Beiträge von HOT

    Das Ventil scheint es hier noch zu geben: https://www.moss-europe.co.uk/anti-run-on-valve-stn127z.html

    Grüße, Philipp

    Tatsächlich. Minispares hat es schon lange als NLA gelistet...

    Das Ventil wird mit einem T-Stück in der Leitung zum BKV (zwischen Ansaugbrücke und Rückschlagventil) eingesetzt und bekommt Zündungs + (weiß).

    Es schließt bei Zündung EIN elektrisch (Magnetspule) und öffnet bei Zündung AUS durch den Ansaugunterdruck... :wink:

    Funktioniert sehr gut, solange es i.O. ist. Durch Verschmutzung über jahrelangen Betrieb neigt es irgendwann zum Hängen. Kann man aber durch Fluten / Auswaschen mit WD40 und schütteln (klackert innen drin) wieder gangbar machen...

    Der Vergaser-Cooper hatte das eingebaut, da er grundsätzlich etwas zum Nachdieseln neigt. :wink:

    Edit: Auch zu niedrige Oktanzahl kann Nachdieseln verursachen. Du solltest unbedingt Super + mit 98 Oktan tanken, wenn du das nicht eh schon tust :wink:

    Gruß, Diddi

    Sag ich doch. :tongue: Ich würde auch die Kontaktstecker an der Spule nochmal anschauen.

    Wobei eine Lambdasonde ja ein Sensor für den Sauerstoff im Abgas ist. Und unverbranntes Gemisch enthält noch viel Sauerstoff, daher mögen die Einspritzer auch keine Nockenwellen mit großer Überschneidung. Der mit "durchgespülte" Sauerstoff bringt die Regelung durcheinander. Daher bin ich gerade unsicher, was die Sonde im Fall von Zündaussetzern misst.

    Mich irritiert auch, warum die Zündspule nur im vierten Gang Probleme haben sollte.

    Da aber sonst ja schon so gut wie alles geprüft oder getauscht wurde, wäre das jetzt mein heißester Kandidat.

    Das (im Zylinder) unverbrannte Gemisch landet ja nicht unverbrannt an der Sonde... Es mischt sich mit den heißen Abgasen aus dem "nächsten" Zylinder und wird dort noch zum Teil mit "gezündet", bevor es an der Sonde ankommt. Da diese "Nachverbrennung" aber nicht vollständig ist, spricht die Sonde darauf an...

    Der Fehler tritt ja erst nach einer Zeit konstanter Geschwindigkeit (im 4ten) auf... Wer fährt schon längere Zeit konstant im 3ten...

    Könnte mir durchaus auch vorstellen, dass der Fehler bei einer längeren Bergauf-Strecke im dritten unter gleichen Lastbedingungen (nur niedrigerer Geschwindigkeit) auch auftritt. Nur kommt das eben nur sehr selten vor...:wink:

    Da die Zündspule doch schon getestet wurde, würde ich mir auch die Kontaktstecker mal näher anschauen und ggf. erneuern...:wink:

    Gruß, Diddi

    Nachdieseln kann von unterschiedlichen Dingen verursacht werden...

    Zuviel Frühzündung, also vielleicht mal auf 5-6° zurück stellen...

    Zu warme Kerzen drin. Hast du noch immer die BP6ES drin?...

    Starke Ölkohle-Ablagerung im Brennraum... Bläut er etwas beim Anlassen?

    Um das Nachdieseln beim Abstellen zu unterbinden, kann man auch beim Abstellen die Kupplung leicht schleifen lassen...:wink:

    Dieses Ventil gab´s original nur beim Vergaser-Cooper. Funktioniert gut, solange es funktioniert...:tongue: Gibt´s neu leider nicht mehr...

    Das Ventil hat beim Abstellen durch Unterdruck geöffnet und viel "Falschluft" zugeführt, wodurch das Gemisch zünd-unwillig wird...

    Hängt es und schließt nicht wieder beim Starten springt er sehr schlecht an (wenn überhaupt) und läuft sehr schlecht = unfahrbar...

    Gruß, Diddi

    Jetzt die Frage: Wieso wird der Anschlag auf 6,5mm eingestellt? Theoretisch würde das Bodenblech den Hebelweg vom Kupplungspedal begrenzen. Sollte es an der Kupplung liegen, dass sie evtl. mehr Hub benötigt um sauber zu trennen, dann müsste ich nur den Anschlag auf z. B. 7mm einstellen. Oder spricht etwas dagegen?

    Diese 6,5 mm für den Anschlag sind nur ein "theoretischer" Wert, wenn alle Komponenten Verschleiß-frei sind. Jeglicher Verschleiß in der Ausrück-Mechanik beeinflusst aber diesen Wert und damit die Funktion.

    Ich stelle den Anschlag genauso ein, wie bei der pre-Verto Kupplung. Anschlagmutter lösen und zurück drehen. Pedal mehrfach durchtreten und voll getreten halten. Anschlagschraube auf Kontakt drehen. Pedal lösen und 1-2 Schlüsselflächen weiter drehen und sichern.

    Wenn du keine Angst um Teppich und Bodenblech hast, kannst du den Anschlag auch ganz entfernen... :wink:

    Gruß, Diddi

    Kontakt an den Batteriepolen oder Massekabel an Karosserie prüfen.

    Das wäre zuerst zu überprüfen.

    Viel Glück !

    Borny

    Grundsätzlich nicht verkehrt, denn Oxydation an den Massepunkten ist ein häufiges Problem :wink:

    Wenn das Auto aber über 6 Wochen immer wieder mal gestartet wurde und nicht lange gelaufen ist, schafft es die Lima in der kurzen Zeit nicht, die Batterie wieder aufzuladen. Ein Startvorgang zieht deutlich mehr Strom aus der Batterie, als die Lima in kurzer Zeit bei Leerlauf wieder rein laden kann :wink:

    Ich denke, Starthilfe ist die "Erste Hilfe" und dann mal eine (längere) Runde fahren :wink:

    Gruß, Diddi

    Feine Sache :thumbs_up::cool:, aber den Relaiskasten musst du noch mal überarbeiten, da sich ein paar Fehler eingeschlichen haben.:wink:

    Bei der Steckerbelegung auf Seite 4 hast du Kabelfarben durcheinander gewirbelt :wink:

    Am rechten, großen Stecker:

    Oben rechts ist das schwarze Massekabel, welches du als braun gekennzeichnet hast.

    Mitte, Kabelfarben für Anlasser (braun/rot) und Benzinpumpe (braun/grau) sind vertauscht.

    Unten, 2 dicke braune Kabel links, und rechts ein dünnes braun/rosa Kabel. Das linke, dicke braune Kabel als braun/rosa gekennzeichnet. Dafür das dünne braun/rosa Kabel ganz rechts mit braun gekennzeichnet.

    Gruß, Diddi

    Noch eine kleine Anmerkung.

    Habe noch mal deinen ersten Beitrag mit dem derzeitig bekannten "Paket" gelesen.

    Du hast als Kerzen BP6ES aufgelistet.

    Die könnten für das "Motorpaket" zu warm sein. Ich denke etwas "kühlere" BP7ES wären besser geeignet :wink:

    Gruß, Diddi

    In den Innenraum/Fußraum läuft das Wasser natürlich mit Sicherheit durch das Loch im Innenschweller...

    Dort, wo die Schraubendreher drin stecken, sollte eigentlich kein offener Spalt sein. Die A-Säule hat dort auch offensichtlich Rostblasen auf dem Verstärkungsblech der A-Säule, woran auch die Tür-Scharniere verschraubt sind. Der offene Spalt liegt vermutlich daran, dass der untere Falz-Rand des Radhauses fehlt, um den das Dreiecksblech herum gebördelt ist. Dort könnte natürlich Wasser auch in den Schweller eindringen.

    Im Schweller ist deutlich mehr "Blätterteig" als man jetzt von außen sieht...:confused:

    Das meiste Wasser dringt aber vermutlich oben an der Abdichtung des Tür-Fangbandes ein... Die Dichtung dort verdient ihren Namen nicht. Alles, was dafür derzeit auf dem Markt ist, taugt nicht die Bohne. Die beste Abdichtung gab es Anfang der `90er bei den letzten Vergaser-Modellen. Die ging auch noch etwas um die Ecke der A-Säule und hat die Öffnung vollständig abgedeckt.

    Die neuen Moosgummi Dichtungen ála MPI etc. sind zu dünn. Die ovalen Gummi-Dichtungen ála MKIII/IV sind zu klein...

    Gruß, Diddi

    Um den ZZP zu prüfen:

    Der ZZP beim A+ 59D Verteiler wird bei 1500 rpm und mit abgeklemmter Unterdruckverstellung geprüft.

    Zuerst einmal den Motor auf Betriebstemperatur bringen.

    Die Unterdruck-Leitung an der Unterdruckdose des Verteilers abziehen und die Leitung zum Vergaser hin verschließen (Falschluft).

    Die Leerlauf-Drehzahl geht jetzt erst mal deutlich nach unten, da die Unterdruckverstellung deutlich in Richtung früh verstellt. Den Motor mit der Leerlauf-Einstellschraube wieder hoch drehen, damit er möglichst exakt auf 1500 rpm läuft.

    Jetzt kannst du an der Riemenscheibe der Kurbelwelle den ZZP abblitzen. In der Riemenscheibe ist eine kleine Kerbe. Ich würde empfehlen, diese Kerbe vorher mit einem kleinen Pinsel und weißer Farbe etc. besser sichtbar zu machen.

    Die Skala für den ZZP befindet sich beim A+ Motor am Steuerketten-Gehäuse...

    Zündzeitpunkt.pdf

    Der Standard-Wert bei den meisten A+ Motoren liegt zwischen 6-8° vOT

    Erst mal prüfen, wo er aktuell steht.

    Dann ggf bei 6° vOT anfangen, fahren, 7° vOT einstellen, fahren, 8° vOT einstellen, fahren... Viel höher würde ich aber nicht gehen, denn es besteht die Gefahr, dass er dann Zündungs-Klingeln unter Last entwickelt, was sehr schädlich für den Motor ist...

    Wenn man dieses "Hochgeschwindigkeits-Klingeln" unter Last nicht bemerkt, weil man es nicht kennt oder wegen dem lauten "Orchester" nicht hört, könnte das den Motor in kürzester Zeit zu Grunde richten...:scream::madgo::wink:

    Gruß, Diddi

    Findest Ihr das wirklich so schlimm? Ich mach ja gerade meinen Inno und hatte tatsächlich auch über so etwas ähnliches

    nachgedacht, eventuell aber aus dem 3D Drucker aus ABS oder ASA.

    Besser als die "Schaumstofflösung" die da verbaut war ist es ja allemal.

    lg, Chris

    Schlimm finde ich das nicht, bin aber auch kein "Originalitäts-Freak". Das ABS-Teil sieht sehr hochwertig gearbeitet aus und ist mit Sicherheit qualitativ um Welten besser als eine Schaumstoff-Lösung :thumbs_up::wink:

    Will man ein Auto möglichst authentisch / original aufbauen, wäre die ABS-Abdeckung definitiv fehl am Platz...

    Du machst aber das Auto für DICH fertig und nicht für andere :wink:

    Dein Auto ist eh ein "halber" Renner und da ist "Originalität" absolut Nebensache. Wenn es für dich OK ist, ist das voll in Ordnung... :wink:

    Gruß, Diddi

    Ja, gab es. Schwarz durchgefärbte Pappe mit innen aufgeklebtem Schaumstoff und auf der Außenseite der Pappe mit schwarzer Folie beklebt. Fixiert dann mit 4 Blechschrauben und großer Unterlegscheibe. Genauso auch noch beim B39/7, nur dickerer Schaumstoff. Ist aber gesucht wie Goldstaub. Wie Diddi schon sagt, selbermachen ist hier angesagt. Blechabdeckungen gab es dagegen beim Inno nie.

    https://www.miniminor.com/wp-content/upl…inimk1_2-aw.pdf

    Ah, die #16 unter dem Link :cool:

    Noch nie "live" gesehen...

    Wurde die vom Motorraum aus montiert?

    Gruß, Diddi

    Hatten die Minis aus dieser Zeit eigentlich eine Dämmung an Wand im Motorraum?

    Ja, zumindest die "Engländer" hatten da etwas.

    Für MK1/2 gibt´s das auch heute noch neu: http://www.minispares.com/product/Classic/24A280.aspx?ReturnUrl=/catalogues/classic/Classic~Body~Parts~Manual/Trim/Carpets~and~Sound~Proofing.aspx?3~22~213|Back%20to%20catalogue

    Kommt Motorraum-seitig auf die Spritzwand hinter´m Vergaser...

    Das Zeug hat aber auch einen Nachteil. Es ist eine Art Schaumstoff, die Wasser speichert...:madgo: ...und auch über die Jahre durch Umwelteinflüsse langsam zerfällt...:soupson:

    Meiner Meinung nach besser wäre innen an der Spritzwand mit Alubutyl zu dämmen.. Muss auch nicht voll-flächig sein. Man kann auch "stückeln", wie es am besten passt. Das Zeug eliminiert den Körperschall der Spritzwand und sie kann nicht mehr als "Trommelfell" den Schall übertragen...:thumbs_up::wink:

    Gruß, Diddi

    Bei Mittel-Tacho gab es sowas meines Wissens nach nicht.

    Die Abdeckung, die Gilles oben verlinkt hat, sieht hochwertig aus, sieht aber vermutlich in einem alten Inno etwas "deplaziert" aus. Wobei so etwas immer Geschmacks-Sache ist...

    Möglich wäre auch eine "Blanking Plate", wie sie in den Minis mit seitlichen Instrumenten verwendet wurde. Finde ich aber auch nicht bei den Händlern, sollte aber gebraucht aufzutreiben sein :wink:

    Oder man macht eine flache Abdeckung aus Blech (Alu?), die von innen gegen die Öffnung geschraubt wird. Mit Karosserie-Membranen für Tachowelle, Öldruckleitung und Kabelbaum... Die müssen aber korrekt positioniert werden...

    Auch die Montage der Tachowelle wird dann deutlich schwieriger... :wink:

    Gab es sowas überhaupt bei den Innos?

    Bei den "Engländern" zumindest nicht bei Mittel-Instrumenten. Da wurde nur ein Schaumstoff-Formteil vom Motorraum aus rein "gestopft".

    Die Metall-Abdeckung hat erst mit der seitlichen Tacho/Instrumenten-Einheit Einzug gehalten. Bei den Innos auch erst mit den "großen" Instrumentenbrettern...

    Ich denke, da hilft nur selbst basteln und dabei darauf achten, dass die Durchführung für die Tachowelle richtig positioniert wird...

    Gruß, Diddi