Beiträge von HOT

    Zitat von Cooper Goofi

    Lassen sich die Bolzen nicht ohne Demontage der Scheibe rausschlagen und wieder neu einsetzen?

    Nein, geht nicht. Da die Bremsscheibe von hinten an den Antriebsflansch geschraubt ist und die Köpfe der Radbolzen teilweise überdeckt.

    Spezialwerkzeug, abgesehen vom Drehmomentschlüssel und passender Nuß für die Antriebswellenmutter, ist aber nicht erforderlich. Eventuell kann ein Abzieher hilfreich sein, wird aber nicht grundsätzlich benötigt.

    Ablauf:

    - Antriebswellenmutter lösen
    - Auto aufbocken
    - Bremssattel abschrauben und beiseite hängen (Leitung nicht überdehnen / verdrehen)
    - Antriebswellenmutter runter, Konusring rausnehmen, Antriebsflansch/Scheibe abnehmen. Hier könnte es eventuell Probleme (eher selten) geben, wenn das Antriebswellengelenk nicht aus dem Antriebswellenflansch heraus will. Dann wäre ein Abzieher hilfreich.
    - Bremsscheibe vom Antriebsflansch abschrauben
    - Radbolzen rausschlagen
    - Neue Radbolzen reinschlagen. Sehr gut geht das auch mit einem Schraubstock und einer langen Nuß oder einem Rohrstück als Gegenlager. Den Radbolzen durchstecken, Langnuß/Rohrstück über den Bolzen und dann den Bolzen im Schraubstock einpressen.
    - Wichtig: Anlageflächen von Bremsscheibe und Antriebsflansch sowie den Sitz des Konusringes reinigen/entrosten/entgraten, die Anlagefläche für das Radlager auf Verschleiß/Riefen prüfen. Sind Riefen vorhanden, den Antriebsflansch erneuern, da es sonst nach kurzer Zeit Probleme mit den Radlagern bzw. "Bremsenrubbeln" gibt.
    - Alles wieder montieren und mit korrektem Drehmoment anziehen.

    Drehmomente (Quelle: Haynes Manual):
    - Antriebswelle mit 2 Splintlöchern 203 NM*
    - Antriebswelle mit 1 Splintloch 255 - 270 NM*
    *Weiter anziehen bis nächstes Splintloch passt
    - Bremsscheibe an Antriebsflansch 57 NM
    - Bremssattel 52 NM
    - Hinterachse Radnabe 81 NM
    - Radmuttern 63 NM


    Gruß, Diddi

    Wenn der Motor ansonsten standard ist, würde ich es für den Anfang mit einer "AAR" oder "ABB" versuchen. Diese Nadeln wurden serienmäßig im Mini Clubman 1275 GT (1300er mit HS4) verwendet.

    Aber warum auf einen kleineren HS4 umrüsten?

    Gruß, Diddi

    Zitat von Tomsn

    Zum Heck dacht ich da konkret an dieses Teilchen: http://minimotorsport.de/etk_detail.asp…ummer=AFB360040
    Mal schaun ob mein Freund sich das zutraut sich das als ganzes einzuschweißen oder ob er lieber einzelne Teile erneuert. Das liegt dann in seiner Hand, da er da in dem Gebiet der Profi ist.

    Ja, auch dieses Teil passt, abgesehen von einigen geringfügigen Modifikation für die Optik (Öffnung zum Kofferraum, ...)

    Da hast du dir aber was vorgenommen :eek:. Aber OK, wenn du professionelle Hilfe hast, warum nicht. Persönlich hätte ich davor zuviel Respekt.

    Gruß, Diddi

    Die komplette Bodengruppe 1990-2000 passt und auch wieder nicht.
    Grundsätzlich lässt sie sich verwenden, ist aber vor allem im Bereich Auspuff/Schaltungstunnel/Quertraverse anders geformt.
    Außerdem sind die Außenschweller anders (6 statt 4 Belüftungsöffnungen)

    Wenn dir das mit dem Schaltungstunnel weniger wichtig ist, wäre das: http://minimotorsport.de/etk_detail.asp…lnummer=CZH2669 eine Alternative und du kannst die originalen Außenschweller verwenden. Ist aber um einiges aufwendiger, da noch einige Teile sowie auch die Quertraverse und das "Heelboard" noch fehlen (siehe Beschreibung).

    Willst du den Auspuff-/Schaltungstunnel originalgetreu erhalten, würde ich dir zu diesen Nachbaublechen raten: http://minimotorsport.de/etk_detail.asp…r=08%2D01%2D312
    http://minimotorsport.de/etk_detail.asp…r=08%2D01%2D313

    Sie sind von "Hadrian Car Panels" und sind von recht guter Qualität. Zumindest habe ich diese Erfahrung mit diversen anderen Blechen dieses Herstellers gemacht.

    Bei Verwendung dieser Bodenhälften bleibt der Mitteltunnel erhalten und die korrekten Außenschweller sind schon dran.
    Aber auch hier fehlt noch das "Heelboard" sowie die Quertraverse.
    Der Einbau gestaltet sich aber auch deutlich einfacher als bei einer Kompletten Bodengruppe.


    Das komplette Heckblech (Dachrinne bis Heckklappen-Scharnierblech) ist ab MK2 bei allen Minis gleich, also kein Problem abgesehen vom Arbeitsaufwand.
    Wenn´s oben rum (ab Heckscheibenrahmen) noch in Ordnung ist, würde ich dir eher hierzu raten: http://minimotorsport.de/etk_detail.asp…ummer=HMP441019, da dann etwas mehr Stabilität in der Karosserie bleibt.

    Davon mal ganz abgesehen, wirst du einiges unternehmen müssen, um die Karosserie für diese großflächigen "Operationen" zu stabilisieren.
    Andernfalls ist die Gefahr riesig, dass hinterher das Auto windschief ist. Und das wäre doch wirklich schade um so einen schönen MK2.
    Zu diesem Thema wurde schon einiges geschrieben und die Suchfunktion sollte einiges dazu "ausspucken" ;).

    Gruß, Diddi

    Genau. Zumindest im Rahmen der Produktionstoleranzen ;).

    Wenn das Auto denn später auf die Straße soll, bei Gelegenheit mal den Ist-Zustand des Fahrwerkes ergründen (vermessen lassen). Abhängig von dem Resultat kann man dann entscheiden, ob etwas gemacht werden muss oder nicht.

    Gruß, Diddi

    Hast du keinen Karosseriefachbetrieb in der Umgebung? Ein paar Stückchen Blechreste (1-1,5mm) aus der Restetonne, und 4 entsprechende Scheiben sind schnell angefertigt ;).

    Gruß, Diddi

    Direkten Kontakt zum Krümmer sollte sie auf keinen Fall haben :eek:.
    Ist buchstäblich brandgefährlich.
    Zusätzlich heizt sich der Sprit ziemlich auf, was wiederum die Gemischeinstellung (Waxstat-Düsenstock beim HS und Bimetallfeder beim HIF) beeinflusst.
    2-3 cm Abstand sollte sie auf jeden Fall haben.

    Gruß, Diddi

    Zitat von parklane

    ...wer kann mir jetzt die teile jetzt noch günstig anbieten :)

    weil einige teile kann man ja bestimmt auch problemlos gebraucht verbauen, oder????

    Warum "drehst du den Spieß nicht einfach um", kaufst dir das komplette Kit und bietest die bereits vorhandenen, gebrauchten Teile auf dem freien Markt an? ;)

    Würde mich nicht wundern, wenn du damit unter´m Strich am besten fährst ;).

    Gruß, Diddi

    Zitat von reissdorf131

    Habe den grösseren Durchmesser Richtung Nadellager verbaut.

    Gruss
    Jörg

    genau das ist die korrekte und auch einzige Möglichkeit ;).

    Kurzer Ablauf:

    - Buchse rein
    - Hülse vom Nadellagerende aus reinschieben, bis sie an der Buchse anstößt
    - Nadellager rein
    - Buchse aufreiben
    - Spähne gründlichst entfernen (Nadellager mag die gar nicht :headshk:)
    - Nadellager/Buchse/Welle fetten
    - Welle montieren, abschmieren, lagern oder gleich einbauen.

    Idealerweise wird die Buchse aufgerieben, bevor Hülse und Nadellager montiert werden. Das ist aber nur möglich, wenn man entweder die originale Werkstattreibahle (Werkzeugnr. 18G583) verwendet, die mit einer Führungshülse (statt Nadellager) geführt wird, oder eine verstellbare Reibahle mit langem Führungsdorn + selbst angefertigte Führungshülse verwendet.
    Diese Version ist dem Aufreiben mit einer verstellbaren Reibahle ohne Führung in jedem Fall vorzuziehen.

    Übrigens ist diese Arbeit sehr verständlich in der aktuellen Minimagazine gezeigt.

    Gruß, Diddi

    P.S.: Diese originale Werkstatt-Reibahle mit Führung ist hier schön abgebildet: http://www.somerford-mini.co.uk/Catalogues/Int…Consumables.pdf. #49 und #50.

    Willkommen im Forum.

    Vorab erst mal eine Info. Es ist sehr hilfreich, wenn du dein Profil mit etwas mehr Informationen zu dir (Wohnort/PLZ) und auch zu deinem Auto (Modell, Bj, etc.) füllst.
    So ist es leichter, gezielte Informationen zu geben, sowie ggf. Händler, Werkstätten etc. in deiner Umgebung zu nennen.

    Jetzt zu deinen Fragen:

    1. Klick mal auf diesen Link: http://www.minimotorsport.de/etk_detail.asp…lnummer=24G6617, das ist die originale Zusatzschalterkonsole.

    2. Dieser Link: http://www.minimotorsport.de/etk_detail.asp…er=YUF101670PMA weist dir den Weg zum entsprechenden Schalter.

    3. Die originale Schalterblende ist mit je einem Blechwinkel links und rechts verschraubt. Ziemliches gefummel, da auch Choke und Heizungszug komplett mit raus müssen. Einfacher ist es, die Schalter von hinten nach vorne raus zu drücken. Dabei etwas hin und her bewegen. Sie sind nur geklipst.

    4. Hier findest du die "Händlerliste": https://www.mini-forum.de/showthread.php?t=25414

    Gruß, Diddi

    Schwarzes Kabel = Masse.
    Die Masseleitungen für linkes und rechtes Rücklicht sind auf der linken Seite hinterm Rücklicht zusammen gefasst (Ringkabelschuh). Werden normalerweise mit einer der Rücklichtmuttern befestigt. Solltest aber unbedingt vorher etwas Lack um das Loch entfernen, dann mit Zahnscheibe zwischen Kabelshuh und Blech anschrauben und danach mit etwas dünnflüssigem Lack oder alternativ Polfett versiegeln.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Mini-ster

    ...denn soweit ich das verstanden habe ist die Mutter dann IN der Traverse. Der Sitz kommt also nicht noch weiter nach vorn.

    Richtig, der Sitz kommt maximal um die Stärke der Blechscheiben (0,8-1mm) nach vorne.
    Mit Blindnietmuttern würde ich es nicht versuchen, da die, wie du selbst schon sagst, zu wenig "Fleisch" haben um sicher befestigt zu sein.
    Selbst mit M8 Nietmuttern hätte das wenig Sinn :headshk:. Und wer hat dafür schon die passende "Heavy Duty" Zange?
    Wäre doch schade, wenn die Beifahrerin bei einem scharfen Bremsmanöver samt Sitz im Gurt hängt, oder? :eek:

    Gruß, Diddi

    Zitat von Mini Mandl

    ...nur fällt mir auf das die Räder (wenn ich von hinten nach vorne blicke) nach innen stehen:rolleyes: . ist das Normal oder was muß ich da ändern :confused: ?

    Ja, das ist normal.
    Die Räder der Hinterachse haben sogenannte "Vorspur" = zeigen in Fahrtrichtung vorne leicht nach innen.
    Dazu kommt noch eine "optische Täuschung", da der Mini (seine Karosserie) nach hinten etwas schmaler wird, was diesen optischen Effekt noch verstärkt.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Mini-ster

    ...leider sind diese originalen Einzugsmuttern lose. Ok, sie drehen sich nicht mit, jedoch hab ich zwei schon entfernt.:rolleyes:

    Hast du ein Schutzgas-Schweißgerät zur Verfügung?

    Wenn ja, dann würde ich es folgendermaßen reparieren:

    - Die originalen Einzugsmuttern vorsichtig entfernen (ausbohren).
    - Die Löcher mit einem Schäl- oder Stufenbohrer (damit die Bohrungen nicht verlaufen) auf 15mm aufbohren.
    - 4 Blechscheiben, Durchm. 30mm, mittig mit 8,5 mm durchbohren.
    - Je eine M8 Mutter mit einer Schraube fixieren und die Mutter mit 2 Punkten anschweißen.
    Diese selbsgebauten "Einschweißmuttern" über die Löcher setzen (die M8 Mutter zentriert sie exakt in dem 15er Loch) und mit 5-6 Punkten anschweißen.
    - Punkte sauber verschleifen und mit Primer/Lack versiegeln.
    - Sitzhalterungen wie oben auf die M8er Schrauben anpassen.
    - Teppich drüber, Sitz montieren, fertig.

    Gruß, Diddi

    Wenn die originalen Einzugsmuttern noch drin und nicht lose sind, ist es ganz einfach.
    Das Originalgewinde ist 1/4" UNF = Außendurchmesser der Schraube 6,35mm.
    Kernloch für ein M8 Gewinde ist 6,4mm.
    Mit einem 6,5 mm Bohrer den Gewinderest rausbohren und ein M8 Gewinde reinschneiden. "Fleisch" ist in diesen Einzugsmuttern dafür genug vorhanden.
    Die Langlöcher der Sitzhaltewinkel entsprechend auf 8,5mm auffeilen und montieren ;).

    Gruß, Diddi