Beiträge von HOT

    Klasse Erklärung; bleibt dann - wie oben beschrieben - die „temporäre“ Schalterüberbrückung „permanent“? :roll-eyes:

    Kann man durchaus permanent machen, wenn einen der minimal erhöhte Spritverbrauch nicht stört... :wink:

    Problem ist halt, dass es den originalen Schalter nicht mehr gibt. Kaum Nachfrage, da viele ihn einfach permanent überbrückt haben und damit leben.

    Natürlich kann man auch nach Alternativen suchen und etwas basteln. Ist ein "Taster", der gedrückt öffnet bzw. federbelastet schließt. Die Feder darf natürlich nicht zu stark sein, sonst müsste die Rückholfeder entsprechend stärker sein, damit er nicht von alleine "Gas gibt"...

    Dazu ist der verfügbare Platz noch sehr limitiert... Natürlich kann man sicher auch etwas anderes "konstruieren"...

    Nach all diesen Überlegungen machen dann die meisten sicher einen "Rückzieher", da es ja so auch problemlos funktioniert...:wink:

    Den vielleicht um 1/4 Liter auf 100 Km höheren Verbrauch merkt eh kaum ein Mensch. Und wenn einer bei dem Gedanken daran schon fast einen Herzkasper bekommt, sollte er besser ein anderes Auto fahren... :tongue: :redface:

    Gruß, Diddi

    Wozu ist er da, der Gaspedalschalter - spätere Modelle haben ihn ja nicht mehr?

    Und.. was erreiche ich, wenn ich ihn "temporär überbrücke"?

    Er "sagt" der ECU, dass kein Gas gegeben wird. Mit dieser Information, in Verbindung mit Drehzahl und Ansaugunterdruck (MAP-Sensor) gibt´s eine Schub-Abschaltung...

    Der Schalter hat sich früh als "Problemkind" herausgestellt und wurde daher weg "rationalisiert", denn die gleiche Information kann die ECU schließlich auch vom Drosselklappen-Potentiometer bekommen, wenn man entsprechend programmiert... :wink:

    Hängt der Schalter, wird der ECU signalisiert, dass kein Gas gegeben wird. Ist die Drehzahl "niedrig" und auch der Ansaug-Unterdruck im entsprechenden Bereich, wird also nur auf Leerlauf-Drehzahl geregelt (begrenzt)... Gibt man jetzt Gas, bekommt er viel Luft, aber nicht den passenden Sprit dazu und schon spuckt/knallt er und nimmt kein Gas an...

    Wenn man den Schalter "temporär überbrückt", merkt die ECU nie, dass kein Gas gegeben wird, also auch keine Schub-Abschaltung mehr...

    Dafür macht er aber auch keine Probleme mehr. Nachteil = ein klein wenig mehr Sprit-Verbrauch, sonst nichts...:wink:

    Gruß, Diddi

    Verbogene Schwingen können durchaus mal vorkommen, aber in der Regel sind sie dann von seitlichem Bordstein-Kontakt nach innen verbogen und nicht nach außen... Zumindest hatte ich solch einen Fall noch nicht.

    Eine nach innen verbogene hatte ich selbst mal nach einem unfreiwilligen Dreher, der dann vom Bordstein gestoppt wurde...:roll-eyes:

    Meistens aber liegt das Problem daran, dass der Hinterachs-Rahmen nicht stimmt. Mehr bei Nachbauten, als bei originalen. Und irgendwie ist es immer die linke Seite, die dann deutlich zu viel Vorspur hat.

    Der Mini fährt dann auch immer mit dem Heck nach rechts versetzt (crabbing)...:roll-eyes:

    Korrigieren kann man das über ein Versetzen der inneren Bohrung für die Schwingen-Achse... Vor allem, wenn das Spur/Sturz Kit dafür nicht mehr ausreicht.

    Man kann auch den äußeren Haltewinkel der Schwingen-Achse mit Beilag-Scheiben weiter nach hinten positionieren. Dann reicht evtl. auch der Einstellbereich wieder... :wink:

    Gruß, Diddi

    Alle Minis mit 8,4" Scheibenbremse haben an der Hinterachse Radbremszylinder mit 3/4" (19mm) Durchmesser... http://www.minispares.com/product/Classic/Brakes/Front/GWC1102.aspx?0401&ReturnUrl=/product/Classic/Brakes/Drums/Drums/GWC1102MS.aspx|Back%20to

    Diese Diskussion gibt´s immer wieder mit TÜV-Prüfern, die den Mini nicht kennen...:roll-eyes:

    An der Hinterachse sollen/dürfen die Räder nie blockieren, denn blockierende Räder können keinen Führung des Autos mehr gewährleisten...

    Blockiert´s hinten, am besten noch in einer Kurve, geht´s fast unweigerlich in die Botanik, weil er sich dann dreht...

    Es könnte natürlich sein, dass das Bremsdruck-Begrenzungsventil nicht mehr in Ordnung ist und den Druck zur Hinterachse zu früh absperrt...

    Für dieses Ventil gibt´s keine Überhol-Sätze und wenn kaputt, muss ein neues her... http://www.minispares.com/product/Classic/Brakes/Hydraulics/FAM7821.aspx?0410&ReturnUrl=/shop/classic/Brakes/Hydraulics.aspx|Back%20to%20shop

    Gruß, Diddi

    Hi Peter,

    die Zahnstange ist nicht das Problem. Das "Input Pinnion" wird mit 2 Kugellagern gelagert. Die Vorspannung dieser Lager und damit auch das "Endfloat" des Pinnions wird über Shims eingestellt.

    Im Haynes Manual wird das sehr gut mit einer Schnittzeichnung inkl. dem Maß für die Vorspannung beschrieben...

    Siehe hier... Steering Rack overhaul.pdf

    Ich habe mal das komplette Steering Rack dismantling and reassembly hoch geladen. Auf Seite 3 findest du die Zeichnung und auch das "Preload Maß" :wink:

    Edit: Im Moment hast du keine Preload, sondern Spiel und dadurch kann sich das Input Pinnion axial bewegen

    Gruß, Diddi

    Im Prinzip kann man daraus alle flachen Dichtungen beim Mini herstellen. :wink:

    Perfekt sogar, wenn man einen Plotter hat und Originale als Vorlage verwenden kann :wink:

    Und wenn einen auf der Dichtung die Produkt-Info und das MHD stört :tongue: gibt´s das Zeug auch "roh, unbedruckt" auf der Rolle... https://www.team-direkt.de/milchtuetenpap…8caAoCpEALw_wcB

    Ich habe es als Schutzabdeckung für den Boden bei Renovierungs-Arbeiten kennen gelernt :cool: Tolles Zeug :thumbs_up:

    Gruß, Diddi

    Ich hatte noch nie Probleme mit der mechanischen Zündung🙏.

    Das System mit Spulen, Unterbrecher und Kondensator sowue Verteilerfinger 👍 erscheint mir (bei regelmäßiger Wartung) zuverlässiger als das moderne:

    "Ich habe pro Kerze eine Spule und elektrische Zündung mit Sensoren und Motorelektronik" Christkind:mad:.

    Das Problem ist, dass die Qualität der Kondensatoren und Unterbrecher-Kontakte in den letzten Jahren drastisch abgenommen hat. Ob sich da in den letzten paar Jahren etwas zum Positiven geändert hat, kann ich nicht sagen.

    Grundsätzlich ist aber auch eine Unterbrecherzündung zuverlässig, solange die Einzelteile gut funktionieren und man regelmäßig mal nach Schließwinkel und ZZP schaut... Und Fehlersuche ist natürlich einfacher, als bei Elektronik. Aber egal was kaputt ist, bei beiden hilft nur Austausch...

    Die elektronische Variante ersetzt ja nur Kondensator und Unterbrecherkontakt und ist von außen nur an einem 2ten Kabel in den Verteiler erkennbar.

    Dafür ist aber der Zündfunke stärker, da der "elektronische" Schließwinkel deutlich größer ist als der mechanische bei einer Unterbrecher-Zündung.

    Dazu kommt noch, dass die Verteilerwelle nicht einseitig durch den Kontakt belastet wird und praktisch keinen Verschleiß mehr hat.

    Und man spart sich das gelegentliche ZZP/Schließwinkel einstellen, vorausgesetzt, die Steuerkette längt sich nicht rapide wie bei den billigen Ketten, denn auch dadurch wandert der ZZP in Richtung spät...:roll-eyes:

    Also eigentlich nur Vorteile :cool:

    Und für den Pannenfall kann man sich den ersetzten Kontakt und Kondensator ins Auto legen. Allerdings wird der nie gebraucht, wenn er dabei ist...

    Ist wie mit der ZKD auf der Hutablage :tongue::redface:

    Gruß, Diddi

    Normaler Öldruck bei allen A-Serie Motoren (auch A+) ist im Leerlauf 15 PSi, also knapp über 1 bar.

    Das Öldruck-Regelventil öffnet bei etwa 60 PSi. Bei dir zeigt er sogar ca. 75 PSi an... Allso alles bestens

    Der serienmäßige Öldruckschalter schaltet bei etwa 7-10 PSi, also etwa 0,5 - 0,7 bar... Bei dir, mit ca. 25 PSi also deutlich zu spät :roll-eyes:

    Wobei meiner Meinung nach 7-10 PSi eigentlich deutlich zu wenig ist... Da du aber auch noch das Instrument hast... :thumbs_up::cool:

    Es gibt aber auch Öldruckschalter (nicht original) die bei 20 PSi schalten, was ich deutlich besser finde ... http://www.minispares.com/product/Classic/Engine/Block/Oil_pumps/HPS1.aspx?100109&ReturnUrl=/product/Classic/Cooling_heating/Oil/Switches/GPS133.aspx|Back%20to

    Gruß, Diddi

    :thumbs_up::wink:

    Bevor du erst auf die Lieferung der neuen Dichtung warten musst...

    Da kann man sich perfekt mit Tetra-Pak weiter helfen. Einfach das Gehäuse als Schablone verwenden. Funktioniert super und hält locker, bis die neue Dichtung da ist. Hält oft sogar länger als das Original :biggrin:

    Gruß, Diddi

    Das Instrument auf dem Foto zeigt etwa 35 - 40 PSi (pounds per square inch) an, was etwa 2,5 - 2,8 bar entspricht (Faktor ist 14,2 :wink:) und das ist bei Leerlauf 900 rpm absolut OK. :thumbs_up:

    Dem Instrument ist grundsätzlich mehr zu trauen, als dem Öldruck-Schalter. Es sei denn, das Instrument steht bei Motor aus schon höher als "0" :wink:

    Bau mal einen neuen Öldruckschalter ein. Die gehen schon mal kaputt und schalten dann zu früh oder gehen auch gar nicht mehr aus... :roll-eyes:

    Oder schalten auch gar nicht mehr ein... was natürlich noch problematischer ist, weil man nicht merkt, wenn der Öldruck zu niedrig ist...

    Gruß, Diddi

    Oha, das wird schwer :) Von oben komm ich da wohl nicht ran und ich bin nicht ausgerüstet um unter dem kleinen zu arbeiten.

    Müsste es auch klappen, wenn ich den Thermostat draussen lasse, mit Wasser auffülle, einige 2,3 Minuten laufen lassen, dann wieder raus lassen und das 2-3 mal wiederholen. Dann müsste es den Heizkreislauf ja auch durch pumpen?

    Man kann natürlich auch spülen, indem man mehrfach klares Wasser auffüllt und mit Heizung an, jeweils einige Minuten laufen lässt.

    Vorher solltest du aber schon mal den größten Dreck aus dem Heizungs-Wärmetauscher raus laufen lassen. Andernfalls dauert es deutlich länger, da ja die dreckige Brühe immer nur wieder verdünnt und weiter durch´s ganze Kühlsystem gepumpt wird...

    Gruß, Diddi

    Der Heizungs-Wärmetauscher ist der tiefste Punkt in Heizkreislauf. Daher den unteren Schlauch abmachen und von dort aus noch mal durchspülen.

    Dabei den unteren Kühlerschlauch am Kühler noch ablassen. Dann kommt alles raus.

    Motor muss dabei nicht laufen!

    Dann alles wieder anschließen und mit Zitronensäure behandeln...

    Anschließend das ganze Prozedere mit Spülen noch einmal.:roll-eyes: Da wird noch mal einiges an "brauner Brühe" raus kommen.:wink:

    Zum Schluss dann frische Kühlflüssigkeit rein...:thumbs_up:

    Gruß, Diddi

    Benzinpumpen-Relais ist in der Relais-Box :thumbs_up:

    Auch mal prüfen, ob der Crash-Schalter vielleicht ausgelöst hat. Sitzt auf der Fahrerseite hinten an der Spritzwand. Gummikappe mittig drücken um ihn zu resetten...

    So sieht er aus... http://www.minispares.com/product/Classic/Fuel/Pumps/WQT100030.aspx?1303&ReturnUrl=/search/classic/inertia.aspx|Back%20to%20search

    Nach langer Standzeit könnte auch die Benzinpumpe hinüber sein. Stecker abziehen und mit einem Multimeter prüfen, ob Spannung für ein paar Sekunden ankommt, wenn die Zündung eingeschaltet wird...

    Kommt Spannung an, dürfte die Pumpe das Problem sein...

    EZ `95 dürfte schon den großen Sicherungskasten mit Flachstecksicherungen im Motorraum haben. Der hätte dann keine "fliegenden" Sicherungen mehr.

    Benzinpumpe wäre laut Schaltplan die Sicherung #11, mittlere Reihe, die 2te von links (wenn man drauf schaut) :wink:

    Gruß, Diddi