ZitatAlles anzeigenDie Zollabwicklung erfolgt auch IMMER durch DHL.
- als erstes treibt DHL für den Zoll die Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) ein (19% auf den Nettowert der Rechnung incl. Frachtkosten).
Meist wird dafür die entsprechende Kreditkarten- oder Paypalabrechnung des Empfängers zu Grunde gelegt.- weiterhin treibt DHL für den Zoll die fälligen Zölle ein, die vorher vom Zoll festgelegt wurden.
Das sind nach meiner Erfahrung auch bei größeren Rechnungen höchstens ein paar Cent oder Euro und daher in der Kostenkalkulation zu vernachlässigen.- DHL selbst kassiert für die Zollabwicklung erst einmal 2% der verauslagten Einfuhrauslagen (EUSt + Zoll), mindestens jedoch EUR 12,50.
In dieser Gebühr ist die Verzollung von 5 Warentarifnummern inklusive. Jede weitere Warentarifnummer kostet dann zusätzlich EUR 5,00 + MWSt.Warentarifnummer:
Jedem Artikel in der Minispares-Rechnung ist eine Warentarifnummer zugeordnet, die auch in der Rechnung ausgewiesen wird (Commodity Code). Oft haben verschiedene Artikel die gleiche Warentarifnummer, dann zählen alle diese Artikel als 1 (eine) Warentarifnummer.
Nach meiner Erfahrung zählt DHL bei der Abrechnung aber meist nicht die Anzahl der verschiedenen Warentarifnummern sondern zählt leidiglich die Anzahl der Rechnungspositionen. Es wird also davon ausgegangen, dass jede Rechnungsposition einer Warentarifnummer entspricht.In diesem Fall rechnet DHL z.B. 30 Rechnungspositionen (=30 Warentarifnummern).
Da 5 Warentarifnummern in der Grundgebühr enthalten sind, werden die weiteren 25 Warentarifnummern mit jeweils 5€ zzgl. MWSt angerechnet und dann mit insgesamt 148,75€ der Abrechnung hinzu geschlagen.Wenn jetzt jedoch 10 Artikel mit gleicher Warentarifnummer geliefert wurden, hat DHL 50€ zzgl. MWSt zu viel berechnet.
Ein bisschen Masche scheint da ja schon dabei zu sein, auch wenn unter den DHL Unterlagen immer steht das sind Daten die der Zoll übermittelt. Fragt sich warum die wirklich alles übersetzen und einfügen können, aber die Warentarifnummer da scheitert dann die Technik dran.