Von welchen Nockenwellen sprecht ihr denn, die zu "scharf" für die Serien ECU sind? Ich hab hier so ein "80PS-Paket", mit einer Kent 274i Nockenwelle und 1293ccm. Die Lambdaregelung im Teillastbereich funktioniert perfekt, obenrum sorgt ein bisschen mehr Benzindruck dafür, daß das Gemisch bei Openloop nicht zu mager wird. Einziges Problem durch den höheren Benzindruck: wenn man bei 1200 U/min Vollgas gibt ist das Gemisch gnadenlos zu fett. Das kann man aber durch sinnvolle Bedienung des Gaspedals (und des Getriebes) vollkommen kompensieren.
Das Microcheck allerdings findet den Krümmerdruck im Standgas tatsächlich zu hoch. Test-/Einstellauf und AU klappen aber trotzdem ohne Probleme.
Und nebenbei macht das Auto mit einer 3.44 Endübersetzung richtig Spaß, und auch meine Frau hat keine Probleme mit dem Renner Brötchen zu holen. 
Hier mal ein Bild der Lambdaregelung, allerding noch mit 1,05 Bar Benzindruck. Krümmerdruck vs. Drehzahl, resultierendes Lambda als Wert in den Zellen:

Nach der Anpassung des Drucks steht oben rechts unter Vollast eher ein Lambda von 0,86 - aber da habe ich spontan kein Matrixbild zur Hand.
Vom Gefühl her könnte ich mir aber gut vorstellen, das die ECU bei noch mehr Überlappung bei den Steuerzeiten das Handtuch wirft, auch wegen des schon angesprochenen Restsauerstoffs im Abgas.
Grüße,
Andreas