Beiträge von HOT

    Zitat von mathiaspe

    domschrauben sind fest, also mit der hand kontrilliert...sollte ich mal die gummis tauschen? bzw gleich festlegen? Motorhaube auf und lenken => motor beweget sich hin und her. Was mit aufgefallen ist: Die gummis be den traggelenken schaun ziemlich rissig aus. Kanns daran liegen?

    mfg
    Mathias


    Wenn sich der Motor (eher der Rahmen mit Motor) beim Lenken im Stand bewegt, sien die Rahmenlager fertig.
    Würde bei der Gelegenheit gleich "festlegen". Zumindest mit Polyurethen Teilen http://www.minimotorsport.de/etk_detail.asp…mmer=C%2DSTR643, wenn´s denn nicht gleich Alu http://www.minimotorsport.de/etk_detail.asp…mmer=C%2DSTR640 sein soll. So bleibt´s zumindest etwas leiser;) .

    Welche "Gummis bei den Traggelenken" meinst du denn? Die vom unteren Querlenker http://www.minimotorsport.de/etk_detail.asp…lnummer=21A1882 bzw. Zugstrebe http://www.minimotorsport.de/etk_detail.asp…lnummer=31G1155? Wenn rissig, auch die neu machen. Ggf. auch gleich Polyurethan Buchsen http://www.minimotorsport.de/etk_detail.asp…ummer=SPF%2D098 sowie http://www.minimotorsport.de/etk_detail.asp…mmer=C%2DSTR628 verwenden.
    Oder meinst du die Federelemente http://www.minimotorsport.de/etk_detail.asp…lnummer=FAM3968 ? Wenn die rissig sind ebenfalls ersetzen.

    Gruß, Diddi

    Eins fehlt noch, und zwar die Schmiernippel sind im Rep-Satz nicht enthalten. Kannst du in der Regel wieder verwenden, aber bei dem Preis.....
    http://www.minimotorsport.de/etk_detail.asp…lnummer=LN10051
    Insgesammt 4x (2 je Seite)
    Dazu benötigst du noch etwas Fett und eine geeignete Fettpresse.
    Drehmomentschlüssel (75 ft/lbs bzw. 102Nm) sollte auch nicht fehlen;) .

    Ein Tip noch zum Einbau/Einstellen: Vorher die Kugelbolzen mit etwas Ventileinschleifpaste (fein) in die jeweilige Überwurfmutter einschleifen. Dabei den Bolzen z.B. in eine Standbohrmaschine (niedrige Drehzahl) einspannen und beim Einschleifen die Mutter in alle Richtungen kippen. Zum Abschluß noch mit Polierpaste die Rauhigkeit nehmen.
    So behandelt halten sie deutlich länger.
    Montage/Einstellung dann gem. Werkstatthandbuch!!!

    Gruß, Diddi

    Zitat von Garrit

    Stellt sich dann die Frage schlachte ich meinen alten 89er soweit es geht und schraub alles was noch funktioniert an neu neue Rohkarosserie, denn schweißen hab ich nicht in die Wiege gelegt bekommen (elektronik ja aber beim mini ist da ja nicht viel zu holen), oder kaufe ich mir lieber ein "fertige" Modell das sich im umlauf befindet für wat weiß ich 5t und mach da halt nur neu was rostet..oder eben auch nicht rostet ^^...
    mhh ich fürchte hier werden noch würfel rollen...


    Auch in diesem Fall scheiden sich die Geister. Den alten komplett schlachten und auf einer neuen, frisch lackierten Rohkarosse aufzubauen hat einen großen Vorteil:
    Du kannst sicher sein, dass er im Moment der Lackierung eine 100%ig rostfreie Karosserie hat. Wenn du dann alles sinnvoll versiegelst oder ggf. von einem Profi (Mike Sander?) versiegeln lässt, wirst du lange Zeit Ruhe haben. Das ganze noch mit einem neuen Kabelbaum "garniert" und den Rest soweit erforderlich geprüft, repariert, ersetzt, überholt, restauriert, gereinigt, abgedichtet............... macht ein Auto, abgesehen von Motor/Getriebelaufleistung schon fast zum Neuwagen.

    Bei einem

    Zitat

    "fertige" Modell das sich im umlauf befindet für wat weiß ich 5t und mach da halt nur neu was rostet..


    hast du keine Garantie für Rostfreiheit und weißt auch nicht, was da vielleicht im "Dunklen" vor sich hin gammelt und in ein, zwei Jahren ins Tageslicht blinzelt. Bei den "technischen Daten" bist du auch auf die Angaben des Verkäufers angewiesen, da nur er sagen kann, was in der Vorgeschichte des Autos alles gemacht wurde (oder auch nicht).
    Und selbst eine ausgedehnte Probefahrt sowie Begutachtung durch einen Mini-Fachmann bringt nicht unbedingt alle "Geheimnisse" ans Tageslicht.
    Oft wird dann die erste Euphorie durch Ernüchterung abgelöst.
    Da kann auch ein vermeintliches Top-Auto ein böser Reinfall werden, muss aber nicht.

    Ist halt alles auch eine Frage der Finanzen und des technischen Zustandes des in Frage kommenden "Schlachtobjektes".
    Wenn es die finanzielle Seite zulässt, würde ich den Aufbau auf einer neuen Rohkarosse wählen, da du dann mit Sicherheit weißt, wie es um das Auto bestellt ist. Vor allem, wenn du den Aufbau, abgesehen von Karosserie und Lack, selbst vorgenommen hast.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Cooper D

    mit schütteln meine ich in vibrieren und das lenkrad bewegt sich dann immer nach links und rechts hin und her quasi.


    Das liegt an unterschiedlichen Reibwerten durch Verschmutzung auf der/den Scheibe(n) und somit wechselnder Verzögerung mit jeder Radumdrehung.
    Schau mal in diesen Thread https://www.mini-forum.de/showthread.php?t=30410 hinein. Da ist ein interressanter Link angegeben. Den mal anklicken und dann in Ruhe lesen. Danach bist du deutlich schlauer;) .

    Gruß, Diddi

    Zitat von Garrit

    ...Will heißen Schweller neu, Kotflügel neu Tür neu, Heckklappe neu etc, etc, etc...
    Wollte nur mal wissen worauf ich mich einlassen würde wenn ich meinen 89er Grunderneuern würde...


    Das "etc, etc, etc....." ist nicht ganz unproblematisch. Meistens ist das, was du außen siehst nur "die Spitze des Eisberges". Weniger wegen der Blechkosten, sondern eher der erforderliche Arbeitsaufwand ist der größte Kostenfaktor. Türen und Hauben findet man auch gut als Gebrauchtteile. Bei dem Rest kommts darauf an ob, und was du selbst machen kannst.
    Wenn du alles selbst machst, bleibt´s in der Regel bei den Blechteilkosten + Verbrauchsmaterial/Werkzeuge + Lackierung.
    Musst du aber alle Blecharbeiten einem Profi überlassen, der auch vernünftige Qualität abliefert, möchte ich über den Preis erst garnicht nachdenken.
    Da kommt dann die Überlegung auf, ob nicht eine neue Rohkarosse mehr Sinn macht oder unterm Strich sogar günstiger wäre.
    Mal ganz von der ersparten Zeit abgesehen.
    Ich möchte dir nicht den Mut nehmen, aber daran siehst du, das zwischen "Blechkosten" und "Vermögen versenken" alles drin sein kann.

    Gruß, Diddi

    Das "leise Scheppern" (oder Klingeln?) nur unter Volllast höhrt sich für mich auch nach Zündungsklingeln an. Entweder, wie von biz vermutet, ein Problem mit der Zündverstellung (evtl. auch Zündeinstellung!) oder unter Umständen auch `ne defekte Zylinderkopfdichtung, entweder zw. Zylinder 1 und 2 oder 3 und 4.
    Solltest du dich in jedem Fall schnellstens drum kümmern, da "Klingeln" (unkontrollierte Verbrennung) zu erheblichen Motorschäden (durch Überhitzung) führen kann!

    Gruß, Diddi

    Die eigentliche Frage war aber etwas anders gestellt.

    Zitat

    Weis einer wie ich den ohne Großen Aufwand (Reifen abziehen, gewichte ab) runterbekommen


    Somit scheidet also chemisch entlacken aus.
    Eine Möglichkeit wäre aber Glasperlstrahlen. Die Oberfläche wird ziemlich glatt, wie geschliffen, nur ohne Schleifspuren und den Reifen tut das nichts;) . OK, die Gewichte sollten schon ab, da darunter ja auch "gereinigt" werden müsste. Am besten mal mit dem Strahlbetrieb durchsprechen. Zwecks leichterem Handling wäre ihm aber grundsätzlich lieber, wenn die Reifen ab wären.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Cooper D

    Eine Frage noch.....:D

    Ist das unbedingt notwenig wie HOT es beschrieben hat das man bei einer breiten Dichtung, Dichtmasse verwendet?
    Ich habe in der suche gelesen das Dichtmasse nicht benötigt würd bzw mans lassen soll. Eine andere möglichkeit wäre Isolierband auf der ganzen länge über die kanten der bleche ziehen????

    Gruß David


    Unbedingt notwendig?:rolleyes: . Kannst es ja mal ohne probieren. Ist ja ab Werk auch so gemacht:D und das Resultat siehst du ja im Moment:eek: . Ich habe meine Erfahrungen in dem Bereich in den vergangenen 17 Jahren Minischrauberei gemacht und verwende heute grundsätzlich Dichtmasse sowie ich auch die frühere schmale Dichtung empfehle. Aus dem gleichen Grund ist auch Rost unter der Heckscheibendichtung deutlich seltener als unter der Frontscheibe zu finden. Das Dichtungsprofil entspricht nämlich der früheren, schmalen Frontscheibendichtung;) .

    Isolierband unter der Dichtung? Hast du schon mal dauerhaft haltendes Isolierband gesehen:confused: ? Ich nicht:headshk: .
    Was aber z.B. unter der Türdichtung (Schwellerbereich) funktioniert ist dieses Aluminiumklebeband.
    Aber unter der Frontscheibendichtung? Wass soll das bringen, wenn dort Wasser über Jahre drin steht?

    Gruß, Diddi

    Das war vermutlich ein Fehler, der mehrere Ursachen gleichzeitig hatte.
    Der schlechte Motorlauf (3 Pötte) lag garantiert an der Zündung (Kerzen/Kabel/Kappe).
    Das nicht anspringen lag vermutlich zum einen am schlechten Zustand der Zündungskomponenten und zum anderen an deinem Choke-Mechanismus.

    Dieser kleine Hebel (Chokebetätigungsmechanismus;) , mann was für ein Wort:D ) zieht den Pin (Düsenstock;) ) nach unten, um das Gemisch für den Kaltstart anzureichern;) .
    Und ohne Gemischanreicherung kein oder zumindest nur sehr schlechtes Anspringen sowie schlechter Motorlauf, bis er dann etwas Temperatur hat;) .

    Obwohl: Choke (choking = ersticken) ist beim SU eigentlich die falsche Bezeichnung, da das Gemisch über den Düsenstock angereichert wird. Bei einem Vergaser mit Choke wird eine Klappe (wie die Drosselklappe, nur am Vergasereingang) zu gemacht und der erhöhte Unterdruck reichert das Gemisch an;) .

    Gruß, Diddi

    Zitat von st_mages

    Also eigentlich gibt es dafür ein Spezialwerkzeug. Das ist im Prinzip nix anderes als ein passender Keil der von unten zwischen Deckel und Gelenk eingeschlagen wird bis es endlich plopp macht.


    Das stimmt nicht so ganz. Würde man das Werkzeug wie einen Keil verwenden, würde es bei einem fest sitzenden Gelenk den Diff-Deckel beschädigen.
    Die "Keilform" dient nur zum leichteren "Einführen" zwischen Gelenk und Deckel.
    Auf der Unterseite befindet sich ein "Klotz", der sich gegen eine der Deckelschrauben abstützt und das Werkzeug dadurch wie eine Wippe wirkt. Mit `nem kräftigen Hammer in Richtung Diff auf das Werkzeug geschlagen, hebelt das Gelenk aus dem Diff.
    Man kann sich aber auch anders behelfen:
    Der Gelenkkorb hat Diffseitg eine 45° Fase. An dieser Fase einen langen stumpfen Meißel oder entsprechend kräftig dimensionierten Dorn, Eisenstange oder ähnliches von der Fahrzeugmitte her ansetzen und mit einem kräftigen Hammer/Fäustel einen kräftigen Schlag drauf geben. Nicht wild drauf rumdreschen, sonst wird die "Sprengringnut" beschädigt.
    Kommt das Gelenk nicht sofort raus, das Gelenk mal um 180° weiter drehen und nochmal versuchen.
    Normaler Weise klappt´s beim ersten Versuch;)

    Gruß, Diddi

    Zitat von fanny81

    kann da was passieren. kann ich das erst mal so lassen oder muss ich nun dringend nen neuen deckel kaufen???

    danke


    Ich vermute mal, die Undichtigkeit war zwischen Adapter (die "Schraube") und der Leitung. Hättest den Adapter mit einem 2ten Schlüssel festhalten müssen. So hat er sich jetzt mitgedreht und das konische Gewinde hat den Ölfilterkopf "gesprengt". Aber aus solchen Fehlern lernt (M)man(n) und auch Frau;) .
    Trozdem aber Respekt, dass du die Sache selbst angegangen bist und (bis auf diesen kleinen "faux pas") auch hinbekommen hast.
    Der Riss wird nicht auf Dauer so bleiben, sondern irgendwann (wann???:confused:, vielleicht hält´s auch Jahre ) weiter reißen. Dann wird dein Motor zur "Ölquelle".
    Solltest in jedem Fall einen neuen (oder auch 2nd Hand) Ölfilterkopf sowie Dichtung besorgen.
    Fahren kannst du bis dahin ruhig, solltest aber vor/nach jeder Fahrt mal ein Auge unter die Haube werfen und wärend der Fahrt immer die Öldruckwarnleuchte im Auge behalten;) .

    Gruß, Diddi

    Wahrscheinlich sind die Bremsbacken an der Trommel festgerostet. Hast du ihn mit angezogener Handbremse geparkt? Bei dem Wetter der letzten Tage passiert das dann ganz gerne mal.
    Wenn du etwas Platz vor und hinter dem Auto hast, kannst du mal versuchen, die Kupplung ruckartig kommen zu lassen. Ruhig mehrmals versuchen ("schaukeln"). Im 1. und auch R. Gang versuchen!
    Mit etwas Glück löst sie sich mit einem Knall. Dann mal ein paar Runden drehen und die Handbremse immer wieder etwas "schleifen" lassen, um die Trommel wieder zu "entrosten".
    Hilft das alles nichts, dann wie schon von mininator empfohlen, Rad abbauen und mit einem leichten Hammer rundherum kräftig "trommeln". Es hilft auch, wenn du zusätzlich den Bremseneinsteller zurückdrehst. Nicht vergessen, wieder einzustellen!!!

    Viel Glück, Diddi (der sein Auto niemals mehr längere Zeit mit angezogener Handbremse parkt, da er das Problem auch schon mal hatte:madgo: );)

    Zitat von compumate

    ich glaube es liegt nicht an der dichtung ob der scheibenrahmen wegrostet sondern daran dass bei vielen die untere blechkante zur motorhaube hin nicht durchgängig geschlossen ist. wenn die kante also in ordnung ist spielt die breite der dichtung wohl keine rolle mehr. ich habe zwar erst zweimal die dichtung gewechselt aber nie mit dichtmasse eingesetzt.


    Diese "Blechkante zum Motorraum hin" ist bei keinem Mini durchgängig geschlossen, was für eine Punktschweißnaht normal ist.
    Der Rost kommt auch nicht vom Motorraum her, da es ja gerade in dem Bereich unterm Windleitblech immer schön mollig warm und trocken ist.

    Bei einer neuen Dichtung gibt´s auch zeuerst keine Probleme, solange sie noch frisch und schön geschmeidig ist. Mit den Jahren lässt das aber recht schnell nach und Wasser sucht sich seinen Weg schon lange bevor man die ersten Versprödungsrisse sieht.
    Die neue breite Dichtung hat diese "Verbreiterung" nur auf der Außenseite zur Karosserie hin. Darunter befindet sich eine "Hohlkehle" in der das wasser dann von oben nach unten in die Eckenläuft. Wenn der "Pegel" dann etwas gestiegen ist, reicht das Feuchtbiotop dann auch bis zur Mitte hin. Da die Lackqualität im Bereich von Kanten im allgemeinen nie besonders gut ist, ist das Rostproblem bereits vorprogrammiert.

    Die schlimmsten Windleitbleche habe ich bisher eigentlich nur an Autos ab etwas `90 gesehen ;) , was aber nicht heißen soll, dass so etwas bei früheren Baujahren nicht vorkommt.

    Ein zusätzliches problem entsteht durch den Himmel, der ja um den oberen Scheibenrahmen geklebt ist. Hier hat man keine saubere, glatte Dichtfläche mehr und deshalb sollte gerade in diesem Bereich etwas Dichtmasse verarbeitet werden.

    Zu den Preisen: Die schmale Dichtung ist über´n Daumen 10,-€ günstiger als die breite. Der Keder ist bei beiden gleich.

    Beispiele:

    Schmale Dichtung
    Breite Dichtung
    Keder
    Kedereinziehwerkzeug

    Gruß, Diddi

    Abhängig davon, wie die Scheibendichtung aussieht, gibt´s 2 Möglichkeiten.

    1. Dichtung und Klemmprofil sollen neu: Klemmprofil an der Stoßkante mit `nem Schraubendreher aus der Dichtung hebeln und komplett rausziehen. Mit einem Cutter-Messer zwischen Scheibe und Dichtung fahren und die Dichtlippe rundherum wegschneiden. Durch die geöffnete Türscheibe, die Windschutzscheibe oben vorsichtig rausdrücken und dann aus der Dichtung herausnehmen. Einen sichern, geeigneten Platz zum Ablegen sollte man schon vorher vorbereiten ;) .

    2. Dichtung und ggf. Klemmprofil wiederverwenden: Das Klemmprofil wie oben bereits beschrieben vorsichtig aus der Dichtung ziehen. Es bilden sich schnell kleine Risse in der Chromschicht.
    Durch die geöffnete Türscheibe von innen mit der flachen Hand/Handballen in einer oberen Ecke gegen die Scheibe drücken, ggf. auch mal etwas mit dem Handballen klopfen. Sobald sich die Dichtlippe über den Scheibenrand zieht, weiter zur Mitte hin arbeiten, bis die Scheibe oben komplett frei ist.
    Jetzt von außen, oben hinter die Scheibe greifen und vorsichtig nach vorne ziehen, bis sie an den Seiten auch komplett frei ist und nur noch unten in der Dichtung steht. Jetzt Scheibe komplett aus der Dichtung heben und sicher ablegen.
    Dichtung abziehen und das Grauen am Scheibenrahmen erst mal etwas wirken lassen :D .

    Noch etwas zur Dichtung: Wenn ich eine Scheibe rausnehme, mache ich die Dichtung grundsätzlich neu, da die alte garantiert schon etwas verhärtet ist und beim Wiedereinbau Probleme macht. Bei dem Preis lohnt das Sparen nicht wirklich ;) . Es sei denn, sie ist nicht länger als 1 Jahr drin.
    Ich selbst verwende auch grundsätzlich die "frühere" schmale Scheibendichtung. Diese kann "trocken" eingesetzt werden, obwohl Dichtmasse, sparsam zwischen Dichtung und Blech eingesetzt, nicht schadet.
    Die späteren (etwa ab `90) breiten Dichtungen bilden zum Blech hin einen Hohlraum, in dem sich Wasser ansammelt. Deshalb sind bei diesen Modellen die Scheibenrahmen auch besonders häufig verrottet :eek: .
    Diese Dichtung muss mit reichlich Dichtmasse eingesetzt werden, wenn´s wenigsten ein paar Jahre halten soll!!!

    Edit: Mist, ich glaub, ich tippe zu langsam :rolleyes: :D

    Gruß, Diddi

    Zitat von lachgas

    Dieser Elektroanschluss könnte die (Öltemp. Anzeige oder Kurbelwellensensor) sein aber bin mir nicht sicher besser wäre wenn du mal ein Bild posten könntest.(Hab keine Ahnung wo der Unterschied zwischen SPI und Vergaserblock ist) :D :D :D mfg chris


    Der Öltemperatursensor sitz im Motorblock oberhalb des Anlassers, allerdings erst ab MPi.
    Der Kurbelwellensensor sitzt im Zwischenrad/Kupplungsgehäuse unterhalb des Anlassers.

    Edit: Zu deinem Dellortho mit passender Brücke vom BMW: Die Ansaugbrücke vom BMW passt garantiert nicht beim Mini :headshk: . Da musst du dir schon noch eine für Mini passende besorgen. Weberbrücke passt aber auch auf Dellortho ;)

    Meine Meinung zu dem Vergaser: Dellortho ist, wie auch Weber ein totschicker Vergaser. Allerdings gibt´s für Dellortho weniger Teile zum Anpassen auf den Motor. Für Weber gibt´s da deutlich mehr.
    Außerdem ist meiner Meinung nach ein solcher Vergaser für einen noch recht zahmen Motor wenig geeignet.
    Der HIF44 ist allemal gut für bis zu ca. 100 PS. Nur durch einen Wechsel zum Delortho gibt´s da kein Pferdchen mehr :headshk: . Dazu kommt der enorme Aufwand, den auf den Motor abzustimmen, wenn´s denn überhaupt möglich ist wegen der verfügbaren Teile.

    Gruß, Diddi

    Zitat von hiepler

    Altes Thema, wichtige Frage.

    Der Verteilerfinger dreht sich nicht und deshalb springt kein Funke. Habe festgestellt das sich die Verteilerwelle ebenfalls nicht dreht wenn ich versuche zu starten.

    Jetzt die Frage: Wie bekomme ich es hin das sich die Verteilerwelle wieder dreht und somit auch der Verteilerfinger?

    Dankeschön.


    Hattest du den Verteiler draußen? Wenn ja, wäre es möglich, dass der "Mitnehmer" des Verteilers nicht in der Nut der Verteiler-Antriebswelle sitzt.
    Schau dir mal folgendes Bild an.
    Unten am Verteiler sitzt Teil #4 (eigentlich 2 Teile), der Mitnehmer und ein Kerbstift. Dieser Mitnehmer muss in der Nut von Teil #8 sitzen. Teil #8 ist die Verteilerantriebswelle und stellt die Verbindung zwischen Nockenwelle und Verteiler her. Der Verteiler passt auch nur in einer Position in die Welle, da die Nut außermittig ist.
    Sitzt der Mitnehmer nicht in der Nut, müsste auch der Verteiler nicht ganz im Block sitzen bzw. etwas herausstehen, sollte man also sehen können.

    Eine weitere Möglichkeit wäre, dass der Kerbstift (Teil #4) abgeschehrt ist. Dann dreht sich auch nichts mehr :headshk: . Zumindest nicht richtig.

    Dir wird also nichts anderes übrig bleiben, als den Verteiler auszubauen und der Sache auf den Grund zu gehen. Eine andere Möglichkeit gibt´s da nicht :headshk: .

    Habe übrigens auch schon mal gesehen, dass jemand den Verteiler ohne die Antriebswelle eingebaut hat :D . Er hatte einen AT-Rumpf-Motor gekauft und vergessen, die Antriebswelle aus seinem Alt-Block zu nehmen (wie, da iss ne Welle drin? :eek: ), bevor er ihn verschickt hat :rolleyes: . Diese Welle ist bei einem AT-Rumpf Motor in der Regel nicht im Lieferumfang enthalten und muss vom Alt-Motor übernommen werden.

    Jetzt sach nich, du hast gerade einen AT-Rumpfmotor neu aufgebaut :D

    Gruß, Diddi

    Könnten durchaus trockene Knuckles (untere Kugelbolzen der "Federungstrompeten") sein bzw. die Kunststoffpfanne ist bereits durchgearbeitet und der Knuckle "nascht" bereits im oberen Dreieckslenker.
    Zur Probe mal etwas Öl unter die Staubmanschette geben. Wenn´s das war, schnellstens austauschen sonst sind bald auch die Dreieckslenker hin :eek: (Federspanner erforderlich).

    Genauso könnten es trockene Achsschenkelbolzen oder die Lager des oberen Dreieckslenkers sein. Mal wieder abschmieren fällig ;) ? Wenn die schon knarren, verschleißen sie in Windeseile :eek: also, wenn´s abschmieren geholfen hat, auch noch auf Verschleiß kontrollieren!

    Eine andere Möglichkeit sind Stoßdämpfer, die ihre besten Zeiten hinter sich haben. Dann trocknet die Dichtung der Kolbenstange aus und es knarrt beim Ein- uind Ausfedern. Sprüh mal etwas Caramba, WD40 o.ä. von unten in das Hüllrohr des Stoßdämpfers. Geräusch weg? Dann neue Stoßdämpfer auf die Einkaufsliste.

    Gruß, Diddi

    Zitat von minimotorsport

    Dann ist die Feder ausgeleiert.


    Oder eventuell auch der "Kabelsalat" hinter dem Einsatz zu lang bzw. ungeordnet und dadurch etwas wenig Platz hinterm Einsatz. Die Feder schafft´s dann nicht mehr, den Einsatz in Position zu halten. Schau auf jeden Fall nach den Kabeln, sonst drohen eventuell Scheuerstellen/Kurzschluß :eek: .

    Gruß, Diddi