Hallo René,
wenn du die Türhaut nur oben am Fensterschacht/Rahmen fixiert hast, ist sie doch noch recht flexibel.
Auf dem Bild sieht es noch so aus, als ob das Türblatt in sich selbst etwas verdreht ist. Unten plan mit dem Seitenteil, aber oben (Türgriffbereicht) noch etwas nach außen. In der Verlängerung wird das dann beim Fensterrahmen deutlich mehr.
Wenn die Tür vorne mit dem A-Blech plan ist, einfach hinten in der unteren Ecke ein gepolstertes Kantholz oder Dachlatte etc. zwischen Tür und Rahmen und die Tür im Griffbereich etwas nach innen drücken.
Wenn es noch zu stark "federt" und die Tür nicht in der Form bleiben will, leg erst mal die Türhaut am Umfang um die "Innentür" fertig um, ohne aber zusätzliche Schweißpunkte zu setzen.
So klemmt die Türhaut schon mal das Blech der "Innentür, lässt sich aber noch "mit Nachdruck" verschieben ohne wieder zurück zu federn.
Wenn dann die Türhaut mit A-Blech sowie B-Säule überall plan ist, die Türhaut außem am Falz mit 2-3 kleinen Schweißpunkten fixieren.
Wenn jetzt der fensterrahmen oben an der B-Säule immer noch etwas nach außen steht, die Tür wiederum hinten unten und im Schlossbereich sowie den Fensterrahmen am oberen Ende der A-Säule mit Holz unterbauen und den Fensterrahmen oben im Bereich der B-Säule etwas nach innen drücken.
Ist definitiv (mit etwas Nachdruck) immer noch "formbar".
Erst wenn alles stimmt, die Tür wieder ausbauen und Türhaut am Fensterrahmen durchgehend anschweißen, Falz vollends festklopfen/pressen (Spezialzange lässt sich einfach selbst bauen) und noch mal 2-3 Punkte zum fixieren.
Abschließend noch von innen und außen dünnflüssigen 2K-Epoxy Primer in den Falz fließen lassen (Kapillarwirkung). Von außen (ggf. auch innen unten) mit überlackierbarer Dichtmasse dünn versiegeln, lackieren, reichlich Hohlraumversiegelung.
Gruß, Diddi