Beiträge von miniwilli

    Ich habe hier zwei A+Motorblöcke, die von Faxe vor Jahren auf 1380 gebohrt wurden. Diese wurden wegen relativ hohen Ölverbrauchs ausgebaut und stehen nun in der Garage. Meine Minis haben neu aufgebaute Motoren bekommen.

    Die Blöcke können z.B. für je ein Bierchen erworben werden, die wir gerne gemeinsam trinken können. Ich werde sie aber nicht verschicken! Der Aufwand ist mir zu hoch.

    Eine Block ist sogar frisch gehont. Ob der so verwendbar ist, weiß ich nicht. Aber man könnte sie evtl. aber mit Buchsen versehen, um z.B. einen normalen 1300 daraus zu machen.

    Der mittlere Kurbelwellenlagerbock ist bei beiden für eine Verstärkung abgefräst. Die Verstärkung wurde von mir wiederverwendet, steht also nicht zur Verfügung.

    Es handelt sich definitiv um zwei nackte Rumpfmotoren!

    Wenn sie bis zum IMM keine neuen Besitzer gefunden haben, gebe ich sie zum Alteisen.

    Heute den neuen Motor vom Cabrio erneut* endmontiert und zum Laufen gebracht.

    *Erklärung zu "erneut: Es "geht - fast - nichts über Zylinderkopfdichtungen von Payen. Ein vorher montiertes Fremdprodukt (aus GB bezogen) hatte keine 5 km gehalten, dann hat der Kühlerinhalt im Getriebe fröhliches Beisammensein mit dem Motoröl gefeiert. Einfüllmenge Öl 5 ltr, heraus kamen danach dann fast 7 Liter. Sowohl Motorblock als auch Zyl.-Kopf waren geplant!

    Halteblech oben am Kühler entfernen. Über den ersten Flügel drüberheben (mit etwas Verbiegen des Flügels) den Riemen etwas aus der Kühlerumrandung ziehen, dann den Lüfterflügel etwas weiter drehen, den Keilriemen dabei nicht mitdrehen. So kann man ihn nach und nach „ausfädeln“. Einfädeln ist aber auch nicht ganz einfach.

    Der Grund für die Schwergängigkeit beim Schalten hat sich geklärt. Es war weder das Primärrad, es war auch nicht das Getriebe. Aber der Reihe nach.

    Nach dem letzten Mal habe ich unter den (neuen) Motor ein anderes Getriebe geschraubt, welches vom Cabrio herumstand (das gestern nun ebenfalls einen neuen Motor bekam). Daraufhin habe ich fast 1500 km damit zurückgelegt, ohne irgendein Schaltproblem. Problem gelöst? Denkste! Am letzten Sonntag konnte ich plötzlich nicht mehr in den vierten Schalten, auch in den dritten ging es nur mit roher Gewalt. Demnach konnte man einen Getriebeschaden ausschließen, denn dass zwei Getriebe den gleichen Schaden haben ist nicht anzunehmen. Bleibt somit eigentlich nur noch die Schaltbox? An einer Tankstelle musste ich dann rückwärts fahren. Danach ließen sich alle Gänge problemlos einlegen! Alles sehr merkwürdig. Heute nun habe ich die Schaltbox ausgebaut und mit zwei anderen vorhandenen verglichen. Das einzig Auffällige war der um ein bis zwei Millimeter weiter hineinragende Rückwärtsgangschalter (bzw. dessen bewegliches Teil). Das hat demnach in entsprechenden Situationen verhindert, dass man mit dem Gestänge daran vorbeikam. Deshalb waren auch nur der dritte und vierte Gang betroffen. Somit ist nun auch nachvollziehbar, dass nach "Betätigen des Schalters" durch das Rückwärtsfahren alles wieder einwandfrei zu schalten war.

    Der Tankdeckel ist aufgelötet? Nicht nur geklebt? Wenn ja, mit einem Dremel o.ä. den Befestigungsring an einer Stelle durchtrennen (ohne den Tankstutzen übermäßig anzukratzen) und mit einem Schraubendreher o. ä. weiten. Durch die Auftrennung geht die Spannung raus und mit dem Weiten löst sich i.d.R. die Verklebung. Nachteil: Du brauchst einen neuen Deckel.

    Den Gaspedalschalter kann man problemlos umgehen: einfach die zwei Stecker am Schalter abziehen und zusammenstecken. Ich glaube allerdings nicht, dass der das ist. Wenn der spinnt, dreht der Motor nur bis ca. 2500 U/min hoch und geht dann in einen sog. Sägezahn. Mehr passiert da nicht. Kein Absterben, kein Nicht-Aspringen, keine schwarze Wolke.

    Kann es sein, dass der Kat dicht oder zusmmengeschmolzen ist? Da könnten die Symptome passen. Mal abschrauben und durchgucken, ob da noch eine Netzstruktur zu sehen ist.

    Das habe ich eigentlich alles genauso gemacht. Gelbes Kabel an Lambda-Anzeige (funktioniert), braunes an ECU, dort sowohl Pin18 ("Lambda Return") als auch Pin7 (Lambda Signal) belegt. Die Anschlüsse der neuen Breitbandsonde habe ich (natürlich) nicht angefasst. Die sind ja auch per sehr dichtem Stecker mit der LC2 verbunden. Wenn ich davon ausgehen kann, dass das Signal an der ECU ankommt, man dieses per MEMS Rosco nur nicht sehen kann, bin ich ja glücklich und zufrieden.

    Ist die Masse der Sonde nicht automatisch über das Hosenrohr > Krümmer > Kopfschrauben > Motor >Frontblech (via 2. Kabel an Lima) gegeben?

    Ich hatte die Masse der LC2 an das schwarze Kabel der alten (ausgebauten) Sonde angeschlossen und den Stecker genutzt, um das Signal und die Masse zur ECU zu leiten. Aber auch wenn ich die LC2-Masse über den Massepunkt rechts im Motorraum leite verändert sich nichts. Das macht mich ja so misstrauisch.