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der annere Kram ist aber großserientauglich weil eben gerade dann der Materialfluss ordentlich gesteuert werden muss.
Ja das schon...es vereinfacht Standardprozesse ungemein....macht aber nur Sinn, wenn wenigstens einer im Unternehmen den Überblick hat und vor allem seine Leute so schult, daß sie es auch kapieren...und dazu gehört mehrfaches schulen.
Ich könnte ja erzählen, daß zu meinen sinnlosen Aufgaben gehört, Schrauben einzusortieren. Nicht lachen! Ist so....
Geregelt wird es per Kanbankarten (auf Deutsch: Kleine Bestellzettel mit allen nötigen Angaben, die bei der Ware liegt. Ist die Ware alle, wandert der Zettel zum Einkäufer).
Das Problem ist, daß es sich um ein 2-Behältersystem handelt, d.h. ist der erste Behälter leer, wird umgeräumt und dann die Karte zum Bestellen gegeben. So weit so gut. Nur wenn ein Heinz die Kanbankarte falsch beschriftet bzw. falsch einsortiert, wird andauernd falsches Material bestellt.
Und zwar von dem, wo eh schon zuviel da ist...
D.h. weil keiner das Hirn einschaltet, wird das Ganze ein Selbstläufer und das Lager wird langsam voller und voller...
Früher wurde so etwas ganz einfach in Maximalbestand, Meldebestand, und Alarmbestand aufgeteilt....
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Dann ist man z.B. als Amibude einfach mal besser dran, wenn man seine Leute ein bißchen motiviert anstatt das Gegenteil zu tun... auch das ist Genchi Genbutsu...
Das ist das Problem. Dadurch daß die Leute nix mehr denken müssen (weil steht ja alles auf Karten), stumpfen sie ab und arbeiten nur nach vorgegebenen Schema F.
eigentlcih will man auch, daß jeder Schreibtisch identishc eingeräumt ist. D.h. jeder hat nur einen Kuli, einen Bleistift, einen Radiergummi...und alles schön säuberlich mit definiertem und beschrifteten Platz in der Schublade.
Naja, bei mir ist und bleibt kreatives Chaos. Nur auf der Kaffeetasse steht "Kaffeetasse" drauf. :p