Beiträge von HOT


    Ja ich habe das Bremsservo (Bremskraftverstärker) zerlegt.
    Würde jetzt aber schon denken, dass ich das Ganze wieder richtig zusammengesetzt und montiert habe.
    Was kann man denn da dran falsch machen?
    Gibts hier denn eine ordentliche Anleitung? In meinen Büchern find ich da leider nichts richtig Gutes drüber. In der Explosivzeichnung der Ersatzteilliste kann ich auch nichts erkennen.

    Wurde dabei evtl. auch die Druckstange des BKV zerleht, um die Einzelteile (Stange, Mutter Gabelkopf) zu chromatieren?
    Wenn diese Druckstange nicht wieder auf die korrekte Länge eingestellt wurde (vorher gemessen?) und jetzt etwas zu lang ist, übt sie ständig etwas Druck auf den BKV aus.

    Um das zu überprüfen, einfach mal einen der beiden Splintbolzen an der Umlenkung im Motorraum entfernen.
    Löst die Bremse jetzt = Fehler gefunden;)

    Eine De-/Remontage-Anleitung habe ich noch keine gefunden :headshk:

    Gruß, Diddi


    Zündkerzen sind neu, Verteilerkappe und Finger wurden geputzt, Ölstand im Vergaser sieht gut aus!

    Was für mich so komisch ist, ist dass sich das Problem innerhalb von ca. 5 Kilometern von kaum erkennbaren Aussetzern bis zum jetzigen Stand "gemausert hat".

    Wann wurde das letze mal der Unterbrecher-Kontaktabstand eingestellt?

    Kontaktplättchen mit etwas Schleifpapier reinigen, Kontaktabstand und danach den Zündzeitpunkt einstellen.

    Ggf. gleich einen neuen Kontakt einbauen.
    Kondensator erneuern.

    Zündkabel an den Kontatstellen reinigen. Ggf. gleich erneuern.

    Auch die gereinigte Verteilerkappe/Finger kann defekt sein.

    Anschlüsse der Zündspule metallisch blank reinigen.

    Wenn Zündungsseitig dann wirklich alles i.O. ist:

    Schwimmerkammer auf Schmutzpartikel checken. Düsenstock zur Schwimmerkammer hin durchblasen.
    Alles gründlich reinigen.
    Schwimmer auf Funktion/Leichtgängigkeit prüfen.
    Öffnet/schließt das Schwimmernadelventil richtig?
    Schwimmernadelventil ausbauen und auf Verschmutzung prüfen.

    Gruß, Diddi

    Hab´s mir gerade auch noch mal angeschaut :)

    Irgendwie haben sich diese dünnen Wellen an mir "vorbeigeschlichen" :soupson:
    Hatte selbst einen `76 er sowie ein `80er 1000er und die hatten beide bereits die dicken Wellen drin. Nur sind beide Autos schon durch mehrere Hände gegangen, bevor sie zu mir kamen.

    Dann passt das Werkzeug natürlich nicht :headshk:

    Aber der "Trick" mit dem langen Schraubendreher (langes Stück Flacheisen geht auch) funktioniert super ;)

    Gruß, Diddi


    Massekabel neu gezogen...Prueflampe leuchtet nun am Stecker, wenn ich den Lenkstockschalter betaetige.

    ABER: schliesse ich den Stecker an die Pumpe an, dann passiert nix...also scheint auch in der Pumpe irgendwo der boese Zwerg zu sitzen. Sehe ich das richtig?

    Kriege ich das selber hin, die Pumpe auszutauschen? Konnte leider nicht sehen, wie diese am Tank befestigt ist.

    2 Fehler gleichzeitig kommt durchaus schon mal vor.

    Also, erst mal das Kabel selbst reparieren. Vermutlich ist nur in einem der beiden Anschlüsse (Stecker oder Ring-Kabelschuh am Massepunkt) Korrosion.
    Im Zweifelsfall den Kabelschuh gleich erneuern ;)

    Die Pumpe ist im Tank nur gesteckt, also einfach nur raus ziehen ;)

    Guckstu:


    Gruß, Diddi

    Das besagte Werkzeug (18G1243) kann ich wahrscheinlich nicht verwenden weil mein Mini die dünnen Achswellen (Trommelbremse) ohne die Nut zum Einsetzen des Werkzeugs hat. Sehe ich das richtig?

    Ich weiß zwar, dass es auch dünnere Antriebswellen, ohne die Nut gibt, habe aber bisher nur einmal hier im Forum (Foto) eine gesehen.
    Normalerweise sind die Wellen gleich, egal ob Trommel oder Scheibe, solange sie innen die Topfgelenke haben.

    Das Werkzeug sollte definitiv bei deinen Wellen passen.

    Gruß, Diddi

    Dreh eine der Gehäuseschrauben raus und schraub so neinen Flachstecker-Anschluss wie sie auf der Zündspule sitzen drauf. Dann separates Kabel an Masse legen. Alternativ einfach mit einem Ring-Kabelschuh.

    Gruß, Diddi

    So...habs heute morgen kontrolliert.

    Folgendes Ergebnis:
    Lampe leuchtet NICHT!
    Es kommt ueberhaupt kein Strom an.

    Sicherung ist wie gesagt OK.
    was kann es jetzt noch sein? Lenkstockschalter kaputt oder Kabel irgendwo durchgerissen? oder doch was anderes?

    Hast du mit der Prüflampe direkt am Stecker, also Masse über den Stecker getestet?

    Wenn ja, dann das gleiche mal mit an der Karosserie angeschlossener Prüflampe testen.

    Funktioniert´s jetzt, ist die Masseleitung vom Stecker zur Karosserie unterbrochen. Der entsprechende Massepunkt ist an der 3-eckigen Versteifung zwischen Motorraumtraverse und rechter Motorraum-Stehwand.

    Funktioniert´s trotz separater Masse nicht, den Weg vom Lenkstockschalter zur Pumpe (hellgrün/schwarzes Kabel) verfolgen.

    Gruß, Diddi

    Mein Dad hat nämlich gemeint, bei "normalen" Autos sei das üblicherweisse ein Linksgewinde am Bolzen der Riemenscheibe.

    Nur Beispiele aus meinem Fuhrpark der letzten paar Jahre:
    Fiat Ducato 2,5 L TD: Rechtsgewinde
    Opel Astra 1,6 L Benziner: Rechtsgewinde
    VW TDI: Rechtsgewinde
    VW 1,8 L Benziner: Rechtsgewinde

    Am Mini gibt´s übrigens nur an einer Stelle Linksgewinde:
    Linke Hinterachs-Nabe;)

    Gruß Diddi

    Ok, danke dir Diddi! :)

    Was passiert mit mehr Ohm?
    Laufe Ich da Gefahr, das Zündmodul zu grillen?

    Und wie messe Ich eine Zündspule korrekterweise durch?
    Einfach von den Wiederstand zwischen den beiden Polen messen?

    Gruß,
    Jan

    Wenn die Spule mehr Widerstand hat, wird sie nur langsamer/weniger geladen und dadurch der Zündfunke entsprechend schwächer. Dem Zündmodul ist das aber wurscht ;)

    Die Primärwicklung einfach über die beiden Anschlüsse (+/- bzw. 15/31) messen.

    Gruß, Diddi

    P.S.: Vor der eigentlichen Messung die Messkabel selbst messen und den ermittelten "Innenwiderstand" vom Messwert der Spule abziehen ;)

    2,5 mmm gehen , und das wäre schon zuviel für die A+Kolben ( Verdichtung )

    Ich habe selbst noch keinen 12G295 geplant :headshk: und hätte in daher vorher vermessen (Tiefe der Ölbohrung).
    Auch weiß ich nicht, ob er nicht schon bearbeitet wurde. Daher die Empfehlung auszulitern. ;)
    Wenn es mit Flachkolben ohne Probleme geht, um so besser ;)



    Dazu müßte der Motor komplett zerlegt werden . Erfahrungsgemäß zeigen sich dann auch Verschleißspuren ( Kolben , Lager etc ) die bei vernünftiger Arbeit schnell die dadurch entstehende Kosten / Nutzen Rechnung in Frage stellen .

    Der Kopf wird ja wohl aus Leistungsgründen montiert und um die Kosten gering zu halten . Das Überholen eines 998er ist aber fast genau so teuer , wie das Überholen eines 1275er .

    Kosten / Nutzen Rechnung machen ;)

    Nätürlich geht das nicht ohne zu zerlegen und ich glaube auch nicht, dass Leo das machen will. ;)

    Gruß, Diddi

    Moment, jetzt mal für doofe...Dir gefällt der Tacho (ohne Smithbezeichnung) nicht, oder Du vermutest, oder weißt bereits, das er nicht richtig anzeigt?
    Ein entsprechendes 3.44er Tachoritzel (in Fahrtrichtung links neben dem Diffgehäuse) ist bereits montiert?

    Zitat von innouwe

    Alle Tachos sind gleich!!!

    Bei Änderung der Übersetzung, muss das Tachoritzel im Getriebe mit getauscht werden, sonst ist die ganze Aktion sinnlos

    Ganz so einfach ist die Sache nicht.

    Der besagte Tacho stammt nicht aus einem Mini, sondern (vermutlich) aus einem Jaguar, hat eine große 130 M/h, sowie eine kleine 200 Km/h Skala und keine Benzinuhr. Die Benzinuhr ist ein separates Instrument ;)

    Guckstu:

    Sieht aus wie SMITH, steht aber nichts drin/drauf :headshk:

    Hier noch die separate Benzinuhr:

    @ Leo
    Wenn bekannt ist, welcher Tachoantrieb verbaut ist und um wieviel der Tacho falsch läuft, ließe sich eventuell auch über einen anderen Tachoantrieb etwas machen ;)

    Gruß, Diddi


    Der verbaute Block ist 99HD81 110323
    Da der Kopf seit 1972 in der Garage "ruht" ist es sicher Sinnvoll die doppelten Ventilfedern zu wechseln? Was ist mit den Stehbolzen, auch erneuern? Sehn noch gut aus.
    Dabei ist eine geschmiedete Kipphebelwelle ohne sichtbare Laufspuren.Soll ich die benutzen, oder gegen ALU Roller Tip wechseln ?
    Ventile sind: Einlass 30mm, Auslass 25mm. Ist das o.K. ? Der Sitzwinkel der Ventile wurde damals von der Miniwerkstatt geändert, angeblich um die Strömungsverhältnisse zu verbessern.

    Hallo Leo,

    der 99HD81 ist ein 1000er A+ mit Flachkolben und Bleifrei-Kopf ;)

    Den Kopf nicht einfach so montieren, da er deutlich größere Brennräume hat und das Verdichtungsverhältnis dadurch stark sinkt. Der Kopf sollte ausgelitert und entsprechend geplant werden. Und das nicht gerade wenig :eek:
    Dabei muss auch einiges beachtet werden, damit man beim Planen nicht in einer Ölbohrung landet.
    Deshalb auch der Tip von A. Hohls, wenn möhlich, auch den Block etwas zu planen (Stichwort Kolbenunterstand) ;)
    Somit bleibt am Kopf mehr "Fleisch" zum Planen.

    Die Ventilfedern müssen nicht unbedingt gewechselt werden, da der Kopf ja nicht auf einem Motor saß. Die Ventile waren somit alle entlastet. Sollten die Federn aber Flugrost angesetzt haben, würde ich sie wechseln.

    Wenn die Stehbolzen i.O. sind, kannst du sie bedenkenlos weiterverwenden.

    Geschmiedete Kipphebel deuten auf eine "S" Kipphebelwelle hin. Frage ist nur, ob 1:1,3 (serie) oder sogar 1:1,5?
    1:1,5 wäre für einen 1000er aber zuviel des Guten.
    Eine Roller-Tip KHW ist meiner Meinung nach auch "over the top".
    Wenn die "geschmiedete" keine Einlaufspuren hat, warum dann durch etwas neues ersetzen?
    Mehr Sinn würde eher eine andere Nockenwelle machen.

    Der 12G295 müsste sogar 31mm Einlassventile haben.
    Ventilsitze sind standard 45°. Kann mir nicht vorstellen, dass dieser Winkel geändert wurde :confused:
    Vermute eher, dass durch wie Werkstatt die Ventilsitze sogenannte Korrektur-Winkel (meistens 15° und 65-70°) bekommen haben, was die Strömungsverhältnisse tatsächlich verbessert ;)

    Gruß, Diddi

    Moin,

    folgendes Problem:
    meine Waschanlage funktioniert nicht. Sicherung ist OK. Austrittsduesen sind auch nicht verstopft.

    Waschwasserpumpe kaputt? oder etwas anderes?
    Jemand Vorschlaege, wie ich das rausfinden kann? (bin eher Schrauberneuling)

    Danke schonmal!

    Funktioniert der Scheibenwischer selbst? Wenn ja, ist die Sicherung OK und es fließt auch Strom drüber.

    Stecker an Waschpumpe abziehen und mit Prüflampe am Stecker, zwischen Masse (schwarz) und dem hellgrün/schwarzen Kabel prüfen, ob beim Betätigen des Lenkstockschalters die Prüflampe leuchtet.

    Leuchtet sie = Waschpumpe defekt ;)

    Gruß, Diddi

    ...Dann bleibt aber noch das Problem mit der HA. Wie gehe ich denn da am besten vor?

    Ich habe da eine Vermutung.

    Vielleicht hat ein Vorbesitzer mal die Kugelbolzen (Knuckles) der Trompeten erneuert.

    Ab Werk sind bei 1300er Modellen vorne und hinten unterschiedliche Knuckles verbaut. Der vordere ist höher, da er einen um etwa 3-4mm höheren Bund als Auflage für die Trompete hat. Hintergrund ist das höhere Gewicht des Motors im Vergleich zum 1000er.

    Wenn jetzt der Vorbesitzer einfach 4x GSV1264 oder RBK10007EVA gekauft und vorne sowie hinten eingebaut hat, würde das die Höhe des Hecks erklären.

    Wegen der Hebelübersetzung der Hinterachsschwinge von ca. 1:5, würden die 3-4mm Unterschied der Knuckles das Heck ca. 15-20mm höherlegen.

    Zum Verdeutlichen:

    Vorne (nur 1300er):


    Hinten (1300er sowie beide Achsen beim 1000er):

    Schau also mal bei deinem Auto nach, was da in den hinteren Trompeten steckt.
    Wenn es die Variante des oberen Fotos ist = Ursache gefunden.

    Gruß, Diddi

    Habe ich es richtig verstanden? Zuerst versaue ich die Fahreigenschaften und dann suche ich Möglichkeiten/ Gimmicks, um das Versaute eventuell wieder zu korrigieren?

    Beiträge richtig lesen ist wohl nicht deine Stärke, oder? :rolleyes:

    Dafür reißt du dann lieber Satzteile aus dem Zusammenhang und zitierst sie dazu noch in falscher Reihenfolge. :headshk:

    Gruß, Diddi