Beiträge von Fl0wR1an

    Falls ihr euch schonmal gefragt habt wie es aussieht wenn man die Technik eines alten Minis in einen Neuen MINI steckt, hier ein Symbolbild:

    Bevor die großen schweren Teile (Die übrigens NICHT im Cooper S sondern zwecks Platzproblemen im Mondeo Kombi transportiert wurden) an den Mini konnten, mussten natürlich noch einige Vorbereitungen getroffen werden. Also die Lenksäule samt Pedalerie einmal rein und zum ersten Mal gab es auch die dazugehörigen Zylinder.

    Danach ging es an etwas was ich mir wirklich leichter vorgestellt hatte: Den Motor auf dem Hifsrahmen befestigen...
    In der Halle in der ich schraube gibt es einen alten Deckenkran, ich war also guter Dinge den Motor alleine einbauen zu können. Pustekuchen. Nach einem ganzen Abend, an dem ich unter anderem auf dem Motor samt Hilfsrahmen auf und ab gesprungen bin, verschiedene Einbau- Reihenfolgen ausprobiert habe und final diverse verbale Angriffe auf das Konstrukt gestartet hatte, gab ich klein bei. Es war wirklich schwieriger als gedacht auf beiden Seiten die Schraublöcher mit den Löchern des Hilfsrahmens in eine Reihe zu bekommen.



    Also bin ich am nächsten Tag das Ganze zu zweit mit meinem Vater angegangen. Während er mit einem Hammer und einem Stück Holz oben auf den Motorhalter einschlug, lehnte ich mich mit meinem gesamten Gewicht gegen den Motor und fischte mit einem Dorn die beiden Löcher auf Position. Und wieder einmal bin ich massivst dankbar für meinen Vater der mich das gesamte Projekt über massiv unterstützt und jedes Mal bereit steht wenn ich frustriert aus der Halle komme weil etwas nicht so lief wie es sollte.

    Wir entschieden uns vor dem vorderen Hilfsrahmen als Gegengewicht erst den hinteren Hilfsrahmen am Auto anzubringen. Nach einigen Versuchen, den Rahmen samt Schwingen am Auto zu befestigen mussten wir uns geschlagen geben und die Schwingen samt Bremsleitungen und Handbremsseil doch demontieren, da man die vorderen Schrauben sonst nicht am einstellbaren Bracket vorbei angezogen bekommt. Doof, aber lieber jetzt lernen und beim finalen Aufbau dann wissen.

    Also- Schwingen weg, Rahmen dran, Schwingen wieder dran:

    Selbstverständlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, einmal die vorrübergehenden Räder direkt draufzuschrauben!

    Und zuletzt noch den vorderen Rahmen auf eine Palette und Stück für Stück das Auto drauf. Die Abschlepphaken und die hinteren Befestigungen benötigten dank Alu-Lagerung wieder den Einsatz eines Dorns und viel Körpergewicht, aber immerhin hat man es jetzt geübt und weiß nachher beim finalen Aufbau etwas besser wie es geht!

    So, Heigo hat sich tatsächlich extrem schnell zurück gemeldet und gesagt, dass sie den Käfig am Auto anpassen bzw. Teile bei Bedarf neu produzieren werden, insofern werde ich den Mini wohl demnächst nach Würzburg bringen! Das bestätigt nochmal warum ich mich für eine deutsche Firma in der Nähe entschieden habe und ist, finde ich, wirklich guter Kundenservice! (Ja, ich bin immernoch sauer auf OZ)

    Aber mal ne ganz andere Sache: Den Mini vorbeibringen? Als leere Karosserie? Nix da! Ich war die letzten Wochen nämlich fleißig:

    Angefangen mit der Front des Autos. Da hab ich ja zuletzt die übrigen Löcher des Mk2 Kühlergrills zugeschweißt, jetzt müssen natürlich neue rein, ist ja klar! Doch zuvor mal wieder ein bisschen Elektrik:

    Jetzt da das erledigt ist, geht es ans bohren! Warum ich die Mk2 Löcher zugemacht habe? Aus dem gleichen Grund warum die Motorhaube keine Lippe mehr hat, der Mini bekommt nämlich einen schicken Mk1 Grill! Also erstmal den Schnauzbart mit viel Klebeband fixiert, Stück für Stück ausgerichtet und dann ging es ans Löcher machen. Bei der Befestigung des Grills selber hab ich mich für Schnellverschlüsse entschieden, von meinem SPI hab ich genug Erfahrung gewonnen wie lapprig die Schraublöcher werden wenn man das dreißigste Mal den Kühlergrill abnimmt...

    Was wäre das Gesicht eines Minis ohne Augen? Natürlich hab ich es mir nicht nehmen lassen, die Scheinwerfer zu befestigen und zu testen, allerdings gibt es auch hier wieder eine Besonderheit. Der Mini kam nämlich vom Vorbesitzer inklusive Carello-Scheinwerfern, aber ohne Carello-Zierringe. In Italien kam man wohl leichter an Inno-Ersatzteile als an "echte" Miniteile. Das finde ich nicht so schlimm, da mir die breiten Carello-Ringe optisch eh nicht so gefallen, die Scheinwerfer selbst habe ich aber mit einigen 3D gedruckten Unterlegplatten an den normalen Chromringen befestigen können, und bisher finde ich sie trotz untypisch weit hervorstehender Glaslinse wirklich schick! Und sie unterstreichen etwas die Vergangenheit des Autos, etwas was ich nicht aus den Augen verlieren wollte.



    Ich habe auch noch zwei Chrom-Zusatzscheinwerfer rumliegen, ich werde im Verlauf auf jeden Fall noch Löcher dafür bohren, ob ich sie am Ende wirklich befestige bleibt noch abzuwarten. Relais sowie Kabelbaum dafür, inklusive doppelter Erdung über ein Kabel an der Verschraubung sind aber natürlich schon verbaut.

    Vielen lieben Dank für eure ganzen Vorschläge! Ich habe den Käfig gestern einmal ausgebaut und tatsächlich ist das Ergebnis erschreckender als gedacht.

    Auch im ausgebauten Zustand drückt sich die Dachstrebe selbstständig aus den Führungsschienen raus.

    Noch viel schlimer ist aber die Gesamtform des Käfigs. Der rechte Fuß hat eine deutlich andere Biegung als der linke, was dazu führt, dass der rechte Fuß im Vergleich zur B-Säule nach außen rotiert ist, der linke allerdings nach innen. Außerdem ist der linke etwas weiter hinten als der rechte.

    Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, hängt der rechte Fuß etwas in der Luft

    Eine Stelle die ich als Problemstelle identifiziert habe ist die Befestigung des Vorderbaus an der B-Säule, hier ist eine Strebe nicht ganz mittig angeschweißt

    Dass die Proportionen nicht ganz passen zeigt sich auch in den Dimensionen des Vorderbaus, hier sind beide Diagonalen unterschiedlich lange.

    Da der Käfig in so vielen Dimensionen nicht passt und auch nach sehr viel Arbeit nicht im Auto angepasst werden konnte denke ich nicht dass es reicht eine Strebe zu kürzen, nachzubiegen oder neu zu verschweißen. Ich werde also wohl Haigo kontaktieren müssen um zu schauen wie wir das Problem lösen können. Entweder das Ding ist unsauber gebaut oder der Mini an dem die das abgemessen haben war krumm. Sollte letzteres der Fall sein werd ich das Auto aber vermutlich bei denen vorbei bringen müssen um den Käfig final passend zu bekommen, und ich weiß nicht ob die Postition dann meinen Qualitätsansprüchen genügen wird, aber mal schauen. Ich mach mich dann mal daran denen das per Email zu erklären. Eine gute Nachricht gibt es immerhin: Wenigstens ist der Käfig verzogen und nicht das Auto.

    Bevor ich damit weitermache wie die beiden Hilfsrahmen samt Motor ans Auto gekommen sind, brauche ich mal wieder eure Hilfe/Meinungen.

    Ich hab aktuell etwas mit meinem Überrollkäfig zu kämpfen. Ich hab damit angefangen den Bügel der B-Säule mittig im Auto zu platzieren. Der Bügel ist auf jeden Fall genau mittig und links und rechts an der gleichen Stelle in den Seitentaschen festgeschraubt. Wenn man den Vorderbau dazu nimmt kommt es allerdings zu Problemen:

    Im ungespannten Zustand ohne Armaturenbrettstrebe sitzt der Käfig vorn zu weit rechts. Der linke Fuß ist dann ca. 5cm von der Seitenwand nach entfernt. Die rechte Seite passt perfekt an die Schwellerinnenseite. Zur Spritzwand haben beide Seiten einen identischen Abstand von 10cm.

    In diesem Zustand, ohne Armaturenbrettstrebe und ohne Spannung, sind die beiden Streben auf beiden Seiten gleich weit vom Dach entfernt, soweit so gut. Allerdings rutscht an der Dachstrebe immer eine Seite weiter raus als die andere (Hab den finalen Anschlag mal mit Klebeband markiert)

    Jetzt kommt aber das echte Problem: In dem Moment wo man die Armaturenbrettstrebe einbaut und den Käfig spannt, also die linke Seite an die gleiche Position bringt wie die rechte im ungespannten Zustand, schlägt die linke Seite am Dach an. Außerdem sieht man von vorne einen deutlichen Unterschied im Abstand zur Seitenwand.

    Eine Idee war, die Dachstrebe mit einem Spanngurt ganz reinzudrücken:

    Das verbessert die Situation leicht, die Strebe schlägt nicht mehr am Dach an, ist jedoch immer noch deutlich zu weit links. In die Dachstrebe muss noch ein Loch gebohrt werden um sie zu fixieren, aber ob ich den beiden Schrauben die da reinkommen die ganze Spannung des Spanngurts dauerhaft zumuten möchte?

    Wie könnte ich den Käfig passender für das Auto machen? Ich habe schon probiert, die rechte Seite des B-Säulen-Bügels nach hinten zu verschieben um den Vorderbau weiter nach rechts zu bringen, das hilft aber auch nur so lange bis man die Streben spannt, ab dem Punkt schiebt sich alles wieder nach links. Könnte ich eventuell die Dachstrebe auf einer Seite kürzen um den Käfig oben zu verschmälern? Würde ja aber vermutlich dann auch dafür sorgen, dass er rechts doppelt so viel Luft hat wie links? Ziel wäre natürlich dass der Käfig vorne ebenfalls mittig sitzt und auf beiden Seiten gleich weit vom Dach entfernt ist.

    Mit dem Hinterbau ebenfalls drin ändert sich leider nichts :(

    Ich freue mich über alle Lösungsvorschläge und Ideen die ihr so habt, danke schonmal!

    Und endlich das Finale der Karosseriearbeiten!


    Fast anderthalb Jahre seit ich den Mini im Mai 2024 abgeholt habe! Ursprünglich waren nur die beiden Löcher im Kofferraum geplant, am Ende wurden es zahlreiche Löcher, neue Karosserieteile und ungeplante Zwischenstops. Doch das ist demnächst alles Geschichte!


    Angepasst wurde der Kotflügel ja schon vor einer Weile. Jetzt war es endlich Zeit ihn am Auto zu befestigen, und damit den letzten Schritt der Karosseriearbeiten einzuleiten. Ein ganz großes Danke geht dabei an meinen Vater, der sich der Aufgabe annahm, den Kotflügel an der in Mitleidenschaft gezogenen Frontmaske festzuschweißen. Eine Stelle an der wir uns noch nicht sicher sind wie damit zu verfahren ist ist der Falz zum Windleitblech, soll in diesen Spalt nur lackiert werden oder lohnt es sich hier mit einem weichen Karosseriefüller dem Rost vorzubeugen? Der Falz soll natürlich optisch erhalten bleiben.



    Bevor der Kotflügel am Auto festgeschweißt wurde, habe ich auf der Innenseite noch die Muttern festgeschweißt an denen die Lampentöpfe befestigt werden. Damit spart man sich zukünftig den unbequemen Griff durch den Kotflügel um den Lampentopf zu entfernen. Die andere Seite durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen.

    Und wenn man schonmal an den Kotflügeln ist kann man diese auch gleich finalisieren, es folgte die Befestigung eines elektrischen Zusatzlüfters im linken Kotflügel. Auch wenn der 1000er der zuerst reinkommt diesen noch nicht benötigt, schadet er im Hinblick auf zukünftige Tuning-Maßnahmen sicherlich nicht.

    Und am besten keine „schwarzen“ Schrauben nehmen um Massekabel an

    die Karosseie zu schrauben.

    Ist nur Übergangsweise, sobald ich die finale Anzahl aller Schrauben hab, werden nen paar schöne Innensechskant-Schrauben für alle sichtbaren Stellen besorgt, blank für alles mit Strom und eloxiert für alles was schick sein soll :D

    So sieht’s aktuell aus, muss mal schauen ob die Abdeckung die ich hinter den Tacho mache damit kollidiert aber Stand jetzt passt noch alles :D


    Ja man muss sie nicht sehen aber ich finds ehrlich gesagt ganz schick diese zwei glänzenden Dinger xD

    Nach etwas Zeit folgt ein weiteres Update, ich habe viel am Mini geschafft, aber irgendwie hat sich nichts davon wichtig genug angefühlt um es zu posten :D Nichtsdestotrotz arbeite ich die letzten zwei Monate Stück für Stück auf. Soviel sei aber schon gesagt: Wenn alles gut läuft steht er am Wochenende das erste Mal auf seinen eigenen Rädern!

    Da ich Ende August noch auf den Karosseriebauer warten musste, und ich mich deshalb noch nicht dem Kotflügel widmen konnte, ging es an die Elektrik. Hier gab es einiges an Arbeit zu erledigen. Den originalen Kabelbaum hatte ich ja bereits von seiner Bindung befreit und schon einiges an alten Kabeln entfernt, trotzdem mussten noch einige Kabel weichen. Dazu kamen mehrere Kits von David Wilson von WiredbyWilson, die zwar qualitativ genial waren, jedoch noch einiges an Anpassungsarbeiten benötigten.

    Während dem Kabelbaum sortieren kam übrigens mehrfach der Käfig rein und raus, da ich selbst jetzt mit der Passform noch nicht ganz zufrieden bin, aber dazu ein anderes Mal.



    Als erstes kam der originale Baum rein. Passte gut, an vielen Stellen wurden die originalen Bullet-Connectoren durch moderne wasserdichte Steckverbindungen getauscht. Ursprünglich wollte, gerade aufgrund der Einfachheit und Originalität, die Bullet-Connectoren beibehalten, nachdem mir dann aber mehrere, teils originale Verbinder beim Versuch den Stecker aus dem Gehäuse zu entfernen abrissen, hatte ich keine Lust mehr.

    Und hier kommen auch schon Davids Kits zum Einsatz: Ein Kit, mit dem die Scheinwerfersteuerung vom originalen Lichtschalter auf eine Relaisbox umgeleitet wird, um den Lichtschalter zu entlasten, ein Kit um den Sicherungskasten gegen einen modernen mit Stecksicherungen zu tauschen, eines für einen eventuellen Radioanschluss, und zuletzt ein Kit um einen elektrischen Zusatzlüfter am Auto anzubringen.

    Ich habe mich dazu entschieden, den Relaiskasten neben dem Sicherungskasten anzubringen. Damit ich dabei keine zukünftigen Engstellen baue, kamen u.a. der Scheibenwischermechanismus und zeitweise auch die Hauptzylinder, sowie die meisten Lampen und Blinker in das Auto.

    Der Sicherungskasten wurde nahe der originalen Stelle angebracht, alle unnötigen Löcher wurden zugeschweißt.
    Sämtliche Pluskabel wurden geordnet vorne links im Motorraum zum Magnetschalter geführt, der Plan ist am Ende keine losen Kabel mehr zu haben, die wild durch das Auto führen, sondern alle Kabel so schnell wie möglich dem Hauptkabelbaum zuzuführen. Die Kabel des Scheinwerferkits wurden vorne hinter der Frontmaske aufgeteilt, hier wurden auch die originalen Kabel des Scheinwerferkreises an das Kit angeschlossen, die originalen Kabel dienen als Steuerungskreis des Relais. An den beiden Relaisblöcken wurden neue Erdungspunkte gebohrt und von hinten Muttern angeschweißt.

    Auf der gegenüberliegenden Seite wurde das Relais des Zusatzlüfters befestigt. Das Grüne ist ein Halter für die beiden Blinkerrelais, den ich selbst entworfen und 3D-gedruckt habe, final wird er aus schwarzem ABS sein.

    Der Kabelbaum hat viel Puzzlearbeit und vor allem jede Menge Crimpverbindungen gebraucht, kann sich aber zum aktuellen Zeitpunkt echt sehen lassen. Es fehlen noch Kabel für Wasser- und Öltemperatur sowie sämtliche Kabel des Zündsystems, damit warte ich aber bis der Motor das erste Mal drin ist.



    Eine weitere Sache die ich provisorisch vorbereitet, jedoch noch nicht finalisiert habe ist der Kill Switch. Vorübergehend habe ich einen alten Gummistopfen aufgebohrt, langfristig denke ich werde ich etwas 3D drucken. Der Bowdenzug führt durch ein Loch im Kotflügel in den Innenraum, wo rechts von der Lenksäule der Kill Switch auf einer gedruckten Halterung sitzen wird.

    Elektrik ist wirklich nichts spannendes zum drüber schreiben, macht mir aber sehr viel Spaß. Seht es mir also nach, falls ich beim Thema Elektrik nicht jeden kleinen Schritt und jede Crimp-Verbindung beschreibe, für Fragen bin ich aber natürlich immer zu haben :)

    Das hat vermutlich noch nie einer wirklich probiert. Das andere Problem ist, das der Wassertemperatur Sensor ein anderes Gewinde hat wie der Öldruckschalter. Oder du besorgst dir einen entsprechenden Adapter (was vermutlich schwierig oder ggfs. teuer wird.). 😉

    Neeee das mein ich auch nicht xD Einfach nen normalen Öltemperatursensor im Ölkreislauf mit dem Kabel an die Anzeige anschließen, die Idee war:

    Vielleicht bedeuten ja 90° im Wassertemperatursensor = 0,5 Ohm Widerstand
    und 110° Öltemperatur am dazugehörigen Sensor ebenfalls 0,5 Ohm Widerstand

    Insofern würde die Anzeige ja beim Anschließen der Sensoren bei beiden jeweils den mittleren Temperaturbereich anzeigen, auch wenn die Temperaturen der Flüssigkeiten unterschiedlich sind, weil der Wert mit dem die Anzeige bestimmt wird ja am jeweiligen Sensor entsteht und nicht an der Anzeige, die Frage war also nur ob ein Öltemperatursensor auch mit einer Wasseranzeige kompatibel ist oder ob die Unterschiedliche Bereiche nutzen :D

    Die Messbereiche vom Wasser und vom Öl sind auch zu unterschiedlich um die Anzeigeinstrumente „zweckentfremden“.

    Genau deswegen war ja die Frage die Anzeige zweckzuentfremden und nicht den Sensor :D Dass die Sensoren in unterschiedlichen Bereichen arbeiten ist klar, aber evtl resultieren die gleichen Bereiche (Also mittlere Temp. Wasser und mittlere Temp. Öl) trotz unterschiedlicher °C ja im gleichen Widerstand der an die Anzeige weitergeleitet wird :D Somit wäre zwar die tatsächliche Grad Zahl natürlich eine andere aber das Resultat auf der Anzeige mit passendem Sensor das gleiche?

    Hi! Ich baue für mein Projekt den originalen Rundtacho ohne Zusatzinstrumente auf das klassische Tacho-Ei um. Jetzt hab ich eine Öldruckanzeige und eine Wassertemperaturanzeige hier rumliegen. Wie genau wird denn die Temperaturanzeige angeschlossen? Ich hab online leider keinen Schaltplan für meine Anzeige gefunden, lediglich hier im Forum mehrfach, dass die Anzeige über einen Volt-Stabilisator angeschlossen werden muss. Also ein Kabel zum freien Pin am Volt-Stabilisator und ein Kabel zum Sensor der dann am Motor geerdet ist?

    Und noch etwas: Wie zu sehen ist habe ich die Anzeige ohne Einheiten. Auf Minispares wird sie als Wassertemperatur beschrieben, da sie aber nur Cold-Hot anzeigt, könnte ich sie auch als Öltemperatur zweckentfremden? Oder agieren die verschiedenen Arten von Anzeigen in unterschiedlichen Widerstandsbereichen?

    Ich hätte da so einen praktischen Öltemperatursensor am Motorblock und finde die Anzeige auch optisch ganz ansprechend, aber Öltemperatur finde ich dann doch sinnvoller als Wasser.

    Vielen Dank schonmal, Lg Flo!

    Ein letztes Teil das bisher komplett gefehlt hat, hat heute etwas Liebe abbekommen: Der Tank!

    Der wurde vor ein paar Monaten bereits mit anderen Teilen gedrahtbürstet und mit einer benzinresistenten Grundierung zuerst grundiert und dann lackiert. Der Haltestreifen bekam die gleiche Behandlung. Ein Problem ergab sich noch auf dem Weg: Ein kleines Loch am Einfüllstutzen. Nachdem der Tank mehrfach ausgewaschen und gut durchlüftet war (Wäre ja nicht so als ob er die letzten 20 Jahre leer rumstand) haben wir es uns zugetraut einen Schweißpunkt zu setzen, auch wenn es ein komisches Gefühl war an einem Tank zu schweißen.

    Warum aber gibt es den Forumsbeitrag erst jetzt? Ich habe mich dazu entschieden den Tank zu versiegeln. An sich war er in keinem allzu schlechten Zustand, aber mit Tankversiegelungen haben wir bei der Restauration der alten Honda NSR 50 meines Vaters bereits gute Erfahrungen gemacht und meiner Meinung nach ist jede weitere Chance dem Mini zukünftig Rost zu ersparen es wert!

    Und diese Woche hat einfach das Wetter und die Zeit gut gepasst! Zuerst wurde der Tank mit dem Hochdruckreiniger und etwas Verdünnung sowie Kaltreiniger ordentlich sauber gemacht. Dann kam eine Ladung Aceton um die Ölreste zu entfernen. Mit dem Aceton kam auch noch etwas Schmutz aus dem Tank.

    Danach war der Tank ölfrei aber noch mit leichtem Flugrost bedeckt. Also wurde anschließend ein Rostentferner eingefüllt und über mehrere Tage stehen gelassen. Heute wurde der Tank wieder geleert und ein letztes Mal mit Aceton ausgewaschen. Als letzte Vorbereitung wurde der Tankinterne Filter noch entfernt. Keine Ahnung, ob ich den jemals wieder drauf bekomme :D

    Heute Abend gabs dann den letzten Schritt: Das Einkomponentenharz. Das wurde eingefüllt, der Tank für ca. 10 Minuten geschwenkt und anschließend der Rest ausgekippt. Und während ich das hier schreibe, renne ich alle 15 Minuten auf die Terasse und dreh den Tank, damit das Zeug sich auch gut verteilt. Insofern, ich geh dann nochmal!

    So langsam wird aus dem losen Haufen Blech ein Auto! Dieses Wochenende wurde endlich der andere Schweller festgeschweißt, sowie die fehlenden Ecken im vorderen Kotflügel ergänzt.

    Als ersten Schritt wurde der hintere Halter samt Montageloch wieder am Fahrzeug befestigt, ich sage wieder obwohl er vom Werk aus eigentlich nie am Auto festgeschweißt wurde sondern lediglich am Schweller, was sich beim Ausbau zeigte. Nichtsdestotrotz ist er jetzt sowohl am Innen- als auch Außenschweller festgeschweißt. Die Wagenheberaufnahme durfte natürlich auch nicht fehlen, auch wenn ich nicht vorhab beide Teile aktiv zu nutzen :D

    Die vorderen Kanten der Schweller am Übergang zum Radkasten habe ich beim Ausbau einfachhalber im 45° Winkel abgeflext, daher fehlten natürlich passende Bleche. Hier kam die kleine Frage auf wie man den Übergang zum Schweller gestaltet. Wir haben uns dafür entschieden hier kleine Laschen übrig zu lassen und diese final ebenso wie am Heck um den Schweller zu biegen. Ich hatte meinen SPI nicht zur Hand um zu sehen wie die Stelle original aussieht, die Lösung schien mir aber am sinnvollsten.

    Da der Schwellereinbau alles in allem schneller ging als gedacht blieb noch Zeit für ein weiteres bedeutendes Teil: Das Heckblech! Wer sich erinnert, das Heckblech war das erste Blech am Mini das weichen musste. Damals war ich noch der Überzeugung, dass lediglich das Heckblech, der Kofferraum und die Heckbank geschweißt werden müssen...:smile: Und so schnell wird aus einer Teil- eine Vollrestauration.

    Da am Heckblech selbst dank Heritage-Blech (Gott sei Dank hab ich daran nicht gespart!!!) wenig angepasst werden musste, ging es als Vorbereitung nur an die Rostprophylaxe. Ich habe alle Fugen, an die ich mit angebrachtem Heckblech nicht mehr gekommen wäre, gereinigt und mit Karosseriedichtmasse abgedeckt.

    Dann anschließend die notwendigen Löcher in das Heckblech gebohrt und alles festgepunktet. Wahnsinn, und so schnell hat man wieder etwas in der Halle stehen das nach einem echten Auto aussieht! Dem findigen Leser wird auffallen, dass weiterhin eine Tür sowie der Kotflügel fehlen. Ich warte aktuell auf einen Termin bei einem anderen bekannten Karosseriebauer, der Spezialist im Dellen entfernen ist. Sobald er einen Termin hat wird er einmal über das gesamte Auto gehen und insbesondere an der Frontmaske die letzen Reste des Unfalls ausbeulen. Da ich ihm die Arbeit so leicht wie möglich machen will, bleibt der Kotflügel bis dato erstmal weg.

    Heute gab es mal wieder Fortschritt. Nicht der Fortschritt auf den ich gehofft habe, aber nichtsdestotrotz Fortschritt.

    Der Plan war eigentlich den Käfig in seiner finalen Position zu befestigen, die nötigen Löcher zu bohren, Verstärkungen sowie Muttern einzuschweißen und alles auf den Einbau der Schweller vorzubereiten. Nur leider hab ich mich dabei etwas verplant. Ich dachte eigentlicht, dass der Käfig im Innenschweller befestigt wird und dort genug Platz ist um alles unterzubringen. Ein bisschen vorher nachdenken hätte gereicht, so musste ich es halt hart auf hart herausfinden: Die Stelle am Schweller an der der Käfig befestigt wird, liegt garnicht im Innenschweller! Noch besser: Sie liegt direkt zwischen Außenschweller und Bodengruppe!

    Ich hätte also seit ca. 2 Monaten bereits die Schweller wieder hinmachen können, da die Montage des Käfigs damit überhaupt nicht in die Quere kommt, im Gegenteil, die Schweller müssen dran sein um den Käfig zu fixieren!:facepalm:Außerdem muss ich keine Muttern festschweißen, da die Schrauben final von außen zugänglich sein werden...

    Also Planänderung: Heute kommen die Schweller dran!

    Dafür muss einerseits der gesamte Käfig wieder raus, die ganzen Anbauteile wie die Haube oder der Kotflügel wieder weg, und das Auto wieder auf das Drehgestell. Zum Glück hatte ich heute wieder Unterstützung von meinem Vater, ohne den das ganze Projekt so nicht möglich wäre.

    Angefangen haben wir mit dem rechten Schweller. Bevor der Schweller selbst wieder rein konnte, mussten noch andere Komponenten befestigt werden. Primär die Wagenheberaufnahme, die beim Ausbau aufgrund ihres Zustands einfach komplett entfernt wurde. Soweit so gut, Löcher reinbohren, etwas zurechtflexen, am Schweller ausrichten und festschweißen. Die beiden unteren/inneren Löcher sind noch vom Schweißpunkt aufbohren übrig und wurden von innen wieder geschlossen.

    Im folgenden wurden die nötigen Löcher in den neuen Schweller gebohrt, die Stellen am Fahrzeug mit schweißbarer Grundierung behandelt und alles fest fixiert. Dann ein paar Punkte gesetzt, alles abgeschliffen und voila. Das Ganze ging erstaunlich schnell und problemlos.

    Auf der anderen Seite wurde die Wagenheberaufnahme und das Gewindeblech am hinteren Ende des Minis auf den Einbau vorbereitet, zu mehr hat es mir heute leider nicht gereicht.

    Es bleibt noch diese Stelle am Schweller vorn, hier hat der Vorbesitzer bereits ein Stück getauscht, da dass allerdings nicht ganz meinem Anspruch genügt wird das Blech noch einmal ganz rausgetrennt und neu eingeschweißt.

    Sobald beide Schweller wieder an ihrem Platz sind, möchte ich von unten noch ein 3 mm Blech als zusätzliche Verstärkung am Käfig anbringen. Ob ich es verschweiße oder nur mit den Käfigschrauben befestige, muss ich noch entscheiden.

    Die Verbindung Haupt- zu Frontbügel geschieht durch Rohrstücke, die über beide Rohrenden geschoben und auf beiden Seiten mit je 2 Bolzen verschraubt werden...

    Alles klar, das war die zweite Idee wie das befestigt wird :D Ja, ich denk auch die werden das einfach vergessen haben, der Käfig ist grad eh wieder draußen, der Beitrag dafür kommt gleich, aber der wird sowieso noch das ein oder andere Mal raus und rein müssen😅

    Sieht sehr gut aus👍. Und die Seitenstreben passen genau zwischen vorderen und Hauptbügel?

    Bei OMP bekam ich zwei Universalrohre, die ich noch auf Länge kürzen muss🙈 und die U-Zapfen (nennt man das so?) nüssen an die Hauptrohre geschweißt werden🙈.

    ....dafür war er günstig😇

    Die Seitenstreben und die Querstrebe am Armaturenbrett haben links und rechts ein gekontertes Gewinde, man schraubt sie also grob fest und dreht dann das Rohr selber und spannt damit den Käfig quasi in Position fest. Ist ein mega geiles System weil der Käfig so auch nicht wie bei anderen ersrtmal mit Spanngurten zusammen drücken muss um ihn ins Auto zu bekommen, sondern man ihn im eingebauten Zustand ausseinander drückt. Deswegen passen die Seitenstreben auch immer perfekt.

    Ein Problem ist gerade das HEIGO kein Material geliefert hat um den Vorderbau mit dem Hauptbügel zu verbinden...

    Ich denke mal dass das ausversehen war und da eigentlich innen eine Verbindungsstrebe mit Gewinden reinkommt, aber das muss ich am Montag mal nachfragen.

    Außerdem passt der Winkel zur Hutablage nicht 100%. Da ich keine Chance hab das 3mm Blech zu biegen wird es wohl darauf rauslaufen, dass ich mir mit Unterlegscheiben das Ganze ebne bis ich vielleicht einen Keil 3D-gedruckt bekomme oder so.

    Lang lang ist’s her, Februar um genau zu sein, dass ich meinen Überrollkäfig bestellt habe. Am Mittwoch kam dann das erstaunlich kompakte Paket per Spedition ins Haus geflattert. Also hab ich es mir natürlich nicht nehmen lassen ihn heute einmal testweise aufzubauen, bevor er morgen fest verbaut wird!

    Der Käfig kommt von HEIGO, ich hab mich dafür entschieden noch eine Gurtstrebe auf der Hutablage sowie eine Strebe am Armaturenbrett, sowie eine Querstrebe im Heck montieren zu lassen.


    Den Käfig alleine in das Auto zu bringen war eine kleine Herausforderung. Da die HEIGO Käfige allerdings über Gewinde nach der Montage gespannt werden können, ging es zum Glück immernoch leichter als erwartet.


    Morgen werden dann die nötigen Löcher gebohrt, der Innenschweller an den Verbindungsstellen mit 3mm Blech verstärkt sowie die Hutablage etwas versteift. Auch wenn ich initial kein Freund von der Befestigung auf der Hutablage war, glaube ich der Stauraum auf der Rückbank und der Winkel der Gurtstrebe gleichen das optische wieder aus :D


    Jetzt da der Käfig da ist und die Türen auch demnächst beide bezogen sind, steht dem Schweller und Heckblech bald nichts mehr im Weg, die Karosserie ist also auf der Zielgeraden!

    So, nach etwas Wartezeit geht es weiter, auch wenn die großen Arbeiten wie der Überrollkäfig und die Schweller noch immer auf sich warten lassen…


    Wie bereits angekündigt kam ein befreundeter Karosseriebauer bei uns in der Halle vorbei, um mit uns die Türhäute festzukleben, da mein Vater und ich damit noch keinerlei Erfahrungen gemacht hatten. Vorerst nur eine Seite, da der Rahmen der anderen Seite leider doch noch etwas Arbeit benötigt.


    Nachdem die Türhaut an den Rahmen und die Karosserie (natürlich mit Türdichtung) angepasst waren, wurde die Haut mit Hilfe von kleinen Bohrungen und Haltepins fixiert. Daraufhin wurden die zu klebenden Stellen abgeschliffen und gereinigt.


    Der daraufhin aufgetragene Karosseriekleber durfte über 24h aushärten, bevor die Türhaut mit Hilfe vieler, vieler Hammerschläge umgefalzt wurde. Final wurde noch etwas Zinkspray zum Rostschutz in den Falz gelassen.

    Und da kommt der Teil den man als normal Sterblicher nicht beherrscht: nachdem die Fixierungsbohrungen zugeschweißt, und breit abgeschliffen waren, wurden mit Hilfe einer Feile und Markierungsspray Höhenunterschiede aufgedeckt und mit dem Aluhammer korrigiert. Zum Schluss noch eine Runde Grundierung und die linke Tür ist endlich fertig!


    Heute gibts mal einen kleinen Exkurs in ein Thema, mit dem ich mich bisher noch überhaupt nicht befasst habe. Daher freu ich mich über jede Art Input, Tipps oder Ideen die ihr habt. Es geht um Motoren.

    Aktuell habe ich drei Motoren in der Garage stehen:

    Den originalen 1000er der mit dem Auto kam, kurz vor Ausbau aus dem Auto wohl überholt, braucht einen kleinen Service, ist aber einsatzbereit.

    Den Motor eines Innocenti Cooper 1300, den ich mir gern als zukünftigen Meilenstein behalten möchte, falls ich das Projekt mal auf einen 1,3l umbauen möchte.

    Und dann noch diesen Motor, den ich vor 2 Jahren keine 200m entfernt von mir zuhause gekauft hatte.

    Und um letzteren soll es auch gehen. Ich hab mir den Motor tatsächlich mit dem Gedanken gekauft Mini-Motoren etwas besser zu verstehen, mal selber einen zu zerlegen und ihn evtl. für ein zukünfiges (Und jetzt sehr reales) Projekt zu nutzen. Deswegen hab ich ihn auch mittlerweile komplett zerlegt. Untenrum ist es ein 1000er Block, Nummer 99H718RN49951
    Obenrum ist das Ganze etwas spannender, die Gussnummer auf dem Kopf lautet 12A185, laut MiniMania und Spares ein Cooper S Kopf, allerdings passen dafür die 25,4mm Auslass- und ~31mm Einlassventile nicht, also eher ein 998 Cooper?

    Laut Vorbesitzer wurde die Kombination aus Kopf und Block wohl gewählt um etwas mehr Leistung durch den Kopf zu haben, und hat auch so funktioniert. Ein etwas agressiverer 1000er klingt ehrlich gesagt genau nach dem was ich fürs Erst gern fahren würde, wie ist also die bester Herangehensweise, um das Konstrukt wieder straßentauglich zu bekommen?

    Den Block und diverse Anbauteile hab ich bereits gereinigt. Stark angerostete Teile wie bspw. das Steuerkettengehäuse würde ich sandstrahlen und pulverbeschichten lassen, ebenso wie die seitlichen Abdeckungen und den Ventildeckel. Was mache ich denn am besten mit dem Kopf und Block selber? Thermisch entrosten/entlacken lassen, um die ganzen Kanäle sauber zu bekommen, dann mit Motorlack anpinseln und planen lassen?

    Andere Anbauteile wie die Ölpumpe/Wasserpumpe, Thermostat und Heizungsventil würde ich vermutlich einfach durch Neuteile ersetzen. Ebenso würde ich die Steuerkette vielleicht durch eine Duplex ersetzen? Das Ganze vielleicht in Verbindung mit einer Hochhubkipphebelwelle?

    Oder vielleicht macht es mehr Sinn nur den Kopf zu überholen und ihn im eingebauten Zustand auf meinen originalen Block zu packen?

    Lg Flo