Beiträge von Andreas Hohls

    Wesentlicher Unterschied :

    A) Immer, d.h. sowohl bei leichtem Anbremsen, als auch bei späterem stärkerem Tritt ?

    oder

    B) Nur bei leichtem Anbremsen und wenn härter gebremst wird, dann egalisiert sich das wieder ?


    Zu B) Bremsschlauch nach innen zugesetzt (der, zu welcher Seite es den MINI auch zunächst zieht).

    zu A) Die gegenüberliegende Seite hat keine ausreichende Bremswirkung-
    (Undichtigkeit, hängende Kolben, Fett auf der Scheibe usw., usw.)

    Andreas Hohls

    Wenn die Spezifikation unbekannt ist, dann wäre es ratsam 5° zu wählen.

    Mit der späteren Zündung springt er williger an und es besteht nicht die Gefahr eines Hochgeschwindigkeitsklopfens.

    Nach der 'Grundeinstellung' sollten dann absehbar Fahr- und Einstellversuche (systematisch !) unternommen werden, um den optimaleren ZZP herauszufinden.

    Das ist kein Hexenwerk, verlangt ein wenig Anleitung (vielleicht) und System (auf jeden Fall) und führt zu sehr guten Ergebnissen.

    Wenn keinerlei praktische Erfahrung vorläge, wie soetwas zu machen ist, dann das nur unter persönlicher Anleitung einer Fachperson (pprivat oder professionell) vornehmen.

    In jedem Fall wäre es sehr ratsam das zu tun, da es nicht sinnvoll wäre, einen stärkeren Motor einzubauen, den aber mangels geeigneter Einstellung im nicht optimalen Betriebsbereich zu bewegen = wenig Leistung und viel Verbrauch.
    Gebnausowenig ist es ratsam, die Zündung weit vorzuziehen und zu 'pokern', ob es gut geht.

    Andreas Hohls

    Bei einem '84er Modell:

    --Motorauflager re.u.li. zwischen Antriebseinheit und Hilfsrahmen und
    --die Silente der Drehmomentstützen Antriebseinheit/Karosserie, bzw. Antriebseinheit/Rahmen

    und indirekt:
    --vo./vo. und u./hi. und o./hi. an 3x2 Stellen der vordere Hilfsrahmen (Träger der Antriebseinheit)zur Karosserie.

    Andreas Hohls

    Die zitierte Aussage ist insofern interessant, weil sie das bestätigt, was David Vizard vor ca. 25 Jahren schrieb.
    Sie bestätigt auch Ergebnisse der Tests mit dem HTGT-MINI.

    --Es ist so lange mit der Stärke des Distanzringes des vorderen Kegelrollenlagers zu 'spielen'(variieren), bis das Lager komplett frei läuft, ohne dabei unzulässiges Spiel zu haben.

    --Wenn obiges Ergebnis erzielt wurde, dann hält das Lager und der MINI läuft leicht (Verbrauch/Geschwindigkeit).

    Und die zitierte Erklärung erläutert (Hitzeentwicklung), warum das so ist.

    Andreas Hohls
    P.S.: Wenn also die zurückzulegende Distanz nicht zu lang ist, dann kann ein Wettbewerbs-MINI auch Rillenlager fahren, die aber eines permanenten Austausches bedürfen, während die Schrägrollenlager länger halten.

    --Die Frage von Randy Cooper ist ja durch den 'General' beantwortet.

    --Die Folgefrage ist so nicht zu beantworten, da es 'd e n' 1300A+ Motor nicht gibt, sondern viele verschiedene.
    Entsprechend sind Verteiler/Nockenwellen/verdichtungen anders und folglich auch die zu wählenden Zündzeitpunkte.

    --Um kein Risiko einzugehen wäre Folgendes zunächst festzustellen:
    A) Aus welchem Auto stammt mein Motor und hat folglich welche technischen Eigenschaften (Nockenwelle und Verdichtung).
    B) Welches war der Originalverteiler und habe ich den ?
    C) Wenn der Originalverteiler vorhanden ist, dann wäre nur noch die Frage nach dem originalen ZZP zu stellen.

    --HAYNES Workshop Manuals leisten dabei oft eine unschätzbare Hilfe (und als Schrauber braucht man ein solches Nachschlagebuch ohnehin).

    Andreas Hohls

    Für einen SPI ist das recht einfach :

    --Temp.Geber in einen Adapter, welcher in die Aufnahme der Ölablaßschraube eingesetzt wird.
    --Zwischen Ölfilter und Ölfilterkopf kommt eine Sandwichplatte, welche per Magnet während des Öldurchflußes auch Mikropartikel metallener Verunreinigungen des Öls abfiltert.

    Einfach zu montieren und im MINI-Teile-Fachhandel zu bekommen (siehe Händlerliste).

    Andreas Hohls

    Für diesen Zweck gibt es für alle 'Nicht-MPIs' einen Vorfilter, welcher als Sandwich zwischen Ölfilterkopf und Patrone montiert wird .
    Soetwas gibt es im einschlägigen MINI-Teile-Handel (Händlerliste bemühen) und der Gebrauch ist empfehlenswert.
    Bei diesem System muß das Öl durch den Magneten fließen und Partikel werden festgehalten.

    Andreas Hohls

    Ist es nicht möglich oder gar wahrscheinlich, daß der MINI schlicht und einfach deutlich zu fett läuft, vermutlich sogar im Notlauf ?

    Im Stand fällt das sehr deutlich auf, weil der Motor mit dem Überangebot gar nicht zu Recht kommt. Im Betrieb ist es nach wie vor da, weil die höhere Lastforderung und eine höhere Gasströmung dem Laufverhalten zuarbeiten ´!?

    Keine Frage, die 7L passen nicht dazu. Andererseits sind Verbräuche fast keine Referenz, weil unterschiedliche Fahrstille gerne 50% unterschiedlich hohen Verbrauch bewirken können.

    Ansonsten wäre es von der Symptomatik durchaus wahrscheinlich.

    Andreas Hohls
    P.S.: Kein Filmchen geschaut und die Vorbeiträge nur überflogen

    Verschlißene Stoßdämpfer wären typisch für ein solches Nachschwingen, jedoch wäre die zuvorige Bremsung als Auslöser für dieses Erscheinungsbild nicht logisch.

    Andreas Hohls
    P.S.: Und natürlich die diversen zuvor genannten Ursachen für 'Spil im Fahrwerk' (Stark verschlißene Hilfsrahmenmontagegummis vorn wie hinten kämen auch dazu).

    'Probieren' heißt ja nicht unbedingt 'neues Material kaufen und dann probieren'.

    --Bremse kalt im aufgebockten Zustand 'zigfach treten und danach lösen und danach prüfen, ob die Räder völlig freigegeben werden und drehen.

    --Bremse bewußt sehr warm fahren und obiges Procedere erneut durchführen.

    Das gibt Aufschluß, ohne neues Material.

    Andreas Hohls
    P.S.: Es ist zu unterstellen, daß genanntes Problem nicht oder nicht nur bei Näße nach langer Fahrt ohne Bremsung auftritt und die Schutzbleche nicht löcherig sind !?

    Es ist zu prüfen, ob die Bremskolben jeder Zange nach jeder Bremsung 'freiwillig' sich lösen und in ihre Ursprungsstellung einer völlig freidrehenden Scheibe zurückgehen.

    Haben evtl. einzelne Kolben ausgeprägte Korrosion, speziell vielleicht unten zur Fahrbahn zeigend ?

    Andreas Hohls

    Generell ist von 'Kit-Lösungen' abzuraten.
    Ganz genau aus dem Grunde, daß jeder Reparaturfall individuell, also sehr unterschiedlich gelagert ist, ist es deutlich sinnvoller, das in Frage kommende Bauteil (Getriebe oder Vergaser, oder, oder....) zu zerlegen und zu inspizieren.

    Der dabei festgestellte Ersatzteilbedarf wird bestellt und damit kein Teil zuviel und keines zuwenig.

    Sicherlich ist der Idealgedanke der, daß man anfängt zu arbeiten, alles Benötigte vorhanden ist und fertig.
    Tatsächlich wird aber immer etwas dann unnütz Gekauftes dabei sein, oder aber es fehlt etwas Wichtiges.
    Da man ja aber vorher kaufte , um nicht danach nochmals bestellen zu müssen, ist die Gefahr sehr groß, daß man als Reparateur dann gegen die Vernunft die Arbeit nur halb macht und irgendetwas wegläßt: "Wird schon auch so gehen."

    Aus diesem Grunde ist es immer zu favorisieren, nur das zu kaufen(aber eben dann auch alles !), was bei der vorigen Schadensfeststellung auffiel.

    Andreas Hohls

    Dies ist ein Rat, den jeder geben würde/muß:

    --Wenn der MINI nur die 2 Jahre(oder Restzeit) bis zum nächsten TÜV überleben muß, alles so lassen !

    --Wenn der MINI ein halbwegs ordentliches Auto sein und bleiben soll, dann gäbe es nur 1 vernünftigen Weg, und der ist aufwendig.
    Beide Bleche wieder heraustrennen und Originalschweller einsetzen.

    Das sähe so aus, wie der MINI aussehen sollte, das schaffte die benötigten Belüftungen und erlaubte zu kontrollieren, was unter dem 'Meterblech' sich befindet. Und das kann von 'sehr gut gemacht und gemeint' bis hin zu 'großflächig den Rost überpappt' reichen.

    Andreas Hohls

    Den 'hauseigenen' MPI ereilte am gestrigen frühen Abend ein ähnliches Malheur, jedoch mit deutlich geringerem Schaden. Nicht jeder rechnet damit, daß man Fußgänger über einen Überweg lassen möchte und stützt sich dann im hilflosen Verzögerungsversuch auf AHK und Heckblech ab.
    Bei einm rostfreien 55TKM MINI schon bitter aber es gibt Schlimmeres ! (Personenschaden)

    lüdder Stimmt !
    Behandeln bedauerlicherweise viele Personen anders.

    Andreas Hohls

    In Erweiterung des Gespräches vom heutigen Tage:
    Der Kabelbaum scheint einem 'Mid-Achziger' bis 'Ende-Achziger' Mini zu entstammen.
    Das braun-rote Kabel kommt vom Relais, jedoch wird dieses durch das von mir benannte weiß rote angesteuert.
    Also entweder weiterhin über das Relais an den Magnetschalter oder das weiß-rote direkt darauf.
    Der Magnetschalter läßt keine Startanhebung zu, also benötigt dieser MINI weder einen Vorwiderstand (wenn er die korrekte Zündspule montiert hat, wie bereits mündlich benannt), noch eine solche Spule.

    Einfachste A-Serien-Zündung des Baujahres 1976-- herstellen und der MINI ist dahingehend unproblematisch.

    Alternative:
    --ADU5728 Magnetschlater
    --GCL111 Zündspule und einen Vorwiderstand vor die Spule, so daß im Moment des Startens gebrückt werden kann, von der zusätzlichen Zunge des ADU5728 ein Kabel an die Spule weil die Restspannung im Bordsystem (mit arbeitendem Starter)dann in etwa genau der Normspannung der Spule entspricht.

    Beides ist möglich, Variante A) verlangt weniger neue Teile.

    Kein Problem und recht einfach herstellbar.

    Andreas Hohls