Beiträge von HOT

    Es geht, wie Bandit schreibt, auch ohne den "Stiefelknecht", obwohl das die eleganteste Methode ist.
    Mit einem langen STUMPFEN Meißel oder Rohr oder ähnlichem an das Antriebswellengelenk am Gehäuse ansetzen und mit einem kräftigen Hammer "anklopfen". Wenn´s nicht sofort kommt, Gelenk etwas drehen und erneut versuchen.
    Nicht mit roher Gewalt, da eventuell der Federring in der Verzahnung klemmt. Rohe Gewalt würde die Welle im Differenzial beschädigen.
    Oft geht´s auch mit `nem kräftigen Montiereisen zwischen Gelenk und einem Schraubenkopf des Differeinzialseitendeckels.
    Auf keinen Fall zwischen Gelenk und Seitendeckel selbst hebeln, da der Seitendeckel das nicht mag.

    Gruß, Diddi

    Mach´s gleich komplett, sonst fängste spätestens in einem halben Jahr wieder an zu "brutzeln". Vor allem ist es jetzt besser zugänglich als mit bereits eingeschweißtem Außenschweller.
    Sicherheitshalber eine Verstrebung in den Türausschnitt einschweißen, damit sich nichts verzieht. Und immer erst nur eine Seite bearbeiten.

    Gruß, Diddi

    Schau dir mal die Verteilerkappe und den Verteilerfinger an. Nach längerer Standzeit und dann bei hoher Feuchtigkeit wie heute gibt´s schon mal Probleme. Sprüh beides mal mit WD40 aus und trocknen. Dann wieder probieren.

    Gruß, Diddi

    Kann eine der Trommeln hinten sein, aber auch vorne bei den Scheibenbremsen.
    Bei den hinteren Trommeln gehen gerne mal die Hebel für die Handbremse fest und die Bremse schleift ständig - wird heiß.
    Bei den Scheibenbremsen vorne kann ein Kolben festsitzen und der Bremsklotz liegt ständig an der Scheibe an - gleicher Effekt.

    Auto aufbocken und kräftig in die Bremse treten. Bremse lösen und Rad von Hand drehen. Schleift ein Rad (bzw. die Bremse) deutlich mit fühlbarem Widerstand?
    Handbremse fest anziehen und wieder lösen. Gleicher Test.

    Gruß, Diddi

    Die Kabel für das 3er-Instrument sind bereits im Kabelbaum vorhanden. Wenn ich mich richtig erinnere ist´s auch der gleiche Stecker, nur 2 zusätzlich Strippen im Baum eingebunden "blind gelegt" für den Drehzahlmesser.
    Auch der 53Ps Mini von `94 ist ein SPI.

    Diddi

    @ Minigirly
    Die Schachtleisten sind NIE 100%ig dicht. Auch neue nicht. Deshalb ist es wichtig, dass die Folie hinter den Türverkleidungen sowie das werkseitig angebrachte Klebeband intakt/dicht ist.
    Das eingedrungene Wasser läuft dann unten aus der Tür (Entwässerungsbohrungen) wieder raus.

    Immer wieder gern genommen sind Rostschäden am Innenkotflügel oben im Bereich um die Frischluftleitungen. Während der Fahrt im Regen wird `ne Menge Spritzwasser dort oben hinbefördert ind läuft dann hinter Isolierung/Teppich in den Fußraum.

    Diddi

    Hol diese schwarze Masse aus der Tür wieder raus. Geht ganz gut mit einem Schaber aus Plexiglas. Dann wird auch der Lack geschont. Reste dann mit Waschbenzin oder Terpentin und Pinsel entfernen.
    Dann neu mit Mike Sander´s oder einem der anderen Produkte wie Fluidfilm etc. behandeln.
    Hohlraumwachse sind mit Lösungsmitteln verdünnt. Diese Lösungsmittel gasen mit der Zeit aus und das Hohlraumwachs versprödet/reißt. Deshalb etwa alle 2 Jahre "auffrischen".
    Mike Sander´s Fett enthält keine Lösungsmittel und "verflüssigt" sich bei Wärme (im Sommer) und kriecht dann weiter. Nachteil: Es tropft auch nach Jahren hier und da noch mal was raus, was aber gegen den Rost wiederum ein Vorteil ist ;)

    Gruß, Diddi

    Bin genau wie Michael der Meinung, dass du hier ein Problem mit einem oder mehreren Übergangswiderständen hast.
    Typisches Symptom wie beschrieben: Ohne Last liegen 12V an, sobald aber Strom fließen muss (Licht an) bricht die Spannung zusammen.
    Meistens findet man den Fehler bei den Masseverbindungen, oft aber auch auf der Strom führenden Seite.
    Schau dir mal alle Steckverbindungen in diesen Kreisen an.
    Auch das braune Kabel auf der linken Seite des Sicherungskastens.
    Alle Anschlüsse am und im Sicherungskasten metallisch blank reinigen (notfalls neuer Sicherungskasten, auch aus dem Zubehör).
    Wenn´s nichts bringt, jeden einzelnen Steckverbinder nach und nach erneuern. Reinigen bringt meist nur kurz Abhilfe, da die Steckverbinder durch Stromfluß und steigende Übergangswiderstände warm werden und mit der Zeit das Material (Messing) der Steckverbinder seine "Elastizität" verliert und die Stecker somit nicht mehr fest sitzen :scream: .
    Oft ist auch das Kabel selbst im Steckverbinder oxidiert (bis unter die Isoliereung des Kabels :eek: ).

    Um die Kabelenden/Steckverbinder gut vor Korrosion zu schützen wende ich volgenden "Trick" an:
    -Idealerweise nur "nicht isolierte" Steckverbinder verwenden. (Die Pressung am Kabel lässt sich viel besser überprüfen!)
    -Hochwertige Presszange verwenden (die Baumarktteile für 5 Euro kannste vergessen, maximal für Notreparaturen geeignet)
    -Nach dem Verpressen den Steckverbinder in Batteriepolfett tauchen.
    -Steckverbinder mit Schrumpfschlauch isolieren.

    Durch die Wärme beim Schrumpfen wird das Polfett verflüssigt und zieht sogar tief unter die Isolierung ins Kabel. Korrosion ist Vergangenheit ;)
    Das mit dem Polfett funktioniert natürlich auch bei den isolierten Steckverbindern. Musst nur den Schrumpfschlauch weglassen und einfach so etwas erwärmen.

    Gruß, Diddi, der schon seit Jahren keine Elektrik Probleme mehr wegen schlechten Kontakten hatte :cool:

    Ob das Spiel in den Radlagern oder Achsschenkelbolzen liegt, läßt sich leicht feststellen.
    Auto vorne aufbocken und auf Böcke stellen.
    Rad in 12 und 6 Uhr greifen und wechselweise ziehen und drücken.
    Wir hier Spiel festgestellt, eine Person ins Auto (deshalb Böcke) und die Bremse kräftig treten und halten.
    Rad in 12/6 Uhr greifen und wieder "rütteln". Spiel weg = Radlager. Immer noch Spiel = Achschenkelbolzen.

    Ein ähnliches Vorgehen zum Überprüfen der Spurstangenköpfe:
    Lenkung voll links oder rechts einschlagen bis an den mechanischen Anschlag im Lenkgetriebe und Lenkrad festhalten (2. Person im Auto).
    Rad in 3/9 Uhr greifen und versuchen hin und her zu bewegen.
    Spiel = Spurstangenkopf oder Spurstangenende im Lenkgetriebe (läßt sich durch Fühlen an der Manschette am Spurstangenkopf feststellen).

    Ein "Ziehen" zu einer Seite beim Fahren und/oder Bremsen kann seine Ursache auch im Fahrwerk selbst haben.
    Ausgelutschte Zugstrebengummis merkt man beim Beschleunigen sowie Bremsen, wogegen er beim Rollen (Kupplung getreten) aber geradeaus läuft.
    Genauso können verschlissene Lager des Vorderachsrahmens die Ursache sein.
    Zum Überprüfen bei geöffneter Motorhaube das Lenkrad von Anschlag zu Anschlag drehen und die beiden oberen Rahmenschrauben beobachten.
    Ein wenig Bewegung hier ist normal. Bewegen sie sich deutlich, wird´s Zeit sie zu tauschen oder gleich "festlegen".

    Gruß, Diddi

    Für das Anschließen der Metro-Zangen ans Mini Bremssystem gibt´s einen Umbau-Leitungssatz (Miniteile-Händler), z.B. auch in Edelstahl. Die Beiden Anschlüsse am Sattel werden mit einer kurzen Leitung "kurzgeschlossen" und dann mit dem Bremsleitungsanschluß am Hilfsrahmen verbunden.
    Bremssytem AUF JEDEN FALL als vorne/hinten-Teilung auslegen.
    Die äußeren Metro Antriebswellengelenke passen auf die Mini-Wellen.
    Empfehlenswert wäre aber in jedem Fall die Mini-Achsschenkel (Scheibenbremse) mit Metro Antriebsflanschen zu verwenden, da der Metro-Achschenkel eine andere Geometrie hat, was zu einem "lustigen" :eek: Fahrverhalten führt. Ggf. musst du an den Mini-Lenkstockhebeln eine kleine Ecke (Verdickung bei den Bolzen) wegfeilen/fräsen, da sonst die Bremsscheibe schleift.
    Sonst gibt´s eigentlich keine Probleme.

    Gruß, Diddi

    Zitat von Meister-Mini

    Lohnt nicht weil du wirst nicht die gewünschte leistung bekommen.

    Ein turbo hat z.b eine andere Nockenwelle uvm.

    Die gewünschte Leistung wirst du SCHON erreichen, wenn du den Turbo inkl. Anbauteile auf den Inni-Motor pfanzt, nur wird er dir vermutlich um die Ohren fliegen, da der Inno einen anderen Kopf mit viel höherer Verdichtung (kleinere Brennräume) hat und außerdem der Turbo-Motor einen verstärkten Kurbeltrieb hat, den er auch dringend braucht.

    Fazit bleibt aber das Gleiche: Mit `ner kompletten Metro-Turbo-Einheit "fährst" du günstiger.

    Diddi

    ... beschreibt in seinem Buch diese Modifikationen am SU-Vergaser. Steckt noch einiges mehr an "Flow"-Potential in den Dingern als "out of the box".
    Rechne aber damit, dass die meisten (wenn nicht alle) Modifikationen auch eine Anpassung der Nadel erfordern!

    Diddi

    Für doppel HS2-Anlage brauchst du karosseriemäßig garnichts ändern. Egal ob K&N oder original Lufi-Gehäuse.
    Weber DCOE und Delorto DHLA passen beide auf Weber-Ansaugbrücke. Wenn diese auch optimale Leistung bringen soll, muss die Karosserie geändert werden. Es gibt auch eine Ansaugbrücke, die ohne Änderung passt (Schwanenhals), leistungsmäßig aber eher `ne Niete ist.
    Leistungsmäßig sind Weber DCOE und Delorto DHLA vergleichbar, jedoch soll Delorto etwas besser zerstäuben (laut DV). Die Auswahl an Teilen zum optimalen Abstimmen auf den Motor ist bei Weber deutlich umfangreicher als bei Delorto. Bei beiden aber eine Abstimmung durch einen Spezialisten unumgänglich.
    Doppel HS2 lassen sich recht gut "zuhause" abstimmen. Wenn der Motor z.B. eine vergleichbare Spezifikation der originalen Cooper hat (Kopf, Nocke, Verdichtung etc.) kann man evtl. die für diese Modello originale Nadel/Feder Kombi als Grundlage nehmen und von dort weitermachen.
    Rein optisch gefällt mir eine doppel HS2 besser, ist aber Geschmacksache.

    Gruß, Diddi

    Da gibt´s `nen einfachen aber sehr wirkungsvollen Trick. Das Schaumstoffteil nass machen, grob ausdrücken und ab in die Tiefkühltruhe.
    Das Teil wird knüppelhart und lässt sich z.B mit `nem elektrischen Messer, Säge oder sogar Holzraspel bearbeiten. Man muss nur recht schnell arbeiten.
    Wenn´s anfängt zu tauen, mit `ner Sprühflasche wieder etwas "wässern" und erneut tiefgefrieren.
    So lässt sich nahezu jede Form aus Schaumstoff herstellen.

    Apropos Einzelsitze hinten. Die klassischen Schalensitze von Cobra und/oder Corbeau mit oder ohne Kopfstütze müssten eigentlich relativ einfach einzubauen sein und sind auch nicht so hoch wie modernere Schalensitze.

    Gruß, Diddi

    Wenn die Scheiben "alt" sind besteht die möglichkeit, dass sie nicht gleichmäßig "abgenutzt" sind und dadurch nach außen hin immer dünner werden. Sowas geschieht oft durch einseitig "klemmende" Kolben (Rost), die dann zum Kippen neigen und den Belag nicht senkrecht auf die Scheibe pressen. In der Regel werden sie dann außen dünner.
    Das gleiche Problem entsteht auch durch Verschleiß der "Tragflächen" im Sattel, dort wo sich die Beläge abstützen. Es bildet sich ein Grad, über den der Belag nicht hinweggleiten kann. Schau dir deine Sättel in diesem Bereich mal genauer an!
    Beide Ursachen machen sich, wie bei dir erkennbar, durch Rostbildung im äußeren Bereich der Reibfläche (nicht der Rand) bemerkbar.
    Wenn die Sättel selbst i.O. sind, sollte das Problem durch GUTE Scheiben und NEUE Klötze behoben sein.
    Gute "Nachbau"-Scheiben gibt´s z.B. von "Brake Engineering", die z.B. MiniMania im Sortiment hat ;) .
    Deutlich günstiger als aus der Apotheke :rolleyes: (Roverhändler) aber mindestens genauso gut.

    Gruß, Diddi

    ... es darf jede Farbe sein, solange es schwarz ist :D

    Ne, im Ernst zum BELACKIEREN eignet sich schwarz mit Klarlacküberzug am besten. Zum Beilackieren erst Grundierung ausnebeln, naß schleifen, schwarz etwas größer ausnebeln und ein paar Tage aushärten lassen. Dann wieder naß schleifen und Klarlack diesmal deutlich weiter ausnebeln. 1-2 Wochen durchhärten lassen, mit 2000er naß schleifen und polieren. Ideal wäre natürlich begrenzte Flächen (kompletter Kotflügel, Seitenteil, Frontblech.....) komplett mit Klarlack nachzulackieren. Dann entfällt auch schleifen und polieren.
    Die ganze Sache hat nur einen Haken: Schwarz macht JEDEN Fehler in der Vorbereitung sichtbar und erfordert daher peniebelste Vorarbeit.

    Gruß, Diddi (der beruflich mal ein paar Jahre lackiert hat, aber nie Lackierer gelernt hat)

    ...ist hier die Frage :D

    Habe bisher 7 Türen neu "bezogen" und nur originale Türäute verwendet. Die passen absolut perfekt. Mit Nachbauten habe ich keine Erfahrung.
    Wenn du genug Zeit hast (Winterpause?), nimm erst mal die Türhäute runter und schau dir den Rahmen im unteren Bereich an. Lässt es sich recht einfach reparieren oder reicht sogar gründlich entrosten (partiell Strahlen?)?
    Wenn ja neue Türhäute besorgen. Wenn nein, neue (gebrauchte) Türen.
    In UK gibt´s `ne Firma, die Türen inklusive Rahmen im AT repariert oder auf Wunsch die eigenen angelieferten repariert. Sollen recht gut sein, auf Wunsch sogar fertig lackiert!

    Guckst du http://www.minidoor.co.uk

    Gruß, Diddi