Beiträge von HOT

    Zitat von Garrit

    ...Will heißen Schweller neu, Kotflügel neu Tür neu, Heckklappe neu etc, etc, etc...
    Wollte nur mal wissen worauf ich mich einlassen würde wenn ich meinen 89er Grunderneuern würde...


    Das "etc, etc, etc....." ist nicht ganz unproblematisch. Meistens ist das, was du außen siehst nur "die Spitze des Eisberges". Weniger wegen der Blechkosten, sondern eher der erforderliche Arbeitsaufwand ist der größte Kostenfaktor. Türen und Hauben findet man auch gut als Gebrauchtteile. Bei dem Rest kommts darauf an ob, und was du selbst machen kannst.
    Wenn du alles selbst machst, bleibt´s in der Regel bei den Blechteilkosten + Verbrauchsmaterial/Werkzeuge + Lackierung.
    Musst du aber alle Blecharbeiten einem Profi überlassen, der auch vernünftige Qualität abliefert, möchte ich über den Preis erst garnicht nachdenken.
    Da kommt dann die Überlegung auf, ob nicht eine neue Rohkarosse mehr Sinn macht oder unterm Strich sogar günstiger wäre.
    Mal ganz von der ersparten Zeit abgesehen.
    Ich möchte dir nicht den Mut nehmen, aber daran siehst du, das zwischen "Blechkosten" und "Vermögen versenken" alles drin sein kann.

    Gruß, Diddi

    Das "leise Scheppern" (oder Klingeln?) nur unter Volllast höhrt sich für mich auch nach Zündungsklingeln an. Entweder, wie von biz vermutet, ein Problem mit der Zündverstellung (evtl. auch Zündeinstellung!) oder unter Umständen auch `ne defekte Zylinderkopfdichtung, entweder zw. Zylinder 1 und 2 oder 3 und 4.
    Solltest du dich in jedem Fall schnellstens drum kümmern, da "Klingeln" (unkontrollierte Verbrennung) zu erheblichen Motorschäden (durch Überhitzung) führen kann!

    Gruß, Diddi

    Die eigentliche Frage war aber etwas anders gestellt.

    Zitat

    Weis einer wie ich den ohne Großen Aufwand (Reifen abziehen, gewichte ab) runterbekommen


    Somit scheidet also chemisch entlacken aus.
    Eine Möglichkeit wäre aber Glasperlstrahlen. Die Oberfläche wird ziemlich glatt, wie geschliffen, nur ohne Schleifspuren und den Reifen tut das nichts;) . OK, die Gewichte sollten schon ab, da darunter ja auch "gereinigt" werden müsste. Am besten mal mit dem Strahlbetrieb durchsprechen. Zwecks leichterem Handling wäre ihm aber grundsätzlich lieber, wenn die Reifen ab wären.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Cooper D

    Eine Frage noch.....:D

    Ist das unbedingt notwenig wie HOT es beschrieben hat das man bei einer breiten Dichtung, Dichtmasse verwendet?
    Ich habe in der suche gelesen das Dichtmasse nicht benötigt würd bzw mans lassen soll. Eine andere möglichkeit wäre Isolierband auf der ganzen länge über die kanten der bleche ziehen????

    Gruß David


    Unbedingt notwendig?:rolleyes: . Kannst es ja mal ohne probieren. Ist ja ab Werk auch so gemacht:D und das Resultat siehst du ja im Moment:eek: . Ich habe meine Erfahrungen in dem Bereich in den vergangenen 17 Jahren Minischrauberei gemacht und verwende heute grundsätzlich Dichtmasse sowie ich auch die frühere schmale Dichtung empfehle. Aus dem gleichen Grund ist auch Rost unter der Heckscheibendichtung deutlich seltener als unter der Frontscheibe zu finden. Das Dichtungsprofil entspricht nämlich der früheren, schmalen Frontscheibendichtung;) .

    Isolierband unter der Dichtung? Hast du schon mal dauerhaft haltendes Isolierband gesehen:confused: ? Ich nicht:headshk: .
    Was aber z.B. unter der Türdichtung (Schwellerbereich) funktioniert ist dieses Aluminiumklebeband.
    Aber unter der Frontscheibendichtung? Wass soll das bringen, wenn dort Wasser über Jahre drin steht?

    Gruß, Diddi

    Das war vermutlich ein Fehler, der mehrere Ursachen gleichzeitig hatte.
    Der schlechte Motorlauf (3 Pötte) lag garantiert an der Zündung (Kerzen/Kabel/Kappe).
    Das nicht anspringen lag vermutlich zum einen am schlechten Zustand der Zündungskomponenten und zum anderen an deinem Choke-Mechanismus.

    Dieser kleine Hebel (Chokebetätigungsmechanismus;) , mann was für ein Wort:D ) zieht den Pin (Düsenstock;) ) nach unten, um das Gemisch für den Kaltstart anzureichern;) .
    Und ohne Gemischanreicherung kein oder zumindest nur sehr schlechtes Anspringen sowie schlechter Motorlauf, bis er dann etwas Temperatur hat;) .

    Obwohl: Choke (choking = ersticken) ist beim SU eigentlich die falsche Bezeichnung, da das Gemisch über den Düsenstock angereichert wird. Bei einem Vergaser mit Choke wird eine Klappe (wie die Drosselklappe, nur am Vergasereingang) zu gemacht und der erhöhte Unterdruck reichert das Gemisch an;) .

    Gruß, Diddi

    Zitat von st_mages

    Also eigentlich gibt es dafür ein Spezialwerkzeug. Das ist im Prinzip nix anderes als ein passender Keil der von unten zwischen Deckel und Gelenk eingeschlagen wird bis es endlich plopp macht.


    Das stimmt nicht so ganz. Würde man das Werkzeug wie einen Keil verwenden, würde es bei einem fest sitzenden Gelenk den Diff-Deckel beschädigen.
    Die "Keilform" dient nur zum leichteren "Einführen" zwischen Gelenk und Deckel.
    Auf der Unterseite befindet sich ein "Klotz", der sich gegen eine der Deckelschrauben abstützt und das Werkzeug dadurch wie eine Wippe wirkt. Mit `nem kräftigen Hammer in Richtung Diff auf das Werkzeug geschlagen, hebelt das Gelenk aus dem Diff.
    Man kann sich aber auch anders behelfen:
    Der Gelenkkorb hat Diffseitg eine 45° Fase. An dieser Fase einen langen stumpfen Meißel oder entsprechend kräftig dimensionierten Dorn, Eisenstange oder ähnliches von der Fahrzeugmitte her ansetzen und mit einem kräftigen Hammer/Fäustel einen kräftigen Schlag drauf geben. Nicht wild drauf rumdreschen, sonst wird die "Sprengringnut" beschädigt.
    Kommt das Gelenk nicht sofort raus, das Gelenk mal um 180° weiter drehen und nochmal versuchen.
    Normaler Weise klappt´s beim ersten Versuch;)

    Gruß, Diddi

    Zitat von fanny81

    kann da was passieren. kann ich das erst mal so lassen oder muss ich nun dringend nen neuen deckel kaufen???

    danke


    Ich vermute mal, die Undichtigkeit war zwischen Adapter (die "Schraube") und der Leitung. Hättest den Adapter mit einem 2ten Schlüssel festhalten müssen. So hat er sich jetzt mitgedreht und das konische Gewinde hat den Ölfilterkopf "gesprengt". Aber aus solchen Fehlern lernt (M)man(n) und auch Frau;) .
    Trozdem aber Respekt, dass du die Sache selbst angegangen bist und (bis auf diesen kleinen "faux pas") auch hinbekommen hast.
    Der Riss wird nicht auf Dauer so bleiben, sondern irgendwann (wann???:confused:, vielleicht hält´s auch Jahre ) weiter reißen. Dann wird dein Motor zur "Ölquelle".
    Solltest in jedem Fall einen neuen (oder auch 2nd Hand) Ölfilterkopf sowie Dichtung besorgen.
    Fahren kannst du bis dahin ruhig, solltest aber vor/nach jeder Fahrt mal ein Auge unter die Haube werfen und wärend der Fahrt immer die Öldruckwarnleuchte im Auge behalten;) .

    Gruß, Diddi

    Wahrscheinlich sind die Bremsbacken an der Trommel festgerostet. Hast du ihn mit angezogener Handbremse geparkt? Bei dem Wetter der letzten Tage passiert das dann ganz gerne mal.
    Wenn du etwas Platz vor und hinter dem Auto hast, kannst du mal versuchen, die Kupplung ruckartig kommen zu lassen. Ruhig mehrmals versuchen ("schaukeln"). Im 1. und auch R. Gang versuchen!
    Mit etwas Glück löst sie sich mit einem Knall. Dann mal ein paar Runden drehen und die Handbremse immer wieder etwas "schleifen" lassen, um die Trommel wieder zu "entrosten".
    Hilft das alles nichts, dann wie schon von mininator empfohlen, Rad abbauen und mit einem leichten Hammer rundherum kräftig "trommeln". Es hilft auch, wenn du zusätzlich den Bremseneinsteller zurückdrehst. Nicht vergessen, wieder einzustellen!!!

    Viel Glück, Diddi (der sein Auto niemals mehr längere Zeit mit angezogener Handbremse parkt, da er das Problem auch schon mal hatte:madgo: );)

    Zitat von compumate

    ich glaube es liegt nicht an der dichtung ob der scheibenrahmen wegrostet sondern daran dass bei vielen die untere blechkante zur motorhaube hin nicht durchgängig geschlossen ist. wenn die kante also in ordnung ist spielt die breite der dichtung wohl keine rolle mehr. ich habe zwar erst zweimal die dichtung gewechselt aber nie mit dichtmasse eingesetzt.


    Diese "Blechkante zum Motorraum hin" ist bei keinem Mini durchgängig geschlossen, was für eine Punktschweißnaht normal ist.
    Der Rost kommt auch nicht vom Motorraum her, da es ja gerade in dem Bereich unterm Windleitblech immer schön mollig warm und trocken ist.

    Bei einer neuen Dichtung gibt´s auch zeuerst keine Probleme, solange sie noch frisch und schön geschmeidig ist. Mit den Jahren lässt das aber recht schnell nach und Wasser sucht sich seinen Weg schon lange bevor man die ersten Versprödungsrisse sieht.
    Die neue breite Dichtung hat diese "Verbreiterung" nur auf der Außenseite zur Karosserie hin. Darunter befindet sich eine "Hohlkehle" in der das wasser dann von oben nach unten in die Eckenläuft. Wenn der "Pegel" dann etwas gestiegen ist, reicht das Feuchtbiotop dann auch bis zur Mitte hin. Da die Lackqualität im Bereich von Kanten im allgemeinen nie besonders gut ist, ist das Rostproblem bereits vorprogrammiert.

    Die schlimmsten Windleitbleche habe ich bisher eigentlich nur an Autos ab etwas `90 gesehen ;) , was aber nicht heißen soll, dass so etwas bei früheren Baujahren nicht vorkommt.

    Ein zusätzliches problem entsteht durch den Himmel, der ja um den oberen Scheibenrahmen geklebt ist. Hier hat man keine saubere, glatte Dichtfläche mehr und deshalb sollte gerade in diesem Bereich etwas Dichtmasse verarbeitet werden.

    Zu den Preisen: Die schmale Dichtung ist über´n Daumen 10,-€ günstiger als die breite. Der Keder ist bei beiden gleich.

    Beispiele:

    Schmale Dichtung
    Breite Dichtung
    Keder
    Kedereinziehwerkzeug

    Gruß, Diddi

    Abhängig davon, wie die Scheibendichtung aussieht, gibt´s 2 Möglichkeiten.

    1. Dichtung und Klemmprofil sollen neu: Klemmprofil an der Stoßkante mit `nem Schraubendreher aus der Dichtung hebeln und komplett rausziehen. Mit einem Cutter-Messer zwischen Scheibe und Dichtung fahren und die Dichtlippe rundherum wegschneiden. Durch die geöffnete Türscheibe, die Windschutzscheibe oben vorsichtig rausdrücken und dann aus der Dichtung herausnehmen. Einen sichern, geeigneten Platz zum Ablegen sollte man schon vorher vorbereiten ;) .

    2. Dichtung und ggf. Klemmprofil wiederverwenden: Das Klemmprofil wie oben bereits beschrieben vorsichtig aus der Dichtung ziehen. Es bilden sich schnell kleine Risse in der Chromschicht.
    Durch die geöffnete Türscheibe von innen mit der flachen Hand/Handballen in einer oberen Ecke gegen die Scheibe drücken, ggf. auch mal etwas mit dem Handballen klopfen. Sobald sich die Dichtlippe über den Scheibenrand zieht, weiter zur Mitte hin arbeiten, bis die Scheibe oben komplett frei ist.
    Jetzt von außen, oben hinter die Scheibe greifen und vorsichtig nach vorne ziehen, bis sie an den Seiten auch komplett frei ist und nur noch unten in der Dichtung steht. Jetzt Scheibe komplett aus der Dichtung heben und sicher ablegen.
    Dichtung abziehen und das Grauen am Scheibenrahmen erst mal etwas wirken lassen :D .

    Noch etwas zur Dichtung: Wenn ich eine Scheibe rausnehme, mache ich die Dichtung grundsätzlich neu, da die alte garantiert schon etwas verhärtet ist und beim Wiedereinbau Probleme macht. Bei dem Preis lohnt das Sparen nicht wirklich ;) . Es sei denn, sie ist nicht länger als 1 Jahr drin.
    Ich selbst verwende auch grundsätzlich die "frühere" schmale Scheibendichtung. Diese kann "trocken" eingesetzt werden, obwohl Dichtmasse, sparsam zwischen Dichtung und Blech eingesetzt, nicht schadet.
    Die späteren (etwa ab `90) breiten Dichtungen bilden zum Blech hin einen Hohlraum, in dem sich Wasser ansammelt. Deshalb sind bei diesen Modellen die Scheibenrahmen auch besonders häufig verrottet :eek: .
    Diese Dichtung muss mit reichlich Dichtmasse eingesetzt werden, wenn´s wenigsten ein paar Jahre halten soll!!!

    Edit: Mist, ich glaub, ich tippe zu langsam :rolleyes: :D

    Gruß, Diddi

    Zitat von lachgas

    Dieser Elektroanschluss könnte die (Öltemp. Anzeige oder Kurbelwellensensor) sein aber bin mir nicht sicher besser wäre wenn du mal ein Bild posten könntest.(Hab keine Ahnung wo der Unterschied zwischen SPI und Vergaserblock ist) :D :D :D mfg chris


    Der Öltemperatursensor sitz im Motorblock oberhalb des Anlassers, allerdings erst ab MPi.
    Der Kurbelwellensensor sitzt im Zwischenrad/Kupplungsgehäuse unterhalb des Anlassers.

    Edit: Zu deinem Dellortho mit passender Brücke vom BMW: Die Ansaugbrücke vom BMW passt garantiert nicht beim Mini :headshk: . Da musst du dir schon noch eine für Mini passende besorgen. Weberbrücke passt aber auch auf Dellortho ;)

    Meine Meinung zu dem Vergaser: Dellortho ist, wie auch Weber ein totschicker Vergaser. Allerdings gibt´s für Dellortho weniger Teile zum Anpassen auf den Motor. Für Weber gibt´s da deutlich mehr.
    Außerdem ist meiner Meinung nach ein solcher Vergaser für einen noch recht zahmen Motor wenig geeignet.
    Der HIF44 ist allemal gut für bis zu ca. 100 PS. Nur durch einen Wechsel zum Delortho gibt´s da kein Pferdchen mehr :headshk: . Dazu kommt der enorme Aufwand, den auf den Motor abzustimmen, wenn´s denn überhaupt möglich ist wegen der verfügbaren Teile.

    Gruß, Diddi

    Zitat von hiepler

    Altes Thema, wichtige Frage.

    Der Verteilerfinger dreht sich nicht und deshalb springt kein Funke. Habe festgestellt das sich die Verteilerwelle ebenfalls nicht dreht wenn ich versuche zu starten.

    Jetzt die Frage: Wie bekomme ich es hin das sich die Verteilerwelle wieder dreht und somit auch der Verteilerfinger?

    Dankeschön.


    Hattest du den Verteiler draußen? Wenn ja, wäre es möglich, dass der "Mitnehmer" des Verteilers nicht in der Nut der Verteiler-Antriebswelle sitzt.
    Schau dir mal folgendes Bild an.
    Unten am Verteiler sitzt Teil #4 (eigentlich 2 Teile), der Mitnehmer und ein Kerbstift. Dieser Mitnehmer muss in der Nut von Teil #8 sitzen. Teil #8 ist die Verteilerantriebswelle und stellt die Verbindung zwischen Nockenwelle und Verteiler her. Der Verteiler passt auch nur in einer Position in die Welle, da die Nut außermittig ist.
    Sitzt der Mitnehmer nicht in der Nut, müsste auch der Verteiler nicht ganz im Block sitzen bzw. etwas herausstehen, sollte man also sehen können.

    Eine weitere Möglichkeit wäre, dass der Kerbstift (Teil #4) abgeschehrt ist. Dann dreht sich auch nichts mehr :headshk: . Zumindest nicht richtig.

    Dir wird also nichts anderes übrig bleiben, als den Verteiler auszubauen und der Sache auf den Grund zu gehen. Eine andere Möglichkeit gibt´s da nicht :headshk: .

    Habe übrigens auch schon mal gesehen, dass jemand den Verteiler ohne die Antriebswelle eingebaut hat :D . Er hatte einen AT-Rumpf-Motor gekauft und vergessen, die Antriebswelle aus seinem Alt-Block zu nehmen (wie, da iss ne Welle drin? :eek: ), bevor er ihn verschickt hat :rolleyes: . Diese Welle ist bei einem AT-Rumpf Motor in der Regel nicht im Lieferumfang enthalten und muss vom Alt-Motor übernommen werden.

    Jetzt sach nich, du hast gerade einen AT-Rumpfmotor neu aufgebaut :D

    Gruß, Diddi

    Könnten durchaus trockene Knuckles (untere Kugelbolzen der "Federungstrompeten") sein bzw. die Kunststoffpfanne ist bereits durchgearbeitet und der Knuckle "nascht" bereits im oberen Dreieckslenker.
    Zur Probe mal etwas Öl unter die Staubmanschette geben. Wenn´s das war, schnellstens austauschen sonst sind bald auch die Dreieckslenker hin :eek: (Federspanner erforderlich).

    Genauso könnten es trockene Achsschenkelbolzen oder die Lager des oberen Dreieckslenkers sein. Mal wieder abschmieren fällig ;) ? Wenn die schon knarren, verschleißen sie in Windeseile :eek: also, wenn´s abschmieren geholfen hat, auch noch auf Verschleiß kontrollieren!

    Eine andere Möglichkeit sind Stoßdämpfer, die ihre besten Zeiten hinter sich haben. Dann trocknet die Dichtung der Kolbenstange aus und es knarrt beim Ein- uind Ausfedern. Sprüh mal etwas Caramba, WD40 o.ä. von unten in das Hüllrohr des Stoßdämpfers. Geräusch weg? Dann neue Stoßdämpfer auf die Einkaufsliste.

    Gruß, Diddi

    Zitat von minimotorsport

    Dann ist die Feder ausgeleiert.


    Oder eventuell auch der "Kabelsalat" hinter dem Einsatz zu lang bzw. ungeordnet und dadurch etwas wenig Platz hinterm Einsatz. Die Feder schafft´s dann nicht mehr, den Einsatz in Position zu halten. Schau auf jeden Fall nach den Kabeln, sonst drohen eventuell Scheuerstellen/Kurzschluß :eek: .

    Gruß, Diddi

    Zitat von MiniGP

    gabs glaube kürzlich schonmal das thema....
    der ist auch auf der raid seite zu finden.... aber leider sehr wenig infos...

    ob für mpi oder spi etc.....

    muss man wohl erstmal bei denen anfragen...


    Zumindest ist er in dem ebucht Link als für MPi passend angegeben.

    Zitat

    Rover Mini Typ XN (1,3L MPI - 46KW)

    Gruß, Diddi

    Da, wie in deinem Fall, Innen- und Außenschweller, sowie Dreiecksbleche "fertig" sind und auch wie in deinem anderen Thread geschrieben die A-Säule der Sanierung bedarf, solltes du bevor du anfängst alles rauszutrennen zuerst mal die Karosserie verstreben, damit sie hinterher nicht windschief ist und keine Tür mehr passt.
    In diesem Thread ist das ganz gut beschrieben.
    Ich vermute auch, dass der Einstieg (Schwelleroberteil) im Übergang zur A-Säule morsch oder zumindest papierdünn ist.

    Ich würde folgendermaßen vorgehen:

    Wenn das Dreiecksblech noch drin ist, Meßpunkte für die Unterkante festlegen und zuerst nur die unteren 10-15 cm des Dreiecksbleches entfernen. So hat die A-Säule etwas mehr Stabilität für die Folgearbeiten.

    Wenn das Dreiecksblech schon raus ist, möglichst anderweitig Meßpunkte für den Übergang Schwellernaht/Dreiecksblech festlegen.

    Außenschweller raustrennen. Am Übergang zum Bodenblech komplett, an der Naht zum Schwelleroberteil ggf. noch 2-3 cm stehen lassen (Stabilität).

    Innenschweller begutachten und festlegen, wie weit die Reparatur gehen muss. Unter Umständen empfiehlt es sich, die hinteren Seitentaschen an der B-Säule sowie am Bodenblech abzubohren, um den Innenschweller komplett bis hinten hin ersetzen zu können. Wenn man am Innenschweller in den hinteren Seitentaschen ganz hinten bereits deutlich kleine "Beulen" ertasten kann, drückt hier der Rost die Bleche bereits auseinander :eek: . Das läßt sich nur vernünftig reparieren, wenn die Seitentasche "gelöst" wurde.

    Jetzt zuerst den Innenschweller reparieren bzw. wenn erforderlich komplett austauschen. Den Innenschweller am Schwelleroberteil nicht komplett anschweißen, sondern nur mit 2-3 Punkten heften (Stabilität), da das Oberteil (wenn erforderlich) zuletzt rausgetrennt wird.

    Als nächstes den Fortsatz der Quertraverse mit Wagenheberaufnahme einpassen und am Innenschweller einschweißen.

    Jetzt kommt der Außenschweller an die Reihe. Sauber einpassen, die Reste vom alten Schweller komplett entfernen und spannungsfrei am Schwelleroberteil/Seitenteil mit Gripzangen klemmen. Wenn er sauber sitzt, auch schon mal probeweise das Dreiecksblech anhalten, bzw. die Meßpunkte kontrollieren. Passt immer noch alles? OK, dann am Bodenblech, Seitenteil sowie vorne und hinten einschweißen.

    Jetzt fliegt das Schwelleroberteil (Einstieg) raus. Das Reparaturblech sauber einpassen und dafür auch probeweise die Tür (Vorzugsweise als Rohbautür, da leicht) einbauen und Spaltmaß zum Einstieg sowie auch rundherum kontrollieren. Alles im Lot? OK, Schwelleroberteil markieren, Tür wieder raus, Schwelleroberteil wieder raus, Schweller innen reinigen (aussaugen/blasen) und von innen mit Rostschutzprimer grundieren. Besonders auch in die Punktschweißnähte am Bodenblech reinlaufen lassen. Nur die jetzt noch zu schweißenden Bereiche abkleben. Das Schwelleroberteil genauso behandeln.
    Schwelleroberteil wieder sauber einpassen (Markierungen?) und einschweißen.
    Jetzt ist die Karosserie wieder ziemlich stabil.

    Als nächstes fliegt das Dreiecksblech komplett raus (wenn nicht schon geschehen). A-Säule/Radhaus begutachten und reparieren. Dabei immer wieder zusammen mit dem Dreiecksblech und probeweise eingebauter Tür auf Passung überprüfen. Wenn die ersten Schweißpunkte sitzen, läßt sich kaum noch etwas ändern!!!
    Die Verstrebungen in der Karosserie belassen, bis Schweller, A-Säulen und Radhäuser repariert sind!!!

    Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich, da es nicht einfach zu beschreiben ist, ohne dass man direkt zusammen vor´m Auto steht. Selbst, wenn man es schon mehrere male gemacht hat. Man stellt jedes mal wieder Dinge fest, die man beim nächsten mal doch besser anders machen würde.

    Viel Spaß beim "Blechschlossern" ;)

    Gruß, Diddi

    Wenn es sich um das Auto in deinem Profil handelt, befindet sich die Fahrgestellnummer auch auf dem Typenschild im Motorraum, Beifahrerseite nahe der Aufnahme für die Motorhaubenstütze.

    Frühere Modelle hatten die Fgst-Nr z.B. nicht im Windleitblech, sondern im Bodenblech auf der Beifahrerseite eingeschlagen. Meist fiel diese der ersten Schweller/Innenschweller Reparatur zum Opfer und musste neu eingeschlagen werden. Das Typenschild saß in diesem Fall am Frontblech auf dem Haubenschließblech.

    Ganz frühe Modelle hatten die Fgst.-Nr. in der Motorraumstehwand oberhalb des Kühlerhalterahmens. Das Typenschild saß dann entweder auf dem Haubenschließblech oder an der Schottwand zum Innenraum.

    Je nach Herstellungswerk/Land oder wie z.B. Innos gab´s aber noch mehrere Stellen, wo Typenschilder montiert bzw. die Fgst-Nr. eingeschlagen wurden.

    Gruß, Diddi

    Auch wenn die Knochengummis äußerlich noch gut aussehen, bedeutet das nicht, dass sie auch noch wirklich gut sind :headshk: .
    Eventuell hat sich auch eine Verschraubung des oberen Knochens etwas gelöst. Das stellt man nicht unbedingt "von Hand" fest, da der Motor deutlich mehr Kraft aufwendet. Dann bewegt sich z.B. der hintere Bolzen des Knochens in den Bohrungen am Karosseriehaltewinkel. Einfach mal den Bolzen nachziehen und schauen, ob´s `nen Unterschied macht ;) .
    Beim Anfahren/Einkuppeln/Beschleunigen versucht der Motor, als Reaktion auf das an die Antriebswellen abgegebene Drehmoment, nach hinten zu kippen. Unter Umständen kann auch der Vergaser/Luftfilter an der Schottwand zum Innenraum bzw. Motorraumtraverse "anklopfen".
    Das Gleiche gilt auch für den unteren Knochen, sowie die beiden Motorlager.
    Im Zweifelsfall eins nach dem anderen austauschen und "probefahren".

    Gruß, Diddi