Beiträge von HOT

    Mit den unterschiedlichen Kreisen für Blinker und Warnblinker liegst du richtig.
    Die Warnblinker haben ihre eigene "fliegende" Sicherung hinterm Luftfilter (Kabelfarben braun und violett/orange). Geht deine Innenraumbeleuchtung? Die hängt an der gleichen Sicherung.
    Die Blinker sowie Heckscheibenheizung und auch Rückfahrscheinwerfer hängen an einer gemeinsamen Sicherung. Die oberste im Sicherungskasten (Kabelfarben weis und grün).
    Du schreibst, die Sicherungen wären in Ordnung. Hast du das gemessen oder nur nach dem Draht geschaut? Manchmal sind sie defekt obwohl sie heile aussehen.
    Sehr häufig sind im Sicherungskasten sowie in den "fliegenden" Sicherungshaltern die Kontakte stark korrodiert. So fließt dann auch kein Strom mehr.
    Die Heckscheibenheizung zieht nicht gerade wenig Strom. Wenn die Kontakte am Sicherungskasten schlecht sind, kann der recht hohe Strom dem Kontakt den Rest geben.
    Reinige mal alle Kontakte metallisch blank und probier´s noch mal aus. Dein Problem kann eigentlich nur im Bereich Sicherung, Sicherungskasten oder Steckverbinder liegen.

    Bez. Blinker/Warnblinker: Auch ein defekter Warnblinkschalter kann im ungünstigen Fall auch die normalen Blinker selbst lahmlegen aber nicht noch andere Systeme zusätzlich.

    Hast du einen Schaltplan? Das wäre eine große Hilfe bei der Fehlersuche.

    Diddi

    Wenn der "tot" ist funktioniert alles außer "Anlassen" und bei späteren Modellen die Startanhebung für die Zündspule.
    Dieser magnetschalter ist im Prinzip nichts anderes, wie der "Huckepack-Magnetschalter" an den späten Anlassern. Mit der Ausnahme, dass er das Anlasserritzel nicht mechanisch einrücken muss.
    Das häufigste Problem bei diesem "externen" Magnetschalter sind Kontaktprobleme an den Anschlüssen. Hier werden (auf der Batterieseite) auch die braunen Strippen (immer Spannung drauf) angeschlossen und führen dann zum Sicherungskasten und Zündschloß.
    Ab und zu kommt es auch vor, dass die Magnetspule durchbrennt oder die inneren Leistungskontakte "aufgeben".

    Diddi

    P.S.: Wenn du jetzt noch keine neue Batterie kaufen willst, kannst du auch für Test- bzw. Messzwecke ein Ladegerät anschließen. Diese sind meist mit ca. 8A abgesichert, was für fast alle Systeme ausreicht. Bei voller Beleuchtung wird´s evtl. etwas eng und Starten solltest du damit auf keinen Fall versuchen. Alles andere aber funktioniert problemlos.
    Das verhindert auch ganz gut größere Probleme, denn auch eine "halbtote" Batterie hat evtl. noch genug Saft um bei einem dicken Kurzschluss die Kabel zu toasten :eek: .

    Jain, es gibt sogenannte "Bump Stops" für die Hydrolastic Federung. Wenn du die aber beim gummigefederten verbaust und die Federung ständig auf dieselben aulaufen lässt ist das Fahrverhalten katastrofal. Wenn dein Auto mit 165/70-10 hinten am Radhaus beim Einfedern schleift, liegt er schlicht und einfach zu tief, oder die Gummifederelemente sind am Ende.
    Wenn du HiLos verbaut hast, schraub sie einfach `ne Kleinigkeit höher.
    Wenn die Federelemente fertig sind, hilft nur Ersatz.

    Gruß, Diddi

    [QUOTE=Stefan-Estate PS: als Knuckle bezeichnet man den Kugelkopf am Ende der Trompeten.[/QUOTE]


    Wurde im Einglischen aus der Anatomie abgeleitet: Knuckle heißt übersetzt Knöchel. Z.B. die Gelenke der Finger heißen Knuckles und sehen im entferten sogar dem "Knuckle Joint" am Mini ähnlich ;)

    Gez. Dr. Dr. med. tech. schraub. Diddi :D

    Die Fahrgestellnummer ändern (Ersatzkarosserie) und das ganze bestätigen kann jede KFZ-Werkstatt. Die Bestätigung muss vom Meister unterschrieben sein und den Firmestempel tragen.
    In der Bestätigung muss auch der Grund für die Änderung bzw. das neu Einschlagen der Fgst-Nummer stehen. Z.B. Wegen Rostreparaturen am Windleitblech oder "Rohkarosserie" als Ersatzteil. Im Fall der "Rohkarosserie" wäre es empfehlenswert, das Windleitblech zu erneuern und die Nummer des alten Briefes neu einzuschlagen (lassen).
    Das ganze vorher mit der entsprechenden Werkstatt/Meister klären! Ist aber grundsätzlich kein Problem und auch vollkommen legal.

    Diddi

    Oft sitzt in der Düse Dreck drinnen, da die Pumpe ja ungefilter aus dem Behälter ansaugt und in den Kannen an der Tanke oft Dreck ist. Ein paar Krümelchen reichen da schon.
    Zieh an den Düsen den Schlauch ab und blas von außen mit Pressluft durch (z.B. mit Reifenfüller an der Tanke).
    Sollte das Problem eigentlich beheben.
    Bei abgezogenen Schläuchen die Pumpe einschalten und etwas durchspühlen. Dann alles wieder zusammenstecken.

    Diddi

    Genaues kann dir da vermutlich niemand sagen, aber El Gazolino liegt da mit seinen 5-6 mm garnicht schlecht.
    Die Radmutter sollte (für meinen Geschmack) mindestens 1 1/2 mal Bolzendurchmesser draufgeschraubt sein. Bei 3/8" (9,525mm) Radbolzen wären das rund 15mm.
    Bei meinen original Rover Minilite Style 4,5 J 12 mit original Radmuttern sind es etwa 20 mm. Also bleiben für Spurplatten maximal 5-6 mm übrig.
    Willst du mehr, dann besorg dir auf jeden Fall längere Radbolzen!!!
    Die kosten nicht die Welt und es hängt dein und unter Umständen auch anderer Leute Leben dran!

    Gruß, Diddi

    ... ist natürlich fast unmöglich, wenn man das Geräusch nicht selbst hören kann.
    Hilfreich wäre auch, wenn du etwas mehr zu deinem Mini schreibst. Da gibt es ziemliche Unterschiede.
    Aus dem Satz: ...die dritte Schraube am Luftfilterdeckel hat gefehlt" schließe ich, dass es sich um einen SPI (Single Point Injection) oder MPI (Multi Point Injection) handelt.
    Diese Modelle haben ein recht großes Hitzeschutzblech am Abgaskrümmer. Wenn nun eine oder mehrere Krümmerschrauben/Muttern lose sind, entweichen hier Abgase und das Hitzeschutzblech kann rasseln. Genauso könnte die Dichtung zwischen Abgaskrümmer und Hosenrohr undicht sein.
    Beides macht unterschiedliche Geräusche abhängig von Drehzahl und Last (Gaspedalstellung).
    Aber wie bereits gesagt, als Ferndiagnose fast unmöglich das heraus zu finden.

    Gruß, Diddi

    Glaube, ich habe verstanden, worauf Buddy mit dem "J" hinaus will.
    Versuche das mal an einem Rechenbeispiel zu verdeutlichen.

    Beispiel: Stahlfelge 4,5 J 12 ET24 (ET 24 = knapp 1" / 25,4mm)

    ET 24 = Felgenmitte liegt 24mm von der Auflagefläche nach innen.

    Würde man jetzt die Felge um ganze 2" (50mm, boah) außen verbreitern, wandert die Felgenmitte um die Hälfte, also 1" / 25mm nach außen und liegt auf fast der gleichen Ebene wie die Auflagefläche (ET +24mm - 25mm = -1)

    Die Felge hätte jetzt eine Breite von 6,5" mit einer ET -1, folglich 6,5 J 12 ET-1

    Hoffe, das ist so verständlich.

    Diddi

    Über die Zuverlässigkeit kann ich leider nichts sagen, da ich keine ZV im Mini eingebaut habe.
    Trotzdem kannst du aber ohne weiteres die innere Verriegelung ausbauen, da du bei Bedarf (wenn´s denn mal doch nicht funktioniert) immer noch von außen mit dem Schlüssel öffnen und verschließen kannst kannst.
    Zusatz: Allerdings macht ein Ausbau der inneren Verriegelung die Sache zu einer etwas wackeligen Angelegenheit.

    Diddi

    Hallo und erst mal wilkommen im Forum.

    Zu deiner Frage:
    Vorausgesetzt, dein Verteiler ist korrekt (nach Handbuch) eingebaut, nimm mal die Verteilerkappe ab. Im Rand des Verteilergehäuses ist eine Kerbe. Auf Höhe dieser Kerbe ist bei der Verteilerkappe (im eingebauten Zustand) Zylinder #1.
    Der Verteiler läuft gegen den Urzeigersinn. Also von #1 angefangen ist die Zündfolge 1-3-4-2.
    Die Kerzenkabel mit den entsprechenden Zündkerzen 1-3-4-2 verbinden, wobei sich Zylinder #1 auf der Seite der Wasserpumpe befindet.

    Gruß, Diddi

    Wenn´s dir dann doch noch zu eng und hakelig ist, nimm einfach den "Schnorchel" vom Lufi ab. Einfach die beiden Befestigungsmuttern oben auf dem Ventildeckel runterdrehen und du kannst in abnehmen.
    Im eingebauten Zustand das Gehäuse zu öffnen und später wieder zu verschließen ist viel fummeliger :madgo: als ihn auszubauen (max 5 Minuten).

    Diddi

    Genau das gleiche Problem hatte ich vor 2 Jahren bei meinem 1300er Vergaser Cooper auch schon einmal. Die Nacht und der Morgen vorher waren ziemlich feucht und nebelig. Er fing nach ca. 4-5 km an immer schlechter zu laufen, keine Leistung und extrem unwillige Gasannahme bis er dann plötzlich ganz abstarb. Musste ihn dann abschleppen und für 2 Tage abstellen. Beim nächsten Starten sprang er dann wieder an als wäre nichts gewesen und ich konnte ihn dann (fast :madgo: ) problemlos bis nach Hause in die Garage fahren. Auf der Garageneinfahrt fingen die Symptome dann wieder an :confused:
    Ursache war ein nasser und korrodierter Stecker am Verteiler (der am Elektronikmodul).
    Gereinigt und gut war´s. Sicherheitshalber noch neue Kabel, Kappe und Finger verbaut und gut.
    Seit dem ist übrigens auch der originale große Spritzschutz wieder eingebaut ;) . War dem Vorbesitzer scheinbar zu hässlich und lästig beim Ölstand prüfen :rolleyes: .

    Gruß, Diddi

    Die Dachhaut ist als Rep-Blech ziemlich teuer :eek: und beim Transport ist sie Sperrgut = auch teuer.
    Besuch doch mal die Schrottplätze in der Umgebung, denn die Dachhaut läßt sich recht einfach vom Spender abtrennen und zuhause in der Werkstatt von den unerwünschten Resten befreien (Flex-Arie :D ).

    Eine Rohkarosserie hat natürlich unbeschreibliche Vorteile und schohnt die Nerven, abgesehen vom Preis. Rostfreier wird der restaurierte Mini garantiert nie ;) .

    Diddi

    Ein Teil des Spritverbrauchs wird garantiert im Kurzstreckenbetrieb begründet sein, da du ja erst mal mit Choke startest, die ersten paar hundert Meter so fährst und dann Stück für Stück den Choke weiter rein drückst. Das heist, der Motor ist selbst bei Fahrtende noch nicht auf Betriebstemperatur.
    Wenn dann noch ein schlecht eingestellter Vergaser/Zündung etc. dazu kommt, kann ein Verbrauch von ca. 12/100km durchaus möglich sein.

    Diddi

    Da ist garantiert was faul. 23l/200km :eek:
    Fährst du die ganze Zeit mit Choke? Evtl ist der nicht richtig eingestellt und ständig gezogen obwohl der Zug ganz drin ist.
    Oder fährst du extrem viel Kurzstrecke?

    Diddi

    Könnte diverse Ursachen haben:

    - Scheibenwischerantrieb bzw. Wischerwellen am Windleitblech schwergängig. Alles zerlegen, reinigen und neu fetten. Die Wellen am Windleitblech waren es bei mir.
    - Schleifkohlen des Wischermotors verschlissen. Kohlensatz gibt´s neu (Händlerliste) oder alternativ "neuen" Motor besorgen.
    - Kontakte/Steckverbinder korrodiert = Übergangswiderstände und somit "kommt nicht genug Saft an". Alle Anschlussstecker reinigen, Masseverbindungen prüfen/reinigen.

    Diddi

    Z.B. "Priomat" von Spiess/Hecker. Gibt´s in Spraydosen oder "aus dem Eimer" um nach dem Schweißen zusätzlich zu versiegeln.
    Laut Alex "MiniT" soll auch "Felgensilber" funktionieren, hab´s aber selbst noch nicht ausprobiert.

    Diddi

    Wenn das Loch nur an der Unterseite ist, ist er noch bedingt fahrbar. Schau es dir erst mal aus der Nähe an. Blasen die heißen Abgase aber auf die Karosserie, könnte eventuell Unterbodenschutz angesengt werden (brennen?) oder das Batteriekabel seine Isolierung verflüssigen und zum Kurzschluß führen.
    Zu bedenken ist auch, dass die Mini-Karosserie von unten nicht immer vollständig dicht ist und somit Abgase ins Fahrzeuginnere gelangen könnten.

    Das "Hosenrohr" hat innerhalb des Drahtgeflechts ein "Kugelgelenk" welches durch das Geflecht zusätzlich stabilisiert wird. Ist dieses Kugelgelenk beschädigt (höchstwahrscheinlich!!!) ist´s nichts mehr mit reparieren. Da hilft nur noch Austausch des Hosenrohres und das Teil ist wirklich kein Sonderangebot :eek: :eek: :eek:
    Es gibt da von "Maniflow" ein passendes Sporthosenrohr als Ersatz (Händlerliste), das um einiges günstiger ist ;) .
    Evtl. bekommst du das Original aber auch als Gebrauchtteil.

    Nachtrag: Wusste nicht, dass es auch ein "Einschweiß-Reparaturteil" für diese Stelle gibt. Das ist natürlich auch eine Alternative :)

    Gruß, Diddi