Nass schleifen ginge auch, ist aber eine größere "Sauerei", da es einen schwarzgrauen Schmier gibt...
Vor allem am Übergang zum Leder weniger gut...
Ich habe trocken geschliffen ![]()
Gruß, Diddi
Nass schleifen ginge auch, ist aber eine größere "Sauerei", da es einen schwarzgrauen Schmier gibt...
Vor allem am Übergang zum Leder weniger gut...
Ich habe trocken geschliffen ![]()
Gruß, Diddi
Selbst schon mit einem Raid 1 gemacht.
Die schwarzen Speichen sind weder lackiert noch pulverbeschichtet sondern aus Alu und eloxiert.
Ist eine Sissifus-Arbeit, da mit ganz feinem Schleifpapier gearbeitet werden muss. Etwas zu grob und du siehst jeden Schleifkratzer. Egal ob von Hand oder maschinell geschliffen wird.
Ich habe (alles von Hand) mit 300er geschliffen, bis die ersten blanken Stellen durchgeschimmert haben. Danach nur noch mit 600er bzw. 800er. Zum Schluss dann poliert.
Blöd ist der Übergang zum Leder, da das am Rand schnell "angescheuert" wird...
Das Leder habe ich dann nach gründlicher Reinigung mit Morello Lederfarbe schwarz "lackiert" (gepinselt, es gibt keine Pinselstriche und zieht tief ein). Da es mir zu stark geglänzt hat, habe ich dann zum Schluss noch mit feinem Scotchbrite Schleifvließ (grau) mattiert.
Leider habe ich keine Fotos, aber das Endresultat war top ![]()
Gruß, Diddi
Ich habe das Gefühl, ihr redet aneinander vorbei.
Andreas meint bestimmt nicht die Welle mit den Kugeln aus dem Pot ziehen, denn die haben sich in der jeweiligen Position eingelaufen und würden nur durch Zufall beim Einbau wieder in der gleichen Position sitzen.So jedenfalls war die gemeine Lehre. Ob es wirklich schadet ?
Das "aneinander vorbei reden" habe ich verursacht. Ich hatte A. Hohls´ ersten Beitrag nicht richt gelesen und verstand es so, dass mit der Methode das Gelenk aus dem Diff getrieben wird, was auch funktioniert. Er hat aber gemeint, dass so die Welle (am Auto) aus dem Potjoint getrieben werden kann, ohne sie komplett auszubauen. Und auch das funktioniert gut und erspart einiges an Arbeit. Ich habe es selbst lange Zeit so gemacht, bis ich mir das Trennwerkzeug 18G1243 nachgebaut habe.
Die Gefahr bei der "Schraubendreher-Methode" besteht halt darin, dass man auch schon mal abrutschen kann und dann evtl. die Manschette durchstößt... ...und wenn man alleine ist, hat man immer zu wenig Hände...
Bei Andreas´ (miniforfun) Beitrag ging es dann aber darum, einfach den Potjoint auseinander zu ziehen, wenn man nur die Welle ausbauen will. Der Topf bleibt dann einfach im Diff...
Auch das ist eine funktionierende Methode. Will man dann den Potjoint erneuern, treibt man den Topf aus dem Diff und den inneren Gelenkteil einfach im Schraubstock von der Welle.
Ist aber für den reinen Gelenk-Wechsel mehr Arbeit, da die Welle (inkl. Achsschenkel) ja komplett ausgebaut wird.
Zum Auseinanderziehen der Potjoints: Die Lagerkugeln sind hartverchromt. Der Topf ist gehärtet. Der innere Gelenkteil ist gehärtet. Wenn dort die Kugeln in ihre Bahn eingelaufen sind, st das Gelenk bereits Schrott!
Bei einem intakten Potjoint ist es also absolut egal, welche Kugel in welcher Bahn läuft.
Es gab die Potjoints sogar mal einige Zeit als "überholt", bis irgendwann mal billige "Nachbauten" auf den Markt kamen.
Die Überholung lief folgendermaßen: Komplett zerlegen, waschen, beschädigte Teile aussondern, mit "neuen" gebrauchten (unbeschädigten) Teilen wieder komplettieren, neu fetten und neue Manschette.
Ich habe sogar selbst schon aus zwei Gelenken eins gemacht und das lief spielfrei ohne Probleme ![]()
Nur das Öffnen am Auto, ist meiner Meinung nach weniger gut. Zum einen können Kugeln beim wieder zusammen bauen heraus fallen, ohne dass man es wegen dem Fett merkt. Zum anderen kann Dreck ins Gelenk geraten und diesem dann den Garaus machen...
Aber viele Leute machen das mit Erfolg, wenn sie z.B. den Motor ausbauen, oder mit dem Achsschenkel auf die Werkbank wollen, um die Achsschenkelbolzen zu wechseln. Wenn man den geöffneten Potjoint gleich mit einer Plastiktüte schützt, durchaus OK...![]()
Aber das Risiko mit Schmutz oder "verlorener Kugel" beim Einbau bleibt...
Gruß, Diddi
Im alten Potjoint fand ich ein kronenkorkgroßes Gebilde, ziemlich zerdrückt. Das muss der Boden des alten Pots gewesen sein. Beim neuen Pot sieht man ihn sehr schön wenn man in den Teil, der ins Diff kommt, reinschaut.
Weiß der Kuckuck wie das passieren konnte.
Kommt zwar eher selten vor, kann aber passieren.
Das ist tatsächlich der "Boden" des Potjoints und trennt das Fett-gefüllte Gehäuse von der Verzahnung. Manchmal werden sie auch nur undicht, was man dadurch feststellt, dass der Potjoint recht "dünnflüssiges" Fett enthält, weil schon eine gewisse Menge Motoröl hinein gelangt ist.
Fällt der Deckel ganz aus seinem Sitz, wird er vom Gelenk kaltverformt...
Gruß, Diddi
...vielleicht gibt es so Adapterringe,wo man zwisvhen Lenkrad und Nabe montieren kann...kein Excenterring,sondern Abstandsring.......
Gruß Ralf
So etwas gibt´s zumindest für Lenkräder mit Momo bzw. OMP Lochkreis. Aber TÜV/ABE haben die keine ![]()
Guckstu z.B.: http://www.isa-racing.com/product_info.p…laengerung.html
Etwas passendes kann man sich aber auch sicher drehen lassen... ...schwarz lackiert und mit längeren Schrauben...
Gruß, Diddi
Danke erstmal für die vielen schnellen Antwort. Ich bin immer froh, dass das Forum so hilfsbereit ist...
Seit heute morgen hat das Kupplungspedal keine Spannung mehr, denn es ist genauso wie Andreas in Punkt zwei beschrieben hat, Hebel ist beweglich, aber beim Versuch des Gangeinlegens gibt es Kratzgeräusche (nur bei gestartetem Motor). Ich konnte vorhin aber noch im zweiten Gang "loshoppeln" (also zweiter Gang rein und Motor starten) und bin dann mal um die Ecke zum Alpine Oldtimer Center nach Duisburg Kaßlerfeld gefahren. Die haben erst einmal das System entlüftet und Flüssigkeit aufgefüllt. Jetzt funktioniert erst einmal wieder alles einwandfrei. Aber Kupplungsgeber und -nehmer sehen wohl sehr betagt aus, hier ist wahrscheinlich wirklich ein Leck. Habt ihr eine Ahnung wie lange das ganze so halten wird oder kann? Ich steck gerade mitten im Umzug nach Braunschweig, habe kaum Zeit für eine Reparatur und eigentlich sollte der Mini mal für eine kurze Zeit mein "zuverlässiges Alltagsauto" mimen. Kann man den Tausch des Kupplungsgebers/nehmers einem Laien zutrauen? Idealerweise hält das Ganze noch ein paar Hundertkilometer. Anfang Oktober habe ich mehr Zeit...
Es kann ein paar Tage halten oder auch nur bis morgen früh... ...kommt darauf an, wie stark das Leck ist. Kannst du natürlich ein wenig hinauszögern, wenn du täglich den Flüssigkeitsstand im Geberzylinder checkst und auffüllst. Dabei aber auch daran denken, dass austretende "Brems"-Flüssigkeit den Lack angreift...
Den Geber-Zylinder kann auch ein Laie wechseln, wenn er die nötigen Teile (Nehmerzylinder und Dichtringe für die Leitung) hat und weiß, wie man Brems- oder Kupplungssysteme entlüftet... ...eine "NichtMiniWerkstatt" kann das natürlich auch...
Gruß, Diddi
@ dee: dein Postfach ist voll! hätte evtl.
Gruß, Diddi
Hallo!Mit meinem verbauten Blinkrelais funktionieren die Blinker nicht da ja die Last nicht mehr stimmt.Welches Blinkrelais soll ich verwenden?
Gruß Alex
Ein LED-Blinkrelais ![]()
Z.B.: http://www.ebay.de/itm/LED-Blinke…=item27dd4f6a3f
Gruß, Diddi
Welche Scheibe von MINTEX C-Tech könnt ihr mir da genau empfehlen?
Nicht die Scheibe, sondern die Bremsklötze sind Mintex C-Tech, Typ M1144. Sehr gute Scheiben werden von "Brake Engineering" hergestellt.
Beide sind im gut sortierten Mini-Teilehandel zu bekommen ![]()
Gruß, Diddi
@ Hohls
Danke für den Hinweis. Werde mich dann am kommenden Wochenende ans Werk machen. Es sollen ja beide Potjoints durch neue ersetzt werden.
Deshalb mach es so, wie beide es beschrieben haben, denn den Potjoint bekommst du zusammen mit der Welle nicht durch die Öffnung im Rahmen ![]()
Also, wie Andreas beschrieben hat: Manschette auf und Welle einfach mit dem inneren Gelenkteil inkl. Manschette und Kugeln aus dem Gelenktopf ziehen.
Den inneren Gelenkteil mit Manschette von der Welle abtreiben, wenn diese im Schraubstock eingespannt ist
Danach dann wie von A. Hohls beschrieben, den Gelenktopf aus dem Diff austreiben. Achtung: Öl läuft aus... ...also vorher ablassen!
Beim Einbau zuerst den kompletten Potjoint (ohne Welle) ins Diff einsetzen und einrasten. Danach dann die Welle durch die Öffnung im Rahmen in die Verzahnung des Potjoints einsetzen und mit einem Ruck einrasten....
Für beide, also Diff-Ausgangswelle und Antriebswelle, neue Sicherungsringe zumindest bereit liegen haben. Sollte nur einer beschädigt oder verschlissen sein...
Gruß, Diddi
Erst einmal herzlich willkommen im Forum ![]()
Zu den erkennbaren Kabelfarben:
Lila ist tatsächlich Dauer + (sowie auch braun). Nur kommt Lila vom Sicherungskasten und ist somit abgesichert. Dieses wird für die Radio Memory verwendet. Braun ist auch Dauer +, aber nicht abgesichert!
Hellgrün/orange ist Zündungs + (abgesichert vom Sicherungskasten) und wird für die allgemeine Stromversorgung des Radios verwendet. Hängt an Zündschloß Pos 1 und wird während dem Anlassen weg geschaltet. Kommt dann wieder, wenn man nach dem Anlassen den Zündschlüssel los lässt.
Schwarz ist Masse.
Gruß, Diddi
Drehmoment hab ich gefunden.
Wie weit baut ihr den Motor zusammen das er samt Rahmen wieder in den Mini kann?
Kühler und Lichtmaschine weg lassen. Verteilerkappe ggf auch und eine alte zum Schutz drauf bauen.
Wenn LCB oder Freeflow Krümmer verbaut sind, diese vorher mit neuer Dichtung und nur den 2 äußeren Muttern lose fixieren.
Ist´s der Gußkrümmer (gordischer Knoten oder SPi/MPi), kann er komplett draußen bleiben.
Beim Vergaser-Cooper würde ich ihn allerdings schon zusammen mit Hosenrohr fertig montieren, solltest ihn aber im Bereich der Schellen mit Putzlappen umwickeln, um die Spritzwand zu schützen...
Tachowelle (unbedingt) und mechanische Benzinpumpe montieren...
Alles andere kann man später einbauen und würde nur weniger Platz zum "Jonglieren" bedeuten...
Gruß, Diddi
Aus dem Südwesten auch ein Happy Birthday an die Waterkant ![]()
Lass dich feiern!
Gruß, Diddi
Witzig Didi, alle von dir vorgeschlagenen Teile sind entweder nicht lieferbar oder qualitativ sehr schlecht mit den entsprechenden Folgen nach Montage.
Ist die Qualität der Kunststoffbehälter immer noch, oder wieder so schlecht wie zu Beginn, der Nachfertigung durch/für Minispares? ![]()
War eigentlich der Meinung, dass dieses Problem "Geschichte" sei, habe aber auch schon lange keinen mehr gewechselt. Das gilt auch für den Deckel. Gibt´s da mit dem von MS gelieferten Teil mittlerweile auch Probleme?
Dass der Alu-Behälter schon seit längerem nicht lieferbar ist, wusste ich. Hätte wohl besser dazu schreiben sollen: ...falls einer aufzutreiben ist...
Was gäbe es, außer dem Griff ins Teileregal anderer Autohersteller (z.B. die "Kugel" von VW) noch an Alternativen?
Gruß, Diddi
Das muss er einem doch auch sagen. Ich bin von einem "Normalfahrer ausgegangen....
Frage: Wie problematisch/aufwendig ist es Stabis einzubauen? Hab von solchen als Nachrüstung beim Mini leider zu wenig Ahnung. Die grundsätzliche Funktion ist mir aber klar. Ich nehme an, dass der TÜV die auch sehen will?
Stabis nachrüsten ist für einen geübten Schrauber eigentlich kein Problem. Es gibt fertige Stabi-Kits im Mini-Teilehandel. Sind zwar nicht "Plug´n play", aber nicht problematisch.
Hier ist mal eine kleine Auswahl: http://www.minispares.com/shop/classic/S…~bars.aspx?1912
Dann wäre da noch KAD, etc...
Gruß, Diddi
Hallo.
Wenn du dann die passenden Dämpfer gefunden hast, dann bestell Dir doch noch andere HiLos. Die verwendeten vertragen sich auch nicht so richtig mit den Federn.
Siehe auch den Bericht von MiniWilli von gestern
https://www.mini-forum.de/showthread.php…s-Gummis/page20
@ Bernd: Die gebrochene Trompete ist ein Minisport Adjustaride. Die sind im Bruchbereich erheblich dünner (etwa 50%), als die hier verwendeten Minispares (Ripspeed) HiLos. Was aber nicht heißen soll, dass sie unproblematisch sind...
Die (für Federn) empfohlenen "Budget HiLos" sind am Federsitz einfach "plan" gedreht. Die Ripspeed HiLos sind dort, wie auch die Adjustarides etwas "Gummifreundlich" abgerundet. Dadurch liegt die Feder nicht plan auf der Fläche auf...
Gruß, Diddi
Komfortabler? ja
Schwerer? Für mich kein Unterschied
Traktion schlechter? Nein
Schneller? Nein
Seitenneigung in Kurven: Etwas mehr als mit Gummifederung
Und jetzt übersetz das mal auf Astronauticus´s Grundsatzfrage (Verwendung ohne Stabis) mit dem Hintergrund, dass er mit dem Mini Bergrennen fährt...![]()
Durch das Mehr an Seitenneigung wird mehr Fahrzeuggewicht auf die Kurvenäußeren Räder verlagert, die inneren werden entlastet = weniger Traktion
Dadurch (im Grenzbereich) am Berg den Nachteil, schlechter aus Kurven heraus beschleunigen zu können = Langsamer
Das "Gegenmittel" wären Stabis an beiden Achsen. Verringern den Fahrkomfort in keinster Weise (jede moderne "Kutsche" hat so etwas), reduzieren die Seitenneigung erheblich und "unterm Strich" könnte das Auto sogar "schneller" sein...![]()
Natürlich nur, wenn Federraten und Dämpferabstimmung ideal zusammen passen...
Gruß, Diddi
Bekommst du sicher auch bei den meisten Mini-Teilehändlern in D.
Der hier z.B. hat zumindest laut Website 1 Stck. auf Lager...
Gruß, Diddi
Wenn man alleine ist, hat man am Auto einfach 1-2 Hände zu wenig dafür... Geht daher im Schraubstock am einfachsten.
Da das Gelenk eh neu soll, öffne einfach die Manschette und zieh das Gelenk mit der Welle auseinander. Komplett passt es nicht durch die Öffnung im Rahmen ![]()
Welle (inkl. Achsschenkel in einen kräftigen Schraubstock einspannen. Einen dicken, stumpfen Meißel gegen den inneren Gelenk-Teil (sieht man in der Mitte der Maschette), direkt an der Welle ansetzen und mit einem Schweren Hammer/Fäusten einen kräftigen Schlag und schon ist das Gelenk ab.
Neue Federclipse braucht man nicht unbedingt. Es sei denn, sie sind beschädigt. Solltest du aber immer "auf Lager" haben, denn sonst scheitert es u.U. an einem defekten Clip...
Da das Gelenk natürlich wieder nicht durch die Öffnung im Rahmen geht, setze zuerst das Gelenk ins Diff ein. Verzahnung "einfädeln" und dann reicht ein kräftiger Ruck mit der Hand.
Dann die Welle in die Verzahnung im Gelenk "einfädeln" und wieder ein kräftiger Ruck. Und schon ist alles wieder zusammen. Achsschenkelbolzen gleich in Dreieckslenker und Querlenker einsetzen und verschrauben...
Gruß, Diddi
Den Simmerring am Diff-Deckel zu wechseln ist kein Problem. Nur das Öl sollte raus, da das Gelenk aus dem Diff raus muss. Dazu muss wiederum außen der obere Achsschenkelbolzen getrennt werden.
Dann einfach den Simmerring mit einem dicken Schraubendreher heraus hebeln und den neuen gerade rein klopfen...
Einfacher geht das natürlich, wenn man dazu den Diff-Deckel ausbaut.
Rechts sitzt darunter noch zusätzlich zur Papierdichtung ein O-Ring um die Öffnung der Schaltwellen-Arretierung. Diesen unbedingt erneuern!!!
Hinten gibt´s nur wenig zu beachten.
Achsmutter: Linke Seite = Links-Gewinde, rechte Seite = Rechts-Gewinde!
Darauf achten, dass sich die Ankerplatte zwischen den 3 Befestigungsbolzen nicht schon etwas "wölbt" (Spaltrost)
Wölbt sie sich, kann der Radflansch schleifen oder sogar klemmen. In dem Fall wartet dann noch mehr Arbeit...
Gruß, Diddi