Beiträge von HOT

    Es macht Sinn die Position zueinander zu markieren, wenn an beiden Enden einer Welle jeweils ein Kreuzgelenk sitzt. Die Position der Kreuzgelenke Pzueinander ist in dem Fall sogar sehr wichtig.

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    Vermutlich war in dem Buch das gemeint.

    Bei einer Kardanwelle mit 2 Kreuzgelenken macht das definitiv Sinn. In dem Video prima anschaulich gemacht :cool::thumbs_up:

    Aber Mini-Antriebswellen haben außen GLEICHLAUF-Gelenke, die bei Auslenkung keine oszillierende Drehzahl haben. Dazu kommt "in der Mitte" noch das Diff, welches jede "Ausrichtung" der beiden Gelenke zueinander, nach der ersten Kurve wieder zunichte macht... :wink:

    Die Gummi-Kreuzgelenke verschleißen durch dieses "Phänomen" schneller, als "Hardy-Spicer" Kreuzgelenke, dämpfen aber gleichzeitig auch dieses "Schwanken" der Drehzahl, was wiederum die Belastung der äußeren Gleichlauf-Gelenke senkt.

    Aus diesem Grund hat man später auf die "Pot Joints" gewechselt, die eben auch "Gleichlauf-Gelenke" sind...

    Zum direkten Finden der Splintlöcher macht es natürlich Sinn, zu markieren. Wenn man das weiß, achtet man gleich beim Stecken der Gelenke darauf...:wink:

    Gruß, Diddi

    ...dass ich jetzt weitermachen kann ohne auf die genaue Relation beider Gelenkwellen zu achten...

    Die Wellen zueinander in Relation zu bringen macht überhaut keinen Sinn, denn schon bei der nächsten Kurve stehen sie bedingt durch die Funktion des Differenzials nicht mehr "parallel"...

    Und dem Diff ist es ziemlich "wurscht", wie die Gelenke stehen...

    Also weitermachen :wink:

    Gruß, Diddi

    Das ist doch aber dabei ?? Das was du meinst ist doch eins mit bereits fest hinterlegten Kennlienien zum einfach anstöpseln.

    Nein, Das Kit für 765,- GBP ist ein Upgrade Kit, wenn bereits das frei programmierbare Steuergerät vorhanden ist.

    Das "Komplettpaket" wäre das A-Series 5 Port Management Kit https://www.specialist-components.co.uk/index.php/shop…gement-kit.html

    ...welches je nach Drosselklappen-Durchmesser und ob mit oder ohne Filter, zwischen 1280,- und 1400,- GBP kostet... :wink:

    Bleibt am Ende dann noch die Frage mit dem TÜV...:rolleyes:

    Gruß, Diddi

    Wenn die Flansche des LCB zu dick wären, kippelt die komplette Ansaugbrücke, da muss man nix abspritzen.

    Das kann ich so nicht bestätigen. Ich habe schon Unterschiede von bis zu 2 mm gesehen (Maniflow LCB zu Vergaser-Cooper Ansaugbrücke), aber auch schon deutlich weniger... Dann kommt´s noch auch die Verwendete Dichtung an...

    Bei den Dichtungen mit Blech-Oberfläche und Feuerring für die Einspritzer wackelt´s da natürlich schon deutlich. Bei den "weicheren" Dichtungen ohne Blech wird einiges mehr "ausgeglichen", aber trotzdem nicht 100%ig dicht...

    Wenn´s wackelt, ist das natürlich eindeutig. Mit Bremsenreiniger gibt´s Gewissheit :wink:

    Gruß, Diddi

    Zum Thema "sägen im Leerlauf":

    Das könnte durchaus an Falschluft liegen.

    Habt ihr zufällig mal geprüft, ob die Dichtflansche von Maniflow und Ansaugbrücke die gleiche Stärke haben?

    Da gibt es durchaus Toleranzen...

    Wenn der Fächerkrümmer dickere Flansche als die Ansaugbrücke hat, wird die Ansaugbrücke mit weniger Druck gegen die Dichtung gepresst und könnte undicht sein...

    Auch allgemein mal auf Falschluft prüfen. Direkt nach dem Anlassen (Krümmer noch "kalt") mal mit Bremsenreiniger auf die Dichtflansche sprühen. Auch am Drosselklappenteil. Steigt die Drehzahl direkt an, ist das Leck gefunden...

    Aber Vorsicht! Bei heißem Krümmer könnte sich der Bremsenreiniger entzünden und verpuffen...

    Gruß, Diddi

    ...Deswegen interessiert mich ja ob es Leuchtkrafttechnische beschränkungen für einen Rückfahrscheinwerfer gibt...

    Gibt es. So wie Lars weiter oben schon aus der STVZO zitiert hat...

    Zitat

    (5) Rückfahrscheinwerfer müssen, soweit nicht über eine Bauartgenehmigung eine andere Ausrichtung vorgeschrieben ist, so geneigt sein, dass sie die Fahrbahn auf nicht mehr als 10 m hinter der Leuchte beleuchten.

    Mit einem Nebelscheinwerfer sollte das machbar sein, da er ein begrenztes Leuchtfeld hat, um den Gegenverkehr nicht zu blenden. Wenn du die Leuchte von der Neigung her so einstellst, dass sie nicht weiter als 10 Meter nach hinten strahlt, sollte es möglich sein :wink:
    Wie breit sie dabei strahlt, ist nicht vorgegeben :wink:

    Gruß, Diddi

    ... bis Du Dein Werkzeug montiert hast, hat das Gehäuseteil mit seiner riesen Oberfläche schon wieder eine ganze Menge von seiner Wärme weggestrahlt...

    Wie lange brauchst du, um einen vormontierten Schlag-Auszieher in den Lagerring einzuführen und mit 1-2 Umdrehungen zu spreizen? Bei mir sind das ein paar Sekunden, da der Backofen neben einer Werkbank steht...
    Wenn das Gehäuse da im Lagerbereich um 10 Grad abkühlt, wäre das viel. Zumal ja die Wärme im gesamten Gehäuse steckt...

    Und oben schrieb ich ja schon, dass der Alu-Guß vermutlich nicht so empfindlich ist, wie hochwertiges Aluminium in der Luftfahrt...:rolleyes:

    Unter´m Strich bleibt´s dabei: Wärme + Kälte + Schlagauszieher macht´s zum Kinderspiel :thumbs_up:

    Gruß, Diddi

    Der "Knackpunkt" ist der Temperatur-Unterschied zwischen Gehäuse und Lagerring.

    Ich benutze dafür (auf der Arbeit :cool:) einen Innen-Schlag-Auszieher (die professionelle Variante von Jan´s Eigenbau) und Wärme/Kälte.

    Das Gehäuse 1 Stunde bei 200 Grad im Backofen. Dann auf die Werkbank und den Innen-Schlag-Auszieher "montieren".
    Dann mit Kältespray gezielt mit dem Sprüh-Röhrchen ein paar Sekunden innen auf den Lagerring sprühen und mit einem Ruck am Schlag-Auszieher ist der Ring draußen :thumbs_up::wink:
    Mit dem Temperatur-Unterschied von 200° und ca -40/45° fällt der Ring schon fast von alleine raus :thumbs_up:

    Nur sollte man bei Alu mit der Temperatur vorsichtig sein. Schon ab etwa 135° kommt es, je nach Legierung und Dauer, schon zu Gefüge-Veränderungen.
    Beispiel: Aluminium Niete und Blech in der Luftfahrt, werden bei 400° weich geglüht und abgeschreckt. So bleibt der Zustand einige Stunden erhalten und kehrt sich dann langsam wieder um.
    Wird das Material danach dann aber bei 135° über 12 Stunden "gebacken" (warm ausgelagert), wird es danach deutlich steifer als vorher.
    Deshalb Vorsicht beim Alu backen :wink:

    Ob Alu-Guss genauso empfindlich ist, wie die Legierungen in der Luftfahrt, kann ich nicht sagen. Nur "Vorsicht ist die Mutter der Porzellan-Kiste" :wink:

    Gruß, Diddi

    - Zylinder 2+3 arbeiten.

    Das passt zu vertauschten Zündkabeln.

    Wenn 2 + 3 arbeiten, sind diese Zündkabel korrekt gesteckt.

    Wurden 1 + 4 vertauscht, zünden diese beiden jeweils in den Auslasstakt... und somit läuft er nur auf 2 Zylindern... :wink:

    Zylinder werden vom Kühler in Richtung Kupplung 1 - 2 - 3 - 4 gezählt! Schaut man gegen die Fahrtrichtung auf den Motor also "Kupplung - 4 - 3 - 2 - 1 - Kühler"

    Zündreihenfolge ist wiederum 1 - 3 - 4 - 2

    Zur Kontrolle noch mal Ventildeckel runter und den Motor von Hand drehen, bis Zylinder #1 in Zünd-OT steht (beide Ventile / Kipphebel entlastet)
    Verteilerkappe runter. Dort wo der Verteilerfinger hin zeigt, ist in der Verteilerkappe (Draufsicht) #1
    Dann Kerzenkabel (Draufsicht auf Verteilerkappe) gegen den Uhrzeigersinn auf #1 - #3 - #4 - #2 aufstecken.

    Gruß, Diddi

    Aus "Edelrost stahlfrei" gäbe es vergleichbares aus der RC40 Reihe... http://www.minispares.com/product/Classic/Exhaust_and_manifold/RC40%20Millennium%20range/RC40-054.aspx?1106&ReturnUrl=/product/Classic/Exhaust_and_manifold/RC40%20Millennium%20range/RC40-011.aspx|Back%20to
    ...nur fehlen da die "Schutzbleche" für rauhes Gelände... :wink:

    Das, was du da "rumoxydieren" hast, sieht nach einer "Sportex" Tröte aus... :wink:

    Der Haltewinkel ist vermutlich "verlustig" gegangen... :wink:

    Guckstu: https://www.minisport.com/phbpps1-sporte…ust-system.html

    Gruß, Diddi

    Verstehe die Frage nicht ganz, glaube ich. Das gleiche, wie immer, hätte ich spontan gesagt: So fest, dass sich nichts löst, so locker, dass sich nichts verzieht oder das Gewinde bzw. der Bolzen Schaden nimmt.

    Macht keinen Sinn...

    Mit Drehmoment würdest du den Gewinde-losen Schaft des Stehbolzens in das Gewinde des Block/Gehäuses drehen und dieses beschädigen...

    Man kann Loctite Schrauben-Sicherung "mittelfest" nehmen, ist aber grundsätzlich nicht erforderlich...

    Stehbolzen "handwarm" rein drehen und mit dem Stegbolzen-Eindreher noch eine viertel Umdrehung nachziehen reicht vollkommen. Natürlich sollte das Gewinde trocken und fettfrei sein. Beim Thermostatgehäuse eher etwas Kupferpaste an Gewinde und Schaft geben...

    Gruß, Diddi

    Aus reinem Interesse:
    Welchen Einfluss hat dann das Entfernen der "Temperature Control Unit" vom Serienfiltergehäuse?

    Sorgt für mehr Luft durch den Vergaser und erfordert gleich eine "fettere" (also dünnere) Nadel als die original bzw. vorherige, wenn er denn entsprechend abgestimmt war...

    Im Leerlauf merkt man´s nicht, aber bei Volllast hört man das, durch Magerlauf bedingte, "Röhren" und er neigt dazu, sich bei beherztem Tritt auf´s Pedal zu "verschlucken"...

    Merke: JEDE Änderung am Ansaug- bzw. Abgas-Trakt beeinflusst die Gemischbildung und somit die erforderliche Nadel...

    Gruß, Diddi

    Wenn Du glaubst, es hilft. :rolleyes:
    Dann z.B. hier ab Seite 37.

    Hi Andreas,

    Die Liste in dem verlinkten Handbuch enthält aber nur "starre" Nadeln für den HS4. Die wird hier nicht weiter helfen...

    Die "swinging" Needles wie AAA, ADE AAU etc. fehlen hier noch komplett...
    Gilt auch für die dickeren "B"-Nadeln für HS6/HIF44...

    Gruß, Diddi

    Das Problem ist, dass dir mit einfacher Beantwortung der Fragen nicht wirklich geholfen ist...

    Es ist immer ein Zusammenspiel aller Komponenten... Zündung, Vergaser, Ventile, externe Komponenten wie Luftfilter, Krümmer, Auspuffanlage etc.

    Deshalb ja auch der Hinweis, dass alleine die Minispares Ansaugbrücke nichts über die restlichen Komponenten aussagt.

    Klar kann man die Nockenwelle erst bestimmen, wenn sie draußen ist. Es sei denn, man misst ihre Steuerzeiten mit Gradscheibe und Micrometer... Hat und kann nicht jeder...

    Dass der Motor nicht rund läuft, hat mit Sicherheit diverse Ursachen. Die Falschluft an der Drosselklappenwelle ist nur eine davon. Die wirkt sich vor allem im Leerlauf aus. Bei Volllast nur noch in geringem Maße...
    Auch der Zustand des Verteilers sowie der Zündung allgemein haben großen Einfluss auf den Motorlauf.

    Diese Probleme müssen erst behoben werden, bevor man über die Nadel nachdenken kann.

    Ja, es gibt Listen, nach denen die Düsennadeln aufgeschlüsselt werden können.
    Aber die sind nicht "alphanumerisch". Irgendwann hat man vielleicht so mal angefangen, aber über die Jahrzehnte sind etliche Nadeln dazu gekommen...
    Von Haynes gibt es ein SU-Handbuch, dass eine umfangreiche Liste enthält.
    Könnte ich dir als pdf per Mail schicken, wenn du mir deine e-Mail Adresse per PN zukommen lässt.
    Die Liste ist aber sehr unübersichtlich.

    Es gibt ein Programm, WINSU, welches alle Nadeln enthält und man sie sich graphisch, farblich unterschieden, "übereinander legen" kann, um sie zu vergleichen.
    Meiner Meinung nach deutlich besser und einfacher, als in der Liste zu suchen...

    Schau mal hier: http://www.winsu.co.uk/

    Die Basis-Version ist kostenfrei und erlaubt z.B. den Vergleich der Nadeln!
    Die Vollversion kostet einmalig ein paar €, hat aber den Vorteil, dass man Motor-Spezifikationen eingeben kann, und dafür passende Nadel-Vorschläge bekommt. Oftmals auch mit einer anderen Feder...
    Mag nicht immer perfekt sein, bring einen aber schon mal ein paar Schritte näher ans Ziel...
    Manch einer hält es für "Humbug", aber ich habe bisher gute Erfahrungen damit gemacht...

    Gruß, Diddi

    Irgendwie habe ich das Gefühl, du willst nicht verstehen...:rolleyes:
    Man kann "das Pferd nicht von hinten aufzäumen"... :headshk:

    Und der Satz: Ich würde doch ganz gerne auf diese Fragen verweisen und nicht darauf was die, offensichtlich, korrekte Vorgehensweise ist...
    ...bedeutet für mich und auch jeden Lesenden hier, dass dir der Erfolg nicht wichtig ist und du nur Antworten willst, die du auch hören willst...

    Also dann...

    1. Welche Nadeln wurden verbaut...? Unzählig viele verschiedene...
    Die vorhandene AAA wird von Minispares für ein Stage 1 Kit mit HS4/HIF38 für den 1300er angegeben...
    Oder auch für 1000er mit Stage 1 Kit, in Verbindung mit schärferer Nockenwelle...

    Für das "einfache" Stage 1 Kit (ohne schärfere Nockenwelle) nennt Minispares die AAU Nadel...
    Und das gilt nur für das komplette, von Minispares gelieferte Kit. Wurde es aus anderen Komponenten zusammen gewürfelt, gilt das mit Sicherheit nicht mehr...

    Nur keiner hier weiß, was in deinem Motor drin steckt... Weißt du es? Denn nur die Minispares Ansaugbrücke sagt noch nichts über den Rest aus...
    Und auch die AAU ist nur ein Kompromiss, der einigermaßen passen sollte, denn kein Motor ist wie der andere...
    Nicht umsonst verweist Minispares bei seinen tuning Kits immer auf: Always get your car rolling road tested for best ignition/timing and emmissions after fitment.

    2. Wie behebe ich Falschluft an der Drosselklappenwelle...?

    Durch Überholung des Vergasers oder einen neuen Vergaser... Wenn die Drosselklappe Spiel hat, reicht in der Regel keine neue Welle, denn auch das Gehäuse ist verschlissen und benötigt Buchsen. Dafür müssen die Bohrungen fluchtend aufgerieben werden... Mit "Hausmitten" funktioniert das nicht...:headshk:

    3. Wie stelle ich den Vergaser richtig ein? Der Stift ist eine einfache Möglichkeit, den Vergaser in Punkto Leerlauf-Gemisch einigermaßen einzustellen, findet sich aber nur beim HS4. Nur das Leerlauf-Gemisch sagt gar nichts aus. Reicht vielleicht für die AU, bedeutet aber nicht, dass es auch in allen Fahrsituationen passt... Ist es die falsche Nadel (oder Feder...), passt es mit Sicherheit nicht...
    Genauer lässt sich das (AU-relevante) Leerlauf-Gemisch nur mit einem Abgastester einstellen, denn damit wird es auch geprüft...
    Aber wiederum gibt das keine Aussage über die korrekte Nadel... Leerlauf-CO mag dann passen und trotzdem ist das Auto "unfahrbar"...
    Übrigens: Nur mit einer sauber eingestellten Zündung, mit Komponenten (Kabel, Kappe, Unterbrecher, Kondensator etc.) die auch einwandfrei funktionieren, sowie eingestellten Ventilen, kann man den Vergaser, sowie das Leerlauf-Gemisch sauber einstellen.
    Was nützt dir ein CO-Wert im Limit, wenn die Leerlaufdrehzahl schwankt, weil die Zündung nicht passt oder der Verteiler verschlissen ist, der Vergaser Falschluft zieht, etc. Denn auch dann besteht er die AU nicht...:headshk:

    So, nun sind deine Fragen beantwortet. Auch wenn du die Antworten vielleicht nicht hören wolltest...
    Hilft dir das jetzt weiter?...:rolleyes:

    Gruß, Diddi

    ...habe das Gefühl das er nur auf 3 Zylindern läuft... ...habe an allen 4 Zylindern nen Funken das habe ich bereits geprüft. Jemand ne Idee woran es noch liegen könnte ?
    Gruß Alex

    Hallo Alex,

    Zündfunke bei Kerze "im Freien" bedeutet nicht gleich, dass der Zündfunke auch noch bei Verdichtungsdruck gut ist...

    Daher zuerst einmal die Zündkabel, Verteilerkappe und Finger, sowie die Kerzen erneuern. Auch die Zündkabel etc. sind Verschleißteile...
    Kostet nicht viel und bringt zumindest hier "Sicherheit"...

    Bei laufendem Motor mit einer isolierten Zange mal nacheinander jeweils einen Kerzenstecker abziehen. Gibt es bei einer Kerze keinen spürbaren Unterschied, ist es dieser Zylinder!

    Da der SPi auf allen Zylindern annähernd gleiches Gemisch bekommt, liegt es mit Sicherheit nicht an der "Einspritzung"...

    Hast du schon die Ventile eingestellt? Solltest du auf jeden Fall machen!

    Bringt das alles noch keine Besserung, steht als nächstes ein Kompressionstest an! Bei warmem Motor und voll geöffneter Drosselklappe machen! Zeigt ein Zylinder deutliche Abweichungen gegenüber den restlichen, dürfte es ein Problem mit der Kopfdichtung oder den Ventilen geben...

    Hat man den betroffenen Zylinder lokalisiert, mal etwas Motoröl mit einem Ölkännchen durch die Kerzenöffnung an die Zylinderwand spritzen und den Kompressionstest wiederholen. Deutlicher Unterschied deutet dann auf verschlissene Kolbenringe hin...

    Gruß, Diddi