Beiträge von HOT

    Zitat von FritzPille

    Aufpassen, dass nirgendwo blankes Blech zum Vorschein kommt. Wenn doch, gegen Rost schützen.

    Vor allem am Übergang Bodenblech/Radhaus reißt gerne die Karosseriedichtmasse bzw. der von außen aufgespritzte Steinschlagschutz. Wasser (vor allem das salzhaltige im kommenden Winter) dringt dann in die überlappenden Schweißnähte ein und das Grauen beginnt :scream: .
    Alles, was da lose ist entfernen und neu versiegeln.

    Gruß, Diddi

    Zitat von nerd

    Dieses Problem ist nicht neu, wurde von Rover sogar als Garantiereparatur anerkannt.
    Es wurde eine ganze Serie fehlerhaft gefertigt. Dadurch hält der zweite Gang nicht richtig.
    Das Ganze ist eine ziemlich teure Reparatur........

    Das stimmt leider. In den späten 90ern gab´s eine schlechte Serie bei den Getrieben und es mussten viele auf Garantie getauscht werden.

    Es gibt aber auch noch eine zweite mögliche Fehlerursache, die diese Symptome verstärkt:

    Wenn die Motorknochengummis verschlissen sind, kann der Motor zu viel "arbeiten". Das passiert vor allem beim Lastwechsel von Beschleunigen in den Schiebebetrieb, aber auch z.B. beim bergab Rollen im 2ten. Dieses "Ruckeln" überträgt sich bis ins Schaltgestänge, wodurch gerne mal speziell der 2te Gang raus springt. Vor allem, wenn das Getriebe nicht mehr ganz taufrisch oder "erblich vorbelastet" ist.

    Wechsel also am besten erst mal die Motorknochengummis (oben und unten!). Schadet garantiert nicht, da sie Verschleißteile sind. Mit etwas Glück bleibt der 2te dann drin bzw. springt deutlich seltener raus. Vollständig beheben kannst du dieses Problem dadurch aber leider nicht, sondern nur mildern.
    Auf längere Sicht solltest du eine Getriebeüberholung oder ein AT-Getriebe einplanen.

    Gruß, Diddi

    Biete sie einfach in ein paar Wochen noch mal an. Da wird die Nachfrage dann langsam stärker ;) .
    Selbst bei Reifen Direkt ziehen die Preise schon langsam an ;) .

    Habe heute erst neue auf die Winterfelgen aufziehen lassen also selber keinen Bedarf.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Mister Minit

    Ich möchte keinen tiefergelegten und brettharten racemini, sondern alles möglichst seriennah belassen.

    In diesem Fall machen die 40-fach einstellbaren GAZ-Dämpfer überhaupt keinen Sinn.
    Für ein Standard-Fahrwerk sind die Monroe wirklich gut (Höhrensagen, nicht selbst gefahren).
    Die Standard (Unipart) Dämpfer kann ich nicht empfehlen, da sie meist nicht lange halten.
    Auch eine sehr gute Alternative sind die "Gas-a-just" Dämpfer von Kayaba.
    Siehe z.B. hier:
    http://www.minispares.com/Product.aspx?pid=33223
    http://www.minispares.com/Product.aspx?pid=33662
    Fahre die Kayaba selbst und bin sehr zufrieden.

    Gruß, Diddi

    Grundsätzlich ist es von Vorteil, wenn du den Achsschenkel ausbaust, da es das Wechseln/Einstellen der Kugelbolzen (Achsschenkelbolzen) erleichtert. Am Schraubstock bzw. auf der Werkbank arbeitet´s sich deutlich angenehmer und auch sauberer.

    Als Spezialwerkzeug benötigst du unbedingt einen Konusabzieher, einen Drehmomentschlüssel sowie eine Nuß 1 5/16" für die Antriebswellenmutter und 1 1/2" lang für den Achsschenkelbolzen.
    Abzieher: http://www.minimotorsport.de/etk.asp?MOD=MIN&flash=tools1%23001
    Nuß Antriebswelle: http://www.minimotorsport.de/etk.asp?MOD=MIN&flash=tools1%23004
    Nuß Achsschenkelbolzen: http://www.minimotorsport.de/etk.asp?MOD=MIN&flash=tools1%23003

    Ablauf:
    - Antriebswellenmutter zuerst nur lösen
    - Das "Ausfederanschlaggummi" (unter´m oberen Dreieckslenker mit einer Kreuzschlitzschraube) ausbauen und durch ein massives "Packstück" (ich verwende eine M14 Mutter) ersetzen. Erst jetzt das Auto anheben und sichern. So bleibt das entsprechende Fahrwerk "eingefedert" und du brauchst keinen Federspanner!;)
    - Rad ab, Bremssattel ab und mit Draht beiseite hängen damit Bremsschlauch nicht überlastet wird.
    - Antriebswellenmutter abschrauben, Konusfederring entnehmen und Bremsscheibe mit Antriebsflansch abnehmen. Eventuell ein Abzieher erforderlich, geht aber meistens ohne.
    - Mutter des Spurstangenkopfes am Lenkstockhebel abschrauben und den Konus mit Abzieher aus dem Lenkstockhebel lösen.
    - Die Muttern der Kugelbolzen abschrauben und mit Konusabzieher zuerst unteren, dann oberen Kugelbolzen aus dem unteren Querlenker/oberen Dreieckslenker lösen.
    - Mit einem Montierhebel den Unteren Querlenker etwas nach unten hebeln und den Achsschenkel herausnehmen und gleichzeitig das Antriebswellengelenk nach hinten aus dem Radlager rausdrücken.
    - Die Radlager gegen Dreck schützen und den Achsschenkel reinigen.
    - Jetzt ab damit auf die Werkbank bzw. in den Schraubstock.

    Zum Wechseln/Einstellen der Kugelbolzen unbedingt das Werkstatthandbuch verwenden und wärend dem Einstellen die Überwurfmutter des Kugelbolzens grundsätzlich mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anziehen!
    Wird das nicht beachtet, könnte der Kugelbolzen hinterher zu fest (Bruchgefahr) oder zu lose (übermäßiges Spiel) sein.

    Gruß, Diddi

    Hey, hey, hey, mach mal langsam,

    bevor du den armen Kleinen zu der Firma mit den 3 Buchstaben bringst, fällt mir doch direkt "bei dir um die Ecke" in Wuppertal eine gute Adresse ein.

    Versuch´s doch einfach mal hier: http://www.zehnpfennig-partner.de/koenigweb/start.htm

    Der "Metroholix" aka Koenig Motorsport ist hier im Forum regelmäßig unterwegs und wird den Fehler schnell finden;) .
    Bei A*U habe ich da so meine Zweifel:headshk: :headshk: :headshk:

    Gruß, Diddi

    Dann stöber mal bei "minispares" unter "Articles/Calvers Corner". Da ist eine Menge Info drin und alles nach verschiedenen Themenbereichen gegliedert ;) .

    Gruß, Diddi

    Hallo Markus,

    dein besagter Motor ist tatsächlich ein Metro-Motor.

    Siehe hier für Metro-Motoren:
    http://www.minispares.com/Article.aspx?aid=299

    Sieher hier für Mini-Motoren:
    http://www.minispares.com/Article.aspx?aid=167

    Deine Motor-Nummer schlüsselt sich wie folgt auf:

    12 H A08 AA 103360

    12 = 1275ccm
    H = Transverse = quer eingebaut
    A08 = Yd+Bf+Hm+Lp+Sk
    - Yd = mechanische Spritpumpe
    - Bf = Drehstrom Lima mit (-) an Masse
    - Hm = LC8 Design variante (wahrscheinlich niedrig verdichtete A+ Variante)
    - Lp = 3,105:1 Differential
    - Sk = 3,44:1 Standart Übersetzung mit inneren CV-Joints (Gleichlaufgelenke) und Rod-Change Schalthebel
    AA = Kurbelgehäuseentlüftung am Vergaser angeschlossen und Ansaugtemperatur-Regelung

    103360 = fortlaufende Seriennummer

    Warum man hier 2 unterschiedliche Übersetzungen angegeben hat ist mir schleierhaft. Standard ist beim Metro eigentlich 3.44:1 (Sk). Möglicherweise war die etwas längere 3.105:1 (Lp) auf Wunsch lieferbar.

    Hoffe, dass ich dir damit geholfen habe.

    Gruß, Diddi

    Zitat von HOT

    Andere Möglichkeit:
    Die Mutter an zwei Seiten mit einem "Dremel" vorsichtig einschneiden, dann einen Meißel in einen der beiden Schnitte treiben und so die Mutter sprengen.
    Musst nur gut aufpassen, dass du das Gewinde der Welle dabei nicht beschädigst.

    Versuch´s doch einfach mal mit der "Dremel/Meißel-Methode". Funktioniert recht gut ;)
    Und wenn die Welle (das Gewinde) unbeschädigt bleibt, brauchst du nur `ne neue Mutter.


    Zitat

    Und: ehe ich was probiere wo am Ende ich die Mutter abflexen muss: kann man die Nadellager mit Rep-Kit ohne Spezialwerkzeug (vorsichtig) ersetzen?

    Ja, geht ohne Probleme. Einfach die alten Nadellager mit einem langen Dorn rausklopfen und die neuen reinpressen. Eine hydraulische Presse wäre zwar hilfreich, geht aber auch mit `nem Schraubstock. Vorausgesetzt, er läßt sich weit genug öffnen. Aber Achtung: Ein Blech oder ähnliches zwischen legen, damit die "Zähne" der Schraubstockbacke das Lager nicht beschädigen.
    Auf keinen Fall die Lager reinschlagen, das geht schief.

    Gruß, Diddi

    Da hilft wohl nur noch ein "Mutternsprenger" :( .
    Das ist die sicherste Methode und die Dinger gibt´s auch im Baumarkt.

    Andere Möglichkeit:
    Die Mutter an zwei Seiten mit einem "Dremel" vorsichtig einschneiden, dann einen Meißel in einen der beiden Schnitte treiben und so die Mutter sprengen.
    Musst nur gut aufpassen, dass du das Gewinde der Welle dabei nicht beschädigst.

    Gruß, Diddi

    Zitat von matt98

    .......sagte mir der verkäufer er hätte ihn auch auf seinem 1300 motor gefahren und hätte keine probleme.......
    .........den vergaser erst mal in ein ultraschall bad werfen und ihn versuchen selber ein zu stellen hätte nur die arbeit ein wennig vereinfacht hättet ihr die daten

    Mag ja durchaus sein, dass die "Vergaserbatterie" beim Verkäufer auf einem 1300er "keine Probleme" gemacht hat. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie auf deinem 1300er auch funktioniert :headshk: .
    Da muss nur eine andere Nockenwelle, ein andere Kopf oder evtl. ein anderer Auspuff montiert sein, und die Chance, dass die "Bedüsung" bei beiden Motorvarianten passt, ist nahezu "0".

    Ein Ultraschallbad ist grundsätzlich nicht verkehrt, wird aber auch nicht das Problem der falschen Bedüsung beheben :headshk: .

    Mit "selber Einstellen" wirst du mit größter Wahrscheinlichkeit auch nicht so einfach zum Erfolg kommen, denn:
    Als variable Komponenten zur "Bedüsung/Abstimmung" gibt´s beim HS4 einerseits die "Kolbenfeder" und andererseits die Düsennadel.
    Die Kolbenfeder muss so gewählt werden, dass der Kolben erst bei Nenndrehzahl und voll geöffneter Drosselklappe vollständig öffnet.
    Bei den Düsennadeln gibt es hunderte zur Auswahl. Stückpreis über´n Daumen 15-20€ und du brauchst immer ein identisches Paar.

    Allein daran siehst du, dass es nicht sooo einfach ist.

    Eventuell hat ja hier jemand aus Erfahrung eine Nadel "zur Hand" die zumindest einigermaßen passt.
    Dann würde der "Prüfstand des kleinen Mannes" eventuell weiterhelfen.
    Schau mal hier rein http://www.mini-mania.tv/.
    In der Technotek ist beschrieben, wie man dann zu einem einigermaßen passenden Ergebnis kommt.

    Andere Alternative wäre dann nur noch `ne Sitzung auf einem Rollenprüfstand mit einem SU-erfahrenen Betreiber, der auch noch ein ausreichend großes Sortiment an Nadeln zur Verfügung hat.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Hudry

    Auch ich dachte immer dass der Motor es eher leichter hat, wenn man beim Starten die Kupplung dreht . . . :rolleyes:

    Jain :rolleyes: .

    Zitat

    Das hätte ich auch gerne etwas näher erläutert.

    OK, dann will ich das mal versuchen:

    Zuerst einmal das "Ja" (aus dem "Jain")

    Durch treten der Kupplung werden Schwungscheibe und Mitnehmerscheibe und somit Motor und Getriebe voneinander "getrennt".
    Das erleichtert prinzipiell erst einmal dem Anlasser die Arbeit. Viel bringt das aber nicht, da im Getriebe bei eingelegtem Leerlauf nur relativ wenig "Masse" in Rotation versesetzt werden muss (eine Welle mit ein paar Zahnrädern).

    Jetzt kommt das "Nein" (aus dem "Jain")

    Da der "stehende" Motor natürlich keinen Öldruck hat (wie sollte er auch?), gibt´s auch keine Schmierung der Anlaufscheiben der Kurbelwelle!
    Die getretene Kupplung (ganz besonders Sportkupplungen) übt eine große axiale Kraft auf die Kurbelwelle aus = Anlaufscheiben stark einseitig belastet.
    Wird der Motor so angelassen, dauert es ziemlich lange, bis sich zwischen den einseitig belasteten Anlaufscheiben und der Axial-Lagerfläche der Kurbelwelle ein tragfähiger Schmierfilm aufgebaut hat (wenn er sich überhaupt aufbaut):eek: :eek: :eek:
    Folge = extremer Verschleiß der Anlaufscheiben. Das kann man dann irgendwann an einer Riemenscheibe erkennen, die sich beim Treten der Kupplung mit samt der Kurbelwelle hin und her bewegt. Oft sinkt auch die Leerlaufdrehzahl bei getretener Kupplung merkbar ab. Dann ist es meistens schon zu spät :eek:.

    Gleiches gilt auch für ausgedehnte Wartezeiten mit getretener Kupplung an der Ampel oder am Bahnübergang. Der Ölfilm zwischen Anlaufscheiben und Kurbelwelle bricht recht schnell zusammen, da das Öl aus dem Mittleren Hauptlagerzapfen einfach den Weg des geringsten Widerstandes geht. Und der ist zur unbelasteten Seite der Anlaufscheiben. Hohen Öldruck gibt´s im Leerlauf auch nicht gerade :headshk: .

    Für ein "altmodisches" Design wie den A-Serie Motor ist das pures Gift.
    Deshalb gilt beim Mini (und eigentlich auch bei allen anderen Autos zu empfehlen) beim Anlassen sowie bei "Wartezeiten": Gang raus und Fuß vom Kupplungspedal.
    Die Kurbelwellenanlaufscheiben und übrigens auch das Ausrücklager werden es euch danken.

    Heutige moderne Motoren sind da viel toleranter. Müssen sie ja auch sein, da diese "Unart" heute in jeder Fahrschule gelehrt wird. Andererseits hätten die Hersteller ständig mit Regressforderungen zu kämpfen.

    Gruß, Diddi

    P.S.: Mist, da war ich wohl etwas zu langsam beim Tippen ;)