Beiträge von HOT

    Der optimale Hub eines Ventils ist der, der flächenmäßig den "gleichen" Ringspalt (Curtain Area) entsprechend des Netto Durchflußquerschitts im Sitzbereich erzeugt. Mehr Hub bringt nichts, da der Netto-Querschnitt das Limit ist, sondern kostet Leistung.

    Lege ich (als Beispiel) einen Sitz Durchmesser von 35,6mm zu Grunde, ergibt das (abzügl. Schaftquerschnitt von ca. 40 mm²) einen Nettoquerschnitt von 955 mm².

    35,6 mm Durchmesser ergeben einen Umfang von 112 mm. Bei einem Ventilhub von 8,5 mm ergibt das einen Ringspalt von 950 mm², bei 9 mm Hub schon 1006 mm².

    Der optimale Hub bei 35,6 mm Ventilen liegt also zwischen 8,5 und max. 9 mm. Alles darüber hinaus ist praktisch unnötig.

    Das einzige, was eine Erhöhung (in Maßen) evtl. jetzt noch bringt wäre, dass bei gleichen Steuerzeiten der optimale Hub früher erreicht wird und länger erhalten bleibt. Eventuell bringt das noch etwas mehr Drehmoment. Aber wie viel???? Keine Ahnung :headshk:.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Colin

    Was ist der Unterschied zwischen dem Kälteprüfstrom nach DIN zu EN?

    Auf meiner alten (noch vom Vorbesitzer gekauft) steht 45Ah, 450A (EN), aber keine DIN und auf der Leihbatterie 44Ah, 220A (DIN) und 360A (EN)!

    Dieser Wert sagt aus, was die Batterie bei Minusgraden zu leisten im Stande ist. EN und DIN haben einfach unterschiedliche Prüftemperaturen zu Grunde gelegt.

    Klugscheixxermodus an: Die europäische Winter-Durchschnittstemperatur liegt höher als in Deutschland allein :rolleyes: :D. Klugscheixxermodus aus.

    Je höher dieser Wert, desto besser ist die Batterie im Winter (und auch im Sommer ;))
    Was in der Regel bei Markenbatterien der Fall ist (You only get, what you pay for).
    Im Zweifelsfall lieber die teurere Warta oder Bosch als die billigere "Arktis" von A*U :rolleyes:.

    Nur nicht EN mit DIN vergleichen. Wäre wie Äpfel mit Birnen....

    Gruß, Diddi

    Hängen beide an der gleichen Sicherung. Ist die dritte von oben.

    Kabelfarben:

    Eingang: hellgrün/weiß
    Ausgang: hellgrün/orange

    - Sicherung kontrollieren (durchmessen, nicht nur optisch prüfen), ggf. ersetzen.

    - Sicherungsfassung im Sicherungskasten reinigen (metallisch blank!)

    - Anschlußfahnen am Sicherungskasten reinigen (metallisch...)

    - Steckverbinder der Kabel kontrollieren, reinigen, ggf. erneuern

    Dann sollte alles wieder funktionieren.

    Wenn der Sicherungskasten schon bescheiden aussieht, erneuern. Es bietet sich an diese Universal-Sicherunkskästen mit Flachstecksicherungen zu nehmen.

    Gruß, Diddi

    Sitze aus einem Civic CRX passen gut rein, sind bei passabelem Seitenhalt auch auf langen Strecken sehr komfortabel und lassen sich mit einer einfachen Eigenbau-Konsole mit Sitzschienen recht einfach montieren.

    Gruß, Diddi

    Zum Nachziehen die Muttern in der Reihenfolge wie beim Anziehen, eine nach der anderen 1/4 Umdrehung lösen und direkt wieder in einem Zug mit 68 Nm anziehen.

    Reihenfolge wäre, von vorne auf den Moto geschaut, wie folgt:

    --6---2---3---7--

    9---5---1---4---8


    Gruß, Diddi

    Zitat von minimotorsport

    Zum auskupplen wir die Kupplung nicht getreten, sondern los gelassen !

    Häää??????:confused:
    Auskuppeln = Verbindung/Kraftschluß trennen = Kupplungspedal treten.
    Einkuppeln = Verbindung/Kraftschluß herstellen = Kupplungspedal loslassen.

    Oder hat sich da in letzter Zeit etwas geändert???

    Gruß, Diddi

    Wenn ich dich richtig verstehe, wird der Kraftschluß zwischen Motor und Getriebe bei getretener Kupplung nicht unterbrochen.
    Das heißt, bei eingelegtem Gang und getretener Kupplung will er beim Anlassen nach vorn, bzw. bei laufendem Motor und getretener Kupplung lassen sich keine Gänge einlegen, es kratzt heftig.

    Wenn das der Fall ist, gibt´s unter der Vorraussetzung, dass die Hydraulik sowie Ausrückmechanik (Hebel u. Druckbolzen) OK sind, 2 Möglichkeiten:

    - Mitnehmerscheibe ist mit der Verzahnung auf dem Primärrad festgerostet oder durch Dreck schwergängig.
    - Mitnehmerscheibe ist mit dem Reibbelag auf der Druckplatte festgerostet und trennt deshalb nicht.

    Im ersten Fall hilft nur Demontage und reinigen.

    Im zweiten Fall klappt es manchmal, wenn man bei eingelegtem Gang und getretener Kupplung versucht, den Wagen anzulassen (Achtung: Für ausreichend Platz nach vorn sorgen......), oder zu versuchen, ihn mit eingelegtem 1. Gang und getretener Kupplung vor und zurück zu schieben (Rucken). Meist bleibt aber etwas vom Reibbelag aud der Schwungscheibe "kleben" und die Kupplung "rupft" dann kräftig beim Einkuppeln. Dann heißt´s wiederum, demontieren und reinigen/erneuern.

    Kuppelt er aber nach loslassen des Kupplungspedals nicht wieder ein = kein Vortrieb bei eingelegtem Gang, ist wahrscheinlich die Ausrückmechanik festgegammelt (häufiger Standschaden nach dem Winter), wie von ChriLu geschrieben. Hier hilft nur Rostlöser und "Bewegung" mit Unterstützung durch Hebel/Hammer und reichlich Geduld, ist aber keine Dauerlösung.
    Idealerweise Demontage des Kupplungsdeckels und reinigen/schmieren der Mechanik.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Markus S

    Wo kann ich dann den temperaturfühler bei Smith Instrumenten anbringen, wenn es den Ölstab bei Smith nicht gibt?

    Idealerweise an der Rückseite des Getriebes in den Verschlußdeckel der Bohrung für das Öl-Ansaugrohr.
    In diesen Deckel ein Gewinde schneiden bzw. einen Gewindestutzen aufschweißen.
    Dadurch wird die Temperatur des Öls vor der Pumpe gemessen, welche eigentlich am wichtigsten ist.

    Möglich wäre auch die Ölablassschraube zu modifizieren, allerdings würde das den Verlust des Magneten nach sich ziehen, was keine gute Idee ist.
    Das könnte man aber umgehen, wenn man den Sensor mit einem Magneten "verlängert", wie es bei dieser Ablassschraube gemacht wurde: http://www.minispares.com/Product.aspx?pid=38021.

    Mann kann auch die Hohlschraube der externen Ölleitung (Block zum Filterkopf) modifizieren, allerdings ist dieser Messpunkt nicht ideal, da auch die Pumpe zur Öltemperatur "beiträgt" und somit die Anzeige verfälscht.
    Ein Problem könnte auch der Durchflussquerschnitt sein, der durch den Sensor in der Hohlschraube etwas verringert wird.

    Gruß, Diddi

    P.S.: Den Fühler (elektrisch) oder die Druckleitung (mechanisch) für das Öldruckinstrument einfach mit einem T-Stück am Block, wo jetzt schon der Öldruckschalter sitzt, einbauen.

    Zitat von Testpilot

    Was soll man denn da einstellen??

    Na, ganz einfach nur die Bremse richtig einstellen :confused:.
    Den Vierkant reindrehen bis Bremse fest, dann lösen bis sie gerade eben wieder frei ist.
    Erst danach wird die Handbremse eingestellt.

    Gruß, Diddi

    Smith hat soweit ich weiß, keinen Öl-Peilstabsensor im Programm. Gesehen habe ich sowas von VDO. Chance ist aber groß, dass der nicht zum Smith Öltemp-Instrument passt.

    Früher hat man mehr auf mechanische Instrumente vertraut, da sie genauer waren. Mittlerweile (Fortschritt) sind aber die elektrischen genauso gut/genau.

    Vorteil der elektrischen ist dazu noch, dass sie "flexibel" in der Positionierung sind (Kabel entsprechend kürzen/verlängern). Bei einer Kapillaren ist das nicht so ohne Weiteres möglich. Länge ist vorgegeben und wenn zu lang, muss man schauen wie/wo man den "Überschuß" verstaut.

    Bei den meisten Instrumenten sind universale "Kanelbäume" (ein paar Strippen)dabei. Müssen also nur die entsprechenden Fühler für den gewählten Einbauort mit bestellt werden.

    Eine gute Adresse mit entsprechend großem Sortiment ist z.B.: http://www.isa-racing.de, bieten allerdings kein online-shopping.

    Gruß, Diddi

    Die Conrad Instrumente sind leider nicht zu sehen, aber verwenden kannst du sie alle, je nach persönlichem Geschmack.

    Zusätzlich benötigst du:

    - Voltmeter = nichts außer Kabel und Stecker
    - Öltemperatur = elektrisch, Temperaturfühler, Kabel, Stecker
    - Öltemperatur = mechanisch, Sensor mit Kapillare ist enthalten, Kabel, ...
    - Öldruck = bei elektrischem Instrument wieder den Sensor Kabel......
    - Öldruck = bei mechanischem Instrument die entsprechende Druckleitung, Kabel ......

    G.g.f noch Adapter für die Montage der Sensoren/Fühler.

    Arbeitsaufwand ist von Einbauort/-art und eigenem Können/"Werkzeugausrüstung" abhängig und deshalb schwer einzuschätzen.

    Gruß, Diddi

    Der Wert hört sich gut an.

    Hoffe, du hast die Oberflächen nicht nur mit Vließ gereinigt, sondern auch auf Schäden/Macken/Narben kontrolliert.

    Im Zweifelsfall mit ein wenig feiner Ventileinschleifpaste die Kupplung/Schwungscheibe auf die Kurbelwelle einläppen. Gründlich reinigen und montieren.

    Gruß, Diddi

    Zitat von mein_kleiner_pe

    ...wenn Du weißt welche Kabel in denem Mini für was sind...

    Zitat von r0n1N

    Jaaa, das ist der springende Punkt

    Rot vom Lichtschalter

    Pink/weiß vom Türkontaktschalter

    Ergibt: Licht oder Standlich an + Tür auf = Piep ;).

    Gruß, Diddi

    Zitat von Testpilot

    ...Kann es auch an falschherum eingesetzen Umlegungen (auf der Schwinge) liegen? Wie herum muß die verbaut werden mit der runden Seite nach außen, oder nicht?...

    Wäre möglich.
    Wenn du dir die Quadranten auf der Schwinge genau anschaust, wirst du sehen, dass sie 2 unterschiedliche Radien haben.
    Dadurch ergeben sich auch unterschiedliche Hebelarmlängen = Übersetzung, um die Kraft auf die Backen etwas zu erhöhen.

    Der größere Radius (Hebelarm) muss in Zugrichtung nach vorn stehen, der kleinere Radius zur Bremse hin.

    Übrigens wirkt sich auch eine nicht eingestellte (zu viel Spiel) Bremse verlängernd auf den erforderlichen Weg der Handbremse aus.

    Gruß, Diddi

    Von hinter´m Armaturenbrett in der linken A-Säule nach oben, am Dach entlang, an der Innenleuchte vorbei bis zur C-Säule, darin wieder nach unten hinter den Tank, über das Radhaus zur linken Rückleuchte und von dort weiter zur rechten Rückleuchte.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Nudelprinz

    ...Passt das SPI Getriebe ohne Probleme (abgesehen von der anderen EÜ) unter den MPI??

    Oder sind da Flanschflächen oder Bohrungen oder sonst noch was anders??

    Abgesehen von der EÜ sind die Getriebe gleich ;).

    Gruß, Diddi

    Wenn der Rahmen drin bleibt und die Silente zum Boden, bzw. die Gummis unter den Domschrauben noch gut sind, stell in auf 4 Unterstell-Böcke.
    Je 1x vorne direkt unter´m Rahmen (große ebene Fläche) unterhalb der unteren Querlenker.
    Je 1x hinten direkt unter´m Rahmen im Bereich der vorderen Rahmen-Quertraverse/Schwingenlagerung.
    Wenn der Boden einigermaßen eben ist, steht er so bombenfest.
    Dadurch erreichst du eine angenehmere Arbeitshöhe, als wenn er auf dem Boden steht, kannst die Räder abnehmen und hast dadurch besseren Zugang in die Radhäuser.
    Die Stoßdämpferaufnahmen solltest du in jedem Fall abnehmen, denn besseren Zugang als jetzt wirst du nicht bekommen. Die Chancen, dass es dort unangenehme Überaschungen gibt, stehen etwa 10:1 ;).

    Schau dir auch unbedingt den Bereich um die Lüftungsdüsen genauer an. Ruhig auch mal etwas mit `nem Schraubendreher stochern.

    Gruß, Diddi