Beiträge von HOT

    Zitat von ChriLu

    oder einfach gebrauchte kaufen... von denen man SICHER (sach ich net umsonst) weiß das die funktionieren !


    Aber auch, wenn ich im Moment SICHER weiß, dass sie vor dem Ausbau noch funktioniert haben, weiß ich nicht, wie lange das noch der Fall sein wird.
    Gerade die Bremsanlage ist nichts zum "Ausprobieren", denn im Ernstfall hängt nicht nur das eigene Leben davon ab.
    Aus diesem Grund überhole ich auch eine (noch) funktionierende Gebraucht-Bremse grundsätzlich, bevor ich sie einbaue.
    Aber, wie auch schon Minimotorsport schreibt, ist das aus o.g. Grund nichts für ein "Erstlingswerk". Zumindest sollte einem dabei jemand mit reichlich Erfahrung über die Schulter schauen.
    Auch wenn es kein Hexenwerk ist, kann doch einiges aus Unwissenheit falsch gemacht werden.
    Das fängt schon bei der Reinigung an, geht über die verwendeten Werkzeuge und Hilfsmittel bis hin zur korrekten Montage.

    Wenn die geringsten Zweifel an den Fähigkeiten bestehen, ist die Wahl von AT-Bremssätteln die sicherste und beste Entscheidung!

    Gruß, Diddi

    Zitat von HOT

    Wenn die Kopfdichtung zwischen Zylinder 1+2 oder 3+4 durchgebrannt ist,............


    Wie bereits vermutet :(.
    Also Kopf runter und nachschauen. Hoffentlich nur die Dichtung defekt. In diesem Fall den Kopf planen lassen, bei der Gelegenheit gleich die Ventile einschleifen und `ne neue Kopfdichtung drauf.
    Hoffentlich ist der Block nicht auch beschädigt :eek:. Dann wird´s deutlich mehr Aufwand, wenn auch der geplant werden muss. Würde dann gleich komplett überholen (lassen) oder AT-Motor einplanen ;).

    Gruß, Diddi

    Zitat von batue

    Und ich hab da jetzt ein problem mit der mutter am unteren Tragarm die ging erst auf bis zu hlälfte ca und jetzt drecht sich die ganze zeit der konus mit und ich bekomm die nicht mehr zu oder auf. Wie könnte ich das beseitigen.


    Setz einen 2ten Wagenheber unter dem unteren Querlenker nahe der Mutter an und hebe soweit an, bis so gerade eben das Gewicht vom Auto voll drauf lastet. So wird der Konus gut zusammen gedrückt und die Mutter läßt sich wieder festziehen bzw. abdrehen.


    Zitat

    Und woran seh ich wenn was verbogen ist??


    Immer das entsprechende Teil mit der anderen (hoffentlich noch geraden) Seite vergleichen. Das gleiche gilt auch für den Hilfsrahmen selbst.
    Sehr häufig wird der Lenkstockhebel (oben auf dem Achsschenkel) verbogen, wenn´s zu heftig wurde. "Einfach" ausbauen und aufeinander legen. Sind die Winkel unterschiedlich, ist der von der Seite mit dem Bordsteinkontakt verbogen.
    Gerne wird auch das ganze Lenkgetriebe seitlich verschoben. Die Lenksäule sollte mittig durch die Öffnung im Bodenblech gehen. Ist das nicht der Fall, die beiden U-Bolzen lösen, das Lenkgetriebe ausrichten und die Bolzen wieder anziehen.
    Sollten diese beiden Punkte nichts bringen, schau dir die Lagerbolzen der unteren Querlenker an.
    Die Querlenker selbst, sowie die oberen Dreieckslenker sind eigentlich recht stabil.
    Sind die Zugstreben gerade?
    Ist bis hier hin alles in Ordnung, löse die Schrauben der hinteren Hilfsrahmenlagerung auf der "Unfallseite" (Auto auf ebenem Boden komplett aufgebockt). Stehen die Bolzen seitlich unter Spannung oder sind gar die Bohrungen gegeneinander versetzt? Dann wird wahrscheinlich der Hilfsrahmen durch den Schlag in Richtung Querlenker/Dreieckslenkerlagerung krumm sein.

    Je nach dem, wie hart der "Einschlag" war, könnte es auch eine Kombination aus mehreren/allen Punkten sein.

    Gruß, Diddi

    Zitat von carangueijo

    da hast recht,.... habe ihn aber schon so gekauft!

    habe ich den nun das richtige rausgesucht ?!?!?!?:confused:
    - Tragegelenk gibt es Reparatursätze, kauf gleich zwei, kostet je ca. 20 €
    - http://www.minimotorsport.de/etk_detail.asp…lnummer=GSJ166Z


    Das passt soweit.


    Zitat

    - Fahrschemel (Hilfsrahmen) hat sechs Befestigungspunkte, seriell alle gummigelagert, würde auf Stahl/Alu wechseln. Material macht zusammen ca. 100 €
    - http://www.minimotorsport.de/etk_det...elnummer=POL04


    Diese Teile brauchst du nur, wenn´s der hintere Hilfsrahmen ist.


    Für den vorderen brauscht du entweder:

    - 2x http://www.minimotorsport.de/etk_detail.asp…lnummer=21A2599
    - 2x http://www.minimotorsport.de/etk_detail.asp…lnummer=21A2624
    - 1x http://www.minimotorsport.de/etk_detail.asp…mmer=C%2DSTR643

    wenn´s etwas fester als Serie sein soll, oder alternativ:

    - 1x http://www.minimotorsport.de/etk_detail.asp…mmer=C%2DSTR642
    - 1x http://www.minimotorsport.de/etk_detail.asp…mmer=C%2DSTR641
    - 1x http://www.minimotorsport.de/etk_detail.asp…mmer=C%2DSTR640

    wenn´s komplett starr sein soll. In diesem Fall aber unbedingt den Bereich der Aufnahmen an der Spritzwand/Wagenboden von innen verstärken, sonst drohen hier Risse :eek:.


    Zitat

    - Zugstrebenlager (Gummis) sind Pillepalle für's Portemonaie, alle 4 kosten max. 10 €
    http://www.minimotorsport.de/etk_det...mer=C%2DSTR628


    Das passt auch soweit.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Olaf Lampe

    HOT
    Ich will ja keine Haarbüschel spalten aber wenn die Mitnehmerscheibe immer dünner wird, verringert sich dann nicht der Spalt zwischen Korb und Ausrücklager? Also muss man doch irgendwann das Hebelgedöns nachstellen?! Oder läuft das Lager immer mit? :confused:


    Eigentlich hast du schon Recht, nur kann man das bei `ner Verto-Kupplung nicht einstellen :headshk:.
    Selbst wenn man das "Hebelgedöns" (abgesehen vom Maximalweg) einstellen könnte, würde es aber auch nichts bringen.
    Die Lage der Kontaktfläche (Tellerfeder) am Kupplungsautomaten für das Ausrücklager verändert sich durch Verschleiß der Mitnehmerscheibe bei der Verto-Kupplung nur geringfügig. Deshalb hat die Verto-Kupplung auch keine Einstellschraube am Kupplungsgehäuse für den Ausrückleerweg und keine zusätzliche Rückhohlfeder.
    Der Verto-Nehmerzylinder hat sogar eine interne Feder, die den Kolben ständig auf den Ausrückhebel drückt, um den Leerweg zu nehmen. Das Ausrücklager läuft also ständig mit.:eek:
    Auch bei der pre-Verto Kupplung kann man über die Einstellschraube am Kupplungsgehäuse nur den Leerweg vom Ausrücklager zur Tellerfeder einstellen und es ist eine zusätzliche Rückhohlfeder montiert (Ausrücklager läuft nicht ständig mit). Hier verändert sich auch der Spalt zwischen Tellerfeder und Ausrücklager etwas stärker durch den Verschleiß der Mitnehmerscheibe. Das Maß der Einstellschraube muss daher auch "öfters" mal geprüft bzw. eingestellt werden.
    Mit der Ausrück-Endanschlageinstellmutter verhält es sich genau wie bei der Verto-Kupplung ("Teppichboden" + 1/6 Umdrehung) ;).

    Gruß, Diddi

    Zitat von Mini-Max87

    Würde denn wenn die Kopfdichtung kaputt ist, auch alles so wackeln?
    mfg Max


    Jain. Wenn die Kopfdichtung zwischen Zylinder 1+2 oder 3+4 durchgebrannt ist, läuft er im Standgas einigermaßen ruhig, da die Verbrennungsdrücke nicht so hoch sind.
    Läuft er aber unter Last (beim Beschleunigen), steigen die Verbrennungsdrücke stark an und die Flammfront vom Arbeitstakt Zyl.2 schlägt in den Verdichtungstakt Zyl.1 (bzw. Zyl.3 in Zyl.4) über, was in Zylinder 1 (4) zu einer unkontrollierten Verbrennung führt. Das sogenannte "Klingeln" oder auch "Klopfen". Man höhrt es nur unter Last, dafür aber ziemlich deutlich.
    Die beiden betroffenen Zylinder produzieren nur noch einen Bruchteil der Leistung, dafür aber extreme Hitze :eek:. Gleichzeitig bringen aber die beiden noch funktionierenden Zylinder "normale" Leistung.
    Im Prinzip wir aus aus einem 4-Zylinder plötzlich ein 2-Zylinder, der sich mächtig schüttelt, praktisch unfahrbar.
    Die entstehende Hitze beim unkontrollierten Verbrennen kann dem Motor sehr schnell großen Schaden zufügen wie z.B. Löcher im Kolben :eek:.

    Deshalb, wie schon von Asphalt empfohlen, schnellstens einen Kompressionstest durchführen lassen (vorher Ventile einstellen). Das Auto stehen lassen, denn jeder Meter Fahrt kann den Tod des Motors bedeuten :eek:.

    Gruß, Diddi

    Da gibt´s in UK ein passendes Sprichwort dazu: "You only get, what you pay for";) oder frei übersetzt "Was nix kost, taugt nix";).
    Kann man zwar nicht pauschalieren, passt aber sehr häufig.

    Solche Schläuche (Edelstahlummantelt mit den passenden Verschraubungen) kauft man beim renomierten Motorsporthandel.

    Diddi

    Zitat von MiniFan07

    P.S.: Schlauch oder fest? Ich würde sagen fest falls unterm Auto und Schlauch falls im Auto


    Und wenn im Auto, muss es ein Schlauch mit "Zugentlastung" und Verschraubungen (metallummantelt wie z.B. Stahlflex) sein, oder eine Rohrleitung aus Metall.
    Kunststoffleitung oder einfacher Benzinschlauch "muss draußen bleiben" ;).

    Gruß, Diddi

    Zitat von HawkEye

    Laut der Teilenummer sollte es schon die richtige sein. Ich will mir da bloß sicher sein weil ich keinen Bock auf wieder zurückschicken und sonstige Späße hab.


    Yep, die ist die richtige. Ist mit dieser Teilenummer ein Bosch-Fabrikat, gibt´s aber mit entsprechenden Teilenummern unter anderem auch von Lucas, Magneti Marelli, Valeo, Hella, Motorola.....

    Gruß, Diddi

    Zitat von DerTobi

    Kann doch nicht sein, dass die Kupplung fast über den ganzen Pedalweg schleift und dann auf den letzten 2cm erst richtig einkuppelt... sehr Misteriöööösss :D:D:D ...oder einfach nur runtergenudelt? ->nachstellen!?


    Kann doch sein, nämlich wenn die Mitnehmerscheibe ziemlich weit runter ist. Und das läßt sich nicht durch Nachstellen beheben :headshk: .
    Das einzige, was man bei der Verto- oder A+ Kupplung einstellen kann, ist der "Endanschlag", bevor das Pedal den Boden berührt und das war´s auch schon mit Einstellen ;) .
    Je dünner die Mitnehmerscheibe wird, desto später "packt" die Kupplung. Irgendwann ist die Scheibe dann so dünn, dass sie eben nicht mehr packt sondern rutscht.
    Bei gemächlicher Fahrweise (keine Kavalierstarts :eek: und immer schön schaltfaul fahren :D ), kann das durchaus noch ein Jahr dauern, bis es soweit ist.
    Bei sportlicher Fahrweise kann sie aber auch schon in ein paar Wochen, (oder Tagen?) fertig sein.
    Freunde dich mit dem Gedanken also lieber schon mal an und fang an, die "Kröten" auf die Seite zu legen, denn der Tag wird kommen...........
    Früher oder später....... Ich denke eher früher ;).

    Gruß, Diddi

    Zitat von fanny81

    Gehts denn net auch anders??
    ich frag mich nur, warum jetzt plötzlich da. kanns sein, das jetzt die dinge die vorher getropft haben ja nun dicht sind, und der dann vor druck die anderen alten dichtungen beschädigt, oder eben undicht macht?
    man man allmählich bin ich a bissl genervt.


    Ob´s ohne Motorausbau geht, kann ich nicht sagen, da ich´s noch nicht probiert habe. Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der´s schon so gemacht hat.

    Zu den immer neuen Ölquellen: Das ist halt so im "Alter". Irgendwann fängt´s an mit der Inkontinenz und es tropft an allen Ecken:D .
    Da Motor und Getriebe nicht aus einem massiven Block gefräst sind und mehrere Gehäuseteile mit Dichtungen verschraubt sind, arbeitet alles etwas im Betrieb. Wärmedehnung, Vibrationen und Torsionskräfte lassen alles arbeiten und in sich (im flexiblen Bereich) verwinden. Das macht auch sämtlichen Gehäusedichtungen zu schaffen, die das nur für eine gewisse Zeit "überleben".
    Vollständige Abhilfe (nur für einen gewissen Zeitraum) bringt da eigentlich nur, den Motor zu zerlegen und sorgfältig komplett neu abzudichten. Dann hast du erst mal Ruhe, bis dann die Zeit irgendwann "wieder reif ist":( .

    Gruß, Diddi

    In dem Gehäuse sitzt der Tachoantrieb. Von oben ist dort die Tachowelle angeschlossen. Außerdem ist zusammen mit dem Gehäuse der linke Motorträger montiert.
    Kann sein, dass der Motor dafür raus muss, da der Platz zum Hilfsrahmen hin recht eng ist, zumindest muss er aber angehoben werden. Hab´s selbst aber noch nicht in eingebautem Zustand probiert :headshk:.
    Am ausgebauten Motor ist das `ne Kleinigkeit.

    Gruß, Diddi

    Zu den Längenunterschieden hier eine schöne Tabelle:
    http://www.minispares.com/Article.aspx?aid=282

    Gekürzte Dämpfer in ein Standard Fahrwerk bekommst du an der Hinterachse vermutlich nicht eingebaut, da einfach zu kurz.
    An der Vorderachse möglich, wenn die Federelemente schon alt (zusammengesackt) sind. Ist aber nicht empfehlenswert:headshk: .
    Standarddämpfer in ein deutlich tiefer gelegtes Auto kann folgende Probleme bereiten:
    Beim Einfedern können die Dämpfer durchschlagen = nix gut:headshk:
    Beim voll Ausfedern können Federelement, Trompete und Knucklejoint ihre angestammte Position verlassen = Auch nix gut:headshk:

    Gruß, Diddi

    Zitat von dcm

    Wenn die Kolbenringe kämen, gäbe es doch einen kontinuierlichen Spriteintrag ins Öl, plus erhöhtem Verschleiß, da der Ölfilm an der Laufbuchse abgespült würde. Sagt mir zumindest mein Verständnis. ;)


    Jein. Sprit kann nur an relativ kühler Zylinderwand als "Tröpfchenen/Nebel" niederschlagen und das Öl "verdünnen". Und das ist wärend der Kaltlaufphase. Bei einigermaßen betriebswarmem Motor müsste er dazu schon extrem überfetten.
    Wenn die elektronische Gemischaufbereitung einwandfrei arbeitet, wird der eingespritzte Sprit nahezu vollständig verbrannt (Lambda 1 ;)).

    Gruß, Diddi

    Tippe, genau wie Klas auch auf Kolbenringe (da Einspritzer).
    Der Spriteintrag ins Öl geschieht aber auch in der Regel nur beim Kaltstart, wenn der Motor etwas mehr Sprit bekommt, wie er eigentlich tatsächlich benötigt um einigermaßen rund zu laufen.
    Der Spritgehalt im Öl baut sich in der Regel auch wieder ab, wenn man längere Zeit mit "heißem" Öl unterwegs ist (Langstreckenfahrt).
    Wenn du häufig "Kurzstrecken" (unter 20km) fährst, wird das Öl meist nicht heiß genug, um den beim Kaltstart aufgenommenen Sprit wieder zu verdunsten.
    Denke auch, Ölwechsel alle 5-6000 bringen "Linderung", wenn auch keine "Heilung" ;) und ab und zu mal eine richtig ausgedehnte Tour schadet auch nicht :cool: .

    Gruß, Diddi