICH fertig und nicht für andere :wink:

    Dein Auto ist eh ein "halber" Renner und da ist "Originalität" absolut Nebensache. Wenn es für dich OK ist, ist das voll in Ordnung... :wink:

    Gruß, Diddi

    Ja, gab es. Schwarz durchgefärbte Pappe mit innen aufgeklebtem Schaumstoff und auf der Außenseite der Pappe mit schwarzer Folie beklebt. Fixiert dann mit 4 Blechschrauben und großer Unterlegscheibe. Genauso auch noch beim B39/7, nur dickerer Schaumstoff. Ist aber gesucht wie Goldstaub. Wie Diddi schon sagt, selbermachen ist hier angesagt. Blechabdeckungen gab es dagegen beim Inno nie.

    https://www.miniminor.com/wp-content/upl…inimk1_2-aw.pdf

    Ah, die #16 unter dem Link :cool:

    Noch nie "live" gesehen...

    Wurde die vom Motorraum aus montiert?

    Gruß, Diddi

    Hatten die Minis aus dieser Zeit eigentlich eine Dämmung an Wand im Motorraum?

    Ja, zumindest die "Engländer" hatten da etwas.

    Für MK1/2 gibt´s das auch heute noch neu: http://www.minispares.com/product/Classic/24A280.aspx?ReturnUrl=/catalogues/classic/Classic~Body~Parts~Manual/Trim/Carpets~and~Sound~Proofing.aspx?3~22~213|Back%20to%20catalogue

    Kommt Motorraum-seitig auf die Spritzwand hinter´m Vergaser...

    Das Zeug hat aber auch einen Nachteil. Es ist eine Art Schaumstoff, die Wasser speichert...:madgo: ...und auch über die Jahre durch Umwelteinflüsse langsam zerfällt...:soupson:

    Meiner Meinung nach besser wäre innen an der Spritzwand mit Alubutyl zu dämmen.. Muss auch nicht voll-flächig sein. Man kann auch "stückeln", wie es am besten passt. Das Zeug eliminiert den Körperschall der Spritzwand und sie kann nicht mehr als "Trommelfell" den Schall übertragen...:thumbs_up::wink:

    Gruß, Diddi

    Bei Mittel-Tacho gab es sowas meines Wissens nach nicht.

    Die Abdeckung, die Gilles oben verlinkt hat, sieht hochwertig aus, sieht aber vermutlich in einem alten Inno etwas "deplaziert" aus. Wobei so etwas immer Geschmacks-Sache ist...

    Möglich wäre auch eine "Blanking Plate", wie sie in den Minis mit seitlichen Instrumenten verwendet wurde. Finde ich aber auch nicht bei den Händlern, sollte aber gebraucht aufzutreiben sein :wink:

    Oder man macht eine flache Abdeckung aus Blech (Alu?), die von innen gegen die Öffnung geschraubt wird. Mit Karosserie-Membranen für Tachowelle, Öldruckleitung und Kabelbaum... Die müssen aber korrekt positioniert werden...

    Auch die Montage der Tachowelle wird dann deutlich schwieriger... :wink:

    Gab es sowas überhaupt bei den Innos?

    Bei den "Engländern" zumindest nicht bei Mittel-Instrumenten. Da wurde nur ein Schaumstoff-Formteil vom Motorraum aus rein "gestopft".

    Die Metall-Abdeckung hat erst mit der seitlichen Tacho/Instrumenten-Einheit Einzug gehalten. Bei den Innos auch erst mit den "großen" Instrumentenbrettern...

    Ich denke, da hilft nur selbst basteln und dabei darauf achten, dass die Durchführung für die Tachowelle richtig positioniert wird...

    Gruß, Diddi

    Auf die Nadel bin ich durch https://www.minimania.com/Needle_codes_for_SU_carbs gekommen. Hier wird die BDL+ ('+' denotes that the profile was filed at the top end slightly to richen it.) für den 1330 empfohlen ... Womit würdest Du es denn versuchen? Preislich ist das ja einigermaßen überschaubar ...

    Den Leerlauf habe ich auf 1100-1200 (er schwankt ja etwas) bei warmem Motor angehoben - lag vorher deutlich darunter. Fühlt sich jetzt auch deutlich besser an 😊.

    Der erhöhte Leerlauf bei betriebs-warmem Motor macht bei einer scharfen Nockenwelle definitiv Sinn. Leichte Schwankungen sind da auch noch "normal", aber er läuft zumindest schon mal deutlich "runder". Ist halt so bei scharfen Nockenwellen. Vor allem, wenn vielleicht auch noch eine leichtere Schwungscheibe verbaut wurde... Aber auch hier könnte der Bruder vielleicht das Dunkle etwas erhellen... :wink:

    Ich habe eine Liste zur Hand, in der diverse Motor-Konfigurationen mit den verwendeten Nadeln aufgelistet sind. Durch Informationen zusammengetragen und von daher keine eigenen Erfahrungen mit den meisten davon... Also mit Vorsicht zu "genießen"...:wink:

    In der Liste habe ich folgendes gefunden: 1380cc, HIF44, alloy inlet manifold, LCB, K&N, stub stack, 285 cam, MG Metro head, Needle BDR

    Die Motorkonfiguration ähnelt deiner zumindest weitgehend. Von daher würde ich es mal mit der BDR versuchen.

    Hilfreich wäre auch zu wissen, welche Nadel derzeit verbaut ist, und wie der Motor sich damit verhält, was allerdings nicht so einfach zu beschreiben ist. Da ist es leichter, damit zu fahren und auszuprobieren... Über etwas "Choke" kann man dann in bestimmten Bereichen etwas anfetten und sieht vielleicht, wohin die "Reise" gehen muss.

    Welche Nadel derzeit verbaut ist, findet man aber nur heraus, wenn man sie ausbaut und nach der Nummer schaut, sofern sie (noch) vorhanden ist... Oder der Bruder hat diese Information vielleicht zur Hand...

    Dann die vorhandene Nadel mit Alternativen vergleichen. Es gibt Programme, wo man alle Nadeln farbig, graphisch übereinander legen kann um Unterschiede zu sehen. Stichwort "WinSU"

    In der kostenlosen Test-Version funktioniert die Nadel-Vergleichsliste :thumbs_up:

    In der kostenpflichtigen Vollversion kann man etliche Motor-Konfigurationen zusammenstellen und bekommt eine Nadel-Empfehlung, oftmals auch mit einer anderen Feder für den Vergaser-Kolben.

    Diese Software wird von von vielen zwar kritisch, oder zumindest mit Skepsis gesehen, da eine Software "so etwas nicht kann", aber hinter der Software steck eine große Datenbank von etlichen Abstimmungen auf Rollenprüfständen. Sie erhebt laut Entwickler auch nicht den Anspruch, DIE perfekte Nadel zu liefern, aber zumindest mal einen Start-Punkt für weitere Abstimmung zu geben. Eine Abstimmung auf einem Leistungs-Prüfstand von jemandem der es kann, kann sie definitiv nicht ersetzen.

    Frei nach dem Motto: Erfahrung lässt sich nicht downloaden... :wink:

    Die Firma IOZ wurde oben ja schon genannt. Ist von Kölln nicht sooo weit weg, hat aber für Termine lange Vorlaufzeit... Aus gutem Grund... :wink:

    Gruß, Diddi

    Die BDL wird mit hoher Wahrscheinlichkeit NICHT passen...

    Die BDL ist die Standard-Nadel für den MG Metro und ist nahezu 100% identisch zur BFY, welche die Standard-Nadel für den MKV Vergaser-Cooper ist.

    Beides also Nadeln für serienmäßige, nicht getunte Motoren. Die kommen schon mit mildem Tuning ála Stage 1 (Auspuff / Krümmer, Ansaugbrücke und K&N Filter-Einsatz im Original-Gehäuse) nicht mehr zurecht...

    Zum Verteiler: Auf den Fotos erkennt man, dass es ein 59D Verteiler ist. Das sagt aber wiederum nichts über seine Verstellkurve aus. Auf den vorletzten Foto erkennt man, dass 2 Kabel (rot und schwarz) aus dem Verteiler kommen. Das rote Kabel geht zum + Anschluss der Zündspule.

    Der Verteiler wurde also auf elektronische Zündung umgebaut oder schon so gekauft.

    Es könnte durchaus ein Verteiler sein, der für scharfe Nockenwelle angepasst und auf Elektronik umgerüstet wurde...

    Es könnte evtl. dieser sein: http://www.minispares.com/product/Classic/Electrics/Ignition/C-27H7702.aspx?0908&ReturnUrl=/search/classic/distributor%20.aspx|Back%20to%20search

    Das bleibt aber alles ein "Stochern im Dunklen". Vielleicht kann ja der Bruder, der ihn vermutlich eingebaut hat, Licht ins Dunkle bringen...

    Was man auch noch erkennt, ist dass der Mini eine "Start-Anhebung" für die Zündung hat (Ballast Ignition).

    An der Zündspule (+) sind neben dem roten Kabel vom Verteiler noch ein rosa/weißes sowie ein weiß/gelbes Kabel angeschlossen.

    Rosa/weiß ist ein Widerstandskabel, welches die Spule bei laufendem Motor mit etwa 9V versorgt.

    Das weiß/gelbe Kabel kommt vom Anlasser-Magnetschalter und schaltet beim Anlassen volle 12V zur Spule.

    Es gibt elektronische Zündmodule, die mit beiden Spannungen zurecht kommen.

    Andere wollen ihre 12V haben, damit sie sauber arbeiten. Bei denen wäre es ein Problem, wenn sie bei Ballast-Ignition am + der Spule hängen.

    Die brauchen ihre eigene 12V Versorgung vom Sicherungskasten...

    Zitat

    Nicht zufrieden mit der Einstellung meint, dass

    - der Leerlauf schwankt

    - der Wagen droht bei niedrigem Leerlauf auszugehen, wenn ich nicht mit dem Gas spiele

    Wie hoch/niedrig ist denn der Leerlauf eingestellt?

    Mit einer SW10 Nockenwelle braucht er schon etwas mehr Leerlauf, um einigermaßen "rund" zu laufen! Ist er auf "normalen" Leerlauf von etwa 900 rpm eingestellt, läuft er im Leerlauf wie ein "Sack Nüsse"... 1100 - 1200 rpm dürfen es bei einem 1300er gerne sein

    Gruß, Diddi

    Weiß nicht 🤷‍♂️

    Ventilator Schalter ist vorne hinter dem Kühlergrill

    Gibts noch einen anderen im Kühler?

    Nein, wenn überhaupt ein Schalter im Kühler verbaut ist, dann vorne hinter´m Grill...

    Hinten ist nichts mehr, außer dem Kühlerschlauch-Anschluss und natürlich oben der Kühlerdeckel sowie der Überlauf-Schlauch...

    Gruß, Diddi

    Kann es am Kühlmittel Sensor beim SPI so viel Flüssigkeit raus tropfen, dass es so aussieht als wäre die untere Schelle am Kühler lose, bzw. Der untere Schlauch defekt?

    Wenn´s an der unteren Schlauchschelle am Kühler so aussieht, als wäre es undicht, ist es dort auch undicht...

    Kann aber auch der Kühler selbst sein...:wink:

    Gruß, Diddi

    Dann würde ich mal den Lichtschalter zerlegen und reinigen

    Hilft in der Regel nicht, da der Lichtschalter stark belastet ist und vor allem bei schlechten Kabeln (Oxydation in den Steck-Kontakten) werden die Kontaktstifte im Plastik-Schalter so warm, dass die Kontaktstifte in´s weiche Plastik einsinken und dann war´s das mit Licht.

    Übrigens: Fernlicht kann nur funktionieren, wenn der Schalter i.O. ist. Er schaltet den Strom zum Lenkstockschalter durch, welcher dann zwischen Abblendlicht und Fernlicht hin und her schaltet.

    Die Lichthupe, welche funktioniert, hat eine komplett separate Stromversorgung! :wink:

    Gruß, Diddi