Beiträge von HOT

    Bei alten Gummifederelementen geht der Ausbau auch ohne Federspanner. Dazu unteren Anschlagpuffer vor dem Aufbocken ausbauen. Dadurch kann der Dreieckslenker etwas tiefer (ausfedern). Dann Achse des Dreieckslenkers sowie Dreieckslenker selbst ausbauen und schon "fällt" dir alles entgegen.
    Zum Einbau neuer Federelemente ist ein Federspanner aber unerlässlich.
    Die Dinger sind nicht sooooo teuer. Vielleicht kannst du ja einen ausleihen (Club?).
    Alternativ gehts auch mit einer "Eigenkonstruktion":
    -Gewindestange M14, ca. 40 cm lang (hohe Zugfestigkeit, mind. 8.8 also keine Baumarktqualität)
    -Stück Flacheisen als Widerlager über der Bohrung der Domschrauben mit 14er Bohrung
    -Unterlegscheibe M14
    -2 Muttern M14 (ebenfalls mind. 8.8)
    -U-Scheibe und Gewindestange ölen/fetten, dann geht´s leichter!
    -Gewindestange 9 volle Umdrehungen ins Federelement reindrehen, damit das Gewinde nicht ausreißt. Ist mächtig Spannung drauf!

    Tipp: Vor dem Einbau der neuen Federelemente das M14 Gewinde gut mit Fett behandeln, damits nicht später verrostet und der Federspanner nicht mehr einsetzbar ist. Oder vor einsetzen der Domschraube etwas Hohlraumversiegelung mit Sonde reinsprühen.

    Diddi

    Ist schon `ne ziemliche Fummelei da dran zu kommen. Am besten geht´s mit `nem Ring/Maulschlüssel, wo der Ring nur abgewinkelt und nicht "gekröpft" ist. Und von außen dann mit Ratsche. Am besten Hilfe organisieren. Einer sorgt dafür, dass der Schlüssel auf der Mutter bleibt und einer arbeitet mit der Ratsche.
    Tipp: Es gibt Motorsilentblöcke mit bereits angeschweißten Muttern ;) . Damit geht´s dann auch allein, ohne "Finger brechen". Frag bei der Bestellung einfach mal danach. Sind sogar etwas günstiger als original.
    Alternativ vor Einbau die Muttern mit je 2 Schweißpunkten am Silentblock anheften (lassen). Spart `ne Menge Fluchen :madgo: .

    Diddi

    Ist nicht nur ein Zahnrad, sondern immer ein Zahnradpaar (bei zB. EÜ 3,44:1 ist es 18/62). Zum Wechseln muss der Motor raus und das Differenzialgehäuse ab. Zusätzlich Das Tachoantriebsgehäuse am Getriebe um an die Getriebehauptwelle zu gelangen auf der das kleinere der beiden Zahnräder sitzt.
    Ist also kein "Quicky" :headshk: .

    Diddi

    Bevor du anfängs, da unten mit selbst gefertigtem Rep-Blech zu reparieren, warte bis das Dreiecksblech draußen ist und schau dir den Bereich um die Lüftungsdüsen an.
    Oft findet man auch hier "Blätterteig" :eek: .
    Ist das der Fall, gibt´s für diesen Bereich ein Rep-Blech, dass von oben (um die Lüftungsdüsen) bis runter zum Schwellerende/Bodenblech reicht und gleichzeitig bereits die "Bördelkante" beinhaltet, um die später das Dreiecksblech gefaltet wird. Diese Bördelkante ist meist auch deutlich angenagt, wenn schon das Dreiecksblech befallen ist und Blasen in diesem Bereich wirft ;).
    Es reicht auch in der Breite vom Dreiecksblech bis etwas über die senkrechte Sicke hinaus und läßt sich auf das erforderliche Maß "zurechtstutzen".

    Diddi

    Ein Beispiel bei Ebay: Artikel Nummer 4585692482 in die Suche bei Ebay eingeben.
    Hat irgendwie nicht mit dem Kopieren und Einfügen des Links geklappt :confused:
    Aber über die Artikelnummer sollte es einfach sein.

    Diddi

    Je nach Material verwende ich unterschiedliche Methoden an.

    Bei sogenanntem Steinschlagschutz (überlackierbar, auf PVC- oder Urethan-Basis) geht´s am besten mit Flex + Topf- oder Scheibenbürste, da das Zeug nicht so schmiert.

    U-Schutz auf Bitumen-Basis läßt sich besonders gut entfernen, wenn er schön kalt (da spröde) ist. So etwas mache ich "gerne" an kalten (ungemütlichen) Winterabenden mit einem Elektroschaber (Bosch). Dafür gibt´s verschiedene Aufsätze je nach Einsatzzweck.
    Der Vorteil ist, dass es nicht schmiert, meist in größeren Stücken abplatzt (wenn spröde/kalt genug) und man das Zeug später nicht aus allen Ritzen der Werkstatt zusammenkehren muss :madgo: .
    Für die Reste dann Dreikantschaber etc. und dann mit Universalverdünnung abwaschen.

    Zusatz: Ganz groß im Kommen ist zur Zeit "Trockeneis-Strahlen". In der Oldtimer Markt inserieren viele Firmen. Ist `ne saubere Sache, nichts wird beschädigt (selbst guter Lack nicht) und Unterbodenschutz wird restlos entfernt.

    Diddi

    Jeweils einer unter der Kupplungsglocke und einer unter dem Kühlerhalter (Seitenkühler). Mit 2 Schrauben im Hilfsrahmen verschraubt. Schau mal dort, wo die vorderen Bremsschläuche an den Hilfsrahmen gehen. Ganz in der Nähe, an der schrägen Fläche sitzen je 2 Schrauben. Auf der anderen Seite dieser schrägen Fläche sitzen die beiden Motorsilentblöcke und sind mit genau diesen beiden Schrauben befestigt.
    Auf der linken Seite (Fahrtrichtung) kannst du ihn mit ner Taschenlampe sehen, wenn das Grill draußen ist. Rechts (Kupplungsglocke) ist er kaum zu sehen und ebenso besch....n auszubauen :scream:

    Diddi

    Das bedeutet, dass Luft in der Leitung ist und nicht, dass noch Luft im Behälter ist (weil nicht ganz voll)!!!
    Das System muss entlüftet werden, genauso wie bei der Bremsanlage!
    Wenn du das selbst noch nicht gemacht hast, frag doch mal bei einer freien Werkstatt in der Umgebung. Evtl. kann ein Mechaniker mit dem entsprechenden Equipment bei dir vorbeikommen, denn fahren kannst du so nicht. Alternativ das Auto zur Werkstatt schleppen. Vorzugsweise eine Werkstatt, die sich mit Minis beschäftigt. Grundsätzlich sollte aber jede Werkstatt in der Lage sein, die Kupplungshydraulik zu entlüften.

    Diddi

    Aufbocken, anderes Rad montiere und testen. Eiert´s immer noch? = Radflansch krumm.
    Eiert´s jetzt nicht mehr = Ist das eiernde Rad nur noch Dekoartikel :(

    Wenn das Rad `nen heftigen Bordsteinkontakt hatte und deshalb eiert, könnten (zumindest bei Alufelgen) auch Haarrisse entstanden sein :eek:

    Diddi

    Zitat von tobjoern

    yo das funktioniert prima, kabel für DZM lagen bereits drin ( 2 stück )
    einfach anstöpseln und das funktioniert bestens, muß nur den halter für das 3er intrumententeil ändern. sollte aber kein großes problem sein.

    Klar sind natürlich 2 Kabel. 1x weiß/schwarz (Signalleitung von Zündspule +) und 1x violett (glaub ich) für Spannungsversorgung. Oder wars doch grün? Hab´s Instrument erst vor 2 Wochen draußen gehabt (Alzheimer...., was??? :rolleyes: )

    Beleuchtung kommt direkt über die Leiterfolie, also null Problemo ;)

    Diddi

    Wenn sie am Rand rissig sind, haben sie´s definitiv hinter sich.
    Wenn du sie an deinem Auto selbst noch nicht gewechselt hast, ist die Chance groß, dass es noch die ersten sind. Dann sind sie garantiert fertig.
    Selbst wenn sie gewechselt wurden, merkt man bereits nach einem halben Jahr den Unterschied, wenn man mit neuen vergleicht.
    Tausch sie einfach aus, kosten nur ein paar Euro und machen einen deutlichen Unterschied im Fahrverhalten.

    Könnte natürlich auch am Differenzial liegen, wenn die Lager/Buchsen unterschiedlich leichgängig sind (Verschleiß) bzw. die Zahnräder selbst Probleme machen.
    Bei stark leistungsgesteigerten Autos tritt das "nach einer Seite ziehen" (beim Beschleunigen) öfter auf, hat aber seine Ursache in der unterschiedlichen Länge der beiden Antriebswellen. Aber auch da gibt es geeignete Maßnahmen wie z.B. Differentialsperre (LSD).

    Gruß, Diddi

    Nee, das läßt sich nicht einstellen. Wenn es wirklich nur ein leichtes Zahnflankenspiel ist, dass bei Leerlauf leicht klackert brauchst du dir (noch) keine Sorgen machen.
    Dieses Klackern entsteht dadurch, dass der Motor bei sehr niedriger Drehzahl "nicht mehr rund läuft". Eine scharfe Nockenwell verstärkt dieses Symptom noch.
    Er wird praktisch bei jeder Zündung etwas beschleunigt, das Getriebe (im Leerlauf aber eingekuppelt) hat noch "Schwung" drauf. Durch dieses "Wechselspiel" kommt´s dann zu diesem leichten Klackern, das verschwindet wenn man die Kupplung tritt weil jetzt die Verbindung zwischen Kurbelwelle und Zwischenrädersatz "fehlt".
    Wird´s aber lauter oder (schlimmer) zu einem Brummen unter Last, ist Handeln angesagt!
    Probier doch mal den Leerlauf etwas höher (950-1000 rpm) einzustellen. Meist verschwindet es dann, weil der Motor deutlich "runder" läuft.

    Gruß, Diddi

    Anmerkung:....merkt´s schneller. :rolleyes: Sorry hab´s erst falsch verstanden.

    Zitat von Jagdhund

    Also vom Plus der Zündspule zur Karosserie? Hab bei dem funktionierendem Mini mal von ZS- zu ZS+ gemessen (bei angeschalteter Zündung) kam auf 0,9 Volt, bei laufendem Motor auf ca 13V.

    Diese Messung funktioniert so nicht. ZS+ zu ZS- gibt natürlich unterschiedliche Werte, je nachdem wie gerade der Kurbelwellensensor steht schaltet die Elektronik Masse oder offen. Ähnlich wie beim Unterbrecherkontakt. Läßt sich nur nicht so einfach messen.

    Du must bei eingeschalteter Zündung zwischen ZS+ und Masse (Karosserie) messen. Bei Zündung an etwa 9V und beim Starten etwa 12V. Bei laufendem Motor sogar etwa 13-14V.

    Diddi

    Zitat von Jagdhund

    Also vom Plus der Zündspule zur Karosserie? Hab bei dem funktionierendem Mini mal von ZS- zu ZS+ gemessen (bei angeschalteter Zündung) kam auf 0,9 Volt, bei laufendem Motor auf ca 13V.

    Nee nee, wenn du + an Karosserie legst, gibt´s natürlich einen Kurzschluß. :headshk:

    Dann kann man den Strom sogar "sehen" und "riechen" :eek:

    Ich meinte vom Sicherungskaste Dauerplus (braunes Kabel) eine direkte Leitung an die Zündspule (+) legen.
    Ist für ein paar Minuten kein Problem.
    Jetzt wäre deine Zündspule unter Spannung auch wenn Zündung aus.
    Probieren zu Starten - Läuft er? = Problem in der Versorgung der Zündspule.
    - Läuft er trotzdem nicht ist der Fehler in der Steuerung der Zündung selbst zu suchen (ECU, Sensor, Kabel.........
    Nach diesem Test die provisorische Leitung sofort wieder entfernen, da die Spule sonst überhitzt.

    Diddi

    Kommt an der Zündspule überhaupt Spannung an? An der +Seite der Spule müssen bei eingeschalteter Zündung etwa 9V (Ballast Resistor/Widerstandskabel) ankommen. Wärend dem Startvorgang müssen´s dann 12V sein.
    Miss das mal mit einem Multimeter. Alternativ eine 12V Prüflampe. Glimmt bei 9V und leuchtet hell bei 12V.
    Provisorisch könntest du zum Testen auch eine direkte 12V Versorgung (Sicherungskasten, braunes Kabel) an die Zündspule (+) anschließen. Wenn er dann läuft, fehlt die Versorgung der Zündspule.
    Lass diese provisorische Versorgung aber nur kurz dran, sonst überhitzt die Zündspule.

    Diddi

    Zitat von Minicoopi


    Sagt mal, wenn ich die Achsschenkel ausbauen will muss ich die Tragegelenke aus den oberen und unteren Querlenker entfernen. Aber das geht verdammt zornig raus. Sitzen die bei Euch auch so bombenfest auf den Kugelgelenken? Ich weiß, normalerweise gibts da nen Abzieher für, hab ich aber nicht. Hat da jemand nen kleinen Tipp für mich wie es trotzdem geht?

    GRUNDSÄTZLICH ist ein vernünftiger Abzieher dafür vorzuziehen. Auch die "Stimmgabeln" taugen nur bedingt, denn sie beschädigen immer die Gummimanschette und manchmal auch das Gelenk selbst.

    Trotzdem gibt´s aber einen super Trick um diese Konusverbindungen zu lösen:
    - Mutter komplett abdrehen und Gewinde reinigen/ölen. Mutter so weit wie möglich von Hand wieder draufdrehen.
    - Lenkung voll links oder rechts einschlagen, damit man mehr Platz hat.
    - Einen schweren Hammer (500gr oder mehr) seitlich gegen das Ende des Querlenkers/Dreieckslenkers/Lenkstockhebes halten. Direkt neben der Konusverbindung. Er dient nur als "Gegenlager".
    - Jetzt braucht´s etwas "Zielwasser". Mit einem leichten Hammer (200gr) seitlich (genau gegenüber dem Schweren Hammer) einige harte Prellschläge gegen das Ende der Querlenkers/Dreieckslenkers/... schlagen.
    NICHT auf das Gelenk oder die Mutter schlagen (Mutter ist nur zum Schutz falls nicht genug Zielwasser :D )
    - Der "Schock" durch die Prellschläge läßt den Konussitz "schwingen" und er löst sich.

    Dieser Trick funktioniert eigentlich bei allen Konusverbindungen, vorausgesetzt man hat auch genug Platz. Wenn man nicht daneben schlägt, wird auch nichts beschädigt.

    Aber wie bereits gesagt, das ist nur eine Notlösung und ein vernünftiger Qualitätsabzieher (z.B. von Belzer) kostet nicht die Welt und hat eigentlich jeder Werkzeughandel vorrätig. Du wirst ihn sicher noch öfter brauchen :D

    Zusatz: Wenn nur das innere Antriebswellengelenk aus dem Getriebe raus soll, reicht´s, nur den oberen Achsschenkelbolzen aus dem Dreieckslenker zu lösen. Dann etwas nach außen kippen und der Platz reicht für´s innere Antriebswellengelenk.

    Gruß, Diddi

    Die "Halterungen über dem Scharnier" sind für das "Türfangband" und haben eigentlich nichts mit hängenden Türen zu tun.
    Heb die geöffnete Tür mal hinten an und schau dir die Scharniere (beide) an. Vermutlich ist in einem oder beiden Scharnieren deutlich Spiel, was zu hängenden Türen führt. Dann hilft da nur Scharniere erneuern. Zwar nicht billig :( , aber eher das kleinere Übel.
    Das größere Übel wäre, wenn sich die ganze A-Säule im Scharnierbereich bewegt. Dann hast du ein eher mittelschweres (je nach eigenen Karosseriefähigkeiten auch katastrofales) Rostproblem, was beim Mini garnicht so selten vorkommt :eek:

    Zum wieder anschweißen der Fangbandhalterung baust du besser die Türen aus und zerlegst sie. Rechne aber damit, dass du in dem Bereich noch Risse findest, die auch "verarztet werden müssen.
    Ist es an der A-Säule kaputt, muss zumindest das Armaturenbrett bzw. die Verkleidung in dem Bereich raus.

    Gruß, Diddi

    Das Kabel für den DZM müsste auch beim 92er 1000er bereits vorhanden sein, da es je nach Austsattung die Seiteninstrumente als 2er ohne oder 3er mit DZM auch beim 1000er gab.
    Wenn vorhanden, müsste es ein Weiß/Schwarzes Kabel sein. Einfach mal hinterm Instrumentengehäuse nachschauen. Das Kabel ist (wenn nicht genutzt) mit Isolierband am Kabelbaum eingebunden damit´s nicht rumbaumelt.

    Gruß, Diddi