Beiträge von HOT

    Zitat von Boris

    Noch eine Frage, ist es möglich das meine alte kaputte Mini Lima auch im ausgeschalteten Zustand die Batterie leergesaugt hat? Habe nämmlich meine Batterie komplett enladen wieder vorgefunden obwohl ich die den Tag zuvor voll geladen war.

    Das kann durchaus sein, wenn der Regler einen internen Schluß zur Masse hat. Das muss nicht unbedingt ein kapitaler Kurzschluß sein, sondern über einen "Übergangswiderstand" wie z.B. Kohlenstaub etc.. Dann fließt ständig Strom von der Batterie über den Lima-Regler zur Masse und saugt dir die Batterie langsam leer.

    Gruß, Diddi

    Zitat von dannymcfly

    Ich habe :
    ...Thermostat neu > 88°

    Das muss nicht zwangsläufig heißen, dass der Thermostat auch definitiv in Ordnung ist.

    Hatt selber auch schon einmal ein Thermostat-Ventil, dass obwohl neu, schon defekt war.
    Deshalb überprüfe ich sie grundsätzlich immer vor Einbau in einem Topf Wasser mit einem "Braten-Thermometer" :D .

    Gruß, Diddi

    Hallo René,

    dieses Problem lässt sich ganz einfach lösen.
    Schraub den Rahmen (ohne Schwingen ist er leichter) einfach wieder ans Auto. Die vorderen Aufnahmen, sowie die rechte sind ja noch original.
    Dadurch sitzt der Rahmen bereits in seiner korrekten Lage.
    Jetzt hebst du den Rahmen an der hinteren "Querstrebe" an (Wagenheber), bis auch die linke hintere Aufnahme sauber am Boden anliegt.
    Durch die Bohrungen des Aufnahmebockes mit einem 8mm Bohrer das Blech markieren.
    Rahmen wieder raus und die Löcher dann vorbohren und auf 8,5mm aufbohren, fertig ;) .

    Gruß, Diddi

    Vielleicht die Glühbirne der Ladekontrollleuchte überprüfen????

    Wenn zuhause das Licht nicht funktioniert, rufst du zuerst `nen Elektriker, der sämtliche Leitungen durchcheckt?
    Oder probierst du´s erst mal mit `ner neuen Glühbirne? :rolleyes:

    Dieser Schritt sollte auf jeden Fall der erste sein.

    Gleichzeitig überprüfe mal die unterste Sicherung im Sicherungskasten (weißes Kabel). Das ist die direkte Spannungsversorgung vom Zündschloß über die Sicherung zur Lade-Kontrollleuchte.

    Die 2te Strippe kommt von der Lima (braun/gelb) und geht auch zur Lade-Kontrollleuchte.

    Wenn auf weiß 12V anliegen und auf braun/gelb 0V (Motor steht), sollte die Lampe leuchten.
    Liegen auf beiden Strippen, weiß und braun/gelb, je 12-14V an (Motor läuft), fließt kein Strom und die Lampe ist aus.

    Ist also die Stromversorgung von der untersten Sicherung bis zur Kontrollleuchte gegeben und die Birne OK, liegt´s entweder an der Lima selbst (Regler defekt) oder an der braun/gelben Strippe zur Kontrollleuchte.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Schrott-Peter

    ...das die auch mal kontrollieren ist absolut richtig und wichtig, aber wieso muß sowas versteckt werden?

    Seh ich eigentlich genauso. Solange sie "blitzen", wo´s Sinn macht weil besondere Gefahren/Gefärdungen/Unfallrisiken bestehen.

    Ich wohne z.B. gegenüber von einem Kindergarten in einer 30er Zone.
    Wenn die Kids gebracht oder abgeholt werden, wird´s in der Straße schon mal recht eng und trotzdem wird häufig sogar schneller als 50 gefahren.
    Ein Wunder, dass bisher nichts schlimmes passiert ist.
    Auf wiederholte Beschwerden durch Eltern und Kiga-Personal bei der Polizei stand sogar mal ein Blitzer in der Straße :eek:, mit speziellem Augenmerk auf den Bereich Kiga :soupson:.
    Seltsam war nur, dass er um 14:00 kam und um 15:30 wieder verschwand :confused:.
    Die ersten Kinder werden gegen 16:00 abgehohlt :rolleyes: .
    Geblitzt wurde keiner, der Blitzer wurde nie wieder gesehen und "geheizt" wird in der Straße wie eh und je.

    Andererseits stehen sie gerne an übersichtlichen, breit ausgebauten Ausfallstraßen, Landstraßen und Autobahnen, bevorzugt im Berufsverkehr, da dann die Ausbeute besonders hoch ist.

    Ich habe grundsätzlich nichts gegen sinnvolle Verkehrskontrolle, aber solange es offenbar nur um den Stadtsäckel geht, sind Radarfallen in meinen Augen nur eine moderne Art des Raubrittertums :mad:.

    Gruß, Diddi

    Schau mal hier rein: http://www.classic-parts-online.de/

    Ein Arbeitskollege schwört auf den Laden und kauft immer direkt über die Ladentheke, da gerade mal "um die Ecke".
    Zu den Preisen im Online-Shop kann ich nichts sagen. Kenne mich in Sachen VW nicht aus.
    Hier aber z.B. der Link zu den T3-Ankerplatten:

    Rechts: http://www.classic-parts-online.de/index.php?view…e=large&id=5452
    Links: http://www.classic-parts-online.de/index.php?view…e=large&id=5451

    Gruß, Diddi

    Zitat von KEK

    Die große Mutter, womit die Düsen befestigt werden, lassen gerademal Platz für 5 mm Materialstärke. Und ich hab etwa 10mm.

    Löcher für Lüftungsdüsen anzeichnen, A-Brett raus, geh zum nächsten Tischler und lass dir Löcher sauber ausfräsen und auf der Rückseite ca. 1,5-2cm größer bis auf eine Materialstärke von 4-5mm ausfräsen.
    Oft geht das problemlos gegen eine "Spende in die Kaffeekasse".

    Vielleicht findest du ja auch zuhause oder in der Verwandschaft eine Stichsäge und eine Oberfräse. Haben doch die meisten "Holzwürmer" zuhause.
    Damit ist das ein Kinderspiel.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Miniflüsterer

    Also rein in den Mini,
    rüber auf die Fahrerseite und Tür zu.:( :headshk: :scream: Nee, nix mit Tür zu !

    Ich wieder raus und wie ein Weltmeister versucht die Tür zu schließen.:headshk:
    Es ging nicht, sie sprang immer wieder auf!:headshk:

    Allgemeine Pflegetips zum "streßfreien Überwintern" gab es ja schon genügend.

    Das o.g. Problem wird durch zu zähes Fett im Schließmechanismus verursacht.
    Der Mechanismus wird, wenn überhaupt, meist nur etwas mit Fett/Sprühfett/Kettenfett o.ä. geschmiert. Im Sommer funktioniert´s meist ohne Probleme. Bei Frost aber, wird das Fett so zäh, dass die Verriegelunsraste im Schließmechanismus nicht mehr funktioniert.
    Erneut fetten bringt auch nichts :headshk: .

    Abhilfe: Den Schließmechanismus erst einmal vom alten, verharzten Fett befreien.
    Ausbauen wäre ideal und dann mit Bremsenreiniger fluten und spühlen.
    Anschließend mit Balistol Spray (Sprühröhrchen verwenden) großzügig behandeln. So ist wieder für Jahre Ruhe denn Balistol verharzt nicht.
    Bei Frost hier und da mal mit etwas Sprühöl (WD40 o.ä.) nachbehandeln und die Tür schließt auch noch bei -20°C ohne Probleme.

    Mit WD40 behandle ich übrigens auch sparsam die Tür-, Tank- und Heckklappenschlösser 2-3 x im Jahr und hatte noch nie festgefrohrene Schlösser.

    Gruß, Diddi

    Bist du jetzt schon so nervös und kannst es nicht mehr abwarten, dass du schon zitterige Hände bekommst :D .
    Das 2te Bild mit der Motornummer ist ziemlich verwackelt :D .

    Die Motornummer 12A2EF77..... gehört zu einem SPi ab `92 mit 10:1 Verdichtung und 61 Ps.

    Wenn du den mit Vergaser erstanden hast, wurde der wohl schon mal umgebaut ;) , was aber nichts negatives ist.

    Gruß, Diddi

    Zitat von mein_kleiner_pe

    ....Begründung: "Wenn der Druck am geringsten ist muss er die maximale Leistung haben"

    Hat das mal jemand gemacht? Ist das ok zum Einstellen des Vergasers?

    Auch wenn´s OT ist, versuche ich mich mal mit einer Erklärung.

    Grundsätzlich stimmt diese Begründung erst einmal.

    Wenn ein Motor bei voll geöffneter Drosselklappe seine Maximal- oder besser Nenn-Leistung erreicht hat, ist die Strömungsgeschwindigkeit im Ansaugtrakt am höchsten.
    Je höher die Strömungsgeschwindigkeit, desto geringer der Druck. (frei nach: Bernoullisches Gesetz aus der Strömungslehre/Aerodynamik)

    Steigt die Drehzahl des Motors dann weiter an, bleibt die Strömungsgeschwindigkeit trotzdem gleich, da wegen verschiedener Umstände (Luftfilter, Kanalform/Querschnitt, Ventile etc.) einfach nicht mehr geht und die Leistung wird wieder abfallen.

    Messen läßt sich dieser Druck, aber einen Vergaser danach einstellen kann man nur sehr bedingt. Mann könnte (theoretisch) unter Last mit verschiedenen Düsenkombinationen so lange testen, bis man dann bei Volllast und Nenndrehzahl den niedrigsten Druck im Ansaugtrakt (= höchste Leistung) misst, fragt sich nur, ob der Motor das übersteht oder wärend der "Abstimmungsfahrten" einen "thermalen Supergau" erleidet :eek: .
    Außerdem sagt die Abstimmung auf Höchstleistung bei Nenndrehzahl nichts über die Abstimmung wärend der Beschleunigung aus. Und die ist mindestens genauso wichtig.

    Da wurde mal wieder ein Thema in einer Fernsehsendung "mundgerecht" aufbereitet :rolleyes: , um dem "Durchschnittszuschauer ohne technischen Background" eine kurze "Erklärung" für das zu geben, was er da gerade sieht.

    Das Thema Vergaserabstimmung ist ein viel zu komplexes Thema und würde einen Kurzbeitrag innerhalb einer 45 Min. Sendung bei weitem sprengen ;) .

    Selbst ein schlecht abgestimmter Motor erreicht ohne Last seine Nenndrehzahl (hoffentlich ohne Schaden). Unter Last (Fahrbetrieb) ist die "Abstimmung" dann trotzdem "für die Katz".

    Eine (optimal) passende Abstimmung lässt sich daher nur, entweder auf einem Motorprüfstand (z.B. mit Wasser- oder Wirbelstrombremse) oder idealerweise (im Auto eingebaut), auf einem Rollenprüfstand erreichen.
    Gleichzeitig benötigt der Prüfstandbetreiber viel Erfahrung mit dem verwendeten Motor/Vergasertyp.

    Dabei kann man natürlich auch den Druck im Vergaser messen.
    Der ist aber nicht sehr aussagekräftig, da ein großer Motor mit großem Ansaugtraktquerschnitt die gleichen Strömungsgeschwindigkeiten (= gleicher Druck) im Vergaser erreichen kann, wie ein kleiner Motor mit kleinem Ansaugtraktquerschnitt ;) . Trotzdem wird bei beiden die Leistung deutlich unterschiedlich sein.

    Gruß, Diddi

    Zitat von MarcDerseemann

    Aber warum ist mir dann der Schalter geschmolzen. Ich bin kein E-Fachmann, hängt das zusammen oder kann das mal passieren? ??? Oder doch irgendwo nen Kurzen ???:headshk:
    MArc:

    Ein "Kurzer" ist eher unwahrscheinlich. Die Schalter überhitzen aus folgendem Grund.

    Die Kontaktplättchen im Schalter verschleißen und durch Oxidation wird die elktrische Verbindung schlechter.
    Genauso oxidieren die Pins im Stecker selbst.
    Durch die Oxidation entstehen Übergangswiderstände.
    Da beide Lampen (80W Bilux, 110W H4) schon eine Menge Strom verbrauchen und dieser Strom die Überganswiderstände im Stecker und Schalter selbst überwinden muss, entsteht Wärme. Je mehr Widerstand, desto wärmer wird´s. Durch die Hitze wiederum mehr Oxidation.......Teufelskreis......bis der Kunststoff des Schalters weich wird und regelrecht schmilzt. Die Pins im Schalter werden dann durch die Feder im Innern regelrecht rausgedrückt und das Kontaktplättchen im Schalter kann den Kontakt nicht mehr schließen = dunkel.

    Mach den Schalter neu und reinige die Kontakte im Stecker.
    Das gleiche gilt für den Sicherungskasten. Entweder einen neuen originalen oder einen mit Flachstecksicherungen verbauen.
    Dann wird auch die Elektrik wieder etwas zuverlässiger.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Olaf Lampe

    ...ich habe jetzt erstmals die Colortune ausprobiert und habe auf dem 2. Zylinder nur Zündfunken im Leerlauf. Erst beim leichten Gasstoss bzw. höheren Drehzahlen sehe ich gelegentlich ein stärkeres Aufflammen im Glas.

    Die Colortune Kerze ist eigentlich nur dafür gedacht, das Gemisch im Leerlauf einzustellen und nicht bei höheren Drehzahlen.
    Keine Ahnung, was die für einen "Wärmewert" hat. Steht dazu irgend etwas in der Anleitung?
    Bei "ungünstigem" Wärmewert könnte sie verrußen oder auch Schaden durch Überhitzung nehmen. Wäre ziemlich unangenehm, wenn da plötzliche Teile des Glasisolators in deinen schönen neuen Motor fallen :scream: .
    Mit Gasstößen bzw. höheren Drehzahlen wäre ich deshalb sehr vorsichtig!

    Der etwas unruhige Lauf oberhalb vom Leerlauf könnte durchaus auf einen unpassenden Wärmewert hindeuten. Zusätzlich wird bei Gasstößen das Gemisch angefettet und führt dann bei einer zu "kalten" Kerze schnell zum Verrußen.

    Gruß, Diddi

    Zitat von nbrimm

    Jetzt meine Fragen, wie bekomm ich die vorderen Seitenscheiben raus? Müssen die überhaupt raus?

    Wenn ich dich richtig verstehe, geht´s um die Türscheiben, oder?
    Wenn die Türen unten noch top sind (eher nicht), müssen die nicht unbedingt raus, wäre aber zu empfehlen wegen Lackierung und Holraumversiegelung etc.. Zumindest die Türen selbst solltest du ausbauen.

    Der Türscheibenausbau ist aber recht simpel.
    Ließ dir diesen Thread durch und dann sollte es klappen: https://www.mini-forum.de/showthread.php…heiben+ausbauen

    Gruß, Diddi

    Zitat von lüdder

    der Grund warum nen F1 Motor nur in einem sehr schmalen Drehzahlband Leistung hat ist im Wesentlichen auf der Saugseite zu suchen.

    Natürlich ist es nicht allein die Abgasanlage. So war das auch nicht gemeint. Zu den Gründen zählen, wie du schon schreibst, auch der Ansaugtrakt sowie auch die Steuerzeiten etc......
    Welchen Anteil daran der jeweilige Bereich hat vermag ich nicht zu sagen.

    Gruß, Diddi

    Zitat von lüdder

    aber ....

    sowohl im Saugrohr ..als auch im Auspuff kommt es immer zu Gasschwingungen. Einfach deshhalb, weil eine Druckwelle immer am offenen Rohrende (z.B. Endrohr, aber auch Sammler) reflektiert wird. Daher ist es Aufgabe der Rohrlängen die Abstimmung so zu gestalten, dass zu einem gewünschten Drehzahlband der Auspuff optimal funktioniert (unterdruck zum Zeitpunkt Auslassventil schließt.

    Dieses kann immer nur für einen kleinen Drehzahlbereich optimal sein (daher gibt es z.B. Schaltsaugrohre.....

    die Anmerkungen zur Auspufflänge .... kommentier ich mal nicht, insbesondere der Teil F1 .....

    Da muss ich dir Recht geben. Nachdem ich meinen Beitrag jetzt noch mal gelesen habe, muss ich selbst sagen, dass ich da in dem letzten Abschnitt ziemlichen Blödsinn geschrieben habe :rolleyes:. War wohl schon etwas spät, gestern Abend ;).

    Natürlich kann man die Druckwelle nicht draußen halten. Die ist immer vorhanden, egal wie lang oder kurz die Abgasanlage ist.
    Mit der Drehzahl verändert sich nur die Frequenz der Gasschwingungen. Mit der Länge der Abgasanlage beeinflusst man, in welche Richtung sich die Schwingung zu einem bestimmten Zeitpunkt, bezogen auf die Ventilsteuerung, bewegt. Exakt abgestimmt fördert das durchaus die Leistung.
    Das funktioniert natürlich nur in einem schmalen Drehzahlband und ist deshalb für ein Straßenfahrzeug ziemlich irrelevant.

    Der F1-Vergleich war wirklich etwas ünglücklich gewählt und "hinkt" etwas, da durchaus unterschiedliche Längen optimal abgestimmt werden können ;) .

    Gruß, Diddi

    Zitat von Shorty

    ... ne, ernsthaft - der Inno bleibt so original wie möglich... auch am Auspuff... ich such jetzt nur noch nach Bertolli-Öl im 4,6 Liter-Gebinde :D

    Ich würde dann der Bertolli-Füllung noch ein wenig Balsamico-Additiv beimischen. Vielleicht wird´s dann ja was mit dem Insalata Mista.

    Und übrigens, da ein Inno aus dem Land der Spaghetti kommt, kann er natürlich nicht mit einer RC40 von der Insel funktionieren :headshk: .
    Der geht nur, wenn der in eine Abarth oder Bonini ausatmen darf :D :rolleyes: .

    Gruß, Diddi

    Wenn ich das hier so alles lese, prallen doch einige Religionen, Meinungen, Halbwissen, etc. aufeinander.

    Man kann nicht einfach alle Auspuffanlagen über einen Kamm scheren und sagen: nur dieser ist gut und alles andere ist Mist.

    Was bei dem einen Motor Leistung bringt, ist bei dem anderen eine "Leistungsbremes" weil schon zu viel oder noch zu wenig.

    (Klugschexxer-Modus an)

    Der (ursprüngliche) RC40 ist ein hervoragender Auspuff. Und zwar für alle Motoren bis etwa 85-90 Ps. Darüber hinaus wird der Rohrquerschnitt zu klein, wodurch sich (zu viel) Staudruck aufbaut.
    Ab hier wäre wahrscheinlich die Bastuck Brülltüte mit 60mm Querschnitt die bessere Wahl.
    Die Sonic Turbo "Donnerbüchse" mit 70mm Querschnitt dürfte so ab etwa 120 PS ihre Vorteile (abgesehen vom Lärm) ausspielen.
    Schraubt mann aber so ein 70mm Ofenrohr unter einen zahmen 1000er, geht die Leistung in den Keller.
    Ein zu großer Rohrquerschnitt ist genauso schlecht wie ein zu kleiner.
    Es kommt immer auf die richtige Kombination an.

    Und genau aus diesem Grund bringt ein Bastuck auf einem 1000er oder zahmen 1300er nichts. Genauso wie eine RC40 auf einem heißen 1300er nichts bringt.

    Zum Thema "Staudruck":
    Um Leistung zu entwickeln, braucht ein 4-Takter eines ganz gewiss nicht. Und zwar Staudruck.
    Was er nach dem Auslassventil braucht, ist eine Gassäule mit hoher Geschwindigkeit, um durch Trägheit dieser Gassäule am Auslassventil einen Saugeffekt zu erzielen, damit auch der letzte Rest Verbrennungsgase aus dem Brennraum gesogen wird und idealerweise gleichzeitig schon wieder Gemisch in den Brennraum gesogen wird (Ventilüberschneidung).
    Die Geschwindigkeit der Gassäule innerhalb der Auspuffanlage sollte möglichst hoch sein, darf aber niemals die Schallgeschwindigkeit übersteigen, da sich dann ein Druckwelle (die "Schallmauer") aufbaut, welche die Gassäule stark behindert und zu Staudruck führt. Sie wandert sogar entgegen der Strömungsrichtung zum Auslassventil zurück.

    Wenn eine bestimmte Gasmenge innerhalb einer bestimmten Zeit durch ein Rohr strömen muss, steigt die Geschwindigkeit, je kleiner der Querschnitt wird.
    Einfach ausgedrückt: Je enger desto schneller. Je weiter desto langsamer.

    Viel Abgase (heißer 1300er) durch zu kleines Rohr = zu hohe Geschwindigkeit = Druckwelle.
    Wenig Abgase (1000er/zahmer 1300er) durch zu großes Rohr = zu niedrige Geschwindigkeit = kein Sogeffekt.

    Aus diesem Grund muss der Rohrquerschnitt zum Motor, bzw. zur erwarteten Leistung passen.

    Dass die Sonic Turbo bei Achim´s "Auspuff-Test-Metro" deutlich mehr gebracht hat als die RC40 "Eigenkonstruktion", lag wohl daran, dass der Motor den Rohrquerschnitt bereits nötig hatte und nicht daran, dass die RC40 nichts taugt.

    Das die Bastuck bei jk291287 (zahmer 1300er) Leistung kostet, liegt wohl daran, dass für den 53PS SPi der Rohrquerschnitt noch zu groß ist und nicht an der Qualität der Bastuck.

    Eine Auspuffanlage akustisch auf einen Motor abzustimmen, hat auch mehrere Seiten.
    Beim Gasaustritt aus dem Endrohr entsteht durch den plötzlichen Geschwindigkeitsabfall wiederum eine Druckwelle. Der Motor mag es aber garnicht, wenn diese Druckwelle gegen die Strömungsrichtung fließt. Also sollte diese Druckwelle außerhalb der Auspuffanlage bleiben.
    Je höher die Motordrehzahl, desto höher die Frequenz der Druckwellen.
    Will man also die Druckwellen bei hohen Drehzahlen draußen halten, muss die gesamte Auspuffanlage kürzer werden. Je kürzer die Anlage, desto geringer wird wiederum der Effekt der Trägheit der Gassäule, was sich wiederum negativ auf das Drehmoment des Motors in tieferen Drehzahlen auswirkt.
    Diesen Effekt kann man sehr gut bei F1 Motoren sehen: Höchstleitung bei etwa 20.000 rpm, aber untenrum "ziehen sie keinen Hering vom Teller".
    Die Auspuffrohre inkl. Krümmer, sind, wenn überhaupt, gerade mal 1m lang
    Fazit: Wie Achim schon geschrieben hat, Akustische Abstimmung einer Auspuffanlage wirkt nur in einem recht engen Drehzahlband. In den anderen Drehzahlbereichen ist es wieder allein die Gasdynamik, die den größten Einfluss hat.

    (so, und nu, genug kluggeschixxen) :p ;)

    Gruß, Diddi