Falls ihr euch schonmal gefragt habt wie es aussieht wenn man die Technik eines alten Minis in einen Neuen MINI steckt, hier ein Symbolbild:
Bevor die großen schweren Teile (Die übrigens NICHT im Cooper S sondern zwecks Platzproblemen im Mondeo Kombi transportiert wurden) an den Mini konnten, mussten natürlich noch einige Vorbereitungen getroffen werden. Also die Lenksäule samt Pedalerie einmal rein und zum ersten Mal gab es auch die dazugehörigen Zylinder.![]()
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Danach ging es an etwas was ich mir wirklich leichter vorgestellt hatte: Den Motor auf dem Hifsrahmen befestigen...
In der Halle in der ich schraube gibt es einen alten Deckenkran, ich war also guter Dinge den Motor alleine einbauen zu können. Pustekuchen. Nach einem ganzen Abend, an dem ich unter anderem auf dem Motor samt Hilfsrahmen auf und ab gesprungen bin, verschiedene Einbau- Reihenfolgen ausprobiert habe und final diverse verbale Angriffe auf das Konstrukt gestartet hatte, gab ich klein bei. Es war wirklich schwieriger als gedacht auf beiden Seiten die Schraublöcher mit den Löchern des Hilfsrahmens in eine Reihe zu bekommen.
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Also bin ich am nächsten Tag das Ganze zu zweit mit meinem Vater angegangen. Während er mit einem Hammer und einem Stück Holz oben auf den Motorhalter einschlug, lehnte ich mich mit meinem gesamten Gewicht gegen den Motor und fischte mit einem Dorn die beiden Löcher auf Position. Und wieder einmal bin ich massivst dankbar für meinen Vater der mich das gesamte Projekt über massiv unterstützt und jedes Mal bereit steht wenn ich frustriert aus der Halle komme weil etwas nicht so lief wie es sollte.
Wir entschieden uns vor dem vorderen Hilfsrahmen als Gegengewicht erst den hinteren Hilfsrahmen am Auto anzubringen. Nach einigen Versuchen, den Rahmen samt Schwingen am Auto zu befestigen mussten wir uns geschlagen geben und die Schwingen samt Bremsleitungen und Handbremsseil doch demontieren, da man die vorderen Schrauben sonst nicht am einstellbaren Bracket vorbei angezogen bekommt. Doof, aber lieber jetzt lernen und beim finalen Aufbau dann wissen.
Also- Schwingen weg, Rahmen dran, Schwingen wieder dran:
Selbstverständlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, einmal die vorrübergehenden Räder direkt draufzuschrauben!
Und zuletzt noch den vorderen Rahmen auf eine Palette und Stück für Stück das Auto drauf. Die Abschlepphaken und die hinteren Befestigungen benötigten dank Alu-Lagerung wieder den Einsatz eines Dorns und viel Körpergewicht, aber immerhin hat man es jetzt geübt und weiß nachher beim finalen Aufbau etwas besser wie es geht!