...mal wieder was aus der Rubrik "völlig schwachsinnige Aktionen".
Hab mich jetzt seit Monaten über den miesen Sound in der Küche geärgert.
Verantwortlich dafür:
Das ist so nen MP3 Brüller mit Mini-Subwoofer (Gelächter!) und nem Apple Airport-Express.
Das konnte so nicht weiter gehen. Also mal geschaut, was man mit aktueller Hardware so zaubern kann.
Zutaten:
Ein Raspberry Pi Computer für 30€ plus eine 16GB SD Karte vom Aldi für 9,99€
Ne alte Kenwood Autoendstufe
Ein alter 12V Halogentrafo aus der Schütte
Gleich zu Anfang stand die Erkenntnis im Raum, das das Analog-Interface vom RPi nichts taugt. Also schnell eben das High-End USB Soundinterface zu Ende gelötet, was schon seit Jahren im Keller vollstaubt. Drangesteckt. Läuft.
Dann weiter: wie bekommt man das halbwegs intelligent zusammen?
Dazu musste ich echt etwas Linux und Perl lernen. Aber am Ende ist der RPi vollständig in meine Haussteuerung integriert. Ich kann also via Laptop/Handy von überall einen Pin der Computer IO Ports schalten, und damit die Endstufe aus und einschalten. Und damit das ganze auch unsichtbar unter der Küchenzeile verschwinden kann, bekommt das ganze noch nen WLAN USB Stick und ab ins Netz. Der Rest war Software.
Eben den (kostenlosen) Logitech Media Server und die Software Squeezebox installiert und das ganze mit einem Equalizer abgerundet und auf ner Holzplatte verspaxt.
Sieht jetzt so aus.
Hört sich sagenhaft an ![]()
Jetzt noch Boxen bauen!