Beiträge von HOT

    ...Und nun das beste: im Standgas habe ich dann die Bremse ordentlich gepumpt und siehe da: die Drehzahl verändert sich (am Tourenzähler) um ca. 100- 200 U/min auf und ab- der Motorlauf wird auch hörbar rauher bis die ECU wieder ausregelt - und das Bremspedal wird für längere Zeit hart.

    Darf das sein? Kann ein defekter BKV so Falschluft ziehen? Bin ich nun ENDLICH am richtigen Weg?

    Dieses Verhalten, wenn man(n) bei Leerlauf die Bremse "pumpt" ist grundsätzlich erst einmal vollkommen normal!!! :rolleyes:

    Zur Erklärung: Der Motor schafft es im Leerlauf kaum, ausreichend Unterdruck für den BKV zu erzeugen! Das schafft er nur im Schiebebetrieb, bei geschlossener Drosselklappe!
    Der Unterdruck wird dann über das Rückschlag-Ventil in der Kammer des BKV gehalten, damit man noch 2-3 x "vernünftig" mit Servo-Unterstützung bremsen kann.

    Ist der Unterdruck erst einmal "weg gepumpt", dauert se schon eine Weile (Pedal hart), bis der Motor wenigstens etwas Unterdruck wieder aufgebaut hat. Ist halt eine ganz andere Situation als im Fahrbetrieb...:wink:

    Natürlich versucht dann der Motor wieder Unterdruck aufzubauen, allerdings bekommt er diese "Luft" dann zusätzlich für die Verbrennung (fast wie Falschluft) = Drehzahl fällt zuerst ab, schwankt ("sägt") und die ECU regelt nach, so gut es geht...

    Ist z.B. das Rückschlag-Ventil nicht 100%ig dicht, strömt beim Beschleunigen Luft in der Unterdruckleitung vom Ansaugtrakt zum BKV (der Unterdruck im BKV sinkt, denn im Ansaugtrakt herrsch beim Beschleunigen kaum Unterdruck), was wiederum ein Nachregeln der ECU erfordert. Genauso, wenn die Unterdruckleitung undicht ist oder z.B. die Membran im BKV verschlissen/undicht ist... Der Motor versucht ständig, dieses auszugleichen, was wiederum ein Nachregeln der ECU nach sich zieht...

    Mein Vorschlag zur Fehlersuche:

    1. Gummidichtung des Vakuum-Anschlusses am BKV erneuern...http://www.minispares.com/product/Classic/Brakes/Servos/NAM8569.aspx?0407&ReturnUrl=/shop/classic/Brakes/Servos.aspx|Back%20to%20shop

    2. Vakuum-Leitung erneuern... http://www.minispares.com/product/Classic/SPL116.aspx?ReturnUrl=/catalogues/classic/Classic~Mechanical~Parts~Manual/Brake~System/Brake~Servo~Unit.aspx?1~9~84|Back%20to%20catalogue...die originale Plastik-Rohrleitung inkl. Rückschlag-Ventil gibt´s leider nicht mehr...

    3. Rückschlag-Ventil überprüfen und ggf. erneuern... http://www.minispares.com/product/Classic/Brakes/Servos/17H2646.aspx?0407&ReturnUrl=/search/classic/non%20return%20valve.aspx|Back%20to%20search ...funktioniert auch bei den späteren BKVs :wink:

    Diese 3 Punkte arbeitet man am besten in einem Zug ab und hat dann direkt ein Resultat oder auch nicht...

    Bringen diese 3 Schritte keine Besserung, könnte es die Membran im BKV sein... BKV überholen, wie von Norton beschrieben... http://www.minispares.com/product/Classic/Brakes/Servos/GSM120.aspx?0407&ReturnUrl=/shop/classic/Brakes/Servos.aspx|Back%20to%20shop...

    Traust du dir das Überholen nicht zu (ist nicht ganz einfach, das Teil wieder zusammen zu bekommen, siehe Norton´s Beschreibung)... Neuen oder guten gebrauchten BKV einbauen...http://www.minispares.com/product/Classic/Brakes/Servos/GSM119.aspx?0407&ReturnUrl=/shop/classic/Brakes/Servos.aspx|Back%20to%20shop

    Gruß, Diddi

    @ Michael - das ist ja das was mich so verwirrt - im Buch stehen 11 und laufen tut er bei Dir mit 5 Grad und bei Chris mit 8 Grad also muss doch ein Unterschied da sein --> Verteiler ? die Nr. 42629 E kann ich halt garnicht zuordnen

    Den Verteiler 42629 E kann ich leider auch nicht zuordnen...

    Lies mal genauer im Buch nach...

    Weiter unten, bevor der Turbo kommt...

    `89 on Models with 95RON unleaded Fuel Spec....

    Standard and high compression .............................5°+/-1°

    Der elektronische Verteiler kam allerdings schon früher, so um `85

    Den Motor 12HC21AA finde ich leider nicht in meinen Listen...:rolleyes: kann ihn daher auch nicht einem Baujahr oder Verdichtungsverhältnis zuordnen.:eek:

    Weiß da jemand mehr?


    Zitat von RedCooper

    ...Die Zündspule hat 0,9 Ohm, das sollte doch zum 65DM 4 passen weil in der Handbuchseite oben was von 1,3-1,5 Ohm steht ?
    Wiederstandskabel entfernt und neues + Kabel an die Spule gezogen
    Gruß

    Wieder nicht richtig gelesen...:biggrin:

    Da, wo oben im Handbuch bei Coil etwas von 1,3 - 1,5 Ohm steht, steht vorne dran "Ballast Resistance" :wink: und bezieht sich nicht auf die Zündspule selbst, sondern auf den Vorwiderstand bei Startanhebung. Gibt´s bei elektronischem Verteiler nicht mehr...

    Deine Zündspule mit 0,9 Ohm passt perfekt zum 65DM4 Verteiler :thumbs_up:

    Gruß, Diddi

    Hallo
    Ich tippe auf Zündspule.
    SPI bekommt nicht so schnell Dampfblasen.
    Meine Meinung
    LG Stefan

    Schau dir mal die Steckverbinder an der Zündspule an. Kabel im Kabelschuh oxidiert? Oder Kabelschuh lose?
    Im Zweifelsfall alle Kabelschuhe an der Zündspule erneuern! :wink:

    Gruß, Diddi

    ...Wollte den Auspuff für ne AHK mal ändern. Ist nur so schade um den bastuk mit Eintrag.....

    Ich mag die Optik vom Mittelauspuff ja auch, aber eben die "Kleckereien" auf dem Kofferdeckel und eben das Abgasproblem haben mich bisher davon abgehalten... bzw. dazu gebracht, wieder auf Seitenausgang zurück zu bauen...:wink:

    Gruß, Diddi

    Hot: werde ich machen. Auch wenn das metro Handbuch 10° für den metro Motor vorgibt.

    Biz: war nur 1 offen. Stinkt auch wenn beide zu sind. Wenn auch weniger.

    Metro gab es diverse Versionen, mit 59D Verteiler sowie auch 65DM4 Verteiler sowie auch unterschiedliche Verdichtungsverhältnisse...

    Der hoch verdichtete 1300 A+ mag nicht so viel Frühzündung. Der Vergaser-Cooper mit hoher Verdichtung (wie MG-Metro) und elektronischem 65DM4 Verteiler verträgt nur 5-6° vOT und braucht zum Abstellen sogar ein Leerlauf-Abschaltventil um Nachdieseln zu verhindern...

    Hast du einen Metro-Motor mit 59D Verteiler, probier es einfach mal mit 1-2° weniger Frühzündung :wink:

    Abgasduft im Innenraum ist immer ein Problem mit Auspuff mit Mittelausgang... Wenn es auch bei geschlossenen Seitenscheiben rein zieht, könnte auch die Heckklappendichtung undicht sein.

    Bei leicht geöffneter Türscheibe bildet sich im Auto ein gewisser Unterdruck und auch hinter dem Auto ein Wirbel. Abgase gelangen dann durch die Heckklappe in den Kofferraum und dadurch auch in den Innenraum.

    Probier mal, das Auto "diagonal" zu durchlüften... Vorne links etwas runter kurbeln und hinten rechts öffnen... Oder anders herum... :wink:

    Wenn auch das nicht hilft... Seitenausgang für den Endtopf...:wink:

    Gruß, Diddi

    ...leichtem klingeln (eigentlich auf8°) ...

    8° vOT bei 1500 U/min ist zuviel für den Vergaser-Cooper! Kein Wunder, dass er klingelt. Außerdem wird er dadurch auch etwas wärmer...:wink:

    Werte laut Handbuch 5° -1°/-0° also 5-6° vOT und nicht mehr! :wink:

    Gruß, Diddi

    Ich habe vor Monaten schon Tickets gekauft. Allerdings sollten diese erst "nearer to the event" verschickt werden.

    Habt ihr eure schon?
    Langsam werd ich ungeduldig...

    Laut Buchungsbestätigung von Minispares werden die Tickets 2 Wochen vor dem IMM per e-Mail verschickt :wink:

    Bis dahin sind natürlich noch ein paar Wochen Zeit... :wink:

    Gruß, Diddi


    Kennt jemand in der Umgebung Chemnitz / Erzgebirge eine vernünftiger Werkstatt für diese Autos?
    Mein US-Car Spezi hat schon die Hände gehoben und möchte sich seine nicht brechen :)

    Da kann ich den Ami-Schrauber gut verstehen...:biggrin:

    Mit einem Schrauber im Raum Chemnitz kann ich leider nicht helfen, aber häng dich doch mal hier mit rein... https://www.mini-forum.de/threads/46529-…he-Minigemeinde

    Wenn einer weiterhelfen kann, wirst du ihn eher dort finden :thumbs_up::wink:

    Gruß, Diddi


    Kann ich mit Schleifen und Rostschutz der Sache auch entgegenwirken?

    Damit kannst du das Unvermeidliche zumindest mal eine gewisse Zeit hinaus zögern... Aber der Rost sitzt in der gesamten Falz-Naht und den bekommt man nicht 100%ig raus :rolleyes:
    Rost soweit möglich mechanisch entfernen... Schleifen, Drahtbürste, Cutter-Messer... Danach mehrfach mit Pelox RE behandeln, mit Wasser ausspülen und Pressluft ausblasen... Dann dünnflüssige Grundierung, Lack, Mike Sander´s...

    Da du eh nachlackieren musst, wäre eine andere Vorgehensweise länger haltbar, wenn auch nicht dauerhaft...

    Nach dem Entrosten (wie oben) die Naht von außen komplett Punkt für Punkt verschweißen, glatt schleifen und mit einem Dremel die "Sicke" nachbilden... Lackieren...

    Wirklich langfristig und dauerhaft hilft nur neues Blech... Dann keine Dichtmasse... Von innen ein mit Mike Sander´s gefülltes Kantenschutzprofil auf die Falznaht drücken und Radhausschalen verbauen...
    Von außen heißes, dünnflüssiges Mike Sander´s mit einem Pinsel einbringen und überschüssiges entfernen...
    Behandlung von außen 1x jährlich wiederholen...

    Gruß, Diddi


    Der Knackpunkte wird am ehesten der wirklich grade Werkstattboden sein?
    Aber wenn man für vorne dann sowieso schon je zwei Bleche braucht, kann man für die beiden hinteren auch noch was zum unterlegen zuschneiden und die vier Punkte dann zueinander mit einem Richtscheit ins Wasser setzen.

    Natürlich kann man auch mit entsprechenden "Beilagscheiben" unter den Blechen Bodenunebenheiten ausgleichen. Hatte heute Vormittag nur nicht genug Zeit um das ausführlich zu erklären... :wink:

    Übrigens, so eine digitale Wasserwaage gibt´s für kleines Geld in den meisten Baumärkten :wink: Meine z.B. ist vom Discounter mit dem "A". Verglichen mit einem kalibrierten, digitalen Inclinometer (auf der Arbeit) lag die nur um ein paar Winkel-Sekunden daneben, also allemal genau genug

    Gibt´s sogar auch recht genau als App für´s Smartphone... :wink:

    Es geht ja nicht um 100%ig exakte Mess-Werte für ein Vermessungsprotokoll, sondern um den Vergleich von links und rechts...:wink:

    Die Rechnerei mit Wasserwaage und Endmaßen wäre mir persönlich zu umständlich, funktioniert aber grundsätzlich auch :thumbs_up::wink:

    Das gleiche Prinzip, nur eben mit Senklot und Grad-Skala nutzt dieses Werkzeug von Minispares: http://www.minispares.com/product/Classic/Accessories/Tools/TOOL10.aspx?0108&ReturnUrl=/shop/classic/Accessories/Tools.aspx|Back%20to%20shop

    Mit der digitalen Wasserwaage oder dem verlinkten Werkzeug lässt sich natürlich auch der Sturz in wenigen Minuten prüfen...

    Gruß, Diddi


    - Nachlauf Zuhause mit Schnur und Bierkasten und wie auch immer einstellen wollen, endet wohl in einem leeren Bierkasten und schiefem Fahrwerk

    Ist gar nicht so kompliziert und geht sogar recht genau...:wink:

    Digitale Wasserwaage und einen "Topf-ebenen" Boden (links zu rechts) braucht man dazu ...

    Voraussetzung ist, dass das Lenkrad bei geradeaus-Fahrt exakt gerade steht und die Reifendrücke links/rechts identisch sind.

    Unter die Vorderräder jeweils 2 Bleche mit etwas Fett dazwischen. Das ersetzt die sogenannten "Drehteller"... Andernfalls würden Lenkkräfte die Werte verfälschen!

    Lenkrad von der Mittelstellung genau 1 Umdrehung nach links drehen. Sturz beider Vorderräder am Felgenhorn messen.
    Lenkrad von der Mittelstellung genau 1 Umdrehung nach rechts drehen. Sturz beider Vorderräder am Felgenhorn messen.

    Die Sturz-Differenz des jeweiligen Rades bei links- und rechts-Einschlag ergibt den Nachlauf :thumbs_up::wink:

    Ist zwar nicht so genau wie auf einem Laser-Achs-Messstand, aber funktioniert sehr gut :wink:

    Entscheidend ist nicht primär, wie groß der Nachlauf ist, sondern dass er links/rechts identisch ist!

    Gruß, Diddi

    Für das Entlüften des vertikalen 2-Kreis HBZ braucht man viel Geduld. Mit der Pedal-Methode funktioniert´s nicht wirklich.
    Manche Leute entlüften den ausgebauten HBZ auch zuerst in der Hand, bauen ihn dann ein und entlüften das System direkt anschließend.
    So ist der gesamte HBZ schon mal gefüllt und es "versteckt" sich keine Luft mehr im Inneren, die das Ansaugen von Flüssigkeit verhindert...

    Ich bevorzuge dafür das Gunson Eezybleed System: https://www.amazon.de/GUNSON-G4062F-…=gateway&sr=8-1

    Vorteil ist, dass permanent Flüssigkeit nachgefördert wird und das gesamte System mit Druck von oben zu den einzelnen Entlüfternippeln zügig "durchgespült" wird, ohne das Luftblasen hin und her gepumpt werden...
    Als Druck-Quelle dient ein Reserverad...

    Gruß, Diddi

    Dafür brauchst du diese Radmuttern: https://allbrit.de/etk_detail.asp?Artikelnummer=FAM3428

    In Verbindung mit diesen Plastik-Ringen: https://allbrit.de/etk_detail.asp?Artikelnummer=FAM2563

    Zum Abschluss kommen dann noch Plastik-Kappen auf die Radmuttern. Diese gibt´s aber nicht mehr in neu. Sollten sich aber hier problemlos finden lassen. Ein paar dieser Kappen für die Radmuttern (allerdings kein kompletter Satz) habe ich sicher auch noch rumliegen...

    Gruß, Diddi

    Wer hat ne Teilenummer für die längere Tachowelle parat? War's das schon mit den Kleinteilen? :smile:

    Das wäre die Tachowelle: http://www.minispares.com/product/Classic/cables/Speedos/GSD101MS.aspx?0503&ReturnUrl=/search/classic/speedo%20cable.aspx|Back%20to%20search

    Hier muss ich Turi korrigieren:

    Zitat

    T-Stück für die Ölleitung (TP)
    Adapter für die Ölleitung (OA)

    Diese beiden teile brauchst du eigentlich nicht.

    Das T-Stück brauchst du nur, wenn du zusätzlich zum Öldruck-Instrument auch noch eine Warnleuchte integrieren möchtest.

    Den Adapter für die Öldruckleitung brauchst du auf jeden Fall, da du ja irgendwie die Ölleitung an der Bohrung für den Druckschalters anschließen musst...

    Gruß, Diddi