Beiträge von HOT

    ...Zündung hab ich dann noch abgeblitzt, die steht ganz genau auf dem vierten Zacken von oben gezählt. Das müssten ja 12Grad vor OT sein, also passen...

    Dazu fehlen noch ein paar Informationen...

    12° bei welcher Drehzahl und Unterdruckverstellung?

    12° sagt erst einmal gar nichts...

    Korrekter ZZP für den Vergaser-Cooper wäre 6-8° vOT, bei 1500 U/min und abgezogener Unterdruckverstellung.

    Das solltest du erst einmal korrekt überprüfen.

    Also, Motor starten, Unterdruckverstellung am Verteiler abziehen und den Schlauch verschließen (Falschluft). Dann die Leerlauf-Drehzahl auf 1500 U/min hoch drehen (Einstellschraube über Gaszug-Exzenter)
    Dann abblitzen auf 6-8° vOT. Musst du den ZZP verstellen, wird auch die Drehzahl sich ändern... So lange probieren, bis die 1500 U/min und 6-8° passen.
    Dann die Unterdruckverstellung wieder anschließen (Drehzahl steigt deutlich an) und die Drehzahl wieder auf ca. 900 runter drehen...
    Das alles natürlich bei betriebswarmem Motor...

    Die Schraube, an der du rum gedreht hast, verstellt die Lage des Düsenstocks und somit das Leerlauf-Gemisch (CO), sowie auch das Gemisch über den gesamten Einsatzbereich...

    Der Leerlauf-CO Wert wird also anschließend noch mal wieder eingestellt werden müssen...

    Gruß, Diddi

    ...Ich als Laie vermute da die Kabel-Steckerverbindung.
    Die kann ich doch sicherlich prüfen?...

    Die Kabel selbst gehen eher selten kaputt. In den meisten Fällen ist es Oxydation der Steckverbindungen selbst, oder zwischen Steckkontakt und Kabellitze.
    Zieh mal den Stecker ab, sprühe ihn mit etwas Kontakt-Spray ein und stecke ihn mehrfach auf und zieh ihn wieder ab.
    Dann noch einmal sprühen und wieder aufstecken.

    Ein idealer Kontakt-Reiniger wäre:
    Kontakt 60 mit nachfolgender Sprühwäsche mit Kontakt WL. https://www.voelkner.de/products/49503…ASABEgKBifD_BwE
    Anschließend trocken blasen und mit etwas WD40 einsprühen, bevor er wieder aufgesteckt wird :wink:

    Gruß, Diddi

    Das auf dem Foto abgebildete Kit ist auch ein Spur/Sturz Kit, nur eben eine andere Ausführung wie das von Minispares :wink:

    Der äußere Montagepunkt der Welle kann über die Riffelung rauf/runter (für den Sturz) verstellt werde sowie auch nach vorne/hinten für die Spur.

    Da ist am inneren Ende eigentlich nichts zusätzlich erforderlich :wink:

    Von KAD gibt es das Kit auch noch mal in stabiler und präziser gearbeiteter Form https://kentautodevelopments.com/collections/su…er-toe-brackets

    Gruß, Diddi

    Es macht Sinn die Position zueinander zu markieren, wenn an beiden Enden einer Welle jeweils ein Kreuzgelenk sitzt. Die Position der Kreuzgelenke Pzueinander ist in dem Fall sogar sehr wichtig.

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    Vermutlich war in dem Buch das gemeint.

    Bei einer Kardanwelle mit 2 Kreuzgelenken macht das definitiv Sinn. In dem Video prima anschaulich gemacht :cool::thumbs_up:

    Aber Mini-Antriebswellen haben außen GLEICHLAUF-Gelenke, die bei Auslenkung keine oszillierende Drehzahl haben. Dazu kommt "in der Mitte" noch das Diff, welches jede "Ausrichtung" der beiden Gelenke zueinander, nach der ersten Kurve wieder zunichte macht... :wink:

    Die Gummi-Kreuzgelenke verschleißen durch dieses "Phänomen" schneller, als "Hardy-Spicer" Kreuzgelenke, dämpfen aber gleichzeitig auch dieses "Schwanken" der Drehzahl, was wiederum die Belastung der äußeren Gleichlauf-Gelenke senkt.

    Aus diesem Grund hat man später auf die "Pot Joints" gewechselt, die eben auch "Gleichlauf-Gelenke" sind...

    Zum direkten Finden der Splintlöcher macht es natürlich Sinn, zu markieren. Wenn man das weiß, achtet man gleich beim Stecken der Gelenke darauf...:wink:

    Gruß, Diddi

    ...dass ich jetzt weitermachen kann ohne auf die genaue Relation beider Gelenkwellen zu achten...

    Die Wellen zueinander in Relation zu bringen macht überhaut keinen Sinn, denn schon bei der nächsten Kurve stehen sie bedingt durch die Funktion des Differenzials nicht mehr "parallel"...

    Und dem Diff ist es ziemlich "wurscht", wie die Gelenke stehen...

    Also weitermachen :wink:

    Gruß, Diddi

    Das ist doch aber dabei ?? Das was du meinst ist doch eins mit bereits fest hinterlegten Kennlienien zum einfach anstöpseln.

    Nein, Das Kit für 765,- GBP ist ein Upgrade Kit, wenn bereits das frei programmierbare Steuergerät vorhanden ist.

    Das "Komplettpaket" wäre das A-Series 5 Port Management Kit https://www.specialist-components.co.uk/index.php/shop…gement-kit.html

    ...welches je nach Drosselklappen-Durchmesser und ob mit oder ohne Filter, zwischen 1280,- und 1400,- GBP kostet... :wink:

    Bleibt am Ende dann noch die Frage mit dem TÜV...:rolleyes:

    Gruß, Diddi

    Wenn die Flansche des LCB zu dick wären, kippelt die komplette Ansaugbrücke, da muss man nix abspritzen.

    Das kann ich so nicht bestätigen. Ich habe schon Unterschiede von bis zu 2 mm gesehen (Maniflow LCB zu Vergaser-Cooper Ansaugbrücke), aber auch schon deutlich weniger... Dann kommt´s noch auch die Verwendete Dichtung an...

    Bei den Dichtungen mit Blech-Oberfläche und Feuerring für die Einspritzer wackelt´s da natürlich schon deutlich. Bei den "weicheren" Dichtungen ohne Blech wird einiges mehr "ausgeglichen", aber trotzdem nicht 100%ig dicht...

    Wenn´s wackelt, ist das natürlich eindeutig. Mit Bremsenreiniger gibt´s Gewissheit :wink:

    Gruß, Diddi

    Zum Thema "sägen im Leerlauf":

    Das könnte durchaus an Falschluft liegen.

    Habt ihr zufällig mal geprüft, ob die Dichtflansche von Maniflow und Ansaugbrücke die gleiche Stärke haben?

    Da gibt es durchaus Toleranzen...

    Wenn der Fächerkrümmer dickere Flansche als die Ansaugbrücke hat, wird die Ansaugbrücke mit weniger Druck gegen die Dichtung gepresst und könnte undicht sein...

    Auch allgemein mal auf Falschluft prüfen. Direkt nach dem Anlassen (Krümmer noch "kalt") mal mit Bremsenreiniger auf die Dichtflansche sprühen. Auch am Drosselklappenteil. Steigt die Drehzahl direkt an, ist das Leck gefunden...

    Aber Vorsicht! Bei heißem Krümmer könnte sich der Bremsenreiniger entzünden und verpuffen...

    Gruß, Diddi

    ...Deswegen interessiert mich ja ob es Leuchtkrafttechnische beschränkungen für einen Rückfahrscheinwerfer gibt...

    Gibt es. So wie Lars weiter oben schon aus der STVZO zitiert hat...

    Zitat

    (5) Rückfahrscheinwerfer müssen, soweit nicht über eine Bauartgenehmigung eine andere Ausrichtung vorgeschrieben ist, so geneigt sein, dass sie die Fahrbahn auf nicht mehr als 10 m hinter der Leuchte beleuchten.

    Mit einem Nebelscheinwerfer sollte das machbar sein, da er ein begrenztes Leuchtfeld hat, um den Gegenverkehr nicht zu blenden. Wenn du die Leuchte von der Neigung her so einstellst, dass sie nicht weiter als 10 Meter nach hinten strahlt, sollte es möglich sein :wink:
    Wie breit sie dabei strahlt, ist nicht vorgegeben :wink:

    Gruß, Diddi

    ... bis Du Dein Werkzeug montiert hast, hat das Gehäuseteil mit seiner riesen Oberfläche schon wieder eine ganze Menge von seiner Wärme weggestrahlt...

    Wie lange brauchst du, um einen vormontierten Schlag-Auszieher in den Lagerring einzuführen und mit 1-2 Umdrehungen zu spreizen? Bei mir sind das ein paar Sekunden, da der Backofen neben einer Werkbank steht...
    Wenn das Gehäuse da im Lagerbereich um 10 Grad abkühlt, wäre das viel. Zumal ja die Wärme im gesamten Gehäuse steckt...

    Und oben schrieb ich ja schon, dass der Alu-Guß vermutlich nicht so empfindlich ist, wie hochwertiges Aluminium in der Luftfahrt...:rolleyes:

    Unter´m Strich bleibt´s dabei: Wärme + Kälte + Schlagauszieher macht´s zum Kinderspiel :thumbs_up:

    Gruß, Diddi

    Der "Knackpunkt" ist der Temperatur-Unterschied zwischen Gehäuse und Lagerring.

    Ich benutze dafür (auf der Arbeit :cool:) einen Innen-Schlag-Auszieher (die professionelle Variante von Jan´s Eigenbau) und Wärme/Kälte.

    Das Gehäuse 1 Stunde bei 200 Grad im Backofen. Dann auf die Werkbank und den Innen-Schlag-Auszieher "montieren".
    Dann mit Kältespray gezielt mit dem Sprüh-Röhrchen ein paar Sekunden innen auf den Lagerring sprühen und mit einem Ruck am Schlag-Auszieher ist der Ring draußen :thumbs_up::wink:
    Mit dem Temperatur-Unterschied von 200° und ca -40/45° fällt der Ring schon fast von alleine raus :thumbs_up:

    Nur sollte man bei Alu mit der Temperatur vorsichtig sein. Schon ab etwa 135° kommt es, je nach Legierung und Dauer, schon zu Gefüge-Veränderungen.
    Beispiel: Aluminium Niete und Blech in der Luftfahrt, werden bei 400° weich geglüht und abgeschreckt. So bleibt der Zustand einige Stunden erhalten und kehrt sich dann langsam wieder um.
    Wird das Material danach dann aber bei 135° über 12 Stunden "gebacken" (warm ausgelagert), wird es danach deutlich steifer als vorher.
    Deshalb Vorsicht beim Alu backen :wink:

    Ob Alu-Guss genauso empfindlich ist, wie die Legierungen in der Luftfahrt, kann ich nicht sagen. Nur "Vorsicht ist die Mutter der Porzellan-Kiste" :wink:

    Gruß, Diddi

    - Zylinder 2+3 arbeiten.

    Das passt zu vertauschten Zündkabeln.

    Wenn 2 + 3 arbeiten, sind diese Zündkabel korrekt gesteckt.

    Wurden 1 + 4 vertauscht, zünden diese beiden jeweils in den Auslasstakt... und somit läuft er nur auf 2 Zylindern... :wink:

    Zylinder werden vom Kühler in Richtung Kupplung 1 - 2 - 3 - 4 gezählt! Schaut man gegen die Fahrtrichtung auf den Motor also "Kupplung - 4 - 3 - 2 - 1 - Kühler"

    Zündreihenfolge ist wiederum 1 - 3 - 4 - 2

    Zur Kontrolle noch mal Ventildeckel runter und den Motor von Hand drehen, bis Zylinder #1 in Zünd-OT steht (beide Ventile / Kipphebel entlastet)
    Verteilerkappe runter. Dort wo der Verteilerfinger hin zeigt, ist in der Verteilerkappe (Draufsicht) #1
    Dann Kerzenkabel (Draufsicht auf Verteilerkappe) gegen den Uhrzeigersinn auf #1 - #3 - #4 - #2 aufstecken.

    Gruß, Diddi

    Aus "Edelrost stahlfrei" gäbe es vergleichbares aus der RC40 Reihe... http://www.minispares.com/product/Classic/Exhaust_and_manifold/RC40%20Millennium%20range/RC40-054.aspx?1106&ReturnUrl=/product/Classic/Exhaust_and_manifold/RC40%20Millennium%20range/RC40-011.aspx|Back%20to
    ...nur fehlen da die "Schutzbleche" für rauhes Gelände... :wink:

    Das, was du da "rumoxydieren" hast, sieht nach einer "Sportex" Tröte aus... :wink:

    Der Haltewinkel ist vermutlich "verlustig" gegangen... :wink:

    Guckstu: https://www.minisport.com/phbpps1-sporte…ust-system.html

    Gruß, Diddi

    Verstehe die Frage nicht ganz, glaube ich. Das gleiche, wie immer, hätte ich spontan gesagt: So fest, dass sich nichts löst, so locker, dass sich nichts verzieht oder das Gewinde bzw. der Bolzen Schaden nimmt.

    Macht keinen Sinn...

    Mit Drehmoment würdest du den Gewinde-losen Schaft des Stehbolzens in das Gewinde des Block/Gehäuses drehen und dieses beschädigen...

    Man kann Loctite Schrauben-Sicherung "mittelfest" nehmen, ist aber grundsätzlich nicht erforderlich...

    Stehbolzen "handwarm" rein drehen und mit dem Stegbolzen-Eindreher noch eine viertel Umdrehung nachziehen reicht vollkommen. Natürlich sollte das Gewinde trocken und fettfrei sein. Beim Thermostatgehäuse eher etwas Kupferpaste an Gewinde und Schaft geben...

    Gruß, Diddi

    Aus reinem Interesse:
    Welchen Einfluss hat dann das Entfernen der "Temperature Control Unit" vom Serienfiltergehäuse?

    Sorgt für mehr Luft durch den Vergaser und erfordert gleich eine "fettere" (also dünnere) Nadel als die original bzw. vorherige, wenn er denn entsprechend abgestimmt war...

    Im Leerlauf merkt man´s nicht, aber bei Volllast hört man das, durch Magerlauf bedingte, "Röhren" und er neigt dazu, sich bei beherztem Tritt auf´s Pedal zu "verschlucken"...

    Merke: JEDE Änderung am Ansaug- bzw. Abgas-Trakt beeinflusst die Gemischbildung und somit die erforderliche Nadel...

    Gruß, Diddi