Diese Grundeinschätzung "alles geldgierige Gangster, diese Lackierer" hat einen logischen Schönheitsfehler !
Warum sollten sich alle diese Ganoven im Lackiererhandwerk versammelt haben !
Warum sind nicht auch welche in der Berufsgruppe, denen 'Mini-Man' und 'Sachleon' angehören ?
Ist nicht plausibel diese Ableitung.
Um also ein besserers Verständnis von den Dingen zu bekommen böte sich an, einmal 3 - 6 Montae in diesem Handwerk tätig zu sein.
--Fahrzeug kommt rein, Festpreis kalkulieren
--Spachteln, schleifen & füllern, schleifen und per Strich mit offener Htadfläche ertasten, wie das Dach, die Haube aussehen wird, wenn hochglänzender Lack auf großer Fläche spiegelt.
--Dann 'satt' lackieren, ohne daß es zu laufen beginnt, um eben gewünschten 'tiefen' Glanz zu erzielen.
Dabei die veranschlagten Kosten einhalten, den Staub aushalten und über 'zig Jahre Gestank von Lösungsmitteln.
Und wenn all das paßiert ist und die frisch lackierten Teile sind wieder kratzerfrei montiert, dann kommt der Kunde auf den Hof mit dem festen bestreben Mängel zu finden, um nachträglich den Preis herabsetzen.
Solcherart Erfahrungen unterstützen die gerechte Urteilsfindung.
Andreas Hohls
P.S.: Es gibt eine einfache Regel, die indes so einfach wie meist wahr ist. "Je weiter 2 Positionen voneinander entfernt sind, desto diskriminierender die gegenseitigen Ansichten übereinander."
2.P.S.: Ich persönlich bin heilfroh, kein Lackierer zu sein ! Ich könnte es handwerklich und nervlich nicht.