Beiträge von jan.

    Moin Leute,

    ich würde auch mal eine dmsb Zulassung mit Kraftfahrzeugpass (KFP) anschauen. Nicht mit dem normalen dmsb Wagenpass verwechseln.

    Ich habe wirklich keinen Plan, ob das cool ist oder nicht, wurde mir aber schon ein paar mal empfohlen.

    Wenn ich das korrekt verstehe ist, dann bekommt man damit auch ein normales Kennzeichen.

    Ich habe dazu diese Liste gefunden: https://www.dmsb.de/de/downloads/file/277428

    Diese Herrschaften werden eventuell helfen können, obwohl es nur die „Wagenpass“ Liste ist.

    Weiterhin viel Erfolg!

    Gruß

    Jan

    Moin in die Runde,

    die Frage was so ein Umbau kosten soll/kann/wird lässt sich meiner Ansicht nach nicht pauschal beantworten. Das kommt immer auf das jeweilige Ziel an.

    In meinem Kopf existieren hinsichtlich des Zielzustands für solche Projekte immer eine Grundsatzfrage und ein "Schieberegler".

    1. Grundsatzfrage: Soll das Fahrzeug eine Straßenzulassung haben oder nicht?

    2. Schieberegler: Qualität. Die Spannweite reicht von Bastelkiste zu Ausstellungsfahrzeug.

    Ich halte es für essentiell, dass man vorher einen Zielzustand festlegt und dann darauf hinarbeitet. Wechsel von "alles super" zu "naja, hauptsache fertig" wird eine seltsame Kiste ohne Wert. Andersrum werden es Mehrfachausgaben für bereits abgeschlossene Bauabschnitte.

    Eine Preisbeeinflussung erreicht man mit:

    1. Was kann ich selbst, was muss ich in Auftrag geben. Hier haben wir das Spektrum von "ich kann nichts und muss alles weggeben" zu "ich mach alles". Hier muss natürlich auch der Zielzustand einfließen. Bei einer Bastelbude lackiere ich vielleicht selbst mit Dose, bei dem Ausstellungsfahrzeug muss ein guter Lackierer ran.

    2. Wie bin ich in die "Szene" eingebunden? Habe ich Top-Leute, die mir helfen? Habe ich keine Ahnung und gebe das zur Standard-Karosserieinstandsetzung?

    3. Was habe ich schon an Teilen für das Projekt: Steht da der vor 15 Jahren gekaufte B16A1 schon in der Garage, den ich fast geschenkt bekommen habe - oder habe ich den noch nicht und muss nun das Portemonnaie aufmachen (die Preise für die Hondaaggregate sind erwartungsgemäß förmlich explodiert.)?

    4. Wieviel Zeit gebe ich mir? Schnell = teuer, schnell mindert potentiell aber auch die Qualität.

    5. Welche Art von "Straßenzulassung" möchte ich denn haben: die "irgendwie, ich kenne einen, den einer kennt TÜV-Augen-zu-Stempel-drauf"-Zulassung oder die "hauptsache ein Prüfer hat Zeit, soll-er-gucken-findet-eh-nichts"-Zulassung.

    Ich finde es auch entscheidend, wie man sich überlegt mit dem Zielzustand umzugehen. Ist das was für die kommenden 5 Jahre oder potentiell bis in Grab?

    Die Spanne der (aktuellen!) schlussendlichen Kosten ist gigantisch und reicht von:

    3.000€: TÜV egal, Mini hab ich, Motor auch, Rahmen bei ebay in England gefunden, ich mache alles selbst, wird schon laufen. Kaputt? Egal, mach ich heile.

    80.000€: TÜV wichtig, Mini dreh ich auf links, Motor muss ein B18C6 sein, jede Schraube angefasst, alles neu, Lack außen, innen, unten, ich fange bei Null an und gebe alles in Auftrag.

    Fakt ist: Ich habe wirklich noch keinen Umbau aus dem Privatverkauf gesehen, bei dem der Preis so war, dass der Verkäufer daran richtig verdient hat. Klar, solche Leute wie z.B. Gildred müssen damit ja Geld verdienen - sind ja schließlich ein Unternehmen. Die verdienen aber auch nur aufgrund des Skaleneffektes. Wenn man sowas 50x macht, dann kann man Entstehungskosten senken. Macht man das einmal für sich ist die Skalierung logischerweise unmöglich.

    Viele Grüße

    Jan.

    Moin,

    verkaufe eine sehr gut erhaltene Brooklands Innenausstattung (Sitze vorne, hinten, Pappen).
    Preis ist natürlich VHB, Standort in der Nähe von Oldenburg, Bad Zwischenahn.

    Habe noch weitere MPI Teile (Brooklands) die ich evtl. nicht mehr brauche, einfach mal anfragen. Wird sicherlich nach und nach hier auftauchen.

    Hier der Link der ebay-Kleinanzeigen-Kleinanzeige :)
    klick

    Viele Grüße,
    Jan.

    ökologisch: NEIN!
    Gründe:
    - Motorwechsel kostet auch ökologische Ressourcen.
    - Verbrauchsänderung vernachlässigbar.
    - Reifenverschleiss wohl höher.
    - ...

    ökonomisch: NEIN!
    Gründe:
    - Kosten Umbau.
    - Kosten Eintragung.
    - Irgendwas ist immer.
    - ...

    Allerdings spricht man nicht über Geld.

    Zur "Sau" sag ich nichts, da hat jeder seine eigene Meinung.
    ... ich würde es bedingt unterschreiben, geht nämlich auch mit 848ccm und 34PS. Ein Auto besteht ja nicht nur aus Motor (insbesondere der Mini).

    Trotzdem wünsche ich viel Spaß, Erfolg und Durchhaltevermögen bei deinem Projekt!

    Grüße,
    Jan.

    Davon wusste ich nichts.

    Ich konnte mir nur noch an Gurte erinnern, die in Abhängigkeit ihrer Lage im Schwerefeld der Erde (*lach*) einrasten konnten - oder eben nicht. Ich glaube es waren Gurte aus einem Honda Civic.
    Ansonsten besten Dank für die Aufklärung!

    Trotzdem sollte die Funktion eingehend überprüft werden, da ein Gurttest hierbei nicht so trivial ist, wie bei "systems triggered by the belt's movement".

    Viele Grüße,
    Jan.

    Am besten geht es meiner Meinung nach mit einem Fein Multimaster. Kostet zwar, aber ist eine Wunderwaffe im Werkzeugschrank.
    Der Hazet 822 Winkelschaber ist auch nicht schlecht.

    Mit Drahtbüsten (auch gezopften) habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht.
    Besser finde ich CSD-Scheiben, dann braucht man aber eine Atemschutzmaske!

    Viele Grüße,
    Jan.

    Asphalt hat natürlich vollkommen Recht mit der gezopften Bürste!

    Insbesondere bei nachträglicher Verwendung von Owatrol sollte man hier vorsichtig sein.
    Die gezopfte Büste holt zwar mit Leichtigkeit alle losen Fremdkörper vom Blech (Unterbodenschutz (hier bitte mit Atemschutz)), aber Oberflächenrost verschmiert leider sehr. 'Best way' zum groben Entfernen von Unterbodenschutz ist eh ein Winkelschaber oder ein Multimaster.
    Allerdings kann man, wenn man das schon ein paar mal gemacht hat, sehr gut beurteilen, ob die Oberfläche metallisch rein ist. Bei Drahbürstenverschmierung (u.a. durch die enorme entstehende Hitze) wird die Oberfläche eher so silbrig-grau.
    Sollte das auftreten, am besten anschließend eine CSD-Scheibe benutzen. Fächerscheiben nur nutzen, wenn man geübt ist: die tragen bei falschem Umgang zu viel Material ab.
    Sandstrahlen (v.a. mit Korund) ist so eine Sache - da streiten sich ja bekanntlich die Geister... von wegen Oberflächenverhärtung und -aufrauung... ich nutze es auch, aber nur dort, wo man sonst nicht so gut ran kommt.

    Grüße,
    Jan.

    Asphalt: Glückwunsch zum besten Vornamen der Welt ;)

    Hi Lukas,

    mein Tipp: behalte deine Felgen und kaufe dir gescheite 165er Reifen (Yokohama A539 (Preis/Leistungs Tipp) oder der A046).
    Die 2 cm gewonnene Reifenbreite lassen die Füsse vom Mini deutlich wuchtiger aussehen (insbes. von hinten!).
    Ausserdem verbessert sich das Fahrverhalten dadurch deutlich.

    Und wenn es dir dann noch zu schmal ist: neue Felgen. Aber das kann man dann ja immer noch machen.

    Beste Grüße,
    Jan.

    Hi!

    jeep: Tut mir sehr leid - beim Brooklands sind 13 Zöller montiert.
    D.sire: werde mal nachschauen in welchen Zustand der sich befindet - passen sollte er aber. Ich hoffe, dass ich dich damit noch bis zum Wochenende vertrösten kann - bin aktuell leider krank...

    Beste Grüße,
    Jan.

    Hey!

    Da hat wohl jeder sein Geheimrezept... so verhält sich das ja auch mit Themen wie "Öl", "Verzinnen", "Reifenmarke", "Felgengröße" oder "Lieblingsbier"... :)

    Ich mache das immer so und bin bislang immer sehr gut damit gefahren:
    Wenn man etwas Zeit hat, den alten Unterboden komplett entunterbodenschutzen - ist sau viel Arbeit und geht am besten, wenn der Mini auf der Seite liegt. Dazu CSD-Scheiben oder gezopfte Bürsten. Rost so gut es geht entfernen, evtl. Bleche tauschen.
    Von chemischen Rostumwandlern würde ich auf alle Fälle die Finger lassen!

    Ist dieser schlimmste Teil der Arbeit getan:
    - Owatrol in die Falze und an die angefressenen Blechstellen - bitte nicht flächig anwenden.
    - Owatrol CIP DÜNN auf den Rest auftragen.
    - Wartepause (ruhig zwei, drei Tage)
    - Ovagrundol drauf (Grundierung und Trenngrund für weitere Arbeiten)
    - Wartepause.
    - Danach arbeite ich mit Chassislack O.H. weiter. Trage ich in drei Schichten auf meistens: schwarz - beige - schwarz - so kann man gut sehen, wo man schon war.

    Dieses Lacksystem ist Steinschlagfest und etwas "Zähelatisch".

    Ist wie gesagt sehr viel Arbeit, aber kann sich (wenn die Substanz stimmt) lohnen. Wichtiger ist allerdings, dass man das alles nicht auf substanzlosen Rost schmiert. Hier hilft in erster Linie ein Schweissgerät...

    Zudem sollte man das jedes Jahr prüfen. Durch den schichtweisen verschiedenfarbigen Anstrich sieht man im Falle eines Lackabplatzers (Steinschlag usw.) wie weit das Lacksystem beschädigt ist. Weiterer Vorteil: Sollte es drunter rosten, sieht man es sofort und kann es reparieren (das geht bei den dauerelatischen Baumarkt-Sachen nicht, da sieht man es erst, wenn es schon zu spät ist...).

    Meine persönliche Bewertung dieses Verfahrens:
    Haltbarkeit: ++
    Rostschutz: +++
    Erhaltungsaufwand: -
    Kosten: --
    Arbeitsaufwand: -----

    Beste Grüße,
    Jan.