Beiträge von HOT

    Da gibt´s von "Sidol" einen Reiniger für Kunststoffoberflächen in der Sprühflasche. Ist ziemlich wirksam.
    Wenn´s dann noch nicht gut ist, helfen auch diese neuen Oxi-Reiniger wie z.B. "Bref"-Powerreiniger von "Henkel".
    Das ganze (in Abschnitten) einsprühen, dann mit einer Bürste einarbeiten und mit feuchtem Lappen abwischen. Glaubst garnicht, was da an Dreck rauskommt :eek: .

    Gruß, Diddi

    Z.B. ISA-Racing. Die fertigen die soweit ich weiß sogar mit Gutachten aus Edelstahl/Teflon. Nur Länge und die beiden Anschlußformen angeben.
    Ansonsten gibt´s da ´ne Firma, die im Kleinanzeigenteil der "Markt" inseriert und für alle Modelle Edelstahlleitungen mit TÜV anbietet. Die machen auch Leitungen nach Muster etc. Haben auch eine Web-Site. Hab nur leider die Markt nicht zur Hand. Bin auf Arbeit ;)

    Gruß, Diddi

    Nein, die hinteren Löcher fallen nicht weg, sondern werden für die W&P´s nicht benötigt, da diese von unten in die Blechkante des Radlaufes verschraubt werden. Die Löcher für die originalen "Special"-Verbreiterungen müssen aber verschlossen werden, da sonst Feuchtigkeit hinter die W&P´s läuft und an den Löchern ideale Bedingungen findet um Rost zu fördern bzw nach innen zu gelangen.
    Da diese Löcher von den W&P´s abgedeckt werden, kannst du Schrauben hineindrehen und zusätzlich mit Dichtmasse/Lack/Hohltaumversiegelung etc. versiegeln (innen und außen!). Dann die W&P´s montieren.
    Das gleiche gilt für die vorderen Kotflügel.

    Hoffe, das hilft dir weiter.
    Gruß, Diddi

    Zum Reinigen nehme ich immer ein Reinigungsspray für elektrische/elektronische Bauteile: Kontakt 60 (oxydlösend) und danach Kontakt WL (Sprühwäsche). Diese werden von "Kontakt Chemie" hergestellt und sind im Elektronik Fachhandel erhältlich. Gibt´s aber sicher auch von anderen Herstellern. Bessre als reinigen ist aber erneuern der Steckverbinder, da gereinigte in der Regel bald wieder korrodieren, weil die Zinnschicht auf der Oberfläche als Korrosionsschutz beschädigt oder nicht mehr vorhanden ist.

    Zum Schützen der Steckverbinder speziell hinter´m Kühlergrill wende ich folgende Methode an: Beide Steckkontakte in Batteriepolfett eintauchen und dann zusammenstecken. Die Verbindung mit einem Schrumpfschlauch isolieren. Beim Erhitzen des Schrumpfschlauches mit einem Heißluftfön zieht das Polfett durch Kapilarwirkung in jede Ritze und sogar ein Stück weit unter die Isolierung ins Kabel.
    Ideal ist es, wenn man diese Methode bei zuvor neu aufgepressten Steckverbindern anwendet. Ich bevorzuge "nicht isolierte" Steckverbinder (lassen sich exakter verarbeiten), die nach dem Verpressen mit Polfett und Schrumpfschlauch isoliert werden. So hat man lange Ruhe und Grünspan an/in der Pressverbindung gehören der Vergangenheit an.

    Gruß, Diddi

    Verzichten kannst du auf diesen Schalter ohne Probleme, nur der Spritverbrauch ist mit ihm etwas geringer.
    Dieser Schalter gibt an die ECU das Signal, dass das Gaspedal nicht getreten, also die Drosselklappe zu ist. Wenn aber gleichzeitig eine Drehzal von etwas über 1100-1200 und mehr von der ECU gemessen wird, geht sie davon aus, dass sich der Motor im "Schiebebetrieb befindet und schalten die Einspritzung ab. Fällt die Drehzal wiederum unter diese Grenze, will die ECU die Leerlaufdrehzahl halten und "spritzt" wieder ein.
    Wenn der Schalter bereits abgeklemmt war, war der Grund wohl ein Defekt im Inneren. Da hilft kein Reinigen der Steckanschlüsse.
    Da er ja vermutlich "defekt" ist und das Auto auch ohne läuft, kannst du eigentlich nichts verkehrt machen, wenn du ihn mal zerlegst, innen reinigst und wieder zusammen baust. Diese Schalter sind recht einfach aufgebaut um meist mit ein wenig Geduld wieder zur "Mitarbeit" zu überreden ;)

    Gruß, Diddi

    Hallo Leute, den ersten Beitrag noch mal GENAU lesen! Hab´s selbst auch erst beim 2ten lesen gemerkt.
    Es ist nicht der rot markierte Anschluß (Motorgehäuseentlüftung, entweder anschließen oder dicht machen) gemeint, sondern der noch nicht belegte dahinter. Dieser Anschluß DARF NICHT abgedichtet werden, da es die Belüftung der Schwimmerkammer beim HIF ist. Entweder so lassen, oder einen Schlauch nach unten zum Hilfsrahmen verlegen, da dieser Anschluß auch als Überlauf bei hängendem Schwimmernadelventil dient.
    Werksmäßig ist dieser Anschluß über einen kurzen Schlauch mit einer Rohrleitung, die über das Zwischenradgehäuse nach vorn unten verlegt ist, verbunden.

    Gruß, Diddi

    Diese Zange mit dem Drehbaren Kopf gibt´s auch bei TBS in Aachen. Sie Kleinanzeigenteil in Oldtimer Markt oder http://www.tbs-aachen.de . Bestellnr. 000621 in Suche eingeben. Kostet aber 69,- + Versand :( . Habe mir die gleiche Zange vor Jahren auf der Veterama bei einem tschechischen Werkzeughändler gekauft. Hat damals nur 38,- DM gekostet :D

    Gruß, Diddi, der diese Zange nie mehr missen möchte

    Misst, da hat einer schneller getippt :D

    rellke
    Stefan, ich glaube, du hast da mit dem Preis etwas misverstanden. Der Preisvergleich mit der neuen Karosserie bezog sich auf das "rundum glücklich Paket" mit chemischer Entlackung/Entrostung in der Schweiz und anschließendem Primern in einem Tauchbad (wie bei Neufahrzeugen) bei BASF in Manheim inklusive Transport in die Schweiz und wieder zurück.
    Das chemische Entlacken/Entrosten macht nur den kleineren Teil der Kosten aus und dürfte also garnicht sooo teuer sein, wenn du z.B. die Karosserie selbst anlieferst.

    Gruß, Diddi

    ...Foliatec Bremssattellack. Ist ein 2-K-Lack und Temperatur-,Chemikalien-,schlag- und kratzfest :cool: . Härtet seidenmatt/glänzend aus und läßt sich daher auch gut sauber halten bzw. reinigen ;) . Aber genau wie POR leider kein Sonderangebot :headshk: .

    Gruß, Diddi

    ...Korrosionsschutz gab´s einen Artikel über das Tauchbad-LACKIEREN (wie bei neuen Karossen) von restaurierten Karosserien. In diesem Artikel wurde ein Betrieb in der Schweiz genannt, der sich auf das chemisch entlacken und chemisch entrosten (Phosforsäure) mit anschließendem passivieren spezialisiert hat. Diese, von der schweizer Firma vorbereitete Karosserie (Lotus Cortina), kamen nach einem kurzen Bad in einer Entfetterlösung ohne weitere Nachbehandlung in das Primertauchbad bei BASF in Mannheim.
    Evtl. wäre diese schweizer Firma genau das richtige, wenns nur um´s Entlacken geht. Der komplette Prozess mit Tauchbadgrundierung (wenn auch ideal), wird wohl etwas teuer. Kostet in etwa das gleiche wie eine neue Rohkarosserie :eek: .
    Sicher hat hier jemand dieses Markt Sonderheft in greifbarer Nähe und kann schnell mal drin blättern.

    Gruß, Diddi

    ...beim nächsten Karosseriefachbetrieb. Die haben in der Regel immer Tafeln auf Lager. Und es ist genau das richtige Material, wie´s die Profis verarbeiten.
    Dort hole ich immer Tafelblech. Notfalls schneiden die auf der Tafelschere auch auf transportable Größe.

    Gruß, Diddi

    ...oder auch Antriebsflansch kann durchaus die Ursache für das "Verziehen" der Bremsscheiben sein. Das würde z.B. auch das o.g. "Flattern" der Lenkung trotz gewuchteter Räder erklären.
    Beim Antriebsflansch kann es 3 verschiedene Problem geben:
    1. Die Verzahnung der Antriebswelle ist härter als das Gegenstück im Antriebsflansch, womit sie im Antriebsflansch zuerst "verschleißt" und nicht mehr zentrisch zur Antriebswelle bzw. Radlager sitzt.
    2. Der Konussitz/Konusfederring sind verschlissen. Der Konusfederring zentriert zum einen und klemmt zum anderen auf dem Antriebswellenegelenk. Ist hier etwas verschlissen gibt´s wiederum Probleme mit der Zentrierung des Flansches wie oben.
    Beim relativ kleinen Durchmesser des Antriebsflansches ist es u.U. im 10tel Bereich messbar. Beim Außendurchmesser der Bremsscheibe kann sich das durchaus im Bereich von 1 mm bemerkbar machen.
    3. Verschleiß im Bereich Anlagefläche des Radlagers. Wenn hier deutliche Anlaufspuren oder sogar schon ein Grad sichtbar ist = Schrott oder Vibrationen.
    Wenn es also bereits der 2. Satz Scheiben ist, mit den Sätteln alles i.O. ist (kein Kolben schwergängig) und im "normalen" Rahmen gebremst wurde, liegt der Hund im Bereich Antriebsflansch/Konusfederring begraben. Würde empfehlen, mindestens auf der betroffenen Seite (besser beide Seiten) Flansch sowie Konusring und beide Bremsscheiben/Klötze zu erneuern.
    Damit sollte das Problerm behoben sein.

    Gruß, Diddi

    ...auch eine Ventilatortransplantation. Eine Tour über den nächsten Schrottplatz dürfte durchaus geeignete Organspender zu Tage führen. Die meisten Japaner und auch Fiats haben recht kompakte und flache Lüfter verbaut. Einfach mal bei deinem MPI maßnehmen und ab auf Schrottplatzexpedition. Wenn Durchmesser und Bautiefe passen, sollte es kein Problem sein. Notfalls die Halterungen modifizieren.
    Wenn du was geeignetes findest, entweder gleich mitnehmen oder beim entsprechenden Vertragshändler/Zubehörhändler nach dem Neupreis erkundigen.
    Viel Erfolg für die Expedition.

    Gruß, Diddi

    Bei den SU (Skinner Union) Vergasern gibt es bezüglich Mini 2 grundlegend unterschiedliche Versionen:
    HS = Horizontal Flow, Separate Floatbowl = Flachstromvergaser mit separater Schwimmerkammer.
    HIF = Horizontal Flow, Integrated Floatbowl = Flachstronvergaser mit integrierter Schwimmerkammer

    Früher bei den HS und anfangs auch noch bei den HIF Vergasern wurde der Querschnitt in 1/8 Zoll Schritten über 1 Zoll angegeben:
    Z.B.: HS4 = 1 Zoll + 4x1/8 = 1,5 Zoll (38.1 mm)
    oder HS6 = 1 Zoll + 6x1/8 = 1,75 Zoll (44,45 mm)
    Gleiches Maß gilt auch für HIF6.

    Später wurde bei den HIF Vergasern der Querschnitt metrisch angegeben, habe aber selbst noch nie nachgemessen, ob er auch wirklich das exakte metrische Maß hat oder das metrisch gerundete Zollequivalent:
    Z.B.: HIF38 = Durchmesser 38 mm wie beim HS4
    oder HIF44 = Durchmesser 44 mm wie beim HS/HIF6

    Zusätzlich gab es ganz früh auch noch den HD Vergaser, der auch eine separate Schwimmerkammer hat, beim Mini aber "serienmäßig" nie verbaut wurde.

    Zur Identifizierung der Unterschiedlichen Vergasertypen sollten das alle wichtigen Informationen sein.

    Gruß, Diddi

    Eine Drosselklappe ist KEIN KREIS! Sonst würde sie nur "abdichten", wenn sie exakt senkrecht steht. Da sie aber in geschlossener Position leicht schräg steht, ist die Drosselklappe als ELIPSE geformt. Das exakt passend mit Fase etc. hinzubekommen ist nicht ganz so einfach.
    Würde da eher versuchen, zwei alte 55er Vergaser oder evtl. Drosselklappenteile zu finden und "ausschlachten".

    Gruß, Diddi

    Wenn du neu aufbaust und nur die Karosserie entsorgen willst, barauchst du dir natürlich keine Gedanken wegen dem "Nachweis für den Verbleib" machen. Würde dann einfach die alte "Blechhülle" in handliche Stücke "filetieren" und zum Schrotti bringen. Kann gut sein, dass er dann noch was "springen" lässt.
    Bezüglich Neuaufbau: Grundsätzlich gilt auch die "Rohkarosserie" als Ersatzteil und darf somit gewechselt werden.
    Entweder eine neue Rohkarosserie mit neu eingeschlagener alter Fahrgestellnummer, oder eine gute Gebrauchtkarosserie und die alte Fgstnr. entfernen (evtl neuer Scheibenrahmen = Idealfall) und neu einschlagen.
    Beides ist absolut legal und jede Werkstatt (der Meister) kann mit einem kleinen Schriftstück und Werkstattstempel bestätigen, dass "wegen umfangreicher Karosseriereparaturen die Fgstnr. neu eingeschlagen werden musste".
    Alternativ könnte auch das Blechteil (Windleitblech) mit der Fgstnr. großflächig aus der Schrottkarosse rausgetrennt und in der "Neuen" eingesetzt werden. Wenn die Werkstatt auch hier das entsprechende Schreiben ausstellt, kein Problem. Ohne eine "Bestätigung" könnten aber unangenehme Fragen aufkommen, wenn jemand die Schweißnähte entdeckt und anders interpretiert :soupson:

    Über ein "Minisofa" habe ich auch schon mal nachgedacht, aber die Idee leider verwerfen müssen, da meine bessere Hälfte ganz entschieden dagegen war :( .
    "Ich habe ja Verständniss, dass du ständig an den "Dingern" :mad: rumschraubst :D , aber als Sofa kommt mir keiner ins Haus :( , es reicht schon, dass ich überall Einzelteile davon finde". :D

    Habe mir auch schon ein Minisofa angeschaut, wegen "Bauanleitung". Ist eigentlich ganz simpel gemacht.
    Man nehme: Ein brauchbares "Hinterteil" mit Hilfsrahmen, Schwingen, Rädern etc.
    Die Bremstrommeln sowie die gesamte Hydraulik und Handbremsmimik fliegt raus, nur die Radflansche bleiben auf den Schwingen. Federelemente und Trompeten raus und anstelle der Dämpfer eine starre Verbindung zwischen unterer und oberer Dämpferaufnahme. Boah, kann man den tief legen ;) . Vom Hilfsrahmen fliegt alles außer dem vorderen Querholm (zur Schwingenaufnahme) raus, das spart Gewicht.
    Jetzt kommt der "Flexer". B- und C-Säulen wie beim Cabrio auf Höhe Scheibenunterkante (umlaufende Sicke) abtrennen. Den Boden auf Höhe Türhinterkante von C- zu C-Säule trennen. Vorderen Rest entsorgen.
    Unter die Sitzbank eine Platte einsetzen (wie Lautsprecherboard). Der so entstehende Raum kann, wie auch immer, genutzt werden.
    Das Bodenblech exakt entlang an dem Board von Seitenstaufach zu Seitenstaufach entfernen. Evtl. einen schmalen Blechstreifen für Kantenschutz stehen lassen. Die beiden Seitenstaufächer auch stehen lassen.
    Die offenen Schweller verschließen und alle scharfen Kanten entfernen (deseamen).
    Unter den vorstehenden Enden der Seitenstaufächer/Schweller Gummilenkrollen mit Feststellbremse montieren (Höhe anpassen).
    So steht das Sofa fest und ist trotzdem schön mobil.
    Das Ganze kann man dann noch nach eigenem Gusto optisch "tunen" mit den verbotensten Rad/Reifen Kombinationen und Verbreiterungen von "mild to wild", ohne dass der TÜV meckert :D . Und bei dem ist auch der "Doppel-DTM-Bastuck" gaaaaaanz leise :D
    Den Fantasien sind da keine Grenzen gesetzt.

    Vielleicht mach ich´s ja doch irgendwann ;) .

    Gruß, Diddi