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nehmt lieber was zu mieten - wenn ihr eh nach Gallien später wollt? Und ich nehme mal an, dass das nicht erst zur Rente geplant ist?
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Hmmm... ich würde kaufen...für die monatliche Belastung die bei dem Objekt anfällt kannste nichts entsprechendes mieten...
Späteres verkaufen ist ja nicht unmöglich, eventuell sogar mit Gewinn ??
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IIhhmmobilien kaufen lohnt sich nur, wenn man bar bezahlt - also die Kohle hat und das Haus EXTREM billig ist. Ansonsten lach ich mich tot über das Prinzip "Vermögen bilden durch Schulden abzahlen" - das rechnet sich NIEMALS - ist eine rein emotionale Sache.
Haus kaufen bedeutet bei Finanzierung: Ich kaufs einmal für mich und einmal für die Bank - die sich dann die teure Werbung fürs Bausparen leisten kann..........
Das ist das Problem (was ich zugegebener Maßen spät erkannt habe bzw. erkennen musste.)
Der Markt für Kaufobjekte ist im Bereich 300.000€ +x absolut tot.
du brnigst nix verkauft und wenn, dann nur mit ordentlich Verlust.
Klar, weil nämlich überall schlüsselfertige Häuser für 150.000€ angepriesen werden wie sauer Brot...
Dazu noch Grundstück für 50 Kilos, ist man bei 200.
Gerne vergessen wird Keller 50 Kilos inkl. Aushub, Aussenanlagen für >20, Nebenkosten für 30, Garagen für 20, gehobenere Ausstattung (Bessere heizung, bessere Böden,...) für auch nochmal 20, dann noch bissle Küche für 20
Macht in Summe 360 Kilos...aber dem Deutschen Bausparkassenbauherren wird das ja nicht verraten...und deswegen wird munter in den Ruin gebaut.
Ich hatte seinerzeit mit 300 Kilos gerechnet und war dann doch auch nur bei 325...
Der Erlös war 255 Kilos. Unbenutzt, Erstbezug, und tutti completti fertig.
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Und Haus verkaufen mit Gewinn? Wieviel soll das denn sein? Das Geld haste vorher eigenhändig reingesteckt.
Bestenfalls geht man beim Verkauf frühestens 10 Jahren nach dem Bau auf der Kostenseite 0 auf 0 raus. Aber nur dann, wenn die Zinsen unberücksichtigt bleiben.
Man muß aber auch die Gegenrechnung zur Miete machen:
Aktuelles Beispiel:
130qm Wfl á 5€/qm = 650€
+130qm Nfl á 3/qm = 450€
= 1100€ theoretische Kaltmiete
(die man für etwas vergleichbares zahlen würde).
D.h. wenn die Gesamtbelastung aus Zins mit Tilgung + Hausversicherung + Instandsetzungsarbeiten niedriger ist, lohnt sich der Kauf.
Hier im aktuellen Fall täte es das - wenn man sich langfristig binden wollen würde.
Bei einem Neubau rechnet sich das vermieten erst, wenn man deutlich unter 50% Fremdkapital gebaut hat.