Beiträge von HOT

    Hallo Achim,
    wäre dann die ZKD zwischen 3+4 defekt?
    Das würde auch die 'Pfurzgeräusche' erklären...

    Gruss
    Olaf

    Nein, genau anders herum.

    Wenn die ZKD zwischen 1+2 durch ist, schlägt die Flammfront des arbeitenden Zylinders #2 in den verdichtenden Zylinder #1 durch, was zu unkontrollierter Frühzündung und somit Überhitzung von Zylinder #1 führt.

    Die Flammfront des arbeitenden Zylinder #2 schlägt dann wiederum in den Auspufftakt von #1 durch und hat diesen Effekt der Überhitzung durch Frühtündung nicht.
    Allerdings ist die Verbrennung in #2 deutlich schlechter, wodurch dessen Kerze eher dunkler sein müsste.

    Dass beide Kerzen, also 1+2 zu heiß sind, deutet meiner Meinung nach eher auf Falschluft im entprechenden Ansaugtrakt oder wie oben auch schon geschrieben wurde, auf ein Problem der entsprechenden Einspritzdüse hin.
    Über die Lambda-Regelung wird halt nur der "Durchschnitt" aller 4 Zylinder bewertet und entsprechend geregelt...

    Trotzdem schadet ein Kompressionstest keineswegs.


    Gruß, Diddi

    Ist es denn überhaupt möglich, zweierlei Felgen/Reifengrößen gleichzeitig in den Papieren stehen zu haben?
    Das sorgt bei Kontrollen sicherlich für Verwirrung, wenn 3 Felgen und 3 verschiedene Reifen eingetragen sind.
    Oder hat nich ma schon wer 10"-Winterreifen gefunden? Das würde mein Problemchen um ein vielfaches vereinfachen.
    Schönen Dank fürs Maß. :)

    Wie Andreas schon geschrieben hat ist es absolut kein Problem mit verschiedenen Rad/Reifen Kombinationen.

    Die Sportpack Minis dürfen ja neben den originalen 6x13 mit 175/50-13 auch die originalen 4,5x12 mit 145/70-12 (z.B. Ersatzrad) fahren. Zudem gibt´s für die 6x13 keine, auf den Mini passenden Winterreifen.

    Der entscheidende Punkt sind die maximal erlaubten +/- 4% beim Abrollumfang. ;)

    Es gibt zwar noch grobstollige 10" Reifen, die "einigermaßen" für den Winter geeignet wären. Nur tragen die leider kein M+S oder "Eiskristall" auf der Flanke :headshk:
    Und wegen der geringen Nachfrage (Mini im Rallysport) sind sie auch noch recht teuer :eek:
    Es gab auch von Colway einen guten Reifen in 165/70-10 sogar in diversen Varianten, mit/ohne verstärkte Flanken und auch als 145er. Nur leider ist die Firma Colway Ende `07 "den Bach runter gegangen" :(

    Zur Zeit bleibt eigentlich nur die Alternative, 12" Winterräder auf einem 10"er zu montieren :(
    Und wie lange die bei der "geringen" Nachfrage (im Vergleich zu anderen Größen) noch produziert werden...?:rolleyes:

    Gruß, Diddi

    Diddi, fast richtig: ;)

    Nur ein stehendes Rohr. Also: grüne Seite muß zur ECU zeigen, sonst nützt das Ding wenig...

    Grüße,
    Andreas

    ...oder "auf den Kopf" stellen und die schwarze Seite zur ECU :rolleyes::D...

    ...oder auf die Seite und den oberen...:D

    Spaß beiseite. Korrekt montiert und schwarz von der Ansaugbrücke bzw. grün zur ECU ;)

    Dann ist also das Rätsel gelöst.
    Eine "Fallgrube" für etwaige Sprittröpfchen, damit die nich an den "Ausgang" (zur ECU) kommen können, wenn sie denn einmal (in der Spritfalle) gefangen sind...:cool::D

    Gruß, Diddi

    Kennst du die zwei schwarzen Kabel nicht?

    Leider nein :headshk:

    Schwarze Kabel mit Ringkabelschuh sind (wenn original) beim Mini immer Massekabel.

    Auf dem Foto sieht man halt nur 2 schwarze Strippen mit solchen Ringkabelschuhen aber man kann nicht erkennen, wo die Strippen hingehen :headshk:
    Man erkennt nur, dass du da irgendwo in der Nähe des Anlassers bist.

    Wenn da aber jemand nachträglich etwas geändert/repariert hat, wird´s schwierig. Da bleibt dir nur, zu schauen, wo diese Strippen hingehen :rolleyes:

    Wenn es dann tatsächlich Massekabel sind, könnte es sein, dass da jemand zusätzliche Massekabel z.B. an die Lima (kleine Gehäuseschrauben), Hupe oder was auch immer, gelegt hat.
    Original sind dort vorne keine solchen Massekabel :headshk:

    Gruß, Diddi

    Bin zwar nicht so der Einspritzerprofi, aber die Symptome deuten definitiv auf ein Problem mit dem Wassertemperatursensor hin.

    Je "kälter" der an die ECU meldet, desto fetter wird das Gemisch geregelt.

    "Fehlt" der Sensor in der Regelung komplett, geht die ECU in ein Notlaufprogramm, damit man noch einigermaßen nachhause bzw. in die Werkstatt fahren kann, ohne den Motor zu himmeln.

    In dem Fall ist natürlich ein überfettes Gemisch sicherer als ein zu mageres.

    Eigentlich spricht nichts dagegen, den Sensor in das Thermostatgehäuse (Sandwich-Platte) umzusiedeln.
    Ob es aber mit der MPi-Sandwichplatte passt, wage ich zu bezweifeln, da an der Stelle beim SPi der obere Kühlerhalter sitzt.
    Ist aber nur eine Vermutung, da noch nicht versucht. :headshk:

    Eine Möglichkeit wäre aber, in die SPi-Sandwichplatte in die gerade Fläche unterhalb des oberen Kühlerabgangs eine neue Gewindebohrung einzubringen, um den Sensor dort einschrauben zu können. Beim Vergaser-Cooper sitzt an der Stelle der Thermoschalter für den Kühlerlüfter.
    Könnte aber auch hier eng zum Kühlerschlauch werden :rolleyes:
    Musst du mal "am Objekt" ausmessen ;)

    Gruß, Diddi

    P.S.: Bevor ich´s vergesse... Herzlich willkommen im Forum ;)

    Schau mal nach dem Türfangband. Da kam bei mir unmengen von Wasser rein. Kann man auch ziemlich leicht überprüfen. Musst mal ne Zeit lang bergauf parken oder auf so auffahrrampen. Dann kann das Wasser nicht über das Fangnand laufen. Wenn der Wagen dann trocken ist weißt du ja wo du den Schuldigen zu suchen hast. ;)

    Gruß Nils

    Über die Türfangbanddichtung gelangt das Wasser dann zwar in A-Säule und auch in den Innenraum, aber nicht in die Motorraumtraverse :headshk:
    Allerdings könnten auch die Profile der Armaturenbrett-Ablage bei ungünstiger Lage des Autos, das Wasser innen bis zur Öffnung der Traverse leiten :rolleyes:

    Hauptverdächtigter ist hier aber, wie Leo schon geschrieben hat, die Dichtung unter der Halteplatte der Knochenhalterung. Wenn Wasser über den Spalt zwischen Motorhaube und Windleitblech eindringt, läuft es auf die Traverse und gelangt zu dieser Halteplatte. Ist die Dichtung darunter defekt oder fehlt sogar ganz, läuft es direkt in die Traverse, ohne ans Gestänge zu kommen ;)

    Darauf deutet auch hin, dass auch der Sicherungskasten gelegentlich feucht ist. Auch der Wischerbock wäre eine Möglichkeit für Wassereinbruch in der Nähe des Sicherungskastens.

    Auf der "Regenrinne" des Windleitblechs sitzt normalerweise ein Dichtprofil. Zusätzlich unter der Haube an der Hinterkante ein weiteres Schaumgummi-Profil (als Scheuerschutz). Wenn hier die Dichtungen fehlen, kann starker Regen direkt in den Motorraum eindringen.

    Wenn sich in dieser Regenrinne Wasser sammelt, läuft es nach außen zur seitlichen "Regenrinne" am Kotflügel. Oft kann es dann genau in der Ecke in den Motorraum (auf die Traverse) laufen, weil der Übergang zwischen Windleitblech und Motorraumstehwand nicht geschlossen ist. Es läuft dann, statt am Kotflügel entlang nach vorne, einfach direkt in den Motorraum auf die Traverse.

    Zitat


    @ J&A: Nein, es kommt nicht durch den Scheibenrahmen rein!!!! Amaturenbretter sind ausgebaut...da läuft nichts!!!

    Auch das Scheibengummi kann man nicht 100%ig ausschließen :headshk:
    Wenn da von außen oben in den Ecken Wasser eindringt, läuft es unter der Dichtung nach unten und sammelt sich. Die Karosserie besteht hier aus 3 Lagen Blech. Es kann dann zwischen den 3 Lagen hindurch direkt in den Motorraum (auf dei Traverse) laufen, ohne gleichzeitig in den Innenraum zu gelangen :rolleyes:

    Gruß, Diddi

    Wurden vorne auch die Bremsscheiben erneuert?

    Ein Bremsenprüfstand prüft nur bei geringer "Geschwindigkeit". Dabei können die Bremswerte deutlich besser aussehen, als bei höherer Geschwindigkeit.

    Wie siet´s mit der Hinterachse aus? Wenn die einseitig bremst, zieht das Auto auch zu einer Seite, weil das stärker gebremste Rad zur "Spurmitte" drängt. Bremst z.B. die rechte Seite deutlich schwächer, will das Heck nach rechts = Auto zieht nach links.
    Festsitzende Radbremszylinder oder auch Undichtigkeiten kommen durchaus vor.

    Wenn mit der Bremse selbst alles i.O. ist, kann es natürlich auch am Fahrwerk liegen.
    Wenn da Buchsen/Gummis/Lager/Achsschenkelbolzen verschlissen sind, ändert sich an der Vorderachse je nach Kraftrichtung (Beschleunigen/Bremsen) der Nachlauf. Passiert das einseitig, zieht das Auto beim Bremsen in die eine und beim Beschleunigen mehr oder weniger in die andere Richtung. Rollt das Auto nur, geht´s einigermaßen "geradeaus".

    Daher solltest du auch alle Lagerstellen der Vorderachse genauer unter die Lupe nehmen. Besonderes Augenmerk dabei auf die Zugstrebengummis vorne am Hilfsrahmen sowie die Gummis der unteren Querlenker ;)

    Das gilt auch für die Spurstangen in der Lenkung sowie die Spurstangengelenke. Hier führt Spiel auch zu Lastwechselreaktionen, die den Geradeauslauf beeinflussen ;)

    Gruß, Diddi

    Bekommt man denn keine 12" auf nem 10"er eingetragen? Wie macht mans denn dann mit Winterreifen, hab noch keine für 10" gesehn.

    Eigentlich spricht nichts dagegen, hängt aber ein wenig am Prüfer.

    Der Abrollumfang ändert sich von 165/70-10 auf 145/70-12 um +4%
    Erlaubt sind +/- 4%, also gerade noch im erlaubten Rahmen ohne den Tacho angleichen zu müssen.
    Guckstu Reifenrechner ;)
    Einfach "alten" und "neuen" Reifen eingeben und berechnen lassen ;)
    Wenn der Tacho bei 165/70-10 eine Voreilung hat, wird er mit mit 145/70-12 sogar genauer anzeigen ;)
    Kommt halt darauf an, wie kleinlich der Prüfer ist...:rolleyes:



    Kann mir jemand sagen, welche Maße die Schrauben des oberen Motorknochens haben? Wenn es unterschiedliche sind, suche ich die Karosserieseitige. Grüße Ecke

    Beide langen Bolzen des Knochens haben 5/16" UNF mit 1 7/8" Länge oder einfach Teilenummer BH605151
    Sollte jeder Mini-Teilehändler liefern können ;)

    Gruß, Diddi

    Kurbelwellen Anlaufscheiben falsch rum ?

    ...oder eventuell schon keine mehr vorhanden? :rolleyes:

    In dem Fall hätte die Kurbelwelle zuviel Axialspiel und im Bereich des mittleren Hauptlagers vermutlich seitlich bereits am Block "genagt"...:eek:

    Zitat

    Michael: danke, das checke ich morgen direkt

    Ob die Anlaufscheiben falsch herum eingebaut sind, ist aber nich mal eben so zwischendurch gecheckt :confused:

    Oder ist der Motor bereits ausgebaut und vom Getriebe getrennt?

    Im eingebauten Zustand lässt sich aber schon etwas testen.
    Versuch mal mit einem Montiereisen die Kurbelwelle an der Riemenscheibe in Richtung Motorblock zu drücken.
    Danach lass einen "Assistenten" mal auf das Kupplungspedal treten und beobachte dabei die Riemenscheibe.

    Bewegt die sich deutlich sichtbar vom Block weg, hast du ein Problem :rolleyes:

    Toleranz laut Werkstatthandbuch wäre 0,025 - 0,127 mm. Wenn schon deutlich Bewegung sichtbar ist, dürfte es weit über der Toleranz liegen :rolleyes:

    Gruß, Diddi

    Ich denke Hot meint zwei nach oben stehende Rohre im Inneren der Box, das also die Anschlüsse von unten aus länger in den Hohlraum ragen.

    Grüße,
    Andreas

    P.S.: Ich hab eine alte auf der Werkbank, die flexe ich mal auf... ;)

    Genau...;)

    Habe die Benzinfalle nur "virtuell in die Hand genommen" und mir das Innere vorgestellt. Dabei zeigten die Anschlüsse nach oben.

    Im Auto ist sie natürlich "auf dem Kopf stehend" eingebaut, damit die Schläuche einfacher zu verlegen sind. Funktion bleibt aber lageunabhängig die selbe ;)

    Gruß, Diddi

    welche Schrauben werden benötigt um die Bremszange (12 Zoll Scheibenbremse) an den Achsschenkel zu schrauben?

    Die Teilenummer lautet 53K1048

    Sollte jeder Mini-Teilehändler auf Lager haben und kosten etwa 1,-€ / Stck.

    Es handelt sich um hochfeste Bolzen mit 3/8"x24 Gewinde und können nicht durch "irgendwelche" Bolzen mit passendem Gewinde ersetzt werden.
    Da hängt nicht nur dein eigenes Leben dran...:rolleyes:

    Gruß, Diddi

    ... ein Bild von geöffneter Benzinfalle wäre schon sehr interessant. Kann mir nicht vorstellen, wie man Benzin in eine Falle lockt :thumpsup:...

    Habe zwar noch nie reingeschaut, aber...

    Ich vermute, es ist nur ein geschlossener Behälter, in den oben zwei Anschlüsse hinein ragen.

    In die Unterdruckleitung können unter Umständen Bezindämpfe hinein gelangen. In der Leitung kühlen sie ab und kondensieren zu Tropfen aus.

    Da es hier in den Unterdruckleitungen keinen richtigen Luftstrom gibt, besteht die Gefahr, dass so ein Tropfen dann langsam in Richtung ECU wandert.
    Die Funktion stört dieser Tropfen aber nicht, da er ja je nach Druck hin und her wandert.

    Aber der MAP Sensor in der ECU mag kein Benzin.

    Kommt solch ein Tropfen jetzt tatsächlich mal an der Benzinfalle an, tropft er nach unten ab und kann somit nicht weiter in Richtung ECU wandern, da deren Anschluß ja auch oben im Behälter ist ;)

    Die Benzinfalle ist eigentlich nur eine Sicherheitseinrichtung, für den Fall, dass es doch mal ein Tropfen soweit schafft.
    Würde ständig etwas rein tropfen, wäre sie bald voll, denn verdunsten...:headshk:

    Gruß, Diddi

    Hoffentlich ist DAS nichts schlimmes. Fabmaister antwortet nicht. Ich mache mir große Sorgen.

    Vielleicht ist DAS ja ein schwarzes Loch :eek: :D

    Obwohl...er war gestern Abend noch hier...:soupson:

    Zitat

    Letzte Aktivität: Gestern 23:47

    Gruß, Diddi

    ... Bilder zum Außenschweller online.

    Habe mal durchgeschaut. Saubere Arbeit :cool:

    Eines macht mir aber Gedanken...

    Wenn ich es richtig gesehen habe, hast du die Innenraum-Quertraverse zum Schweller hin offen gelassen. Oder fehlt da nur das entsprechende Foto?:confused:

    Wenn offen gelassen, war/ist das keine gute Idee :headshk:

    Dann fehlt in diesem Bereich der Innenschweller und dessen Stabilität. Das schwächt den Schweller in diesem Bereich erheblich :eek:

    Zusätzlich kann Feuchtigkeit (Kondenswasser) in diesem Bereich, aus dem Schweller in den Inneraum unter den Teppich laufen.

    Gruß, Diddi