Beiträge von HOT

    Den Stutzen hat der Sprite-Kopf gar nicht. Wenn ich ihn aber setze, geht es von da aus in das Saugrohr und dann?

    Macht der Bypass dann noch Siinn?

    Hast du die Alu-Ansaugbrücke vom Vergaser-Cooper montiert?

    Wenn ja, kann man (muss aber nicht) die Leitung vom Stutzen wie beim Vergaser-Cooper durch die Ansaugbrücke und dann an den unteren Kühlertschlauch (der längere Abzweig) anschließen.
    Man kann auch die Ansaugbrücke umgehen, wodurch die Ansaugbrücke weniger aufgeheizt wird (huch, da winkt Leistung...).

    Der 2te Anschluss des unteren Kühlerschlauches ist dann der Heizungs-Rücklauf.
    Von der Sandwichplatte wird der Vorlauf gespeist...

    Gruß, Diddi

    Didi , das ist leider nicht richtig . Beim Vergaser Cooper und Metro , gehts von da aus zum Heizungsventil . Beim Spi zum Heizungsventil und Ansaugbrücke .

    Bei thermischen Problemen hilft es oft , den Kühlkreislauf des Vergaser Cooper nach zu bauen . Wichtig ist , das auf der Beifahrerseite das Wasser den Kopf verlassen kann , also da , wo bei älteren Minis das Heizungsventil angeschraubt war .

    Achim, ich muss dir Recht geben. Asche auf mein Haupt.

    Der Vergaser-Cooper wie auch der 1275er Metro hat keinen Bypass in dem Sinne. Er durchspült ständig den Kopf. Vom hinteren Anschluss auf dem Kopf (dort wo frühere Motoren das Heizungsventil hatten), durch die Ansaugbrücke wieder zum unteren Kühlerschlauch.

    Deutlich besser als der Bypass :thumbs_up:

    Ich vermute mal, dass der 1275er Sprite mit HIF38 das gleiche System hat, oder? Habe noch keinen aus der Nähe gesehen...

    Gruß, Diddi

    Motor und Getriebe sind getrennt. Schrauben und Muttern waren alle ab, nur die Dichtung hat wohl so sehr gehaftet.

    Wie fang ich an mit dem Zusammenbau, wegen dem Axialspiel?

    Auch hier kann ich nur empfehlen, ein Reparaturhandbuch zur Hand zu haben. Vorzugsweise ein Haynes!
    Denn da steht genau erklärt, wie´s geht (sogar mit Bildern), sowie alle Maße und Drehmomente...
    Darauf zu verzichten, ist am falschen Ende zu sparen!!!

    "Kurzbeschreibung":

    Die derzeit vorhandenen Anlaufscheiben des Zwischenrades exakt messen und notieren.
    Zwischenrad mit diesen Anlaufscheiben einsetzen.
    Zwischenradgehäuse mit neuer Dichtung (ohne Dichtmasse) am Getriebe montieren und mit Drehmoment anziehen. (Siehe Foto oben von Asphalt)
    Axialspiel des Zwischenrades mit 2 Fühlerblattlehren (gleiche Stärke) im Spalt zwischen Rad und Anlaufscheibe ermitteln. Beide Lehren müssen "saugend" durch den Spalt gleiten.
    Maß(e) der erforderlichen Anlaufscheibe(n) errechnen, um das Axialspiel möglichst nah (auf keinen Fall unter´s) an´s Minimum zu bekommen.
    Zwischenradgehäuse wieder abbauen.
    Entsprechende Anlaufscheibe(n) beim Händler des Vertrauens bestellen.
    Wenn man die Möglichkeit und "Lagerbestand" hat, kann man zu dicke Scheiben auch auf Maß plan schleifen lassen...
    Getriebe mit neuen Dichtungen (ganz sparsam Dichtmasse), "Halbmond" (mit Dichtmasse) und O-Ring an den Block anbauen und mit Drehmoment anziehen. Steht Dichtungspapier über die Dichtungsfläche zum Zwischenradgehäuse über, mit Cuttermesser abschneiden

    Jetzt die "religiöse" Seite (siehe oben, Asphalt):
    Manche bevorzugen es, die Dichtung, mit der das Zwischenradspiel ermittelt wurde, auch wieder beim Zusammenbau zu verwenden. Darf natürlich nicht beschädigt worden sein!
    Manche bestellen 2 identische Dichtungen und verwenden eine zum Messen und die zweite für die Montage.
    Ich persönlich gehöre zur 2ten Gruppe...:wink: ...denke aber, beides ist OK...

    Primärrad auf die Kurbelwelle aufsetzen und die Verzahnung bis zur Lauffläche des Simmerringes mit Isolierband umwickeln und einölen.
    Zwischenradgehäuse mit neuer oder "alter" Dichtung und ganz sparsam Dichtmasse, sowie neuem Simmerring aufsetzen, mit Drehmoment anziehen und Sicherungsbleche umlegen (oder Loctite verwenden...). Isolierband entfernen...
    ...Kupplung... ...Kupplungsdeckel...

    Gruß, Diddi

    Ganz im Gegenteil. Der Teil des Volumenstroms durch den Bypass geht vom Kopf zur Wapu, nicht umgekehrt. Und erst dieser Bypas macht den "kleinen Kühlkreislauf" erst komplett.

    Beim A-Serie Motor sowie 998er A+ geht er direkt vom Kopf in die Pumpe.

    Beim 1275er A+ (Vergaser-Cooper, SPi, MPi, 1275er Metro..-.) geht´s von der Sandwichplatte (unter´m Thermostat) in den unteren Kühlerschlauch und dann zur Pumpe.

    Ist dieser Bypass nicht vorhanden, wird der Kopf nicht durchströmt, solange das Thermostat geschlossen ist. Das Thermostat öffnet, wenn in dessen Bereich (also vorderes Ende des Kopfes) die Temperatur erreicht ist. Zu dem Zeitpunkt ist es aber am anderen Ende des Kopfes schon viel zu heiß geworden und es dauert dann noch etwas, bis dann die komplette Durchströmung in Gang gekommen ist...

    Wenn der Antrieb tendenziell zu warm läuft, würde ich folgende Bereiche "abklopfen" (Reihenfolge beliebig gewählt):

    1. ZZP, mit Verteiler von Vergaser-Cooper (höhere Verdichtung als Sprite = andere Verstellkurve erforderlich!!!) auf 6° vOT @ 1500, Vakuum abgeklemmt, einstellen. Der originale Sprite Verteiler wird nicht zur Verdichtung passen...
    2. Gemisch. Passt die Nadel zum derzeitigen Paket? Vergaser-Cooper hat serienmäßig BFY, aber auch eine andere Nockenwelle als der Sprite!!! Muss also nicht passen...
    3. Thermostat i.O.?
    4. Kühler i.O.? Oder hat er sich im Laufe der Zeit schon zu gesetzt und dadurch Effizienz eingebüßt? Ist überhaupt ein zum 1275er passender Kühler eingebaut? Originalkühler ab den späten 80ern (998er) sind identisch zum 1275er Kühler. Viele Nachbaukühler sind es aber nicht!!!
    5. Tatsächliche Temperatur mit Infrarot-Thermometer oben am Kühlereinlass messen und mit der Anzeige vergleichen.
    6. Ist der Lüfterflügel korrekt montiert? "Gerippte" Seite zum Kühler.

    Gruß, Diddi

    ... Beulen ins dach gedrückt und der rechte Kotflügel ist stärker beschädigt... Ich hoffe das man da noch einiges ausbeulen und wieder richten kann....

    Tolles "Dornröschen" :cool::thumbs_up:

    Zumindest beim Dach würde ich es nicht selbst versuchen. Wenn du das versaust, beißt du dir in den Hintern...:scream:

    Schau mal, ob es bei euch in der Gegend nicht einen Ausbeulprofi (Beulendoktor) gibt. Die machen im Zweifelsfall auch mal Hausbesuche...
    Mit etwas Glück geht´s ohne Nachlackierung!

    Wenn doch nachlackiert werden muss, sprich mal mit den Lackierern in der Umgebung. Manche Experten können Lacke auch "altern" also Farbtöne anpassen und ggf noch leicht mattieren...

    Gruß, Diddi

    Gewinde ist 5/16" UNC (im Block)

    Stehbolzen mit 5/16" UNC/UNF (außen) oder Schrauben mit 5/16" UNC bekommen 25 Nm laut Rover Werkstatthandbuch. Ich denke aber, das könnte mit dem Kunststoff-Distanzstück etwas viel sein. Ich würde sie mit Gefühl anziehen oder 20 Nm...

    Gruß, Diddi

    Yep, das waren wir, auf dem Weg zur Reitstunde... :cool:

    Und dann wurde sie beim Anfahren zur Staffel gleich nervös, ...weil da jemand bekanntes hinter ihr war... :biggrin:

    Übrigens: Schön ist er geworden :thumbs_up: Da kann Felix echt stolz drauf sein!

    Gruß, Diddi

    Für einen Rat per Mail oder am Telefon muss ja der Motor nicht laufen...:wink:

    Und mit Weber sowie auch SU kennt sich die Annette bestens aus...

    Gruß, Diddi

    Ich war der festen Überzeugung die sind da immer drauf!?
    Aber du scheinst recht zu haben! Wobei das im Prospekt ja nicht sooo viel zu sagen hat odeR?

    Richtig, muss nichts bedeuten, sind aber die einzigen, offiziellen Werksfotos.

    Das Emblem könnte auch auf Wunsch des Käufers, vor Auslieferung durch den Händler angebracht worden sein. Sieht ja auch gut aus.
    Denke aber, dass es einfach nur "Aftermarket Zubehör" ist, da es (von der Art her) auch keine typische Rover-Teilenummer ist...

    Im Web findet man viele Fotos von Blue Stars, mit und ohne Union Jack am Dreiecksblech.

    Gruß, Diddi

    Das kann durchaus so passen, denn die längere Feder ist keine "gelbe" Feder wie die linke, kürzere Feder.

    Und die "gelbe" ist z.B. kürzer als die "rote", welche beim Vergaser Cooper original eingesetzt ist. Trotzdem hat die gelbe bei gleicher Drahtstärke eine höhere Vorspannung/Federrate als die rote.

    Das muss jetzt nicht heißen, dass die rechte/längere eine "rote" Feder ist, denn die Farbkennzeichnung verschwindet mit den Jahren. Aber es könnte eine sein...

    Es ist also eher davon auszugehen, dass ein Vorbesitzer mal (aus welchen Gründen auch immer) "rum experimentiert" und eine rote Feder statt einer gelben eingebaut hat...

    Gruß, Diddi

    gibts dann ein foto wie es richtig gehört - KÖNNTE sein, dass das auch mein problem ist

    Schau dir mal den Simmerring auf dem Foto an...

    http://www.minispares.com/product/Classic/Clutch/LUF10005.aspx?06&ReturnUrl=/search/classic/%20oil%20seal.aspx|Back%20to%20search

    Das große Foto zeigt die offene Seite, die nach innen, ins Zwischenradgehäuse zeigen muss.

    Das kleinere Foto (anklicken) zeigt die geschlossene Seite, die zur Schwungscheibe hin zeigen muss...

    Gruß, Diddi

    Wenn der Auffangbehälter voll ist, wird er natürlich überlaufen, wenn noch mehr nach kommt...

    Wenn er so viel Wasser raus gedrückt hat, dass bei kaltem Motor die Kühlkanäle schon trocken lagen, stimmt auf jeden Fall etwas nicht.

    Entweder saugt er nichts zurück, weil im Behälter keine Leitung innen nach unten geht, oder auch der falsche Deckel montiert ist...

    Den oben verlinkten Behälter mit dem direkten Schlauchanschluss habe ich noch nie in Händen gehabt. Ich kennen nur den mit dem Deckel... Und damit funktioniert das Rücksaugen ohne Probleme...

    Hast du denn mittlerweile mal die Temperatur gemessen, mit der das Wasser oben in den Kühler eintritt, wenn er richtig warm ist?

    Gruß, Diddi

    Muss sehen wie wir den Alten noch rausbekomme und dann haben wir es vielleicht geschafft.

    Wenn du so nicht dran kommst, um ihn zu greifen, zieh ihn einfach mit dem, Primärrad raus :thumbs_up:

    Bei Rover gab es mal genau dafür ein Spezianwerkzeug. Das hat wie ein Außenabzieher hinter die Verzahnung des Primärrades gegriffen und mit einem Druckstück auf der Kurbelwelle dann mit einem Bolzen (wie Kupplungsabzieher) das Primärrad samt Simmerring heraus gezogen...:thumbs_up:

    Natürlich vorher die C-Scheibe und Anlaufscheibe, die das Primärrad auf der Kurbelwelle sichern, abnehmen...

    Gruß, Diddi


    Und da bleibt für mich immer noch die Frage wird er wirklich zu heiß, oder kann das System den Behälter auch mal halbvoll pumpen während einer Fahrt, auch bei diesen Temperaturen.
    Denn wenn der Kühlerverschluß öffnet muss schon ein ganz schöner Überdruck herrschen.

    Sieh´s mal so, wenn der Kühler zu voll ist, ist kaum noch Raum/Luft, die komprimiert werden kann. Dann muss das Wasser irgend wo hin, damit der Kühler nicht platzt.
    Der (korrekte) Deckel öffnet bei einem Überdruck von 15 Psi, was ein klein wenig mehr als 1 Bar ist. Und das ist bei zu vollem Kühler sehr schnell erreicht, wenn er warm wird. Dazu muss er nicht heiß werden. Betriebstemperatur reicht dafür schon.

    Hat dein Kühler noch die Markierung im oberen Wasserkasten? Ein Drahtbügel, der bei kaltem Motor gerade eben bedeckt sein soll... Oder füllst du auf bis "Oberkante"?

    Gruß, Diddi

    Hallo Andreas,

    ein zu enges Laufspiel des Primärrades verursacht kein Leck, kann aber bei Temperatur-Ausdehnung zum Klemmen auf der Kurbelwelle führen und dann kann die Kupplung nicht mehr trennen...

    Das Einziehwerkzeug habe ich leider nicht, aber auch noch nie gebraucht.

    Einbaurichtung: Die offene Seite des Simmerings zeigt nach innen, nicht zur Kupplung hin. Sollte er mit der offenen Seite zur Kupplung hin eingebaut sein, wird das die Ursache für das Leck sein, denn ein Simmerring kann nur in eine Richtung zuverlässig abdichten...!!!

    Gruß, Diddi

    Der Überlaufbehälter hat keinen Deckel!
    Das ist einfach nur ein Plastikbehälter, der den Schlauchanschluß am oberen Ende hat und an der Karosse angeschraubt ist.
    Ich bin mir auch sicher, das das original ist, denn so wie der geformt und gegossen ist passt der in diese Ecke perfekt rein.

    Dann meinst du diese Version?

    http://www.somerfordmini.co.uk/eshop/index.ph…roducts_id=5903

    Auch der müsste eigentlich am Schlauchanschluss innen eine Art Steigrohr haben, denn sonst kann das System nicht funktionieren.

    Mein Vergaser-Cooper, sowie auch der eines Freundes, mit dem ich gerade in BS war, hat einen Behälter, der oben einen Deckel mit ca. 3 cm Durchmesser hat. Die Leitung zum Kühlerhals geht waagerecht vom Deckel weg. Innen hat der Deckel einen senkrechten Schlauchstutzen, auf dem wiederum ein Schlauch aufgesteckt ist, der zum Boden reicht.
    Und auch diese Behälter ist exakt so geformt, dass er zwischen Kühler und "Knotenblech" der Traverse passt und eben an diesem Knotenblech mit einer Schraube befestigt wird...

    Ein Foto habe ich leider noch nicht gefunden...

    Gruß, Diddi