Beiträge von HOT

    Zitat von JanCooper

    Werde dieses Auto nie verstehen :D

    Ist doch eigentlich ganz einfach zu verstehen ;).

    Die elektrische Anlage im Mini ist vom Layout her in den späten 50ern konstruiert worden und man positionierte den Sicherungskasten einfach in den Motorraum, da er dort gut zugänglich ist.
    Und auf der Insel ticken die Uhren etwas anders. Deshalb haben sie erst recht spät eine der elektrischen Hauptfehlerquellen (den Sicherungskasten inkl. fliegender Sicherungen) in einen einzelnen großen Sicherungskasten verpackt in den Innenraum verlegt. Seit dem ist zumindest diese Fehlerquelle eliminiert ;).

    Aus diesem Grund verlangt der Mini regelmäßige "Kontaktpflege" in Verbindung mit etwas Batteriepolfett. Alternativ holt man die o.g. Änderung mit etwas Fleißarbeit und einer kleinen Investition nach.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Madblack

    ....laut mini spares akm ist des ein hbz mit "failure switch on body" also die vorgängerausführung des späteren "failure switch on cap".

    Genau. Und dieser "Failure Switch" spricht an, wenn einer der beiden Kreise (in der Regel der obere am HBZ) ausfällt weil keine Flüssigkeit mehr nachkommt, oder wenn einer der beiden Kreise wegen Leckage keinen Druck mehr aufbaut.

    Wurde vor allem in diagonal geteilten Bremssystemen = Trommelbremse verwendet

    Die Kappe mit eingebautem Schwimmerschalter als "Ersatz" für diesen "Bremskreisausfallwarnschalter :rolleyes:" ist sogar die bessere Wahl, da sie bereits warnt, wenn das Flüssigkeitsniveau im Behälter zu weit absinkt. Die geschieht dann aber bevor der erste Bremskreis wegen "Nachschubmangel" ausgefallen ist und nicht erst, wenn´s bereits zu spät ist ;).

    Es spricht also grundsätzlich nichts dagegen, diesen Schalter abzuklemmen und als Ersatz eine Kappe mit Schwimmerschalter (an die selben Strippen) anzuklemmen.

    Gruß, Diddi

    Zitat von ChriLu

    passt astrein...

    Musst nur darauf achten, dass auch der entsprechende Zwischenradsatz, passend zum Getriebe/Zwischenradgehäuse, verbaut wird.
    Wenn beide (1300er sowie der 1000er "Getriebespender") A+ sind, einfach den kompletten Zwischenradsatz vom 1300er nehmen.

    Hintergrund: Der Lagerdurchmesser vom Zwischenrad bei A-Serie und A+ ist unterschiedlich. Kannst also nicht einfach "durcheinanderwürfeln".

    Ist aber der 1300er A+ und der "Getriebespender" ein A, musst du den Zwischenradsatz vom "Getriebespender" nehmen und dazu ein Primärrad vom 1300er A besorgen, da A+ und A unterschiedliche Verzahnungen haben.

    Gruß, Diddi

    Auch wenn´s machbar ist, würd ich´s trotzdem nicht machen, weil:

    - Du einfach nicht sauber arbeiten kannst.
    - Beim Wechseln der Stößelbecher die Gefahr extrem groß ist, dass Dreck hinein gelangt, da du den Bereich um die Zugangsdeckel nicht gründlich reinigen kannst, dann in der Enge um den Außlasskrümmer die Stößelbecher reinfummeln musst, die dabei zwangsläufig Kontakt mit Dreck bekommen. Starker Verschleiß ist also schon vorprgrammiert. Schade um die schöne neue Nockenwelle.
    - Die Gefahr besteht, (wegen der Enge) beim horizontalen Einsetzen der Nockenwelle mit deren scharfen Kanten die Lager zu beschädigen, wenn man nicht extrem vorsichtig ist.
    - Der Motorausbau (mit einem zusammenklappbaren 150,-E Werkstattkrahn) nur etwa 1,5-2h dauert.

    Denk besser noch mal darüber nach ;).
    Gruß, Diddi

    Zitat von Tonylein

    ...Mal sehen, wie lange dieses problemchen gelöst bleibt...

    Nicht lange :headshk:, da sich an den Steckkontakten schnell wieder Korrosion bilden wird und die Probleme von neuem beginnen.

    Wenn du längerfristig Ruhe haben willst, solltest du die Steckkontakte am Sicherungskasten gründlich reinigen und mit etwas Batteriepolfett wieder aufstecken. Besser wäre es, die Steckkontakte zu erneuern, denn wenn schon einmal Korrosion da war, ist die Zinn-Oberfläche der Kontakte bereits zerstört.

    Für eine dauerhafte Problemlösung muss der Sicherungskasten in ein "freundlicheres" Umfeld = Innenraum hinter´s Armaturenbrett. Das würde allerdings einiges mehr Arbeit bedeuten und erfordert das Ändern (Verlängern) des Kabelbaums.

    Gruß, Diddi

    Den vorderen Bolzen (Zapfenschlüssel) kannst du nicht einfach rausdrehen, da er innen kein eingeschweißtes Gewinde hat, sondern eine sebstsichernde Mutter (SW 11/16"), die durch eine Öffnung im Rahmen (von vorne, mit Gewebeklebeband verschlossen) zugänglich ist.
    Um da ran zu kommen, müsste der Rahmen vorne etwa 10 cm abgelassen werden, wofür aber nicht genug Platz ist, da der Rahmen hinten an die Karosserie/Reserveradwanne anschlägt.
    Einzige Möglichkeit = Rahmen komplett raus :( .

    Gruß, Diddi

    Den gleichen Effekt, abgesehen von einer geringfügig breiteren Spur hast du, wenn du eine 4mm Spurplatte zwischen Flansch und Felge legst ;).
    Mit einer Distanzplatte zwischen Flansch und Scheibe könnte es am anderen Ende, zwischen Scheibe und Achsschenkel zu eng werden ;).

    Gruß, Diddi

    Zitat von Mr. Grease

    ... Keith Calver hat einmal ausführlich getestet, nach meiner Erinnerung
    kostet der Kat bei SPI und MPI irgendwo zwischen 1 und 3 PS ... ;)

    Und der gleiche Keith Calver hat auch geschrieben, dass es beim Vergaser Cooper deutlich mehr ist als bei den Einspritzern. Es sollen so ca. 5 PS sein

    Deshalb kann ich dieses:

    Zitat von Asphalt

    Jupp! Bei den sog. "Vergaser-Cooper"!

    Dieser ist baugleich zu den Einspritzer-Katalysatoren.

    nicht so ganz glauben. Könnte gut sein, dass die Kats von Vergaser und Einspritzer zwar die gleichen Gehäuse haben, aber mit Einführung der Einspritzer eine andere Matrix im Kat eingesetzt wurde und dieser danach dann auch als Ersatzteil für die Vergaser gelistet wurde.

    Gruß, Diddi

    Wenn du die hinteren Radnaben meinst, dann ja. Die sind identisch. Egal ob 10", 12" oder 13".
    Unterschiedlich sind nur die Radbolzen.
    Normale 10"er inkl. Cooper (nicht "S") hatten kurze Radbolzen, Cooper "S" und 12"er haben längere (+ 3/4" wegen der breiteren Trommeln), Sportpack Modelle nochmals 5mm (?) längere wegen werksseitiger Spurverbreiterungen.

    Gruß, Diddi

    Zitat von minifahrer a.D.

    Diese wäre ideal, da sie den langen Führungsdorn hat.
    An Stelle der Konen würde ich mir eine Buchse drehen (lassen), die an Stelle des Nadellagers (saugend) in die Schwinge passt und damit aufreiben.
    Danach erst das Nadellager einpressen und dabei die neue Welle als Führung verwenden.
    So wird sichergestellt, dass keine Späne vom Reiben unbemerkt ins Nadellager gelangen :scream:.

    Gruß, Diddi

    Zitat von forcker

    ...Ist das keine Bronzebuchse?...
    Wie spannt man denn die Schwinge in die Drehbank, damit sichergestellt ist, dass alles fluchtet?

    Jo, "Messingbuchse" weil sie halt gelb glänzt ;). Dürfte eine Buchse aus Lagerbroze sein.

    Nix Drehbank, wird von Hand aufgerieben.

    Zum Thema "fluchten":

    Zitat von HOT

    Idealer Weise eine Reibahle mit Führungsdorn verwenden, die über das Nadellager geführt wird.

    Gruß, Diddi

    Zitat von CrappyThumb

    Nur mal als Hinweis: Wenn eines der Batteriekabel bei laufendem Motor abspringt, kann es gut sein, dass empfindliche, elektrische Verbraucher durch eine Spannungsspitze kaputt gehen - darunter sind dann: Radio, Wegfahrsperre, Steuergerät.

    Unter anderem kann auch die Lima dadurch "sterben" ;).

    Gruß, Diddi

    Zitat von Mini85

    Welchen Durchmesser muss denn so eine Reibahle haben??

    Die Achswelle hat einen Durchmesser (neu) von 20,8 mm. Eine verstellbare Reibahle, die von 20,0 - 21,0 aufreiben kann, sollte es sein.
    Wichtig beim Aufreiben ist, dass beide Lager (Messingbuchse und Nadellager) zueinander fluchten. Sonst passt zwar die Welle durch die Messingbuchse, klemmt aber im Nadellager und verschleißt so extrem schnell.
    Idealer Weise eine Reibahle mit Führungsdorn verwenden, die über das Nadellager geführt wird.
    Als Lagerspiel würde ich 2-3/100 mm empfehlen, also auf 20,82-20,83 aufreiben. Sicherheitshalber aber die Welle vorher messen (Produktionstoleranzen :rolleyes:).
    Die Welle sollte ohne zu klemmen durch die Buchse passen, gleichzeitig aber auch kein fühlbares Spiel haben. Die 2-3/100mm sind für´s Fett wichtig!

    Gruß, Diddi

    Zitat von Madman

    ...jedoch ist mir der zündzeitpunkt sehr verdächtig!
    ist irgendwo um OT oder dahinter, allerdings mit lampe kontrolliert, da keine pistole. werd den wahrscheinlich noch mal einstellen.

    Das wird wahrscheinlich schon die Hauptursache sein. Zündung auf OT oder sogar später erzeugt extrem unruhigen Motorlauf und sorgt für (zu) hohe Temperaturen. Bitte unbedingt korrekt einstellen, sonst droht Motorschaden :eek:.

    Gruß, Diddi