Beiträge von HOT

    Zitat von minifahrer a.D.

    Die Anlagen vom Inno und Cooper S sind identisch oder täusche ich mich da?
    Servo vom Inno und S Serie 1/2 sind optisch gleich, nur hat der Inno wegen der Zweikreis Anlage andere hintere Bremszylinder.
    Falls ich irgendwo falsch liege, bitte ich um Nachhilfestunde.

    Die Frage, ob die S-Anlage und die Inno Anlage identisch sind, hast du dir, bewusst oder unbewusst, schon selbst beantwortet:

    Sie sind nicht gleich:headshk: , denn:

    - Der "S" hatte eine Einkreis-Bremsanlage. Das "Inline"-Servo wirkt auf beide Achsen gleich. Der Druck zur Hinterachse wird über einen Bremsdruckregler begrenzt.

    - Der Inno Cooper hatte eine Zweikreis-Bremsanlage. Das "Inline"-Servo war nur in den vorderen Bremskreis integriert. Auch beim Inno wird der Druck zur Hinterachse über einen Bremsdruckregler begrenzt.

    Auch sind die beiden Servos optisch unterschiedlich. Hersteller des englischen Servos ist Lockheed und des italienischen Servos ist/war Bonaldi. Auch die Einbaulage ist unterschiedlich. Beim "S" zeigt der Hydraulikteil des Servos nach vorn und beim Inno nach hinten, was aber bei einem Umbau unerheblich ist und technisch keinen Unterschied macht.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Peterle75

    .....obwohl ich auch mal einen Schweller selber herstellen werde um mir den Aufwand mal bewusst zu werden. Evtl lohnt es sich ja einige Paare mal zur Seite zu legen. Die Lüftungslöcher bekomme ich wohl hin, es müssen ja nicht so viele sein.

    Wenn der Schweller denn nur ein gerades, gekantetes Blech mit ein paar Lüftungsöffnungen wäre :rolleyes: .
    Der komplette Schweller läuft, von oben betrachtet in einem Bogen.
    Um den sauber hinzubekommen bräuchtest du zusätzlich zur großen Kantbank auch noch ein Stauch/Streck-Gerät alla Eckholt Kraft- oder Handformer.
    Die gibt´s zwar auch in einer einfacheren Version (von Dinosaurier) für den besser ausgestatteten Hobbyblechschlosser. Aber selbst dieses hat nicht jeder in der Werkstatt liegen.

    Gruß, Diddi

    Das hängt auch davon ab, ob dein Auto serienmäßig eine Einkreis-Bremsanlage als Ausgangsbasis hat oder schon über eine Zweikreis-Bremsanlage verfügt.

    Zitat von minifahrer a.D.

    Der Umbau von Trommel- auf Scheibenbremse ist nur dann positiv zu begutachten, wenn in der Baureihe des vorliegenden Fahrzeuges später eine solche Ausrüstung serienmäßig war.

    Hat er serienmäßig eine Einkreis-Bremsanlage, wäre das Umrüsten auf Cooper S Bremsanlage grundsätzlich eine Verbesserung und der TÜV dürfte nichts dagegen haben. Vorher mit dem TÜV-Prüfer absprechen, da der eventuell zusätzliche Unterlagen verlangen wird, aber nicht muss.

    Hat dein Auto aber schon serienmäßig eine Zweikreis-Bremsanlage, wäre der Umbau auf eine Einkreisanlage, egal ob mit Scheiben oder Trommeln aus technischer Sicht ein Rückschritt, den der TÜV nicht zulassen wird.
    Dann bliebe nur der Umbau auf die Zweikreis-Bremsanlage vom Inno B39.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Matzze.1

    Mengers arbeitet absolut sauber, da kann so etwas nicht pasieren.

    Zitat von CoopDevil

    ...es waren doch die Motorknochen, bin Heute bei Mengers gewesen dabei kam raus das sie die verkehrten Buchsen verbaut hatten.

    So viel zu dem Thema....:"...da kann so etwas nicht passieren." :rolleyes:

    Auch bei Mengers arbeiten nur Menschen. Und wo Menschen arbeiten, können immer Fehler passieren, egal wie gut und konzentriert sie allgemein arbeiten ;) .

    Gruß, Diddi

    Zitat von Tobsen

    und wofür steht das TRIM: JNR ??

    Der Trim Code gibt die Innenaustattung an: Art des Armaturenbrettes, Polsterstoffe, Teppichfarbton, Seitenverkleidungen, Himmelfarbe etc.

    Gruß, Diddi

    Zitat von sven's mini

    ...macht es überhaubt sinn einen 1100ccm motor heiß zu machen... .... oder ist da ein 1000er eine bessere grundlage ? ?

    Diese Frage lässt sich nicht einfach mit einem klaren Ja oder Nein beantworten.
    Es kommt immer darauf an, für welchen Zweck bzw. welche Fahrweise der Motor gebaut werden soll.
    Der 1100er (small bore) Motor ist ein ausgesprochener Langhuber und hat den längsten Serienhub der A-Serie Motoren. Dadurch ist er, im Verhältnis zum Hubraum ein sehr "elastischer" Motor mit viel Drehmoment, der aber im Gegenzug keine hohen Drehzahlen oder Dauervollgas verträgt.
    Diesen Motor kann man definitiv erfolgreich "heiß" machen, wenn das Motorkonzept weiterhin auf Drehmoment ausgelegt bleibt.
    Neigt man aber dazu, jeden Gang bis zum "gehtnichmehr" auszudrehen, kann es schnell passieren, das sich die Innereien des Motors plötzlich selbst einen Weg ins Freie suchen :eek: .
    Um einem 1098er "Beine zu machen" wären, je nach Finanzlage, durchaus einige Sachen zu empfehlen:
    - Alu-Ansaugkrümmer, Freeflow-Auslasskrümmer, RC40 Auspuff, K&N Filter und passende Düsennadel = Stage 1 Kit
    - Bearbeiteter Kopf mit höherer Verdichtung
    - Feingewuchteter Kurbeltrieb (KW, Pleuel, Kolben, Schwungscheibe...) um "vermeidbare" Vibrationen zu minimieren.

    Ein so modifizierter 1098er ist ein toller Motor mit gutem "Bums" aus dem Keller heraus :cool: , ist aber definitiv nichts für Drehzahlorgien bei "Ampelsprints" oder auf der BAB :headshk: .

    Eine "scharfe" Nockenwelle und Weber oder 2xHS4 sind aber sinnlos, da vor allem die scharfe Nocke erst bei höheren Drehzahlen Sinn macht und für einen Drehmoment-Motor ein Einzel-Vergaser die bessere Wahl ist. Der Einfach-HS4 reicht übrigens Problemlos bis etwa 70-75 Ps und jeder größere Vergaser bringt nichts außer evtl. schlechtere Fahrbarkeit.

    Bei einem 1000er (998er) sieht´s schon wieder anders aus. Der verträgt auch höhere Drehzahlen und kann durchaus eine schärfere Nockenwelle, erleichterte Schwungscheibe, Doppelvergaser (2xHS2) gebrauchen.
    Aber auch hier wären Doppel HS4 "far over the top".

    Gruß, Diddi

    Zitat von Minirobse

    da ich für meine Firsat Felgen (umgeschweist auf 5,5 + 6x12) passende Radläufe suche, aber die ET nicht kenne, hab ich dies heut versucht auszurechnen.

    Was nützt dir die ET bei x" Breite, denn es gibt keine Verbreiterungen mit der Angabe: Passt bis 6x12 mit ETxy.
    Zumindest habe ich noch keine gesehen. Bei Verbreiterungen wird in der Regel nur angegeben, um wieviel sie den Kotflügel (oben Radmitte) verbreitern.

    Also, schraub die Felge oder das Rad drauf, miss wie weit sie/es über die Karosserie hinaussteht und such dir die passenden Verbreiterungen raus.

    Maßangaben der am meisten montierten Verbreiterungen findest du hier: http://home.arcor.de/heinzelmaier/technik/verbreiterung.html

    Gruß, Diddi

    Zitat von godi

    Kann mir jemand den Abstand zwischen denn beiden oberen Stehblechen abmessen.

    Wo denn? Am Windlauf, in der Mitte oder am Haubenschließblech? So ein Maß wird dir nichts bringen und du endest mit einer windschiefen Front, bzw. dein Mini mit einem schiefen Grinsen :headshk: .

    Einzige Lösung: Alles zusammen mit Haube montieren und so lange anpassen, bis es so gut wie irgend möglich passt. Erst dann die ersten Schweißpunkte setzen.
    Würde dir auch trotz knapper Kasse empfehlen, originale Kotflügel zu bestellen und die Nachbauten auf E-Bucht zu verhökern. Das begrenzt zumindest den finanziellen Schaden.

    Alles andere wird nichts.

    Gruß, Diddi

    Zitat von williams mpi

    Aber wie soll der Fall eintreten, daß die Anlaufscheibe des Priärrades die axial Bewegung begrenzt?

    Bis später...

    Da muss ich dir Recht geben. Habe mir das gerade noch mal angesehen. Das Primärrad hat auf beiden Seiten nur direkten Kontakt mit der KW und kann daher auch nicht die Axialbewegung begrenzen.
    Bin da einem Denkfehler aufgesessen :rolleyes: .

    @ Olaf:
    Dieser Drehzahlabfall wenn Kupplung getreten, tritt das nur auf, wenn ein Gang eingelegt ist oder auch im Leerlauf? Wenn das nur bei eingelegtem Gang auftritt, deutet das auf eine nicht richtig trennende Kupplung (schwergängige Verzahnung) oder auf ein klemmendes Primärrad (zu geringes Axialspiel oder auch Radialspiel) hin.

    Gruß, Diddi

    Im Inneren ist einfach nur etwas "Drahtgeflecht", ähnlich wie ein sehr grober Topfreiniger. Soll nur verhindern, dass Tropfen bis oben zum Schlauchanschluss spritzen können. Ölnebel soll an dem "Drahtgewirr" kondensieren und wieder abtropfen.

    Ein paar Tage in Diesel einweichen lassen und ausspühlen. So lange spühlen, bis keine Krümel mehr herauskommen. Lieber 5x zu viel, als 1 mal zu wenig gespühlt, denn Strahlgut mag der Motor im Inneren überhaupt nicht.

    Gruß, Diddi

    Mr. Haynes sagt 22lbf ft = 30 Nm.

    Die Zugstrebenmuttern werden angezogen, bis die Mutter am Endanschlag ist. Dann etwas lösen und mit 30 Nm wieder anziehen.
    Der Bolzen am anderen Ende (Querlenker) wird mit 19 lbf ft = 26 Nm angezogen.

    Den Bolzen am Querlenker muss man nicht unbedingt rausnehmen. Normalerweise reicht es, wenn man den löst, vorne die Mutter runter dreht, dann den Achsschenkel unten nach hinten drückt bis die Zugstrebe vorne aus der Halterung geht, dann seitlich rausschwenken.
    Gummis wechseln und gleich wieder in die Aufnahme rein.

    Achse vermessen muss nur wegen der Zugstrebengummis nicht sein.
    Wird mit neuen Gummis in der Regel nicht schlechter sein als mit den alten, eher besser.
    Wenn dein Fahrwerk noch serienmäßig ist, lässt sich außer der Spur eh nichts einstellen.
    Das überprüfen/einstellen der Spur schadet aber auch nicht, da sich die Federelemente im Laufe der Jahre ziemlich deutlich setzen, was neben dem Sturz auch die Spur beeinflusst.

    Um die vorderen Rahmensilente (Teardrops) zu wechseln, das Auto anheben und auf Böcke stellen. Die Böcke am Hilfsrahmen unterhalb des unteren Querlenkers ansetzen. Es geht auch, wenn das Auto auf den Rädern steht und nicht deutlich tiefer gelegt ist, aber auf Böcken hat man doch etwas mehr Platz zum Arbeiten
    Dann einfach die Silente abschrauben (Abschlepphaken + 1 Schraube). Eventuell musst du mit einem Montierhebel etwas nachhelfen, damit die Silente zwischen Rahmen und Karosserie rausrutschen.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Veit

    Allerdings befürchte ich, das das keiner für einen Metro-Achsschenkel hat/macht.

    We´ll see tomorrow

    Frag doch mal beim Metroholics nach.

    Gruß, Diddi

    Zitat von pay9

    Ich weiss aber nicht ob die sich mit Mini lackierung auskennen.Die haben mal an ein Twingo von mir gearbeitet und ein Tür lackiert und ich war echt zufrieden.
    Es ist aber hier ganz anders und einige Teile(Bleche) sollten ausgewechselt werden.

    Ob die Werkstatt sich mit Mini-Lackierungen auskennt ist eigentlich uninterressant, da jeder (gute) Lackierer jedes Auto lackieren kann.

    Wichtig ist, ob die sich mit dem Mini-Blech und seinen Eigenarten (Versteckte Rostnester) auskennt. Denn, was nutzt es, wenn sie dir für xxx € z.B die Schweller erneuern wollen und hinterher die Rechnung deutlich höher ausfällt, da "bekannte, zu erwartende Zusatzreparaturen" vom nicht Mini-erfahrenen Reparaturbetrieb nicht mit einkalkuliert wurden.
    Schnell wird dann nur nach dem Motto "aus den Augen, aus dem Sinn" einfach "drübergebraten", um die Kosten im erträglichen (geplanten) Rahmen zu halten und das Grauen nimmt im Verborgenen seinen Lauf.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Veit

    Nur um noch mal sicher zu gehen, das ich mich nicht zu blöd angestellt hab: Werden die Kugellager so montiert, das sie in der mitte aneinander anliegen??
    Anderst herum wäre in der Mitte Luft von ca. 5mm.

    Wenn das so ist, kann das Spiel ja nur vom Achsträger kommen, da die inneren Lagerschalen durch die Mutter auf den Achstummel gepresst werden.

    Rischtisch.

    Gruß, Diddi

    Rein um die Frage zu beantworten: Ja, passt.

    Sinn einen solchen Umbau zu machen gibt es aber nicht :headshk: .
    Desweiteren gibt es eventuell Probleme mit Bohrungsversatz bei den Kühlwasserkanälen und es muss eine 1300er Kopfdichtung dazwischen.

    Aber was hast du da denn vor?

    Erzähl mal näheres.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Olaf Lampe

    Kann es daran liegen, daß das Primärrad weniger Axialspiel hat als die Kurbelwellenhautlageranlaufscheiben? Klemmt dadurch das Primärrad auf der Kurbelwelle beim kuppeln? Die Motordrehzahl geht nämlich leicht in die Knie bei eingelegtem Gang im Stand.

    Das ist sogar sehr gut möglich. In dem Fall stützt sich die KW beim Kuppeln nicht an ihren Anlaufscheiben am mittleren Hauptlager ab, sondern an der äußeren Anlaufscheibe des Primärrades. Und dieses Ende des Primärrades läuft mehr oder weniger trocken.
    Durch die stark erhöhte Reibung gibt´s den gleichen Effekt wie bei einer nicht richtig trennenden Kupplung.
    Das solltest du schnellstens beheben, bevor Schaden entsteht bzw. bereits vorhandener Schaden größer wird.
    Übrigens: Laut Haynes soll das Axial-Spiel des Primärrades 0,088 - 0,12? mm betragen.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Veit

    Die Lagerschalen sind sehr leicht rein gegangen, vielleicht zu leicht - keine Ahnung, hab noch keine neuen in der Hand gehabt.
    Könnte mir vorstellen, das die mehr halt im Achsträger haben sollten.

    Da werd ich wohl noch mal investieren müssen... :(

    Das höhrt sich wirklich so an, als wären deine Achsschenkel "ausgelutscht". Kann gut sein, dass die in der Vergangenheit schon mal `nen Lagerschaden verdauen mussten und sich die eine oder andere Lagerschale mitgedreht hat.
    Es braucht nicht viel um die Lagersitze zu "ruinieren", wobei man das nicht unbedingt auf den ersten Blick sieht und erst durch nicht fest sitzende Lagerschalen merkt.

    Vielleicht könnte ich dir helfen. Habe in der Garage noch ein Paar Metro-Achsschenkel liegen, von denen ich nur noch die Antriebsflansche, Wellengelenke und Sättel benötige.
    Die Achsschenkel selbst brauche ich nicht und könnte sie dir für kleines Geld zukommen lassen.
    Wenn du Interresse hast, melde dich einfach mit `ner PN.

    Gruß, Diddi