Beiträge von HOT

    Das ist normal. Die Federelemente setzen sich nach einiger Zeit. Schon nach der ersten Probefahrt, bevorzugt über "schlechte" Straßen und er kommt schon etwas runter. Der Rest dann im Laufe der nächsten paar hundert Kilometer...:wink:

    Gruß, Diddi

    Ein (richtiges) Überdruck-System arbeitet mit Überdruck, sprich mit Ausgleichsbehälter. Das der Minis (ohne MPI) hat lediglich einen Kühlerdeckel, der bei knapp über 1 bar Druck öffnet und dann einfach das Wasser ablässt.

    Also doch ein Überdrucksystem... :wink:

    ALLE Minis bis Produktionsende, arbeiteten mit einem Überdruck-System...

    Nur hatten eben nicht alle einen Ausgleichbehälter, der auch unter Druck stand (Inno-Cooper und MPi)

    Die frühen haben den (zu vielen) Überdruck einfach ins Freie abgelassen, die `90er" (Gaser Cooper und SPi) haben die "Brühe" aufgefangen und dem System beim Abkühlen wieder zugeführt...

    Aber ein Überdruck-System haben sie alle...:wink: Und zwar ein richtiges... :tongue:

    Gruß, Diddi

    Dann läuft der Motor sobald er gestartet ist mit 24 grad egal bei welcher Drehzahl.

    Gruß Reiner

    Nein, nicht egal bei welcher Drehzahl...

    Die Unterdruckverstellung ist nur aktiv, wenn die Drosselklappe komplett oder zumindest fast ganz geschlossen ist. Das heißt im Leerlauf oder "Schiebebetrieb". Sobald du Gas gibst, bricht der Unterdruck zusammen, die Unterdruckverstellung ist wirkungslos und die Zündverstellung funktioniert dann nur noch über Fliehkraft.

    Der Grund für die Unterdruckverstellung ist das sehr magere Gemisch im Leerlauf oder Schiebebetrieb. Da dieses magere Gemisch schlecht bzw langsam verbrennt, muss die Zündung entsprechend früh stattfinden, damit das Gemisch eben genug Zeit hat, um "vollkommen" zu verbrennen.

    Stell, wie schon oben geschrieben, den ZZP auf 8° vOT @ 1500 U/min und Unterdruck abgeklemmt ein. Dann schließt du den Unterdruck wieder an (Drehzahl geht hoch) und stellst dann jetzt denn Leerlauf auf ca. 800 -850 U/min ein...

    Gruß, Diddi

    ...vielleicht falsche Unterdruckdose am Verteiler.

    Bis später...
    Faxe

    Nö, nur ein Denkfehler :wink:

    Die Unterdruckdose des 59D hat laut Rover beim HC 998er 16° Verstellbereich.

    Wenn der Motor dann bei 8° vOT ohne Unterdruck eingestellt ist, packt die Unterdruckdose ihre 16° natürlich oben drauf und er läuft dann bei 24° vOT was auch in Ordnung ist.

    Also alles in bester Ordnung :thumbs_up:

    @ z1gruchi: Stell den Verteiler wieder auf 8° vOT @ 1500 U/min bei abgeklemmtem Unterdruck ein und alles ist gut :wink:

    Gruß, Diddi

    Und bei all dieser Theorie, die bei einem F1-Motor sicher zum Tragen kommt, geht es hier um ein "Stage 1 Kit" für einen profanen 998er A-Serie Motor...

    Kommt mal auf den Boden zurück...

    Selbst bei professioneller Abstimmung auf einem Leistungs-Prüfstand geht es hier um "Verbesserungen" in einem Bereich von 0,xx PS...:rolleyes: ... den man selbst mit einem guten "Popometer" nicht spürt...:rolleyes:

    Gruß, Diddi

    Grundsätzlich sind die Stahl-Einlasskrümmer von Maniflow eine tolle Sache. Exzellent verarbeitet und teuer da Handarbeit.

    Aber dieser tolle Einlasskrümmer kann im Rahmen eines Stage 1 Kits nichts, was der Alu-Einlasskrümmer ala Torque-Master nicht auch kann.

    Auf einem Leistungsprüfstand nach Abstimmung des Motors, würdest du vielleicht 0,xx PS mehr sehen... Aber lässt du den Motor nach Einbau des Stage 1 Kits auch professionell abstimmen...?

    Selbst die fertig konfektionierten Stage 1 Kits haben nur eine Nadel als Kompromiss "one fits all" dabei und die (sriösen) Lieferanten schreiben nicht ohne Grund, dass der Motor auf einem Leistungsprüfstand professionell abgestimmt werden sollte, um das volle Potential des Kits zu erreichen...

    Meiner Meinung nach ist der Maniflow Krümmer für den geplanten Zweck rausgeworfenes Geld...:rolleyes:

    Gruß, Diddi

    Für das Türfangband baust du idealerweise das Armaturenbrett aus. Es geht auch ohne, aber das bedeutet in der Regel Unterarme, die aussehen als hättest du mit einer Katze gekämpft... :scream::crying::tongue:

    Tür öffnen so dass das Fangband so eben nicht einrastet. Splintbolzen Türseitig entfernen und das Fangband aus der A-Säule heraus schieben. Ist das A-Brett draußen, erklärt es sich von selbst. Ist es drinnen, von unten hinter´m A-Brett tasten, wo es raus kommt und vor allem auch wieder rein muss...

    Die Niete für die Verbreiterungen sind ein Problem. Herkömmliche "Popniete" aus Alu haben einen Stahl-Zugstift, der zuviel Zuspannung erfordert. Der Kunststoff reißt fast immer...

    Ich vermute, ab Werk wurden Niete mit weicheren Zugstiften (Alu?) verwendet, oder Blindniete mit einer definierten Klemmlänge.

    Ich niete sie grundsätzlich nicht :headshk:

    Ich verwende entweder Nietmuttern in M4 und Edelstahl-Schrauben, oder Plastikspreizmuttern wie sie z.B. beim Mini in der Tür verwendet werden und dazu passende Edelstahl-Blechschrauben.
    Am liebsten Variante 2 mit den Plastik-Spreizmuttern. Da gammelt nie wieder etwas fest... :thumbs_up:
    Wermutstropfen ist die Geduldsarbeit (vor allem hinten), die Löcher mit der Schlüsselfeile quadratisch aufzufeilen und zu entgraten und versiegeln...

    Gruß, Diddi

    Grundsätzlich muss ich Michael Recht geben.

    Der originale Kabelbaum hat jetzt, trotz Modifikationen (Inno Uhren) rund 25 Jahre gehalten. Ein neuer sollte in etwa genauso lange halten. Zumal die aktuell gefertigten Kabelbäume von besserer Qualität als die originalen sind.

    Vorteil ist, dass die Originalität erhalten bleibt und die spätere Fehlersuche anhand vom Schhaltplan erleichtert wird. Abgesehen von den erneuten Modifikationen, also Inno Uhren.
    Ratsam wäre, diese Modifikationen soweit möglich, mit den originalen Kabelfarben (vom Engländer) zu machen.
    Aber bitte nicht die Strippen aus dem alten Kabelbaum verwenden... Die sind in den vergangenen 25 Jahren nicht besser geworden und die Isolation ist oft durch Wärme und andere Umwelteinflüsse verhärtet.
    Passende Kabelfarben für Engländer bekommt man natürlich nicht alle in D, da hier andere "Normen" verwendet werden...

    Sollte dir Originalität unwichtig sein und du willst einige Verbesserungen einfließen lassen, solltest du in eigenem Interesse alles dokumentieren (Schaltplan für die Modifikationen zeichnen) und gute Werkzeuge sowie qualitativ hochwertige Verbinder benutzen!!!
    Andernfalls baust du dir die zukünftigen Fehlerquellen gleich wieder ein!!!

    Um z.B. den Sicherungskasten sowie die "fliegenden" Sicherungen nach innen zu verlegen, muss der Kabelbaum nicht einmal modifiziert werden. Man kann den Kabelbaum auch gleich unter dem Windleitblech weg, nach innen verlegen und führt ihn einfach an anderer Stelle durch die Spritzwand. Dazu müssen nur 3 neue Öffnungen geschaffen und 2 jetzt ungenutzte verschlossen werden.

    Der komplette Kabelbaum wird dann statt in der Mitte, einfach rechts (Beifahrerseite) unterhalb vom Hauben-Scharnier nach außen geführt. Hier muss eine saubere Öffnung geschaffen werden, damit die Karosserie-Membran wieder dicht sitzt. Natürlich darf das Scharnier nicht an den Kabelbaum kommen, also die Position entsprechend wählen.
    Die zweite Öffnung wird für den Kabelstrang vom Scheibenwischermotor benötigt. Diese so positionieren, dass sie möglichst nahe beim Stecker des Wischermotors liegt. Natürlich auch hierfür eine passende Karosseriemembran verwenden. Der Stecker muss irgendwie hindurch...
    Die dritte Öffnung ist für den Strang zum linken Seitenblinker...

    Der große Vorteil ist, dass es unter´m Windleitblech gleich viel "aufgeräumter" ist und auch die ganzen Steckverbinder für den hinteren Kabelbaum im Innenraum liegen :wink:

    Wie du schon festgestellt hast, brauchst du zum Haupt-Kabelbaum (main loom) natürlich auch noch den "Karosserie-Kabelbaum" (body loom) AN169.

    Solltest du trotzdem den Kabelbaum modifizieren und die "fliegenden" Sicherungen auch in einen Sicherungskasten (Flachstecksicherungen) verlegen wollen, der dann auch noch an einer zugänglicheren Stelle (Beifahrer-Fußraum?) montiert wird, kann ich dir ein paar Empfehlungen geben.

    In GB gibt´s die Firma Autosparks, die übrigens die Kabelbäume für Minispares herstellt :wink:

    Dort bekommt man alle erforderlichen Kabelfarben als Meterware, originale Steckverbinder sowie Steckergehäuse und auch viele andere interessante Komponenten...

    ...wie z.B. diesen 10fach-Sicherungskasten, der mit allen erforderlichen Kontakten kommt, damit man ihn nach Belieben frei bestücken kann :thumbs_up:

    Sie haben sogar das originale Tape, um den Kabelbaum nach Modifikation wieder originalgetreu einzuwickeln :wink:

    Bei den Kabeln reicht 1mm² für niedrig belastete Kreise und 2mm² für stärker belastete Kreise wich z.B. Scheinwerfer etc...

    Ich habe dort schon vieles geordert und hatte noch nie Probleme. Sie liefern recht schnell und die Versandkosten sind absolut OK :wink:

    Gruß, Diddi

    An der Hinterachse kannst du die breiten Trommeln mit entsprechend längeren Radbolzen montieren. Mehr braucht es dort nicht.
    Problem könnte aber die Radabdeckung sein. Wenn sie etwas aus dem Radhaus heraus schauen, hilft nur negativer Sturz...
    Die breiten Trommeln kann man natürlich auch vorne montieren, aber das Problem mit der Radabdeckung ist hier noch größer, so dass negativer Sturz evtl nicht mehr reicht...
    Das Rad kommt durch die breiten Trommeln 19mm weiter raus!!!
    Allerdings haben die serienmäßigen 12" Felgen eine größere ET als die serienmäßigen 10" Stahlfelgen eines 1000ers...

    Gruß, Diddi

    Der 1000er Kopf sieht gar nicht gut aus. Kann mich auch täuschen, aber er schein im 4ten Zylinder eine Brandspur am EV direkt zum Steg zwischen den Ventilen zu haben... Wobei ja eigentlich eher die AVs das Problem haben...:rolleyes:

    Schau dir die Stelle mal genauer an. Schütte mal etwas Sprit in den Brennraum und schau nach, ob er aus einem der Kanäle wieder raus läuft...

    Und nein, ich brauche keinen 1000er Kopf :wink: Es war mir nur auf den Fotos aufgefallen und macht mich stutzig...:wink:

    Gruß, Diddi

    Das einzige "Problem" wird sein, dass bei 13" Felgen ab Werk die vorderen Radhäuser ausgeschnitten waren und die serienmäßigen "Special" Verbreiterungen, wie sie als Standard beim 12"er verbaut sind, die Montagebohrungen nicht verdecken...

    Gruß, Diddi