Beiträge von HOT
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Zitat von Markus S
...Aber wenn die "nur" oben drauf liegt und durch die Pins und die Lederriemen gehalten werden, dann fängt die Haube doch an zu vibrieren wie die Sau. Oder nicht?
Auf die Pins (unter der Haube) werden z.B. Ringe aus festem Moosgummi o.ä. aufgesteckt. Die Haube muss dann etwas gegen das Gummi runter gedrückt werden um den Sicherungsstift stecken zu können. Je mehr Gegendruck das Gummi erzeugt, desto weniger Gefahr, dass es rappelt.
Da muss man etwas probieren, bis es "passt" denn es sollte auch nicht zu viel sein, sonst bekommt man die Sicherungsstifte nicht gesteckt.Vorne das gleiche Prinzip.
Wenn aber mit Riemen befestigt wird, klebt/montiert man entweder an die Haube oder auf das Schloßblech links/rechts außen je einen Gummipuffer und zieht die Haube mit den Riemen fest drauf.
Dann rappelt nichts mehr ;).Man kann alternativ auch Kantenschutzprofile mit Dichtungsprofil (ähnlich Tür oder Seitenfensterdichtung, im Karosseriefachhandel gibt´s verschiedenste Profile) auf die Kante vom Stehblech (Motorraumseitenwände) aufstecken.
Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.....;)
Gruß, Diddi
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Zitat von miniwilli
...Das Thema war zum Teil erst letzte oder vorletzte Woche gefragt und beantwortet worden (Kotflügel abtrennen)...
Hier wurde das Thema gerade erst behandelt:
https://www.mini-forum.de/showthread.php?t=42697Gruß, Diddi
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Zitat von r0n1N
Machen wir irgendetwas beim Einstellen falsch, oder ist da nun die Haube schuld?

Viel falsch machen kann man eigentlich nicht. Haube so einsztellen, dass sie in der Höhe bündig mit Kotflügeln und Windleitblech sitzt.
Die "Tiefe" so einstellen, dass die Spaltmaße soweit möglich gleichmäßig sind und die Haube beim Öffnen/Schließen nicht hinten am Windleitblech kratzt.Für die Hinterkante der Haube gibt´s je nach Baujahr unterschiedliche Dichtungen. Bei den meisten Autos fehlt diese irgendwann.
Die ältere Version ist ein rechteckiges Moosgummi-Profil, welches in der Ablaufrinne des Windleitblechs sitzt (selbstklebend)
Siehe auch: http://www.minispares.com/Product.aspx?pid=34184Die neuere Version wird auf die Hinterkante der Haube aufgesteckt:
Siehe auch: http://www.minispares.com/Product.aspx?pid=35147Durch diese Dichtungen wird im hinteren Bereich der Haube schon mal für "Ruhe" gesorgt.
Gibt es unter den gleichen Bestellnummrn auch beim Mini-Teilehändler in D.Wenn das noch nicht reicht, kann man vorne auf das Schloßblech oder unter die Haube links und rechts außen Gummipuffer aufkleben, auf denen die Haube mit leichtem Druck ruht, wenn sie verriegelt ist.
Einfach mal bei einem "moderneren" Auto unter die Haube schauen. Da lässt sich vieles "adaptieren"
Gruß, Diddi
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Wenn du die Haube hinten mit Pins und vorne mit Pins oder Lederriemen befestigst, würde der normale Haubenverschluß nur stören und beim Abnehmen der Haube behindern, also weg damit. Es reicht, wenn du nur den Bolzen mit Feder etc. von der Haube abschraubst. Der Rest kann bleiben, muss aber nicht.
Das gleiche gilt für den "Fanghaken"
Gruß, Diddi
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Zitat von Red Bull
Hat dieser weitere Vorteile dem "Standard" gegenüber?
Zitat von birgerNöö... ...ohne wirklichen Zweck... ...Blingbling im Motorraum ist mehr als flüssig - meine Meinung...
Das stimmt so nicht ganz
.
Er hat durchaus Vorteile, wenn sie auch nicht gleich ersichtlich sind.1. Dünnes Stahlblech überträgt Schall stärker als dickes, verripptes Alu. Resultat = Man hört den Ventiltrieb weniger deutlich. Vor allem bei kaltem Motor.
2. Verripptes Alu leitet deutlich mehr Wärme ab als dünnes Stahlblech.
Resultat = Unterstützt den Wärmehaushalt des Motors durch Wärmeableitung aus dem Motoröl, welches durch die Kipphebelwelle verteilt wird.
Beim serienmäßigen Motor zwar unerheblich, bei einem heißen Rennmotor aber durchaus hilfreich.Zu "Blingbling im Motorraum": Kommt ganz darauf an....
In einem ungepflegten, dreckigen Motorraum sieht so ein Alu-Deckel natürlich irgendwie deplaziert aus.
In einem sauberen, gepflegten Motorraum kann er das "Tüpfelchen auf den i" sein.Gruß, Diddi
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Zitat von marvin
...Auto ausmachen-rumpel-rumpel ist er wieder nachgelaufen. Das macht er aber nicht immer...
Der 1275er Vergaser hat ein sogenanntes "Anti-Nachlauf-Ventil".
Beim Abstellen öffnet es und lässt kontrolliert eine Menge Falschluft in den Ansaugtrakt um das Gemisch stark abzumagern (nicht mehr zündfähig). Dadurch wird das "Nachdieseln" verhindert.Dieses Ventil neigt dazu, irgendwann durch eindringenden Schmutz zu haken und öffnet dann nicht immer so, wie es soll.
Es kann auch vorkommen, dass es nach dem Abstellen beim nächsten Anlassen nicht wieder schließt = Auto springt nicht oder nur sehr schlecht an und läuft "wie ein Sack Nüsse".Das Ventil sitzt im Motorraum oben auf der Halterung für den Bremskraftverstärker. 2 Kabel und eine Schlauchleitung dran.
Wenn der Motor abgestellt wird, sollte es aus dem Ventil deutlich hörbar zischen. Hört man nichts, klemmt das Ventil und er neigt stark zum Nachdieseln.
Ventil ausbauen und mit Sprühöl/Rostlöser/WD40 von beiden Seiten fluten und immer wieder hin und her schütteln. Irgendwann hört man den "Kolben" im Inneren, wie er sich hin und her bewegt.
Ventil wieder einbauen.Gruß, Diddi
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Zitat von Padman
Hm.. ich würde gerne mal wissen wieviel PS man aus diesen Stage 1 Kits mehr erwarten kann? Ich hätte meinen 1000er gerne etwas spritziger, und bin daher am grübeln ob sich dieses Stage 1 Kit für mich lohnt.
Die bekannten Anbieter dieser Kits geben ein Leistungsplus von ca. 20% an, wobei das Resultat natürlich auch von der Streuung bei den Serienmotoren sowie vom Zustand des Motors abhängt.
Auch sollte er danach noch mal auf einem Prüfstand abgestimmt werden, da die mitgelieferte Nadel nur einen Kompromiss darstellt und nicht bei jedem Motor perfekt passen kann
.Die ca. 20% bedeuten bei einem 41PS 998er A+ ein Plus von ca. 8PS.
Also nicht die Welt, obwohl ein + von 20% für rund 300,-€ eine recht gute Ausbeute ist.
Es sind übrigens die "billigsten" Zusatz-PS.
Alles, was darüber hinaus gemacht wird, hat ein schlechteres PS pro € Verhältnis.Einen spürbar besseren Durchzug hat er auf jeden Fall, auch wenn er dadurch kein Renner wird.
Gruß, Diddi
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Zitat von Indy555
...auf die Schraube die passende Nuß und auf die Nuß einen großen Drehmomentschlüssel.
Und mit dem dann später die Pleuel-, Hauptlager-, Zylinderkopfmuttern, Antriebswellen etc. anziehen
.
Maaaaan
ein Drehmomentschlüssel ist ein empfindliches "Mess"-Werkzeug und nichts für Gewaltschrauberei 
Mein Lehrmeister hätte mir damals dafür was in den Nacken gehauen

Für so etwas nimmt man nicht mal eine Ratsche
, sondern einen Knebel oder Gelenkgriff, der auch für hohe Kräfte ausgelegt ist. Selbst in 1/2" geben billige hier auf. Da muss "Männerwerkzeug" mit 3/4"-Antrieb ran.Gruß, Diddi
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Zitat von Greeny
...Mir ging es hier eher um tendenzen.
Ich verstehe den Hintergrund schon und auch die Problematik, diese Messungen sinnvoll durchzuführen. Ich will auch nichts mies machen

Aber welche Tendenzen willst du denn sehen, wenn z.B. unterschiedliche Personenwaagen im unteren Anzeigebereich Abweichungen von 1 kg und mehr haben.
Dazu dann noch unterschiedlich abgefahrene Reifen verschiedener Hersteller.Meine Meinung ist, dass das garnichts bringt
, solange nicht annähernd gleiche Bedingungen für alle in Frage kommenden Felgen vorhanden sind.
Auch ich finde es interessant, was diverse Felgen im Vergleich wiegen aber aus den bisher gewonnenen Erkenntnissen kann ich nicht ableiten, welche Felgen nun leichter oder schwerer als eine von den Maßen vergleichbare Felge ist.Gruß, Diddi
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Zitat von cooper1275
Nein, 1kg Unterschied pro Felge sind nicht möglich.
Natürlich nicht zwischen einzelnen Felgen, wohl aber zwischen 2 verschiedenen Personenwagen, die im Bereich ihrer unteren 5% der Gesamtanzeige garantiert einiges an Abweichung haben

Sinnvoll vergleichen kann man die Felgen eh nur, wenn sie entweder alle auf der selben oder zumindest auf geeichten Waagen gewogen werden. Alles andere bringt nichts

Dann auch alle im gleichen Zustand und nicht mit/ohne/alten/neuen Reifen
.Gruß, Diddi
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Zitat von olinolli
... oder wie geht die Schraube von der Riemscheibe???
Allerdings muss ich zugeben, das ich bis jetzt immer nur linksrum "aufgedreht" hab.
Du hast schon richtig herum gedreht
links rum geht sie auf. Sitzt aber manchmal ziemlich fest
.
Alleine hat man da manchmal verloren, wenn man sich kein "Spezialwerkzeug" zum Blockieren der Kurbelwelle baut.
Eine stabile Vorichtung, die an Stelle des Anlassers montiert wird und in die Verzahnung der Schwungscheibe eingreift. Dazu kann man z.B. auch einen alten defekten Anlasser modifizieren.
Dann mit einer Nuß und langem Hebel.Bei ausgebautem Motor hilft auch ein Pressluft-Schlagschrauber.
Gruß, Diddi
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Zu 1.) Maße kannst du nach deinen Gegebenheiten selbst wählen. Kommt halt darauf an, wo genau die Pins in der Haube sitzen sollen.
Als Richtmaß etwa ein diagonal geteilter Bierdeckel. Größer auf keinen Fall.
Die lange Seite des Dreiecks würde ich nach unten abkanten = mehr Stabilität.Zu 2.) Die Dreiecke kannst du befestigen, wie es dir gefällt. Schweißen muss nicht sein. Geht auch mit Blindnieten oder besser noch, Schrauben (4 Stck. M5 mit U-Scheiben und Stopmutter reicht)
Ich würde schrauben, damit man die bei Bedarf auch wieder ausbauen kann.Zu 3.) Die Pins werden in dem Dreieck verschraubt um sie in der Höhe verstellen zu können und nicht geschweißt.
Ich gehe folgendermaßen vor:
- Dreiecke montieren (wie dir beliebt) und die Maße auf Kotflügel und Windleitblech mit Klebeband markieren.
- Haube auflegen, ausrichten (Spaltmaße), mit reichlich Klebeband fixieren
- Vorgesehene Position auf der Haube auf beiden Seiten gleichmäßig markieren, so dass sie etwa mittig in dem Dreieck sitzen.
- Mit einem 5er Bohrer beide Bohrungen senkrech durch Haube, Verstärkung und Dreicke komplett durch vorbohren.
- Haube wieder abnehmen und die Bohrungen in der Haube 0,5mm größer als der Pin aufbohren. Je nach Bauart der Pins muss die Bohrung auch rechteckig mit einer Schlüsselfeile aufgeweitet werden
- Bohrung in den Dreiecken 1,5mm größer als der Pin aufbohren (ergibt etwas Einstellbarkeit).
- Pins mit je einer Karosseriescheibe über und unter dem Dreieck verschrauben und ausrichten, bis sie ohne Spannung in die Haubenbohrungen "einfädeln". Meistens müssen dafür die Dreiecke etwas verbogen werden, damit die Pins parallel stehen.
- Verstärkungs-"Ringe" (aus dem Pin Kit) oder die "Schiebekulisse" auf der Haube ausrichten, markieren, bohren, montieren.
- Höhe der Pins einstellen. (Moosgummi-"Polsterung" unter der Haube auf den Pins nicht vergessen). Pins so einstellen, dass man die Haube gegen die Moosgummipolsterung etwas runterdrücken muss um die Sicherungsstifte zu stecken (sonst rappelt die Haube) und die Haube gleichzeitig bündig mit dem Windleitblech sitzt.Wichtig: Alle Bohrungen entgraten und versiegeln, bevor etwas endgültig montiert wird, sonst rostet es in "nullkommanichts".
Gruß, Diddi
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Die (originalen) W&P sind oben in der Mitte etwa 1/2" / 13mm breiter als die Serienverbreiterungen.
Je nach ET gehen da 6" breite Felgen problemlos drunter.
Sie werden von unten im Radauschnitt verschraubt und decken die Bohrungen der Serienverbreiterungen gerade eben ab.Gruß, Diddi
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Zitat von Mini-Man
Das ist mir vor zwei Jahren auch schon mal bei einem fremden Mini aufgefallen, war genau das Gleiche. Keine Ahnung woran das liegt.
Vielleicht sollte man das mal filmen, der sowas noch nicht gesehen hat, kann sich das glaube ich gar nicht vorstellen.
Das ist ein beim Mini "bekanntes" Problem. In UK nennen sie das "crabbing".
Das kann durch Fertigungs-Tolleranzen des Hinterachsrahmens und der Karosserie oder beides hervorgerufen werden.
Auch, wenn bei einer Reparatur im Heckbereich sowie am "Heelboard" nicht peinlichst auf einhaltung der Maße geachtet wird.
Der Rahmen sitzt dann leicht schief unter der Karosserie.Die Spur der beiden Räder zueinander kann dann passen, stimmt aber nicht mit der geometrischen Mitte des gesamten Fahrwerks bzw. der Karosserie überein.
Z.B. des linke Rad hat bezogen auf die geometrische Mittellinie zuviel Vorspur, das rechte aber zuwenig.
Dieses würde dazu führen, dass das Auto mit dem Heck etwas rechts von der "Mittellinie" fährt, obwohl die Räder zueinander eine einigermaßen stimmende Spur haben und auch keinen Verschleiß zeigen, der auf ein Spurproblem hindeutet.Korrigieren kann man das, wie es Andreas Hohls oben schon beschrieben hat.
Alternativ wäre ein Spur/Sturz-Kit eine Lösung. Die Verstellmöglichkeit kann man bei Bedarf nach erfolgter Einstellung auch durch 2-3 Schweißpunkte "festlegen".
Wird so z.B. im historischen Motorsport gemacht, da eine (nicht original vorhandene) Verstellbarkeit nicht zulässig ist.Genauso kann es aber auch durch eine krumme Schwinge oder ausgelutschte Lager verursacht werden. Zusätzlich hört man dann, dass der Mini "schwimmt" ;).
In diesem Fall muss natürlich erst repariert/überholt/gewechselt werden, bevor man an die Vermessung/Einstellung denkt.Gruß, Diddi
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Zitat von lumpi77
...ich möchte nur das altbekannte problem vom schleifen des rades im kasten beheben. ich denke, dafür sollten im zweifel auch schon 5mm platten ausreichen, oder?!
Dann bekämpfst du aber nur die Symptome, nicht aber die Ursache
.Mit
Zitat von lumpi77...standart minilite...
sollte er nicht im Radhaus schleifen, solange alles in Ordnung ist.
Ursachen können sein:
- Verschlissene Schwingenlager (Auto aufbocken und Schwinge auf seitliches Spiel prüfen)
- Verbogene Schwinge (heftiger Bordsteinkontakt). Miss einfach mal den Abstand zwischen unterem Stoßdämpferbolzen und Hilfsrahmen. Sollte in etwa gleich sein.
- "geschwollenes" Blech durch Spaltrost. Dieses tritt schon mal auf und zwar im Radhaus im hinteren unteren Bereich, dort wo das Radhaus mit dem Kofferraumboden verschweißt ist und der Falz eine "Ausformung" nach unten hat. Sollte es das sein, kann man mit einem Kunstoffhammer (kurzfristig) für Abhilfe (Freiraum) sorgen. Auf Dauer solltest du dich aber um eine Reparatur kümmern, denn der Zustand wird definitiv nicht besser.
Gruß, Diddi
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Zitat von cooper1275
Padman.
Wann wurden die Knochengummis das letzte mal gewechselt?
In welchem Zustand befinden sich die Hilfsrahmengummis?Verstehe ich jetzt nicht
. Was sollen die Knochengummis mit einem seltsamen Fahrverhalten zu tun haben

Hilfsrahmengummis? Klar, die können ein schwammiges Fahrverhalten verursachen. Sollten auf jeden Fall kontrolliert werden.
Im Stand die Lenkung hin und her drehen und gleichzeitig die beiden Dombolzen, links und rechts außen in der Motorraumtraverse, beobachten. Ist hier deutlich Bewegung sichtbar, haben die Hilfsrahmengummis ihre besten Jahre deutlich hinter sich gelassen.Ein nach links oder rechts ziehen unter Lastwechsel wird meistens durch ausgelutschte Zugstrebengummis, sowie auch untere Querlenkergummis verursacht.
Austausch ist kein all zu großer Akt (wenn keine Buchsen festgerostet sind) und die Teilekosten sind geringer als `ne Ölfüllung für den Motor.Gruß, Diddi
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Zitat von lumpi77
...ist es möglich bzw ratsam die 8mm verbreiterungen mit den original stehbolzen zu fahren oder sollte man besser längere einschlagen??
Sportpack Minis haben hinten ab Werk 5mm längere Stehbolzen als die 12"er.
Bei 8mm Spurplatten müssen auf jeden Fall längere Stehbolzen rein, sonst wird´s zu knapp.Gruß, Diddi