Beiträge von HOT

    Die Kupplungsglocke ist bei Verto und Pre-Verto gleich. Eventuelle Unterschiede beziehen sich nur auf das "Guckloch" für OT/Zündmarkierungen auf der Schwungscheibe. Bei Verto (A+) wurde dieses Loch nicht "geöffnet" ist aber grundsätzlich vorhanden. Wie´s da beim MPI aussieht weiß ich leider nicht.

    Fazit: Du kannst das komplette Gehäuse weiter verwenden :) . Für die Pre-Verto (A-Series) Kupplung brauchst du lediglich das entsprechende Pre-Verto Ausrücklager passend zur Kupplung, sowie den Ausrückhebel. Der Druckbolzen (Plunger) ist identisch, also auch weiter verwendbar. Würde aber empfehlen, diesen gleich mit zu wechseln, wenn du den Hebel auch neu kaufst, da sonst der neue Hebel im alten Bolzen schneller verschleißt ;) .

    Gruß, Diddi

    Da gibt´s mehrere Möglichkeiten.

    Du kannst entweder passende Konsolen selbst bauen, oder besorgst dir sogenannte Universalkonsolen für Einbaubreite 405mm, oder du besorgst dir für den Mini passende Konsolen für Einbaubreite 405mm.
    Diese Konsolen mit 405mm Einbaubreite gibt´s bei mehreren Herstellern auch für den Mini z.B. bei ISA-Racing . Siehe rechte Seite in der Tabelle. Diese Konsole gibt´s in starr, wenn der Sitz eine Klapplehne hat oder für starre Sitzlehne auch als klappbare Konsole. Diese Konsolen müssten eigentlich ohne Probleme an die Golf 2 Recaros passen, da die auch die Standardbefestigung (405mm, Befestigung von unten) haben. Müsstest sogar die Sitzschienen vom Golf weiter verwenden können.
    Den TÜV interressiert´s nicht, solange die Lehnen verstellbar sind und der Sitz stabil befestigt ist.

    Gruß, Diddi

    Ist garnicht so kompliziert, wie´s aussieht.

    - Zuerst mal die Türverkleidung ausbauen.
    - Fensterkurbel wieder montieren.
    - Fensterschachtdichtleisten innen und außen abnehmen. Achtung, nicht verbiegen, die Dinger sind teuer!
    - Fensterhebermechanismus losschrauben (4 oder 5? Schrauben)
    - Der Mechanismus ist links bzw. rechts (je nach Türseite) mit einer Blechlasche hinters Türinnenblech geklemmt und zusätzlich mit Karosseriekitt abgedichtet (klebt wie die Sau :scream: )
    - Fenstehebermechanismus von der Tür lösen und etwas aus der Öffnung herausziehen, dann zusammen mit Scheibe etwas nach unten gleiten lassen.
    Dabei gleichzeitig an der Fensterkurbel die Scheibe soweit wie möglich "nach oben" kurbeln.
    - Fenster soweit absenken, dass die Schienen an der Unterseite der Scheibe etwa auf Mitte der Öffnung sind.
    - Fenster mit einem oder zwei Holzkeilen im Fensterschacht verkeilen.
    - Fensterheberarme aus den Schienen an der Scheibe herausschieben. Erst nach hinten und vorderen Arm aushängen, dann nach vorn und hinteren Arm aushängen.
    - Scheibe gut festhalten und Keile entfernen.
    - Scheibe mit vorderer unterer Ecke in die Tür absenken und mit hinterer oberer Ecke nach außen aus dem Fensterschacht herausnehmen.

    Hoffe, dass ist so einigermaßen verständlich.

    Gruß, Diddi

    Also, dann wollen wir mal.

    Grundsätzlich beide Seiten gleichzeitig wechseln. Also 2xRBZ besorgen.
    Da der RBZ undicht ist, wirst du neue Bremsbacken benötigen.
    Zusätzlich frische Bremsflüssigkeit.
    Bremsenreiniger Spraydose, Kupferpaste.

    Auf gehts:
    - Auto aufbocken und auf Stützen stellen.
    - Räder abbauen
    - Handbremseinstellmutter lösen, Seil entspannen.
    - Bremseneinstellschraube ganz lösen.
    - Bremstrommel ausbauen. Kreuzschraube rausdrehen, mit Kunststoffhammer die Trommel etwas bearbeiten und dabei drehen.
    - Bremsbacken ausbauen, dazu die Federn aushängen, Einbauposition der Federn merken/notieren.
    - Bremsankerplatte reinigen (nass reinigen wegen Staub, Pumpsprühflasche. mit Bremsenreiniger nachreinigen)
    - Bremsleitung lösen (noch nicht abschrauben)
    - Sicherungsclip des RBZ abnehmen (aufbewahren).
    - Entlüftungsnippel aus RBZ rausdrehen.
    - Bremsleitung abschrauben.
    - RBZ von Bremsankerplatte abnehmen.

    Einbau
    - Entlüftungsnippel aus neuem RBZ rausdrehen.
    - RBZ mit neuer Dichtung in Bremsankerplatte einsetzen.
    - Bremsleitung anschließen (handfest).
    - Entlüftungsnippel einsetzen.
    - RBZ mit Clip an Bremsankerplatte sichern
    - Bremsleitung festziehen.
    - Bremseneinstellschraube und Gleitsteine mit Kupferpaste sparsam bestreichen.
    - Bremsbacken zusammen mit Federn (Einbauposition) in den Handbremshebel , dann in den RBZ und danach in die Einstellvorrichtung einhängen.
    - Bremsbeläge nochmals mit Schleifpapier und etwas Bremsenreiniger reinigen.
    Bremstrommel innen mit Bremsenreiniger reinigen und mit Schleifpapier nachschleifen.
    - Bremstrommel montieren und Kreuzschraube eindrehen.
    Bremseneinstellschraube reindrehen, bis Bremstrommel fest, dann lösen bis die Trommel gerade eben frei dreht. (Einstellschraube rastet jede 1/4 Umdrehung)

    Wenn beide Seiten fertig sind, Bremsen entlüften, Handbremse wieder einstellen, ein paar mal kräftig in die Bremse treten und die Bremsen noch mal einstellen bzw. Einstellung überprüfen.
    Räder montieren. Probefahrt.

    Wenn du dir aber unsicher bist, hol dir bitte jemanden zur Hilfe, der sich damit auskennt. Un wenn er dir nur über die Schultern schaut. Sicher ist sicher.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Meister-Mini

    verhältnis Vorne 1:5 und Hinten 1:3 beachten, falls mal zuviel abgesägt hast oder wieder etwas Höher willst kannst auch ne unterlegsscheibe zwischen Trompete und Knuggle-Joint legen ;)

    Achtung Zahlendreher

    Das korrekte Verhältnis ist vorne ca. 1:3 und hinten ca. 1:5
    Das ca. bedeutet, dass das Verhältnis wegen der Drehbewegung um die Achse nicht linear ist.

    Gruß, Diddi

    Zitat von booxx

    Verschraubt sind die an einem Chromfuss - der nicht vibrieren kann. Ist mit Gummi hinterlegt! Basti

    Du glaubst garnicht, wie stark Chromspiegel mit Chromfuß vibrieren können, wenn das Blech im Bereich der beiden Einzugmuttern gewölbt ist :eek:
    Da hilft auch keine Gummiunterlage :headshk: .

    Aber deshalb ja ursprünglich meine Frage ob Glas oder gesamter Spiegel ;)

    Gruß, Diddi

    Dieses Problem hatte ich selbst auch schon einmal. Echt erschreckend, wenn man nachts Serpentinen bergab fährt, von Fern auf Abblendlicht zurück schaltet und plötzlich im Dunklen steht :eek: :eek: :eek:
    Es war eine ganz banale Ursache: Eine Staubflocke hatte den Leckstockschalter lamgelegt. War irgendwie auf den Schaltkontakt geraten und beim Umschalten hat´s dann beide "Wege" isoliert. Ein paar mal hektisch hin und her schalten mit dem Lenkstockschalter und plötzlich ging wieder alles. Bis dann etwa 5 km später, als ich wieder einmal abblenden wollte...... :eek:
    Zu Hause hab ich dann alles auseinander genommen und die "Wollmaus" im Lenkstockschalter gefunden. Schalter gereinigt und Schaltkontakte noch mal mit etwas Schmiergel poliert. Keine Probleme mehr seit rund 1 Jahr.

    Gruß, Diddi

    Vibriert der komplette Spiegel oder nur das Glas?
    Wenn´s der komplette Spiegel ist, hat das eine recht einfache Ursache.
    Die Spiegel beim Mini sind mit 2 Schrauben an 2 Einzugsmuttern an der Tür verschraubt. Wurden die Schrauben beim Montieren zu fest angezogen, hat sich das Blech um die Einzugsmuttern etwas nach außen gewölbt und der Spiegelfuß liegt nicht mehr vollflächig auf. Wegen der Gummiunterlagen unterm Spiegelfuß fällt das nicht auf.
    Schraub die Spiegel ab und schau dir die Einzugsmuttern mal an. Haben sie sich mit dem Blech etwas nach außen gewölbt, müssen sie wieder etwas zurück geklopft werden.
    Nimm einen dicken Durchtreiber (Rundmaterial, 1/4" Verlängerung geht auch), der etwas größer als der Bund der Einzugsmutter ist. Auf die Mutter (nicht auf´s Blech!) aufsetzen und mit einem leichten Hammer (200-300g) etwas draufklopfen. Nicht übertreiben! Das Blech sollte plan, evtl. sogar leicht nach innen gewölbt sein.
    Spiegel montieren (nicht wieder zu fest!) und das Vibrieren hat ein Ende ;)

    Gruß, Diddi

    eignen sich hervoragend für diesen Zweck. Einfach mal beim nächsten Metallhandel vorbeischauen. Oft lassen die einen für´n Obulus in die Kaffeekasse mal in die "sortenreine" Schrottkiste greifen. Ein paar unterschiedliche Klötze und etwas Flachmaterial wie z.B. 5x20, 5x30 etc. findet sich da immer.
    Die Klötze für verschiedene Einsatzzwecke "formen" und das Flachmaterial lässt sich für gebogene/gewölbte Zwecke zurechtbiegen. ;)

    Übrigens: die hervorragende Wärmeleitfähigkeit (autsch, heiß) ist ja gerade der Clou bei der Sache. So wird dem Verzug vom Blech vorgebeugt ;) .

    Diddi

    Ne, ne. Diesen Kangaroo Catcher meint Thomas nicht. Habe den Bügel auch bei e-bucht gesehen (nein, nicht ersteigert ;) ).
    Diesen Bügel gab es mal im Zubehörprogramm von Rover. Hab da mal einen Prospekt durchgeblättert.
    Etwas dickeres Rohr und keine seitlichen "Ohren" wie der Kangaroo Catcher.
    Wurde an den vorderen Hilfsrahmenbolzen (anstelle der Abschleppösen) montiert, ging senkrecht bis etwa Mitte Grill und dann schräg bis Oberkante Grill und dann quer zur gegenüberliegenden Seite und wieder runter. Oben zusätzliche Verstrebung nach hinten zum Haubenschließblech.
    Sorry, kann leider nicht mit einem Foto dienen.

    Gruß, Diddi

    Zitat von onkeldirk

    hi,
    seit ca nem monat bewegt sie temperatur anzeige nicht mehr und die heizung wird auch nach einer std nit warm :/
    was könnte das sein

    Seit `nem Monat? :eek: Das bedeutet einen Monat Kaltlaufphase für den armen Motor! Wenn man so etwas bemerkt, sollte man es schleunigst beheben, sonst kostet das den Motor pro Stunde zig Km an Lebensdauer :headshk: und der Verbrauch ist jenseits von gut und böse :eek:
    So´n Termostat + Dichtungen kostet über´n Daumen 10,- Euro + Versand. Das Wechseln etwa 15 Min. Arbeit.
    Das Motoröl solltest du jetzt auch wechseln, da es vermutlich durch den langen Kaltlauf einen Anteil Benzin und Wasser enthält!
    Dieser Fehler ist eigentlich sehr leicht diagnostiziert: Anzeige sagt "kalt" + Heizung bleibt kalt = Kühlwasser kalt = Termostatventil schließt nicht.

    Diddi

    Zitat von woody68

    kommt da evtl. noch eine dichtung unter das emblem
    scheuert doch sonst auf dem lack?

    Ich montiere Embleme, egal ob geschraubt oder mit Clips, folgedermaßen:
    Beim Industrie- oder Karosseriefachhandel gibt es schwarzes Moosgummi als Rollen- oder Plattenware in 1mm Stärke. Daraus fertige ich eine Unterlage für das Emblem an. Ein Stück etwas großzügig abschneiden, mit breitem Abklebeband bekleben, Enblem auflegen und mit Bleistift den Umriss übertragen. Den Umriss rundrum gleichmäßig um etwa 1mm verkleinern und mit scharfer Schehre ausschneiden. Bohrungen für Stifte/Stehbolzen mit Locheisen oder Bohrer einbringen.
    Emblem montieren. Fertig.
    Sieht sauber aus und der Lack bleibt geschützt.

    Gruß, Diddi

    .... mit einem guten Rostlöser wie z.B. Caramba. Und zwar von allen Seiten und über mehrere Tage. Da braucht´s viel Geduld. Immer wieder mal mit `nem kleinen Hammer senkrecht auf den Bolzenkopf klopfen (nicht verformen). So sollte sich eventueller (eher garantierter) Rost lockern.
    Für den Zusammenbau auf jeden Fall NEUE Bolzen verwenden. Darauf achten, dass es Bolzen mit Schaft sind und nicht wie original, mit Gewinde bis zum Kopf. Diese rosten nämlich besonders gerne fest. Beim Zusammenbau diese Bolzen komplett (Gewinde und Schaft) mit Kupferfett behandeln, die Bohrungen in den Böcken mit einem passenden Bohrer reinigen und die Gewinde im Schwellerende säubern. Entweder mit Gewindebohrer (5/16" UNF) oder eine am Ende geschlitzte Schraube verwenden ;) .
    Nach dem Säubern auch hier etwas Kupferpaste rein.
    Von innen her halt regelmäßig mit Holraumkonservierung behandeln.
    So sollten sich die Bolzen auch in ein paar Jahren noch problemlos lösen lassen, denn dieser Tag kommt garantiert :( .

    Gruß, Diddi