Beiträge von HOT

    Du meinst einen offenen Metallring? Ein O-Ring ist aus Gummi und ist eine Dichtung.
    Dieser Metallring ist ein Federring, der sitzt in einer Nut der Antriebswelle und hält das Kreuzgelenk fest, damit beim Ausfedern die Antriebswelle nicht rausrutscht.
    Guggst Du : http://albritt.de/etk_detail.asp?Artikelnummer=37H8706

    Nö, er meint CDU1563

    Sieht man hier... http://www.minispares.com/catalogues/cla…ize.aspx?1~8~63... unter #13

    Wurde ab Werk bis etwa `94 hinter der Verzahnung eingesetzt und sollte verhindern, dass Wasser in die Verzahnung eindringen und Rost entstehen kann...

    Gruß, Diddi

    Danke , ja die Tankentlüftung habe Ich. Blöd ist nur, dass ich mir dadurch den Lack kaputt gemacht habe:( der tank war nur 3/4 voll. Deswegen wollte ich mal fragen bevor ich mir eine neue Deckeldichtung kaufe, ob es richtig ist , das der Deckel nicht belüftet ist? Hab beim Händler nämlich gesehen das es belüftete und nicht belüftete gibt

    Liebe Grüße

    Grundsätzlich kann man sagen:

    Belüftete Tankdeckel gehören auf alle frühen Minis wie MKI/II sowie Van und Pickup, die keine Tankbelüftung (der Schlauch oben/innen am Tank) haben.

    Nicht belüftete Tankdeckel gehören auf alle Minis, die eine Tankbelüftung haben, sowie auf alle Einspritzer.

    Die belüfteten Deckel kann man natürlich auf allen Vergaser-Minis verwenden, läuft aber Gefahr, dass es bei vollerem Tank und beherzter Fahrweise schon mal etwas "kleckert". Bei Minis mit Bleifrei-Tank allerdings kein Problem, da der Sprit nicht bis zum Tankdeckel schwappen kann...

    Da du eine Tankbelüftung hast, solltest du den nicht belüfteten Deckel verwenden :wink:

    Gruß, Diddi

    Einen schönen sonnigen

    ich habe gestern mal nen hitze test gemacht .bei knapp 34 grad draussen .200km.
    wie warm darf der zylinderkopf aussen werden ?darfs auch über 100grad gehen ?ich war nämlich gestern an 99 grad an stellen vom Kopf.
    gruss Jeremy

    Hallo Jeremy,

    mach dir keine Gedanken...

    Das Kühlwasser, das aus dem Kopf in den Kühler strömt, hat je nach Thermostat ca. 80-90°C

    Da hat das Material des Kopfes mit Sicherheit einen deutlich höheren Wert... :wink:
    Ist also ganz normal.

    Wenn du sinnvoll messen willst, wie hoch deine Kühlwasser-Temperatur ist, messe am oberen Kühlerstutzen, dort wo das Wasser vom Thermostatgehäuse aus in den Kühler strömt.
    Das Material ist recht dünn und überträgt die Temperatur praktisch 1:1 nach außen.
    Auch am Thermostatgehäuse selbst kann man gut messen, da das Aluminium ein recht guter Wärme-Leiter ist :wink:

    Gruß, Diddi

    Wie Veit schon schreibt, ist der Wechsel von 8,4 unbelüftet auf 7,5 unbelüftet, technisch gesehen ein Rückschritt.
    Mann muss bei gleicher Bremswirkung schon etwas mehr aufs Pedal treten.
    Bei "normaler" sowie auch "sportlicher" Fahrweise auf der Landstraße reicht die aber trotzdem vollkommen aus.
    Auch die belüftete 7,9 von KAD erfordert etwas mehr Pedaldruck als die serienmäßige 8,4 Bremse.
    Ist halt ein physikalisches Gesetz...
    Die geringfügig größere Kolbenfläche macht den kleineren Hebelarm einfach nicht wett...
    Trotzdem ist sie im Vorteil, menn man mal längere Zeit bergab fährt. Thema Alpenpässe...
    Da hat die belüftete Bremse deutliche Reserven gegenüber einer unbelüfteten Bremse...
    Die Frage ist halt, wie ist der Einsatzbereich des Autos...?
    Und solltest du dann doch mal in die Verlegenheit kommen, den San Gotthardo oder San Bernadino runter fahren zu "müssen", wirst du schnell den Unterschied merken...

    Gruß, Diddi

    Werde testweise mal einen Kabel-Bypass legen....

    ...und auch mal eine andere Spule probieren.

    Wenn die Spule intern einen "zeitweiligen" Kurzschluss, wie einen internen Wackelkontakt hat (bereits am Sterben ist...), macht sich das durchaus durch Zündaussetzer und Überhitzung der Spule bemerkbar...

    Kann, muss aber nicht sein...

    Gruß, Diddi

    Schau aber trotzdem mal nach dem ZZP und nimm ihn ggf mal 1-2 Grad zurück.

    Nur mal als Beispiel: Der Vergaser-Cooper wird gem. Handbuch mit 5-6° vOT @1500 bei Unterdruck abgezogen eingestellt. Bei 7-8° vOT neigt er deutlich zum Nachdieseln... Erst Recht, wenn das Ventil "weg rationalisiert" wurde...

    Gruß, Diddi

    ...und sieht so aus...

    Wie Andreas schon geschrieben hat, sitzt es auf dem Bock des Bremskraftverstärkers und ist mit einem T-Stück in die Unterdruckleitung des BKV, zwischen Ansaugbrücke und Rückschlagventil eingeschleift.

    Das Ding ist ein einfaches Magnetventil, welches bei Zündung "EIN" schließt und bei Zündung "AUS" durch Unterdruck wieder öffnet und dann eben eine Menge "Falschluft" in den Vergaser lässt.

    Diese Ventile sind mit dem Alter anfällig, "verkleben" innen und schließen dann manchmal nicht mehr. Das Auto springt dann, wenn überhaupt, nur sehr schlecht an und läuft wie ein Sack Nüsse.
    Daher wird das Ventil gerne "weg rationalisiert", wenn es Probleme macht, was dann wiederum zu Problemen mit Nachdieseln und Patschen führen kann.

    Das Ventil schein, wenn überhaupt, leider nur sehr schwer neu zu bekommen sein.

    Teilenummer wäre MAV10021

    Gebrauchte Ventile kann man aber in der Regel wieder Reinigen und sie funktionieren dann wieder klaglos. Mit WD40 innen fluten und das Ventil kräftig schütteln. Man hört dann den Ventilkolben innen klackern. Mehrfach wiederholen bis das WD40 sauber raus läuft. Mit etwas Pressluft ausblasen und einbauen :wink:
    Vielleicht findest du ja ein gebrauchtes... :wink:

    Gruß, Diddi

    ZZP 1-2 Grad später einstellen...

    Es könnte auch an glühender Ölkohle in einem oder mehreren Brennräumen liegen... Bläut er beim Anlassen?

    Abhilfe könnte auch das "Leerlauf-Abschaltventil" des Vergaser-Coopers bringen. Das öffnet bei "Zündung aus" und gibt dem Motor eine Menge Falschluft, damit das Gemisch bis zur Zünd-Unfähigkeit abmagert.

    Gruß, Diddi

    Den Bolzen an der Haube?

    Hinter der Feder versteckt befindet sich eine Konter-Mutter. Diese lösen und dann den Bolzen rein oder raus schrauben. Der hat dafür einen Schlitz für einen Flachschraubendreher :wink:

    Das Schloss im Frontblech?

    Die Schrauben links/rechts lösen und das Schloss vor/zurück/links/rechts verschieben und wieder fest ziehen...:wink:

    Das habe ich nicht 100% kapiert. Der MAp Sensor ist das Unterdruckröhrchen im Steuergerät? Wenn Benzin hineingelangt bräuchte ich dann eine neue Benzinfalle um das in Zukunft zu verhindern, oder kann man die reinigen oder leeren? Im Moment kann ich die ECU ja schön in die Sonne legen, da wird wohl alles verdampfen, was irgendwie flüchtig ist.
    Das mache ich morgen schon mal schnell, solange noch über 30°C sind.
    Vielen Dank
    Gruß
    manfred

    Der MAP-Sensor sitzt in der ECU auf der Platine und das Röhrchen ist sein Anschluss, um den Ansag-(Unterdruck)Druck zu messen.
    Wenn in der Benzinfalle Sprit ist, wäre eine neue nicht verkehrt. Ob man sie irgendwie gereinigt/getrocknet bekommt, habe ich noch nicht ausprobiert...
    Vielleicht kann man sie auch vorsichtig mit einem Cutter-Messer öffnen, trocknen und wieder verkleben. Aber wie geschrieben, noch nicht ausprobiert...

    Und ein Baumwollfaden hilft sicher, den Sprit aus dem MAP-Sensor heraus zu bekommen. Wärme alleine wird vermutlich nicht reichen...

    Gruß, Diddi

    MAP ist Manifold Air Pressure....der Luftdruck im Einlasskrümmer

    ...Sitzt in der ECU und wird durch die Benzinfalle (Fuel trap) vor Sprit geschützt...

    Wenn da Sprit im MAP-Sensor ist, kann das allerlei Probleme verursachen...

    Da wird es oft empfohlen, die ECU auszubauen, einen Baumwoll-Faden in des Unterdruck-Röhrchen der ECU zu schieben und sie ein paar Tage senkrecht in die Wärme zu stellen, damit der Faden den Sprit heraussaugen kann...

    Wäre einen Versuch wert... :wink:

    Gruß, Diddi

    Hat jemand nen schnellen Link wie man das Heck ohne Stoßstangen zusammenbaut? Ich vermute ja das sich die 3 aufeinander liegenden Bleche sparen lassen.

    Naja, "sparen" lassen sich die 3 aufeinander liegenden Bleche nicht, denn sie sind jeweils Bestandteil von Heckschürze, Kofferraumboden und Heckblech.

    Um diese 3 Bleche sauber anzupassen, sind diese Kanten sehr wichtig und hilfreich.
    Wenn man eine "runden Po" kreieren möchte geht man folgendermaßen vor:

    Bleche so ausrichten, dass Heckschürze und Heckblech möglichst exakt auf ganzer Länge "in einer Ebene" sitzen. Je sauberer man arbeitet, desto weniger muss später gezinnt bzw gespachtelt werden.
    Sitzt alles sauber, kann man die 3 Blechlagen gegeneinander verpunkten. Dann im Kofferraum sowie hinter der Heckschürze jeweils alle 3-4 cm einen Punkt schweißen um Heckblech mit Kofferraumboden bzw. Heckschürze mit Kofferraumboden zu fixieren.
    Jetzt kann man die 3 Blechlagen auf etwa 10 cm entfernen und die Naht Punkt für Punkt (Pilgerschritt) verschließen. Dann die nächsten 10 cm entfernen und verschließen. Man kann auch gleich mehrere Bereiche auf einmal bearbeiten, nur eben nicht direkt nebeneinander.
    Ist die gesamte Nagt verschweißt, alles mit der Fächerscheibe versäubern und auf Fehlstellen kontrollieren. Starkes Licht im Kofferraum bzw hinter der Heckschürze hilft dabei. Fehlstellen erneut verschweißen und versäubern.
    Das Ganze so lange, bis keine Fehlstellen mehr durchleuchten...
    Anschließend verzinnen, glätten und ggf letzte Reste verspachteln...

    Allgemein zum Thema Reparaturbleche:

    Die beste Qualität in Bezug auf Passform und Korrosionsschutz bekommt man nur als Original von British Motor Heritage (BMH). Auch wenn die Pressformen nicht mehr neu sind, sind sie doch immer noch bei Weitem besser als bei Nachbau-Qualität.

    Außenbleche wie z.B. die gesamte Front, Türhäute, Seitenteile, Heckblech... sollte man grundsätzlich nur Original nehmen. Es sei denn, ,man hat entsprechende Fähigkeiten, auch "Murks" anzupassen und scheut die zusätzliche Arbeit nicht.
    Und diese zusätzliche Arbeit kann beträchtlich sein!!!

    Es gibt Nachbaubleche, die sehr umfangreich angepasst werden müssen und auch die Blech-Qualität ist weit gefächert.

    Beispiel Heckschürze: Das Original von BMH hat die korrekte Form und passt sehr gut. Nachbaubleche passen zwar zur Kontur des Heckblechs, aber die Rundung, von der Stoßstangenfalz nach unten ist falsch (zu flach). Und das fällt bei einem "runden Po" direkt auf!!!

    Beispiel: Außenschweller von Hadrian. Die passen zwar sehr gut, aber das Blech ist dünner und deutlich weicher, also von minderer Qualität. Und diese mindere Qualität rostet auch schneller!!!
    Dazu kommt, dass der Bereich der Wagenheber-Aufnahme nicht genau passt und das äußere Verstärkungsblech eher "optischen" Zwecken dient, da sehr dünn und schlecht verschweißt...

    Beispiel: Tür-Einstiegsblech. Das einzige, wirklich passende Blech ist von BMH. Der Einstieg (Schweller) wird etwa vom ersten Drittel aus, nach hinten rund 5 mm schmaler. Alle Nachbau-Bleche aber sind gerade gepresst und man muss sie schmaler machen = deutlich aufwendig und zusätzliche Schweißnähte sorgen für Angriffspunkte zum Rosten!!!
    Das Original aber beinhaltet auch noch den Bereich der A-Säule bis etwa Unterkante Fenster (HMP441012/3) und kostet entsprechend...
    Das früher von BMH angebotene Reparaturblech für Teilbereiche des Einstieges hatte das selbe Problem und wird daher mittlerweile nicht mehr angeboten. Es passte nur einigermaßen im mittleren Bereicht...

    Manche Reparatur-Bleche (für Teilbereiche) wurden leider nie von BMH hergestellt und da werden dann Nachbau-Bleche interessant.
    Eine sehr gute Quelle ist da die Firma "M-Machine" aus GB.

    Was den Oberflächen-Schutz der Reparaturbleche angeht, ist eigentlich KTL das einzig Wahre. Wird aber auch mittlerweile bei einigen Nachbau-Blechen verwendet. Leider aber mit unterschiedlichen Qualitäten.
    Gute Qualität gibt´s wiedrum von BMH. Die Beschichtung ist sehr gut, schützt hervorragend vor Rost und brennt im Bereich der Schweißpunkte gerade mal 10-15 mm weit weg...
    Ist das Zeug aber, wegen minderer Qualität, schon unterrostet, hätte man es sich auch gleich sparen können, denn dann muss es runter...
    Diese billige, schwarze 1K Lager-Grundierung brennt mitunter bis zu 5 cm weit weg bzw löst sich durch dier Hitze vom Blech ab. Das Zeug muss also grundsätzlich vor dem Schweißen weg!!!

    Fazit: Soweit erhältlich, immer original BMH verwenden!
    Wenn ausreichend Fähigkeiten in Blechbearbeitung vorhanden sind und Zeit keine Rolle spielt, kann man auch mit Nachbau-Blechen ein akzeptables Ergebnis erzielen, wird aber mit Sicherheit viel fluchen!!!

    Gruß, Diddi

    Ein herzliches Willkommen auch von meiner Seite :smile:

    Und wenn du Anschluss suchst, dann schau mal hier: https://www.mini-forum.de/showthread.php?60418-Mini-IG-Saar

    Wie Bernd schon geschrieben hat... Bei Fragen einfach melden :wink:

    Gruß, Diddi

    So ich weiß, war das noch an frühen Einspritzerfahrzeugen in Verbindung mit einem Vorwiderstand (oder Widerstandskabel) gang und gäbe.

    Gruß. Martin.

    Aber nicht beim Mini...

    998er hatten ab irgendwo in den `80ern bis Ende der Bauzeit, ein Widerstandskabel (rosa/weiß) zur Versorgung der Zündspule. Beim Anlassen wurde das vom Magnetschalter aus über ein normales Kabel (weiß/gelb) umgangen, damit die Spule volle Bordspannung (oder den Rest davon) bekommt...

    Ab Einführung des Vergaser-Coopers wurde beim 1275er nur noch elektronische Zündung mit niederohmiger Spule verwendet. Wurde so vom 1275er Metro übernommen...
    Die elektronische Zündung hat einen größeren (elektronischen) Schließwinkel und in Verbindung mit der niederohmigen Spule hat die Spule alle Zeit der Welt, um voll geladen zu werden...
    Da braucht es keine Startanhebung mehr :wink:

    Beim SPi wird alles von der ECU geregelt und die verzichtet genauso darauf...

    Gruß, Diddi

    Das "Klingeln" ist nicht Geschwindigkeits-abhängig, sondern Drehzahl-abhängig...

    Was das "M" in der Bezeichnung bedeutet, weiß ich nicht. Vielleicht "M"echanical, da er zwar ein elektronischer Verteiler ist, aber immer noch ein mechanische Verstellung hat...:rolleyes:

    Es gibt dann auch noch den 64D, der aber für den SPi ist und nur noch die Zündfunken verteilt... Sonst kann der nichts... Das Gehäuse ist leer...

    Soweit ich weiß, sind die 65DM4 alle gleich. Unterschiede gibt´s nur im Anschluss am Zündmodul.
    Mini hat 3-poligen Stecker wie oben verlinkt, der in Punkto Feuchtigkeit deutlich besser ist. Hinter´m Grill ein klarer Vorteil :wink:
    Metros hatten 2 x 6,3mm Flach-Stecker...

    Der verlinkte Verteiler aus der Bucht passt. Frag aber doch einfach auch mal beim Händler in D nach. Die Preise dürften ähnlich sein...
    Denk auch an den passenden Stecker...
    Und du brauchst eine andere Zündspule mit weniger als 1,5 Ohm! Wie SPi oder Vergaser-Cooper.

    Der Zündfunke ist dann deutlich stärker und er spring besser an...:wink:

    Gruß, Diddi

    Danke.
    Den Verteilernamen hab ich verwewchselt. Ist der genannte 59D4.
    Der ZZP wurde hier diskutiert und her geleitet:
    https://www.mini-forum.de/showthread.php…3652#post973652

    Habe ich noch mal kurz gelesen und bin immer noch der Meinung, dass es problematisch ist.

    Selbst die Verstellkurven, die da im Metro-Manual für 998er und 1275er angegeben wurden, passen nicht zueinander :headshk:

    Sie sind zwar ähnlich, aber doch grundverschieden. Schau dir einfach nur mal die Werte bei mittlerer Drehzahl (2800) an. Dazu kommt noch, dass ein 59D4 nicht gleich 59D4 ist. Von denen gibt es viele Versionen mit entsprechend unterschiedlichen Verstell-Kurven, denn sie wurden in unterschiedlichen Motoren (hoch/niedrig verdichtet) eingebaut...

    Dazu kommt noch, dass der 59D4 beim Mini im HC Motor mit 8-10° @1500, im LC Motor mit 6-8° @1500 eingestellt wird, der MG-Metro oder Vergaser-Cooper aber mit 5-6° @1500 eingestellt wird...
    Mit 8° @1500 bist du also schon 2-3° zu früh...

    Daher bin ich sehr skeptisch.


    Aber das mit dem Spiel in den Teilen werde ich mal checken.


    Eigentlich ein eigenes Thema: wie geht das mit dem feststellen ob es klingelt (bzw ob der ZZP zu früh wäre)?


    Müsste ich eigentlich eine Bewegung erkennen, wenn ich (Mund) an der Unterdruckleitung sauge?
    Ich seh da nix. Aber das hin-und her bewegen der Welle geht super und da gehen auch die Gewichte ganz leicht (wie es aussieht).

    Wenn du an der Vakuum-Leitung saugst, sollte sich die Verteiler-Grundplatte, auf der der Kontakt montiert ist, gegenüber dem Verteiler-Gehäuse verdrehen. Und zwar im Uhrzeigersinn, da sie für Frühzündung sorgt, damit das sehr magere Gemisch genug Zeit hat, um sauber zu verbrennen
    Die Unterdruck-Verstellung ist nur im Leerlauf und Teillast-Bereich, sowie im Schiebe-Betrieb, bei geschlossener Drosselklappe aktiv. Sobald die Drosselklappe weiter geöffnet wird, bricht der Unterdruck im Ansaugtrakt zusammen und die Unterdruck-Verstellung ist außer Betrieb.
    Bewegt sich da also nichts, ist der Mechanismus fest oder die Unterdruck-Dose kaputt. Die Gewichte und deren Federn haben damit nichts zu tun.

    Zum Thema "Klingeln":
    Das ist ein helles, "metallisches" Klacken/Klicken, mas man eigentlich nur bei niedrigen Drehzahlen hört. Außen besser als innen.
    Man hört es oft bei modernen Benzinern mit Klopfsensor, wenn die untertourig anfahren... klack-klack-klack... ...ein paar mal, bis der Klopfsensor es merkt und dem Steuergerät signalisiert, die Zündung etwas zurück zu nehmen...

    Man hört es auch, wenn ein Benziner z.B. nachläuft/nachdieselt...

    Der Mini hat aber keinen Klopfsensor, und das Klacken hört nicht so schnell auf. Das kurzzeitige "Klingeln" beim niedertourigen Anfahren ist weniger dramatisch, wenn auch nicht gut.

    Ein Hochgeschwindigkeits-Klingeln hingegen, bei Volllast und hoher Drehzahl, hört man bei dem Radau im Mini nicht. Man spürt es vielleicht, wenn man es kennt und sensibel genug ist.

    Und ein Hochgeschwindigkeits-Klingeln killt einen Motor in kurzer Zeit. Die Kerzen, Ventile und der Kolbenboden überhitzen dramatisch und meistens sind es die Kolben, die zuerst "aufgeben"...:rolleyes:

    Ich kann dir also nur wärmstens empfehlen, einen passenden Verteiler zu besorgen.

    Wie du oben im Link schon gesehen hast, sind sie selbst neu nicht wirklich teuer... ...und sehr zuverlässig!

    Gruß, Diddi