Zitat von J&A
Und warum verrecken die dann trotzdem serienmäßig vorzeitig???
Die besagten 100Nm bezogen sich auf meine Astralette, die auf der Vorderachse mehr wiegen darf als der Mini insgesamt...
Könnte eventuell daran liegen, dass die meisten VA-Radlager bei "modernen" Fronttrieblern anders aufgebaut sind als beim Mini?
Z.B. bei VAG ist der äußere Lagerring einteilig mit 2 aufeinander angepassten Kegelrollenlagern und das ganze in geschlossener Bauform.
Der Lagersitz im Achsschenkel wird durch große Seegerringe vorgegeben und das Lager eingepresst. Zudem hat der Antriebsflansch in den Lagerinnenringen eine Presspassung.
Nix mit "Spielpassungen", Konusklemmringen und mega Drehmoment wie beim Mini
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Auch kein Mittelsteg im Achsschenkel mit möglichen Produktionstoleranzen. Montagefehler nahezu ausgeschlossen. Es sei denn, der Lagerhersteller hatte ein Fertigungsproblem.
Ebenso ist es ausgeschlossen, dass wie beim Mini, bei Arbeiten an der Bremse (Scheibenwechsel) oder an den Achsschenkelbolzen bei Unachtsamkeit Schmutz unbemerkt ins Lager gelangen kann.
Hatte/habe diverse (Familien)-Kutschen dieses Konzerns und bisher erst einen einzigen Radlagerschaden (Passat Bj. `91, nach rund 190 tKm). Vermutete Ursache war damals ein beschädigter Simmerring und eingedrungene Feuchtigkeit, da eine Lagerlauffläche Rostspuren hatte.
Mein WoMo (Ducato-Fahrgestell Bj. `91) hat ein ähnliches Prinzip wie der Mini, mit 2 separaten Außenringen und einem Mittelsteg im Achschenkel. Lagerspiel muss hier allerdings (auch in der Produktion!!!) aufwendig bei demontiertem Achschenkel über Distanzringe eingemessen werden (Messuhr und Hydraulikpresse erforderlich), bevor wiederum der Antriebsflansch eingepresst wird.
Außerdem sind italienische Verhältnisse mit britischen Verhältnissen durchaus zu vergleichen, wenn´s um Fertigungs-"Qualität" geht
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Erster Lagerschaden (rechts) bei 80 tKm
, 2ter (links) bei 95 tKm (im Urlaub)
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Und das Auto wird naturgemäß eher nicht "sportlich" sondern gemütlich gefahren ;).
Gruß, Diddi