Bin genau wie Michael der Meinung, dass du hier ein Problem mit einem oder mehreren Übergangswiderständen hast.
Typisches Symptom wie beschrieben: Ohne Last liegen 12V an, sobald aber Strom fließen muss (Licht an) bricht die Spannung zusammen.
Meistens findet man den Fehler bei den Masseverbindungen, oft aber auch auf der Strom führenden Seite.
Schau dir mal alle Steckverbindungen in diesen Kreisen an.
Auch das braune Kabel auf der linken Seite des Sicherungskastens.
Alle Anschlüsse am und im Sicherungskasten metallisch blank reinigen (notfalls neuer Sicherungskasten, auch aus dem Zubehör).
Wenn´s nichts bringt, jeden einzelnen Steckverbinder nach und nach erneuern. Reinigen bringt meist nur kurz Abhilfe, da die Steckverbinder durch Stromfluß und steigende Übergangswiderstände warm werden und mit der Zeit das Material (Messing) der Steckverbinder seine "Elastizität" verliert und die Stecker somit nicht mehr fest sitzen
.
Oft ist auch das Kabel selbst im Steckverbinder oxidiert (bis unter die Isoliereung des Kabels
).
Um die Kabelenden/Steckverbinder gut vor Korrosion zu schützen wende ich volgenden "Trick" an:
-Idealerweise nur "nicht isolierte" Steckverbinder verwenden. (Die Pressung am Kabel lässt sich viel besser überprüfen!)
-Hochwertige Presszange verwenden (die Baumarktteile für 5 Euro kannste vergessen, maximal für Notreparaturen geeignet)
-Nach dem Verpressen den Steckverbinder in Batteriepolfett tauchen.
-Steckverbinder mit Schrumpfschlauch isolieren.
Durch die Wärme beim Schrumpfen wird das Polfett verflüssigt und zieht sogar tief unter die Isolierung ins Kabel. Korrosion ist Vergangenheit
Das mit dem Polfett funktioniert natürlich auch bei den isolierten Steckverbindern. Musst nur den Schrumpfschlauch weglassen und einfach so etwas erwärmen.
Gruß, Diddi, der schon seit Jahren keine Elektrik Probleme mehr wegen schlechten Kontakten hatte 