Beiträge von HOT

    Ein einfacherer, aber genau so legaler Weg ist folgender:

    Mit einem KFZ-Meisterbetrieb die "Neueinschlagung" der Fgst-Nummer besprechen. Wenn möglich schon vor Beginn der Arbeiten.
    Das Fahrzeug beim "beurkundenden" Meister mit neu eingeschlagener Fgst-Nr. vorführen, oder ihn in die heimische Werkstatt einladen.
    Er bestätigt dann schriftlich und mit Stempel, dass die Fgst-Nr auf Grund von Karosseriearbeiten neu eingeschlagen werden musste. Dieses Schreiben verbleibt mit dem Fahrzeugschein im Fahrzeug und kann bei jeder Kontrolle/TÜV-Untersuchung vorgezeigt werden.

    Bei der Erneuerung meines Scheibenrahmens hat diese schriftliche Bestätigung 10,-€ in die Kaffeekasse des Meisters (gleichzeitig Firmeninhaber) gekostet ;). Lauferei = 0, Behördengänge = 0.

    Gruß, Diddi

    Zitat von lüdder

    PS: MM schreibt auf der Homepage (meinetwegen auch der Hersteller des Rep.-Kits) dass man das Gewinde auch bei eingebautem Getriebe schneiden könnte. Davor möchte ich warnen! Die Späne sollten nun wirklich nicht im Getriebe verbleiben ....

    Ist durchaus möglich, wenn man den Gewindebohrer schon vor dem ersten Ansetzen dick mit einem zähen Schmierfett bestreicht. Das Schneiden in mehreren Durchgängen (max. 1,5 - 2 Umdrehungen) vornehmen und dazwischen jedes mal den Gewindebohrer und die Bohrung selbst reinigen und neu fetten. So bleiben die Schneidspäne im Fett kleben und landen nicht im Getriebe.
    Besondere Vorsicht ist geboten, wenn der "Mitnehmer" des Helicoil-Einsatzes abgebrochen wird. Allerdings ist der magnetisch und man kann ihn mit etwas Glück mit einem Stabmagnet wieder rausfischen, sollte er trotz aller Vorsicht doch mal ins Getriebe fallen.
    Selbst schon 2x mit Helicoil im eingebauten Zustand repariert und ist gut gegangen.
    Sicher, ein Restrisiko bleibt natürlich, lässt sich aber bei sorgsamem Vorgehen zumindest minimieren.
    Um dieses Restrisiko 100%ig auszuschließen, bleibt nur ausbauen und zerlegen.

    Gruß, Diddi

    Zitat von BlackBrummer

    ...auf der Entlüftung hab ich übrigends so ein kleines Filterchen wo bei warmen motor auch bissl warmer "dampf" rauskommt wenn man es mal so nennen mag. eher ists ein laues lüftchen also müsste das soweit intakt sein.

    Genau das könnte schon die Ursache für dein Problem sein. Durch die Filter wird das Kurbelgehäuse nur nach außen belüftet. Zumindest baut sich so kein Überdruck auf.

    Die Konstrukteure des Motors haben sich schon etwas dabei gedacht, wenn sie die Kurbelgehäuseentlüftung am Vergaser/Ansaugkrümmer angeschlossen haben.
    Dadurch baut sich im Kurbelgehäuse ein leichter Unterdruck auf, der verhindert, dass Öl an den verschiedenen Simmerringen oder auch am Peilstab austritt.

    Gruß, Diddi

    Der sehr hohe Verbrauch, gepaart mit den (Ruß)-Spritzern auf dem Po deuten auf ein gnadenlos überfettetes Gemisch hin. Ich vermute auch mal, die Abgase "duften" nach unverbranntem Sprit.

    Mögliche Ursachen:

    - Wie schon angemerkt wurde, eine falsche Düsennadel. Wie sieht es mit dem Leerlauf-CO-Wert aus? Passt der? Wenn ja, sieht´s definitiv nach einer falschen Nadel aus.
    - Wie auch schon angemerkt wurde, ein hängendes Schwimmernadelventil. Dann würde er aber auch im Leerlauf sehr schlecht laufen und hätte einen Leerlauf-CO-Wert jenseits von gut und böse.
    - Ähnliche Symptome wie ein hängendes Schwimmernadelventil kann ein falsch eingestellter Choke-Zug (geht nicht ganz zurück) oder ein klemmender Düsenstock verursachen. Kalt springt er gut an und läuft ruhig. Nähert er sich aber der Betriebstemperatur wird das Gemisch zunehmend schlechter (zu fett), läuft unruhig im Leerlauf und die Gasannahme ist träge allerdings ohne "Verschlucken".
    - Stark verdreckter Luftfilter. Im Leerlauf merkt man´s kaum und der Co-Wert lässt sich einstellen. Sobald er aber etwas arbeiten muss, schnürt ihm der verstopfte Filter die Luft ab und das Gemisch überfettet.

    Die einzelne (stärker als die anderen) verrußte Kerze kann, wie vorher schon angemerkt wurde, auch mehrere Ursachen haben.

    Du solltest hier systematisch vorgehen und der (die) Fehler sollte(n) sich finden/beheben lassen.

    - Kompression prüfen
    - Zündung überholen/einstellen. Kerzen, Stecker, Kabel, Kappe, Finger und Kondensator sind Verschleißteile, die regelmäßig gewechselt werden sollten.
    Ich wechsele z.B. alle 2 Jahre vor Winterbeginn.
    - Kleine Motorinspektion (Öl, Filter, Luftfilter...)
    - Vergaser zerlegen, reinigen, auf Verschleiß prüfen (Drosselklappenwelle, Düsenstock, Düsennadel). Schwimmernadelventil profilaktisch wechseln. Bei der Gelegenheit feststellen, welche Düsennadel verbaut ist. Das würde bereits Aufschluß geben, ob sie zumindest einigermaßen passt oder nicht.
    - Vergaser Grundeinstellung vornehmen und dann mit CO-Tester (3,5-4%)einstellen.

    Gruß, Diddi

    Zitat von mahony69

    ...an dem kranz wo der simmerring drüber laüft sind einige riefen vom pressen drin.ich hoffe das macht nicht so viel aus,weil doch das radlager da gegengezogen wird.

    Ideal ist das natürlich nicht, allerdings auch nicht so dramatisch, solange die Anlagefläche für´s Radlager nicht verformt ist. Kleinere Macken kannst du mit einer feinen Feile und feinem Schleifleinen egalisieren und auspolieren.
    Es dürfen auf keinen Fall Grate stehen bleiben, da sonst das Radlager nicht richtig sitzt, bzw. auch der Simmerring dann nur von 12:00 bis Mittag hält.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Madman

    Sollte der Lüfter .....
    ...nicht eigentlich Luft aus dem Radkasten durch den Kühler ziehen
    und dann auf den Motor?
    Meiner macht das ganze nämlich umgedreht, also warme Motorluft durch
    den Kühler in den Radkasten. Ich finde, dass widerspricht irgendwie
    dem Kühlungsprinzip.

    Stell dir mal den "Sturm" durch´s Grill bei 100 km/h vor. Wie sollte es bei dem "Gegenwind" da der Lüfter schaffen, noch Luft aus dem Radhaus in den Motorraum zu blasen :confused: ;) :D.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Testpilot

    zwei Buchsen sind aber wesentlich zu lang!

    Bei der Montage dann den Lagerbolzen richtig positionieren und mit einer großen Zange/Gripzange unter Spannung setzen, bis die Mutter (Scheibe/Federring nicht vergessen) wenigstens 2 volle Umdrehungen gefasst hat.
    So klappt´s auch mit dem doppelten Gummi ;) .
    Mutter dann nur beiziehen und nicht komplett festziehen, sondern erst, wenn er wieder auf den Rädern steht. Andernfalls stehen die Gummis zu stark unter "Streß" (Torsion) und segnen bald wieder das Zeitliche :scream:.

    Gruß, Diddi

    Beim Einstellen vor allem darauf achten, dass die Einsteller richtig herum gedreht werden. Sie werden immer in Drehrichtung (vorwärts) des entsprechenden Rades eingestellt.
    - Rechte Seite gegen Uhrzeigersinn.
    - Linke Seite im Uhrzeigersinn

    Jeweils auf die Rückseite der Anerplatte gesehen.

    Gruß, Diddi

    Das sieht aber gar nicht gut aus. Mein Beileid.

    Wenn die Zugstrebe(n) so stark durch den Aufprall verbogen ist (sind), könnte auch der Hilfsrahmen derbe einen mitbekommen haben :(, während du auf der Bremse gestanden hast. Würde ich den Sachverständigen direkt drauf hinweisen :o , da das ziemlich teuer werden kann :eek:.

    Wenn du noch die Möglichkeit hast, nimm besser die Lampenschirmchen ab oder sind die etwa eingetragen (eher nicht oder?).
    Es könnten u.U. dumme Fragen aufkommen.
    Auch wenn er nicht für die "Rennleitung" arbeitet, sondern "nur" für die Versicherung.
    Die könnten da eventuell bei Fotos auf dumme Gedanken kommen und die "Verkehrssicherheit" in Frage stellen :eek:. Die Zahlungsmoral nimmt dann rapide ab ;).

    Gruß, Diddi

    Zitat von Minispezial1380

    Bei Minimotorsport bekommst Du die vorderen Bremsscheiben und Klötze für 41 Euro.130min Arbeitszeit war wahrscheinlich mit Mittagspause.

    Einen Satz Scheiben + Klötze für 41,- bedeutet: Billige no-name Produkte, die am Anfang funktionieren, aber meist nach kurzer Zeit Probleme machen:

    - Die Scheiben verschleißen schneller, da mindere Materialqualität
    - Nach heftigem Gebrauch der Bremsen auch gelegentlich verzogene Scheiben
    - Bremsenrubbeln
    - Bei ein paar Tagen Standzeit in feuchtem Wetter rosten die Klötze auf der Scheibe fest

    Dies sind nur einige Beispiele.

    Frei nach dem Motto: You only get, what you pay for ;) .
    Aber Geiz ist ja bekanntlich geil :rolleyes:

    Und 130 Minuten für einen Scheiben/Klötze Wechsel inkl. Wechsel eines Bremssattels gehen voll in Ordnung, wenn man´s vernünftig macht:

    - Sättel im Bereich der Bremsklotzaufnahme, sowie die außenliegenden Kolbenflächen reinigen
    - Radflansch im Bereich der Scheibenauflage entrosten
    - Verzahnung der A-Welle und Flansch reinigen
    - Sitz für Federring im Flansch entrosten/entgraten
    - Bremsschlauch richtig positionieren, da er bei Montage eines neuen Sattels in 9 von 10 Fällen verdreht ist. Und das ganze ohne die Mutter der Bremsleitung zu vernudeln...........
    - Zu guter letzt noch eine Probefahrt um alles auf sichere Funktion zu testen.

    Da kommen schnell 2 Stunden zusammen.
    Wenn ich natürlich alles nur schnell auseinander reiße und ohne weitere Checks bzw. Reinigungsarbeiten wieder zusammenhaue bin ich auch schneller, bzw. bezahle weniger Arbeitszeit.
    Nur darf ich mich dann nicht wundern, wenn ich die gleiche Arbeit in kürze wiederholen (lassen) muss.
    Und ein Kunde, der schon nach einem halben Jahr wieder frustriert vor der Werkstatt steht und über die gleichen Probleme klagt, wird sich entweder einem anderen Auto zuwenden (was schade wäre), oder die Werkstatt wechseln wenn er den Grund des Übels kennt/erfährt/versteht.

    Gruß, Diddi

    Zitat von CrappyThumb

    Deshalb: Erklär' mal bitte...aber bitte so, dass es auch ein Elektrotechniker versteht.. ;)

    :D Treffer, versenkt. :D

    Das mit dem Potenzial und so hab ich auch nicht verstanden.

    Aber mein alter Lehrmeister hat auch immer gesagt: Mensch Jung, überleech doch ma. Wennde ersma den Minispol abschraubst, bleibt der 13er Schlüssel auch garantiert kalt wennde danach den Pluspol abschraubst und dabei anne Karosse kommst.

    Recht hatte er :o , aber der nächste Stift im ersten Lehrjahr meinte, er wüsste alles besser :rolleyes:. Es hat gefunkt, geschweißt, und beim Versuch den Schlüssel wieder runter zu bekommen blieb die Pelle kleben :scream: :eek: .
    Der Meister hat dann geistesgegenwärtig mit `nem Bolzenschneider das Massekabel gekappt, denn `ne LKW Batterie mit 120 AH kann ganz schön Unheil anrichten :eek: .
    Danach hat auch der Stift es dann geglaubt :D.

    Gruß, Diddi

    Könnte durchaus auch die Krümmerdichtung am Zylinderkopf sein.
    Wenn der Motorknochen zu viel Spiel hat, arbeitet der Motor mehr und der Krümmer kann sich etwas lösen.
    Dadurch kann die Krümmerdichtung durchbrennen und das Geräusch ist das gleiche.

    Schau mal, ob du die Krümmerschrauben bzw. Muttern zum Zylinderkopf etwas nachziehen kannst. Wenn ja, solltest du die Dichtung wechseln.

    Gruß, Diddi