Meine Güte das wird ja noch absurder hier als Veits Zugstreben Thema.
Wenn ihr nach der 20. - 30.Seite erkannt habt das die Berechnung eines so komplexen Teils wie einem asymetrisch aufgebauten Hilfsrahmens nicht beikommt, lasst euch mal sagen worauf es ankommt.
Wenn wir den originalen Rahmen anschauen, haben wir einen durch sein umlaufendes Kastenprofil im weitesten Sinne brauchbaren Achsrahmen.
Nun gehen wir hin und nehmen diesen leidlich brauchbaren Rahmen seinen haupt Halt, nämlich das Kastenprofil, weil da ja jetzt mehr Motor rein muss.
Also ist nicht unser wichtigster Punkt wie bekomme ich da den eigentlich viel zu großen Motor rein sondern wie umbaue ich das Teil mit möglichst geringem Materialaufwand (Gewicht) mit nach Möglichkeit höherer Gesammtfestigkeit als der originale Rahmen.
Die Diskussion hier schießt etwas am Ziel vorbei, wir wollen hier keine Crash-Situation simulieren sondern einen Rahmen haben der auch nach mehreren Tausend Kilometern noch in die gleiche Richtung fährt wie zuvor.
Dabei möchte ich zwei wirklich zwei neuralgische Punkte eines solchen Rahmens hervorholen.
1. und auch der wichtigste Teil.
Die oberen Querlenker bzw. deren Position.
Ein Hilfsrahmen der mit ewtas mehr Gewicht und einer leistungsfähigeren traktiert wird und dem die Hauptfestigkeit durch entfernen der Tarversen nach vorne genommen worden ist verbiegt sich unweigerlich über die oberen Querlenker nach hinten.
Bitte nicht diskutieren, das ist so.
Folgende Punkte zur Abhilfe:
- Festlegen des Hilfsrahmens
- Zusätzliche Abstützung zur Karosserie im Bereich hintere Mutter Querleker oben
- Waagerechte Kontenbleche zu den nach vorne laufende Rohren
- "Domstrebe" zwischen den Federdomen
2.
Die Aufnahmen der Zugstreben vorne:
Durch die beim Verzögern auftretenden Kräfte neigt der Rahmen dazu nach einer Zeit "kürzer" zu werden, soll heißen durch die neu konstruierten oberen und unteren Rahmenrohre, welche nicht wie beim original als Kastenprofil gerade nach vorne laufen, sondern in gebogener Form um den Motor verlaufen, verliert die Konstruktion erheblich an Steifigkeit.
Abhilfe:
- Veränderung Position Zugstrebenaufn. weiter nach aussen, und zwar so weit das die seitlichen Rahmenrohre fast gerade und nicht zu stark gebogen sind.
- besonderes Augenmerk gilt der linken Fahrzeugseite da das untere Rohr durch die Ölwanne besonders tief gebogen werden muss. Da sollte auf keinen Fall an Knotenblechen gespart werden.
So nun bitte weiter Diskutieren...........
Wer nun trotz dem über Crashsituationen reden will dem sei gesagt das ein nur mittelmäßig zusammengebratener Rahmen mehr aushällt als die Kugelbolzen der Radaufhängung und jede noch so als Bulletproof befundene Zugstrebe.
(der letzte Satz ist ein Resume aus einem Einschlag mit über 150 km/h in eine wirklich massive Leitplanke)