Beiträge von HOT

    Zitat von Harleyherbert

    ... Fix und fertig mit Gruß aus Mainz René, dabei lief bis jetzt alles so gut.

    Hallo René,

    nu mal keine Panik. Ist alles halb so wild. Bin davon ausgegangen, dass du den kompletten Innenschweller von vorne bis hinten auswechseln willst/mußt.
    Das geht natürlich auch in kleinerem Rahmen mit selbst angefertigten Blechen.

    Wenn du nur den hinteren Teil des Außenschwellers rausgetrennt hast, würde ich jetzt zuerst den Innenschweller mit einem selbst gefertigten Blechsegment reparieren. Dabei wiederum das Heelboard so weit wie möglich unangetastet lassen. Den Verstärkungswinkel zum Innenschweller aber trotzdem jetzt schon entfernen, da später kaum noch Platz zum Arbeiten ist. Denn Innenschweller unbedingt nut mit Punktschweißung reparieren, keine durchgezogenen Nähte! Vor allem, wenn dein "TÜV-Berater" diesen Bereich zu sehen bekommt ;).

    Wenn der Innenschweller repariert ist, zuerst um das Heelboard kümmern. Dafür würde ich dir das Original Rep.-Blech (HMP441006) unbedingt empfehlen, da es passt und auch schon den Verstärkungswinkel und die Gewinde zur Hilfsrahmenbefestigung enthält.
    Es muss auch nicht komplett bis zur Mitte erneuert werden sondern nur so weit wie erforderlich, aber auf jeden Fall bis zur Seitentasche!
    Auch wenn du es nicht gerne höhren magst, dieses Blech unbedingt mit montiertem Hilfsrahmen einpassen. Eine bessere Schablone gibt´s nicht. Und "gestrippt" ist der Rahmen garnicht mehr so schwer.

    Wenn das Heelboard repariert ist, würde ich dann den Außenschweller komplett raus nehmen und prüfen, ob es weitere versteckte Schäden, vor allem im Bereich Wagenheberaufnahme, gibt. Muss der Innenschweller im Bereich Türöffnung auch noch repariert werden, solltest du spätestens jetzt über Verstrebungen nachdenken, bevor du anfängst den Innenschweller zu bearbeiten.
    Sind Innenschweller und Türeinstieg (wirklich) in Ordnung, kannst du die Verstrebungen getrost vergessen, alles entrosten, behandeln und mit neuem Außenschweller wieder verschließen.

    Aufwendige Verstrebung ist wirklich nur erforderlich, wenn du Innen- und Außenschweller inkl. Einstieg gleichzeitig raustrennen musst.

    Gruß, Diddi

    Warum willst du überhaupt den Achsbolzen aus der Schwinge auspressen?
    Macht man eigentlich nur, um ihn zu "vermessen", wenn der Verdacht besteht, dass er krumm ist, was ich aber bisher nur einmal erlebt habe. Da war aber auch die Schwinge selbst zusätzlich krumm (heftiger Bordsteinkontakt).
    Zum Strahlen und Lackieren der Schwinge einfach gut, dick abkleben, dann passiert da nichts.

    Gruß, Diddi

    Hallo René,

    Für die Reparatur des "Schwellerabschlusses" (Heelboard) ist das Blech HMP441006 ideal geeignet.
    Hier solltest du aber erst anfangen, wenn dein Kofferraumboden komplett fertig ist, denn zum Anpassen dieses Blechs ist es ungemein hilfreich, wenn du den hinteren Hilfsrahmen wieder einbauen kannst. Dadurch hast du dann nämlich die exakten Bezugspunkte für die vordere rechte Hilfsrahmenaufnahme!

    Wenn du natürlich alles (Innenschweller/Bodenblech, Außenschweller und Heelboard) gleichzeitig raustrennst, geht auf jeden Fall einiges an Stabilität verlohren.
    In diesen Fall solltest du wenigstens eine Verstrebung (wie ein X) in die rechte Türöffnung und zusätzlich eine Strebe von A- bis B-Säule etwa 10 cm oberhalb vom Schweller einschweißen.
    Besser noch wäre auch eine Verstrebung diagonal durch den Innenraum. Schau mal hier rein: https://www.mini-forum.de/showthread.php?t=35971
    Ist zwar aufwendig aber ...........

    Das "Heelboard" zuerst weitgehend unangetastet lassen und nur Innen- und Außenschweller raustrennen.
    Dafür würde sich als Reparatursektion ADA36002LQ bestens eignen!
    Beim Enschweißen dieser Sektion nur die Nähte/Punkte zum Heelboard noch weglassen. Dadurch ist die Stabilität weitgehend wieder hergestellt.
    Jetzt erst das Heelboard soweit wie erforderlich raustrennen, (mit eingebautem Hilfsrahmen) einpassen und einschweißen. Die einzige Schwierigkeit sind die Schweißpunkte in der hinteren Seitentasche, um den Verstärkungswinkel zum Innenschweller zu verschweißen. Die erforderlichen Löcher bohren, wenn die Schwellersektion noch nicht eingebaut ist, da es sonst in der Seitentasche eine Quälerei ist.
    Um etwas mehr Platz in der Seitentasche zu haben, kannst du auch die Schweißpunkte der Seitentasche an der B-Säule ausbohren und die Seitentasche zum Innenraum hin wegbiegen. Dafür müssen allerdings die entsprechenden Schweißpunkte der Seitentasche am Boden/Innenschweller noch warten, bis auch dieser Verstärkungswinkel sowie die "Bodenstütze Ablage" 14A8994 eingeschweißt ist ;) .

    Die "Bodenstütze Ablage" 14A8994 findest du, wenn du von oben in die Seitentaschen schaust. Das ist im Prinzip eine Verstärkung für den Innenschweller und verschließt gleichzeitig den Schweller nach oben hin, läßt aber einen Spalt zum Seitenteil offen. Ist praktisch die Verlängerung des Türeinstieges nach hinten in die Seitentaschen bis zum Heelboard. Kann man sich auch leicht selbst anfertigen, da es nicht aufwendig geformt ist.

    Gruß, Diddi

    Hast du den Tacho in der Vergangenheit mal aus/eingebaut und diese Schwankungen sind danach aufgetreten?

    In dem Fall könnte es sein, dass sich die Verbindung der Tachowelle am Tacho gelöst hat oder erst garnicht richtig verriegelt war. Das würde bedeuten, dass der Vierkant nicht richtig im Tachoantrieb sitzt und überspringt.

    Das kann aber auch durchaus daran liegen, dass die Tachowelle entweder "trocken" läuft oder sich bereits in "Auflösung" befindet und deswegen hakt.

    Die Tachowelle ist in sich selbst etwas flexibel (Verdrehung). Wenn sie irgendwo schwer läuft, baut sich etwas Spannung auf, die sich wieder "entläd", sobald sie groß genug ist um den Widerstand zu überwinden.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Mini85

    Da ich nur die Scheiben, Flansche und Sättel verbaue, brauche ich also keine 2,5° Tragarme, wenn ich nur 1,5° haben möchte, oder? Aber wohl einstellbare.

    Wenn du nur Die Sättel, Flansche und Scheiben am Mini-Achsschenkel montierst, verändert sich die Achsgeometrie natürlich nicht.
    Einstellbare untere Querlenker sind eine feine Sache, aber nicht unbedingt nötig.
    Ich würde erst einmal den aktuellen Sturz ermitteln. Der ist in der Regel zwar nie auf beiden Seiten exakt gleich aber auch nicht soooo wichtig. Wäre zwar ideal, wenn exakt gleich, aber bis zu einem Unterschied von 0,5° durchaus akzeptabel.
    Mit einer digitalen Wasserwaage ist das schnell erledigt. Dabei aber nicht vergessen, auch die Lage des Autos (Quertraverse) zu ermitteln und die Sturzwerte mit diesem Wert korrigieren.

    Abhängig vom derzeitigen Sturz dann entscheiden, welche Negativ-Querlenker du nimmst, um in den gewünschten Bereich zu kommen. Die festen Negativ-Querlenker fallen halt beim TÜV nicht auf, da nur die äußere Bohrung etwas nach außen versetzt ist.
    Ist der derzeitige Unterschied größer als 0,5° würde ich auch einstellbare empfehlen. Diese sollten aber auf jeden Fall eingetragen werden, was zumindest nicht so ohne weiteres möglich aber trotzdem machbar ist!

    Ein viel wichtigerer Fahrwerksparameter als der Sturz ist aber der Nachlauf. Hier solltest du in jedem Fall in einstellbare Zugstreben investieren.

    Beim Umbau auf negativen Sturz brauchst du (meistens) auch längere Spurstangenköpfe, da sonst u.U. das Gewinde nicht mehr ausreicht, wenn man die Spur neu einstellt.

    Gruß, Diddi

    Zitat von mahony69

    Hat schon mal jemand die Achsen in den Schwingen gewechselt???
    Wie bekomme ich den Sicherungsring raus???
    Gruss Mahony:confused:

    Sicherungsring bleibt drin und der Achsbolzen wird mit einer Presse in die andere Richtung raus gedrückt. Beim wieder Reinpressen dient der Sicherungsring als Endanschlag.
    Alles klar?

    Gruß, Diddi

    Zitat von Mr.Dean

    Mensch Diddi... wo du dich wieder rumtreibst im Netz :soupson:

    Nö, hab mich nirgends rumgetrieben :headshk: . Nur kurz in die Annonce im Minimagazine geschaut und die Adresse in den Browser gehackt.
    Die werben für diese Verunstaltungen schon `ne ganze Weile :rolleyes: .
    Ich denke auch, das das verboten gehört, einen Mini so zu verunstalten:soupson:
    Sollte mit nicht weniger als sofortigem Mini-Entzug auf Lebenszeit geahndet werden :mad: :D

    Gruß, Diddi

    Zitat von tobiasblender

    ...Kuplung und Kolbenringe durch neue zu ersetzten auch wenn sie noch tadelos funktionieren...

    Bei bereits 115.000 Km wird es wohl nicht mehr sooo lange dauern, bis auch die nicht mehr tadellos funktionieren.
    So lange die Kompression noch i.O. ist, warum gleich wechseln.
    Bez. Kupplung: Je nach Fahrweise kann die noch `ne ganze Weile halten.
    Meine ist jetzt rund 130.000 alt und macht noch keine Probleme.

    Wenn du auf den Motor im Moment nicht angewiesen bist, könntest du auch folgender Maßen vorgehen:

    - Zwischenradlager wechseln und Spiel auf engste Tolleranz einstellen wäre in jedem Fall zu empfehlen. Bei der Gelegenheit gleich die Ölpumpe neu!
    - KW-Simmerringe wechseln
    - Steuerkette, Ritzel, Kettenspanner wechseln
    - Wasserpumpe wechseln und Thermostat prüfen/wechseln
    - Ölfilter und Öl wechseln versteht sich von selbst
    - Zündkerzen, Verteilerkappe, Finger, Kabel wechseln
    - Differenzialsimmerringe und Simmerring der Schaltung neu
    - Es würde sich auch noch anbieten, denZylinderkopf runter zu nehmen, Ventile auf Dichtigkeit prüfen und ggf. neu einschleifen, sowie Schaftdichtungen erneuern.

    Wie sieht´s mit der Synchronisation im Getriebe aus? Wäre jetzt die beste Gelegenheit.

    Motor so einbauen und erst einmal entspannt genießen :cool:.

    In der Zwischenzeit nach einem brauchbaren Motor/Getriebe Ausschau halten. Wenn´s nicht drängt, kann man besser auf "preiswerte" Angebote warten ;).
    Diesen Motor komplett überholen (lassen) und ggf. noch etwas modifizieren.
    Das Getriebe überholen (lassen) oder AT-Getriebe ins Auge fassen.
    Die ganze Einheit komplett montiert "einmotten", bis es Zeit wird, den momentan eingebauten Motor zu ersetzen.
    Die einzelnen Schritte der kompletten Überholung kann man auch nach und nach machen, wenn das Portemonnaie sich etwas erholt hat. Die "Einzelteile müssen dann nur gut geschützt und konserviert gelagert werden.
    Dann braucht man sich auch keinen Stress machen ;).

    Gruß, Diddi

    Zitat von J&A

    ...dann geht man halt zur Dekra (oder GTÜ oder KÜS oder...) :p

    Damit wirst du aber kein Glück haben :headshk:. Vollabnahmen dürfen, im Gegensatz zur HU nur durch TÜV (alte Bundesländer) und Dekra (neue Bundesländer) gemacht werden.

    Ich selbst ziehe für die HU einen freien Sachverständigen von KÜS oder GTÜ vor. Meine Erfahrungen mit TÜV und Dekra waren da eher bescheidener Natur :rolleyes:.

    Gruß, Diddi

    Bei dem Preis werden das wohl die "frühen" sein. Die kannst du aber ohne Bedenken auch für einen "späten" Mini (92>) nehmen. Er liegt nur, wie oben angemerkt, etwa 10mm tiefer.
    Wenn das nicht "akzeptabel" ist, einfach 3mm an U-Scheiben zwischen Knuckle und Trpompete einsetzen und du hast den gleichen Effekt wie mit den teuren :eek: "späten" Knuckles.

    Alternativ wäre ein Satz HiLos zu empfehlen, da sich der Mini mit neuen Gummifederelementen sowieso nach ein paar tausend Km deutlich abgesenkt hat. Mit HiLos lässt sich das dann "schnell" korrigieren ohne alles wieder zu zerlegen um U-Scheiben einzusetzen ;) .

    Gruß, Diddi

    Zitat von Minilady

    ...ich werde Kunstleder nehmen, hat da schon jemand Erfarung damit? ist es schwieriger zu verarbeiten als stoff?
    wie ist es den Himmel mit Kunstleder zu überziehen? ist es sinnvoll über den alten stoff drüber zu kleben?...

    Verarbeiten lässt sich Kunstleder eigentlich sehr gut. Die meisten Sorten sind nur in eine Richtung dehnbar was man beim Zuschnitt bedenken muss.
    Türpappen und Armaturenbrett sind absolut kein Problen. Solltest nur einen guten Profilgummikleber nehmen, wie oben schon mal empfohlen wurde. Den Pattex Sprühkleber kannste in die Tonne treten. Wird im Sommer weich und alles löst sich wieder ab :scream: .
    Die Nähmaschine sollte schon was besseres sein, damit sie keine Probleme beim Durchstechen der Kunststoffschicht hat.
    Den Himmel überziehen würde ich nicht versuchen.
    Denkbar wäre aber, den originalen Himmel als Schnittmuster zu nehmen. Wenn du jemanden hast, der gut nähen kann, oder es sogar selbst beherrscht, sollte das klappen.
    Das Kunstleder sollte dabei dann in Fahrzeuglängsrichtung dehnbar sein.

    Im örtlichen Karosseriefachhandel oder bei Sattlereien kann man meistens zwischen verschiedenen Qualitäten, Preisen, Farben wählen und sich gut beraten lassen, was die Eignung für den jeweiligen Zweck betrifft.
    Schau einfach mal in die "gelben Seiten".

    Gruß, Diddi

    Zitat von HAZARD

    Weiß jemand, wieviel Bar bei funktionierendem Verteiler hinten anliegen?

    Das hängt natürlich auch davon ab, wie stark du auf´s Pedal trittst. Einen genauen Wert kann ich dir nicht sagen, denke aber so 5-10 Bar sollten da schon ankommen. Der Regler macht normaler Weise auch nicht bei x Bar einfach zu, sondern regelt den Druck auf x % vom Druck der Vorderachse

    Ich habe damals den Regler dann gegen einen gebrauchten getauscht und die Bremsen waren wieder in Ordnung. Habe danach den Druck aber leider nicht noch mal gemessen :headshk: .

    Gruß, Diddi

    Würde mich nicht wundern, wenn du da ein Problem mit dem Bremsdruckregler/Verteiler vorne im Motorraum hast.

    Hatte schon mal ein ähnliches Problem nach dem kompletten Entlüften der Bremsanlage.
    Bei niedrigem Druck (Entlüften = Leitung offen) funktionierte alles perfekt. Flüssigkeit kam, Luft war irgendwann draußen. Aber dann.....
    Bei hohem Druck aber hat der Bremsdruckregler den Weg zur Hinterachse gesperrt.
    Habe mir dann zum Testen ein Druckmanometer auf der Arbeit geliehen und an Stelle eines hinteren RBZ an die Bremsleitung gehängt.

    Und siehe da, mehr als 2 Bar waren nicht drin, egal wie ich aufs Bremspedal getreten habe. Auf der gegenüberliegenden Seite ließ sich das Rad auch noch drehen, wenn auch nur sehr schwer.

    Vielleicht kannst du dir ja irgendwo einen Regler/Verteiler ausleihen, um das zu testen, denn mit rund 140,-€ (http://www.minimotorsport.de/etk_detail.asp…lnummer=FAM7821) ist das Teil nicht gerade ein Sonderangebot :headshk: .

    Gruß, Diddi

    Zitat von DEG-MI1

    Nun meine Frage: Bringt das Einfügen einer solchen einfachen Scheibe überhaupt was, hier sind ja fast alle überzeugt, dass man die Gummielemente tauschen soll.

    Wenn die Federelemente noch in Ordnung sind (wie ist der KM-Stand?) und auch die Kugelbolzen (Knuckle Joints) noch nicht verschlissen sind, kann man dadurch diese Schieflage korrigieren.
    Werden dann aber irgendwann die Knuckles und/oder Federelemente erneuert (der Tag kommt garantiert :rolleyes:), muss man diese "Korrektur" wahrscheinlich wieder rückgängig machen, sonst hängt er zur anderen Seite, bzw. ist auf der korrigierten Seite zu hoch.
    Diese Distanzscheiben sind vergleichbar einer Unterlegscheibe mit 1/2" (12,7mm) Innendurchmesser. M12 U-Scheiben gehen meistens auch ;) evtl. etwas auffeilen.
    Zum Berechnen der erforderlichen Korrektur gilt das Verhältnis ca. 1:3 = 1mm U-Scheibe = 3mm Fahrzeughöhe. Dann die erforderliche Anzahl U-Scheibe zwischen "Trompete" und Knuckle einbauen.

    In der Regel ist auch nur die Vorderachse betroffen wegen deutlich höherem Gewicht.

    Gruß, Diddi